Amount:

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Transkontinental)

Bilder

#15 Amerika TransAmerika

Video

YouTube

 

TransAmerika von Pueblo, CO nach Yorktown, VA Länge 3’464 km


zum letzten Eintrag

12. - 16. Juni 2019 Pueblo - Ness City (430 km)

Wie ich beteits wusste, war die Gegend ziemlich flach und es ging für Stunden einfach gerade aus. Da es auf dieser abgelegenen Route, keine Zeltplätze gab, musste ich auf "City Parks" ausweichen. Kansas GeradeDas war überhaupt kein Problem und oft waren die Plätze gar nicht so schlecht. Viele haben ein Schwimmbad nebenan und andere haben einen Brunnen etc. Man wurde immer sehr freundlich aufgenommen. Die Fahrt hingegen war eher langweilig. Klar gab es immer wieder etwas zu sehen. Es ist eindrücklich das mal zu erleben, aber das ist schon seit Tagen so. Da gleichzeitig noch das Transamerika Rennen von Astoria nach York Town statt fand, konnte ich manche der verrückten Fahrradfahrer beim überholen, bewundern. Diese machen die USA Überquerung in weniger als 16 Tage. Ich brauche etwa das dreifache.

 

 

17. - 23. Juni 2019 Ness City - Girard (530 km)

Die Stundenlangen Fahrten geradeaus gingen weiter. Landschaftlich war es auch wieder mehr oder weniger eintönig. Kansas FelderKlar gab es ein paar Ausnahmen und diese genoss ich um so mehr. Je mehr ich gegen Osten kam, desto grüner wurde es. Das ist wegen der Höhe. Als ich in Pueblo losfuhr, war ich noch auf 1'400 m.ü.M. In Girard sind es nur noch 300 m.ü.M. Übernachtet habe ich wieder in den "City Parks". Ist wirklich Toll, was die Städte den Fahrrad Fahren zur Verfügung stellen. Da es auch meistens ein Schwimmbad nebenan hatte, kam die Körper Hygiene auch nicht zu kurz. Als ich in Eureka übernachtete, traf ich einen anderen Radlerkollegen der in die selbe Richtung fuhr. Von nun an, fuhren wir zusammen weiter.

 

  

24. - 26. Juni 2019 Girard - Sommerville ( 345 km)

Kaum hatten wir Girard verlassen, wechselten wir auch schon Bundesstaat. Mit dem Wechsel wurde die Gegend auch etwas anders. Aber nach einigen Kilometern kam ein Schild, das uns sagte, dass die Strasse wegen Überflutung gesperrt sei. Missouri UeberschwmmungDa aber ein Umweg mehrere Kilometer zur folge hatte, versuchten wir es trotzdem. Mit dem Fahrrad ist man halt etwas flexibler. Als dann noch einheimische sagten, dass es für Fahrräder kein Problem wäre, fuhren wir der Überschwemmung gelassen entgegen. Nachdem wir erfolgreich die Überschwemmung passiert hatten, konnten wir unseren weg zu Ozark Gebirge fortsetzen.

 

 

 

 

Diese waren am Anfang noch technisch und konditionell sehr harmlos. Das änderte sich aber nach und nach. Missoure OzarkDiese kleine Hügel sehen harmlos aus, aber die sind zum Teil so steil, dass ich mehrmals mein Fahrrad schieben musste. Dafür war die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich.

 

 

 

 

 

 

 

27. - 30. Juni 2019 Sommerville - Chester (305 km)

Missouri Ozark2Die Fahrt war sehr schön und abwechslungsreich. Aber auch hier, musste ich ein paar mal absteigen. Das machte aber nichts, denn zwischendurch ein paar Schritte zu gehen, entlastet das Hinterteil. Da wir die meiste Zeit weit weg von grossen Städten waren, war der Verkehr auch sehr mässig. So konnten wir die Fahrt trotz der steilen Stellen voll geniessen. Was uns mehr Sorgen machte, war der Wasserstand vom Mississippi. Die Meldungen waren immer wieder etwas anders. Je nachdem war der eine Übergang gesperrt und der andere offen. Oder umgekehrt. Zum Glück trafen wir einen Tourenfahrer, der den Mississippi bereits überquert hatte. Er sagte uns, dass die Original Route wieder offen sei. So konnten wir beruhigt weiter Fahren. Kentucky MississippeAls wir näher kamen, könnten wir das Ausmass der Überschwemmung sehen. Da alles ausser den Strassen unter Wasser stand, fuhren wir ohne groß anzuhalten, auf die andere Seite des Mississippi. Dort angekommen, waren wir dann schon sehr erleichtert.

 

 

 

 

  

 

01. - 06. Juli 2019 Chester - Berea ( 700 km)

Die nächste Hürde war der Ohio River. Auch hier wussten wir nicht, ob die Fähre in Betrieb war. Aber als wir dort ankamen, lief alles bestends. Kentucke OhioNachdem wir auf der anderen Seite waren, hatten wir Ilinois verlassen und waren bereits in Kentucky. Von nun an ging es wieder im gleichen Rhythmus weiter. Es ging in einer sehr einsamen aber wunderschönen Gegend weiter. Die meiste Zeit ging es ein bisschen aufwärts und dann gleich wieder abwärts. Da es sehr viele Kurven hatte, war es nicht so langweilig. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass wir in den letzten paar Tagen, zehntausende dieser Dinger abführen. In Harrodsburg musste leider Josh wieder nach Hause. Den er musste sich auf die Prüfung als Physioterapist vorbereiten. Aber zuerst konnten wir noch gemeinsam das 4. Juli Feuerwerk anschauen. So zog ich Tags darauf, alleine nach Berea weiter. Dort machte ich mal einen Tag Pause und bereitete mich auf die nächste Etappe vor.

 

07. - 13. Juli 2019 Berea - Christiansburg (596 km)

In dieser Etappe wurden die tausenden kleinen Hügel durch hunderte grössere ersetzt. Die Fahrt ging grösstenteils durch unendliche Wälder. Virginia BergZwischendurch fuhr ich durch kleinst Städte. Grössere Städte waren sehr selten. Aber allem in allem war das Fahren für mich angenehmer. Den die kleinen nervigen Hügel liegen mir nicht. 

Übernachtet habe ich in Biker Hostels, Feuerwehr Gebäuden, Gemeinschafts Räumen von Kirchen oder von Privaten zur Verfügung gestellten Wiesen zum zelten. In Christiansburg war ich bei einem "Warmshower". Da es in der Umgebung keine die zuvor genannten Sachen gab. So konnte ich wieder in einem normalen Bett schlafen. Das letzte Mal ist schon eine Ewigkeit her.

 

14. - 21. Juli 2019 Christiansburg - Yorktown (590 km)

Virginia Blueridge

 

Bericht folgt. 

 

 

 

 

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Transkontinental)

Bilder

#14 Amerika Western Express

Video

YouTube

 

Western Express von San Francisco, CA nach Pueblo, CO Länge 2'560 km


zum letzten Eintrag

08. - 16. Mai 2019 San Francisco - Lake Tahoe (420 km)

Nach vier Tagen Stadtbesichtigung zog es mich wieder weiter. Im Gegensatz zur Pazifik Küste, wo ich mehrheitlich auf der US101 und CA1 war, geht es hier an sehr viel mehr Hauptstrassen und Fahrrad Wegen voran. Da es viel einfacher war, San Francisco mit der Fähre zu verlassen, zog ich diese Variante vor. Als ich in Valleyo am Fähre-Terminal ankam, begann das Abenteuer Transamerika / Transkontinental. Da ich noch kein Reisepartner gefunden hatte, zog ich mal wieder alleine weiter. Die Route führte mich über Sacramento nach Lake Tahoe. Eigentlich wollte ich in Sacramento einen Tag bleiben. Leider war das Hostel ausgebucht und eine Alternative war zu teuer. So zog ich weiter zum nächst gelegenem Zeltplatz. 

gebirgskette 1Am nächsten Morgen konnte ich noch in einem ziemlich flachen Gelände, meine Kilometer machen. Es ging durch Landwirtschaftliche Gegenden, die dann durch Weinbau abgelöst wurden. Als ich diese auch hinter mich gebracht hatte, ging es durch den Eldorado Forest steil aufwärts. Die Fahrt war sehr anstrengend aber Dank des mässigen Verkehrs war es gut machbar. Da ich für fast drei Tage im Wald fuhr, wurde es mit der Zeit auch etwas langweilig. Als ich endlich am Carson Pass auf 2'620 m.ü.M ankam, war ich dann auch so ziemlich ausgelaugt. Trotzt des mehrheitlichen Rückenwind, war dieser lange Anstieg eine grosse Herausforderung. Den ich hatte schon in San Francisco erste Anzeichen von Husten gehabt. Dieser hatte sich inzwischen intensiviert. Da es von hier fast nur noch abwärts ging, konnte ich die restlichen Kilometer relativ schnell erledigen. Das Wetter spielte während der ganzen Zeit mit. So hatte ich tagsüber bis zu 24 Grad. Während der Nacht ging es dann runter bis auf 2 Grad. Als ich im Hostel in Lake Tahoe ankam, bezog ich seit langer Zeit wieder ein Dorm Bett. Übernachtet hatte ich die letzten Tage, in meinem Zelt.

14. - 17. Mai 2019 Lake Tahoe 

Hier machte ich ein paar Ruhetage, damit ich meinen Husten endlich kurieren konnte. Da immer wieder Lake Tahoeschlecht Wetter Fronten vorbeizogen, blieb ich etwas länger wie vorgesehen. Am 16. Mai hatte es fast den ganzen Tag geschneit. Zum Glück blieb er aber nicht lange liegen. Leider gab es nicht viel anzuschauen. Da blieb nur der Spaziergang zum See übrig. Ansonsten war das ein ganz normaler Touristen Ort. Ausser, dass auf der Nevada Seite des Ortes, überal Casino's standen. Über das Wochenende, war das Ski Gebit geöffnet. Aber auf den Wintersport konnte ich gut verzichten. Die Wanderwege sind leider noch nicht begehbar. Dafür konnte ich endlich die zwei Videos von der Pazifik Küste (Vancouver nach San Francisco) fertigstellen.

 

 

 

18. - 19. Mai 2019 Lake Tahoe - Fallon (140 km)

Da die Wettervoraussichten für diesen Tag nicht schlecht waren, packte ich meine Sachen zusammen und bepackte das Fahrrad. Der erste Teil folgte dem See entlang. Kaum hatte ich den See verlassen, kam auch schon die erste kleine Steigung. Nevada highway 50 FallonAls ich oben war, konnte ich eine sehr schöne und lange abfahrt geniessen. Kurz vor Carson City wurde es wieder flach und man musste wieder die Pedalen benutzen. Da es hier nichts spezielles zu sehen gab, zog ich weiter. Von nun an, war eine sehr einsame Landstrasse vor mir. Dank sehr starkem Rückenwind und sehr wenig Verkehr, konnte ich viele Kilometer in einer wunderschönen Gegend abfahren. Als es fünf Uhr wurde, beschloss ich, den nächsten "State Park Zeltplatz" anzusteuern und dort zu übernachten.
Tags darauf machte ich noch die restlichen 30 Kilometer nach Fallon. Der Plan war eigentlich, noch weiterzufahren. Aber dicke schwarze Regenwolken zogen auf und der Wind wurde kräfiger. So entschloss ich mich, mir ein Zimmer in einem Motel zu nehmen. Kurze Zeit später, fing es an zu regnen und so verbrachte ich die meiste Zeit im Zimmer und machte meine "Hausaufgaben".

 

20. - 22. Mai 2019 Fallon - Ely  (415 km)

Etwas unsicher machte ich mich auf den Weg nach Ely. Denn das Wetter war alles andere wie stabil und die Temperaturen waren bei weitem nicht so, wie es man in dieser Jahreszeit erwarten konnte. nevada Highway50 EurekaAber gemäss Wettervorhersagen, sollte ich immer gerade so, zwischen den Fronten sein. Da es über Nacht, sehr kalt werden würde, entschloss ich mich, immer in einem Motel zu übernachten. Das hatte auch zur folge, dass ich pro Tag mehr wie 120 km machen musste. Aber da hatte ich wieder grosse Unterstützung vom Rückenwind. Dieser bliess mich regelrecht die Hügel hinauf. Ich war immer auf dem Highway 50  und konnte meine Kilometer in einer sehr spektakulären Kulisse machen. Zwischendrin war ich in einer Art Steppe und kurze Zeit Später war ich wieder in einer verschneiten Alpinen Umgebung. Übernachtete habe ich in Austin und Eureka. In Ely quartierte ich mich in einem geschichtsträchtigen Hotel ein. Da es auch gleichzeitig ein Casino war, war der Preis sehr tief.

 

23. Mai 2019 Ely

Ruhetag

 

24. - 26. Mai 2019 Ely - Cedar City ( 325 km)

Utah Highway21 BakerNach dem regnerischen Ruhetag, war ich wieder fit, für die Weiterreise. Die Route führte mich via Baker und Milford nach Cedar City. Die Strecke war auch wieder sehr spektakulär. Die meiste Zeit war ich alleine auf den Strassen und konnte so die Weite um so besser aufnehmen. Die ersten zwei Tage wurde ich noch vom Rückenwind unterstützt. Aber am dritten Tag musste ich einem sehr starken Gegenwind ankämpfen. Am ersten Tagen traf ich zwei Tourenfahrer aus Amerika, diese hatten aber ein Tempo drauf, da hatte ich keine Chance mitzuhalten. Am letzten Tag traf ich noch ein Deutscher, der in die Gegenrichtung fuhr. Er hatte an diesem Tag Glück mit dem Wind. Als ich dann hundemüde in Cedar ankam, ging ich zu einem Motel. Die Tage zuvor, hatte ich im Zelt übernachtet.

 

27. Mai 2019 Cedar City

Ruhetag (es schneite den ganzen morgen)

 

28.- 30. Mai. 2019 Cedar City - Escalante (225 km)

 Nach einem kontroll Blick auf die Wettervorhersagen, wagte ich die Weiterreise. Den diese sagten, es sollte in den nächsten Tagen nicht mehr regnen. Utah Higway 14So packte ich die Sachen zusammen und machte mich auf, Richtung Bryce Canyon. Aber zuerst musste ich noch von 1'790 m.ü.M. auf auf über 3'000 m.ü.M. Da sich der Verkehr in Grenzen hielt, war es trotz allem eine angenehme Fahrt. Aber je näher ich der Passhöhe kam, umso mehr regnete es. Als ich oben ankam, war es dann ein sehr starkes Schnee treiben. Zum allem Übel, kam noch dazu, dass die Strasse, die ich eigentlich nehmen sollte, gesperrt war. Nach einem kurzen Blick auf meine Karte, fand ich eine alternative Route, die nicht viel länger war. Die Temperaturen gingen runter und ich fing an zu frieren. Bei einem Stop, holte ich meine dicken Handschuhe und Regenhose raus. Als ich dann ca. 2h später, am Campingplatz von Panguitch Lake ankam, war der Schnee zwar weg, aber es war immer noch sehr kalt.
Als ich am anderen Morgen mein Zelt abbrach, war die Sonne bereits da. So machte ich mich auf zum Bryce Canyon. Da es stetig etwas abwärts ging, wurden die Temperaturen wieder angenehm warm. Uta BrycecanyonIm Visitor Center, erfuhr ich, dass die Campingplätze im Park geschlossen sind und ich für die Nacht, ein Zeltplatz ausserhalb des Parkes nehmen sollte. Da es keinen Sinn machte, in den Park hinein zu radel und danach wieder hinaus, setze ich meine Reise fort. Als ich in Cannonville ankam, ging ich zum Zeltplatz und übernachtete in meinem Zelt.
Am anderen Morgen setzte ich meine Reise nach Escalante fort. Die Fahrt dorthin war super schön und sehr abwechslungsreich. Die Landschaft war wie schon in den Tagen zuvor, einfach genial. Als ich dann um 14:00 Uhr bereits da war, entschloss ich mich, noch etwas weiter zu fahren. Den nur ein paar Kilometer entfernt, sollte es ein sehr schöner Zeltplatz geben, der direckt an einem beliebten Wanderweg war. Als ich dort ankam, suchte ich mir ein schönes Plätzchen und stellte mein Zelt auf. Als ich dann auf den Track wollte, fing es leider an zu regnen. So verschob ich die Wanderung auf den nächsten Morgen.

 

31. Mai - 03. Juni 2019 Escalante - Dolores (500 km)

Am nächsten Morgen war der Himmel blau und die Sonne schien. So machte ich mich auf, um den Track abzulaufen. In diesen 2 1/2 h konnte ich im Canyon wunderschöne und bizarre Felsformationen und Lichtspiele erleben. Utah GlenCanyonDanach schwang ich mich wieder auf mein Fahrrad und begab mich nach Torrey. Dazwischen war noch ein Hügel der etwa 1'000 m höher war. Die Fahrt war eher langweilig, da es immer bergauf ging und die Aussicht war die meiste Zeit nicht wirklich interessant. Dies änderte sich schlagartig, als ich kurz vor Torrey war. Da kamen die komischen Berge, die mich noch eine ganze Weile begleiteten. Aber zuerst genehmigte ich mir auf dem Zeltplatz eine Übernachtung, um am anderen Morgen, gestärkt weiter zu fahren. Von nun an, fuhr ich in einer Kulisse, die man nur mit Superlativen Ausdrücken beschreiben kann. Mit dem Fahrrad, in dieser Gegend herumzufahren, ist einfach magisch. Als ich in Hanksville ankam, genehmigte ich mir noch einen Hamburger mit Pommes. Natürlich war ein grosses Getränk auch mit dabei. Bevor ich aber das Restaurant verliess, kaufte ich mir noch 3 Liter Wasser und etwas zu Essen. Hier war es die letzte Möglichkeit, noch etwas einzukaufen, denn die nächsten 200 km gab es keine Möglichkeit mehr. Dazwischen habe ich auf kostenlosen Campingplätzen übernachtet, die keine Infrastruktur hatten. Also kein WC, geschweige eine Dusche. Die Fahrt war sehr anstrengen aber dafür sehr spektakulär. Eigentlich wollte ich am dritten Tag bis Monticello fahren aber da ich bereits müde war, machte ich bereits in Blanding Schluss. So konnte ich mal wieder richtig Essen und die durchgeschwitzten und stinkigen Kleider waschen. Am anderen Morgen konnte ich dafür für knapp 2h nach Monticello den Berg hochstrampeln. Dort verpflegte ich mich noch und dann ging's nach Colorado. Genauer gesagt, ein paar km vor Dolores. Die Fahrt dorthien war wieder auf belebten Hauptstrasen. Das war ein krasser Gegensatz zu den letzten Tagen. Dort übernachtete ich an einem sehr schönen Zeltplatz. 

 

05. - 07. Juni 2019 Dolores - Montrose (200 km)

Als ich in Dolores ankam, ging ich zuerst bei einem Fahrrad Geschäft vorbei. Mir war aufgefallen, dass am Vorderrad, ein kleines seitliches Spiel besteht. Leider konnte er das Problem auch nicht beheben. Denn am Naben-Dynamo hat es anscheinend ein Kugellager, dass nicht mehr gut ist. Da ich das beim Fahren nicht merke, entschloss ich, weiter zu fahren. Aber zuerst wurde noch die Kette ersetzt. Diese hatte auch schon wieder über 4'000 km hinter sich. Da es von nun an, über 1'000 Meter bergauf ging, blieb ich nicht in Dolores, um die Strecke in zwei Tagen aufzuteilen. So Übernachtete ich auf einem Camping Platz der etwa im ersten drittel der Strecke war.

ColoradoBergseeAm anderen Tag ging es dann weiter Richtung Montrose. Es war ein ständiges auf und ab. Man hatte das Gefühl in der Schweiz zu sein. Überall waren verschneite Berge. Übernachtet habe ich in einem Gratis Campingplatz in Placerville.

Am letzten Tag musste ich wieder für etwa 2h bergauf. Als ich dann oben angekommen war, gab es dann eine sehr lange und abwechslungsreiche Abfahrt. Als ich in Montrose angekommen war, suchte ich wieder einen Zeltplatz und schaute danach die Stadt an.

 

 

08. - 09. 2019 Montrose - Salida (200 km)

Nachdem ich Montrose wieder verlassen hatte, ging es fast nur noch auf dem alt bekannten Highway 50 Berg aufwärts. Genauer gesagt, es ging von 1'770 m.ü.M bis auf 3'440 m.ü.M. Dank eines starken Rückenwindes, kam ich einiges schneller vorwärts. So konnte ich die Höhenmeter und die über 200 km, in zwei Tagen machen. Das Wetter machte auch mit, so hatte ich eine hervorragende Weitsicht. Der Verkehr zog gegen den Schluss an, aber es war dank des breiten Fahrrad Streifen, kein Problem. Übernachtet habe ich auf einem Zeltplatz in Gunnison. Da dieser bereits über 2'300 m.ü.M war, wurde es in der Nacht bitter kalt.

Tags darauf ging es dann über den berüchtigten Monarch Pass, nach Salida. Der Anfang war noch gut machbar, aber die letzten paar Kilometer hatten es in sich. ColoradoMonarchAls ich dann endlich oben ankam, hatte ich eine wunderschöne Bergkulisse vor mir. Da aber ein ziemlich kalter und stärker Wind bliess, ging ich nach dem obligaten Foto, gleich wieder weiter. Von nun an ging es sehr steil abwärts. So musste ich immer bremsen. Hoffte, dass diese den Job gut machten. Als die Strasse wieder flacher wurde, war ich sehr erleichtert. Den am Schluss kam der Wind von allen Seiten. Das machte das Fahren mit so viel Gepäck, sehr mühsam. Nachdem ich in Salida ankam, fuhr ich zum Hostel.

 

 

10. Juni 2019 Salida

Als erstes ging ich wegen dem Vorderrad zum Fahrradgeschäft. Als ich sagte, dass mein Naben-Dynamo defekt sei und ich einen neuen haben sollte, starrte er mich ungläubig an. So etwas haben wir hier nicht. Ich müsste damit in die wirklich grossen Städten gehen. Da ich das nicht vor hatte, kaufte ich ein stabiles Vorderrad mit einer normalen Nabe. Mein Navi, kann ich auch über die Power-Bank oder dem Solar-Panel laden. Danach ging ich noch den Hausberg hoch und genoss die Aussicht.

 

11. - 12 Juni 2019 Salida - Pueblo (170 km)

Die letzte Etappe war zugleich auch die letzte grosse Steigung für eine sehr lange Zeit. Um zu Pueblo zu kommen musste ich wieder von 2'150 m.ü.M auf 2'700 m.ü.M. Da der Wind auch heute wieder von hinten kam, war der Tag wieder einer der einfacheren. Als ich am geplanten Übernachtungs Ort ankam, war es gerade 14.00 Uhr. So entschloss ich, dass ich noch bis kurz vor Pueblo weiterfurhr. Zum einen hatte ich immer noch Rückenwind und zum anderen, sollte es nach ein paar Kilometer fast nur noch abwärts gehen. Nach dem ich kurz vor dem Ziel war, änderte sich die Windrichtung. So musste ich die letzte Stunde noch gegen den Wind ankämpfen. Zur Belohnung konnte ich an einem wunderschönen Zeltplatz, der direkt neben dem See war, übernachten.

Am nächsten morgen ging es nach Pueblo hinein. Da die Stadt nichts besonderes zu bieten hatte, fuhr ich noch zu einem Laden und füllte meine Vorräte auf. Damit war der Teil "Western Express" abgeschossen und startete dafür den "TransAmerika".

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Pacific Coast)

Bilder

#13 Amerika

Video

YouTube

 

zum letzten Eintrag

12. - 17. April 2019 Viktoria - Astoria (376 km)

Nach dem auschecken vom Hostel, machte ich mich auf zum Hafen. Dort ging ich auf die Fähre, die nach Port Angeles fuhr. Irgendwie stellte ich mir die Einreiseprozedur sehr viel komplexer vor. Das war aber gar nicht der Fall. Alles verlief sehr problemlos und recht zügig. Als im am Zoll nach einer Aufenthaltsdauer von 6 Monaten fragte, bekam ich diese nach einigen kritischen Fragen. Somit habe ich nun 6 Monate Zeit, um mit dem Fahrrad route amerikadie Ostküste der USA zu erreichen. Wie genau ich dorthin komme, ist noch nicht in Stein gemeisselt. Im Moment will ich nach San Francisco und dann rüber nach Washington oder New York. Als wir in Port Angeles ankamen, konnte ich ohne weitere Kontrollen die Fähre verlassen und ging zuerst ins Stadtzentrum, um etwas Geld abzuheben. Als ich dann neben einem Hotdog Stand vorbeifuhr, bekam ich plötzlich "gluscht" drauf und gönnte mir nach vielen Jahren wieder einen.

Der erste Teil konnte ich auf einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg machen. Kurz vor Sequim, musste ich diesen aber wieder verlassen. Denn ich hatte über Warmshower eine Gastfamilie gefunden, wo ich übernachten konnte. Neal und seine Frau waren sehr tolle Gastgeber und verköstigten mich mit Spaghetti Bolognese und zum Frühstück bekam ich noch sehr gute Pancacke mit Sirup. Leider musste ich am anderen Morgen wieder weiter und wir verabschiedeten uns voneinander. Danach ging es weiter nach Brinnon. Nach einer Stunde fahrt, draf ich auf Robert, den ich schon auf der Fähre kennten gelernt hatte. Er will mit seinem Fahrrad und Trailer in 6 Wochen nach San Diego. Von nun an, fuhren wir gemeinsam. Als wir in Brinnon ankamen, gingen wir auf den State Park und stellten unsere Zelte auf. Leider war es sau kalt und es regnete immer wieder einmal.

Am anderen Tag ging es weiter. Das Ziel war noch nicht bekannt, aber wir wussten den Weg und so fuhren wir los. Heute waren wir die ganze Zeit auf der US101. Zum Glück hatten wir fast immer einen breiten Fahrradstreifen. Kurz vor Shelton fing es an zu regnen. Da wir so oder so dort ins Motel wollten, spielte das keine Rolle.

Tags darauf verliessen wir Shelton wieder und machten uns auf den Weg nach Artic. Der erste Teil war wieder auf der US101, aber nach einigen Kilometern, konnten wir auf eine parallel verlaufenden Strassen aufweichen. Nach einer kurzen Mittagspause in Elma, ging es wieder weiter zum Zeltplatz.

Am nächsten Morgen ging es den ganzen Tag auf der US101 nach zum Pazifik, genauer gesagt nach Bay Center. Dort gönnten wir uns auf einem Zeltplatz eine Hütte. Diese Entscheidung war genau richtig, den nur 5 Minuten später, fing es an zu regnen.

Am letzten Tag fuhren wir nach Astoria. Zuerst mussten wir wieder für einige Kilometer auf die US101. Nach ca. 30 Kilometer Pacific Coast2konnten wir au die 4 und danach auf die 401 ausweichen. Diese waren kaum befahren und so konnten wir mal wieder ohne Lärm die Kilometer abspulen. Zum Schluss mussten wir über eine riesen Brücke, die über den Colorado River ging. Da diese über 6 Kilometer lang war und am Schluss noch einen recht heftigen Anstieg hatte, mussten wir am Schluss nochmals heftig in die Pedalen treten.  

 

 

 

 

 18. - 20. April 2019 Astoria - Newport (276 km)

Da das Wetter immer noch sehr wechselhaft war, entschlossen wir uns weiter zu fahren. Das Ziel für heute war der State Park Zeltplatz in Manzanita. Der erste Teil konnten wir bis Seaside auf Nebenstrassen fahren. Aber danach mussten wir wieder auf die US101.

Am anderen Morgen ging es nach Nehalem. Da waren wir mit wenigen Ausnahmen auf der US101 waren, war es danach auch ziemlich langweilig. 

An dieser Tag fiel nur einmal Regen. So entschieden wir uns, die offizielle Route zu verlassen und die Abkürzung auf Nebenstrassen zu machen. Die Fahrt für sich war sehr angenehm, aber sehen konnten wir nicht viel. Als wir in Pacific City ankamen, waren wir beide ziemlich durchgefroren und Nass bis auch die Knochen. So beschlossen wir, ein Motelzimmer zu nehmen. So konnten wir uns von den strapazen wieder erholen.

Gestärkt von der erholsamen Nacht führen wir weiter nach Newport. Pacific CoastKurz nach dem Start, konnten wir den US101 verlassen und für einige Stunden auf Nebenstrassen ausweichen. Das war wirklich Zeit, denn immer auf den US101 zu sein, ist ziemlich laut und zum Teil auch sehr langweilig. Aber alles hat ein Ende und wir mussten wieder auf den Highway zurück. Aber da dieser sehr flach verlief und der Wind von hinten kam, konnten wir gute Kilometer machen. Als wie in Newport ankamen, gingen wir zuerst zu einem Fahrrad Geschäft. Den schon seit einigen Tagen konnte ich an meinem Vorderrad bei jeder Umdrehung, einen kleinen Schlag spüren. Das Vorderrad wurde überprüft, aber alles schien noch in Ordnung zu sein. Danach gingen wir wieder in ein Motel. Den es machte wieder zu und die Regenwolken Wolken zogen auf.

 

21. - 24. April 2019 Newport - Brookings (350 km)

Dieser Strecken Abschnitt mussten wir mehrheitlich wieder auf der US101 abstrampeln. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und so konnten wir die wunderschöne zerklüftete Küstenlandschaft geniessen. Der Verkehr war sehr unterschiedlich. Bei den Städten zog es ein bisschen an aber zwischendurch hatte es wieder weniger Verkehr. USA Westcost 1Kann mir das nicht vorstellen, diese Route in der Hochsaison zu machen. Den schon jetzt, ist der Verkehr zum Teil ziemlich heftig. Unterstützt wurden wir mehrheitlich durch einen sehr starken und kalten Nordwind. Dieser half uns sehr. Vor allem Robert mit seinem alten Fahrrad und "noch" etwas übergewichtig, war darüber sehr dankbar.

Übernachtet haben wir in in verschiedenen "State Parks", wie Jessie m. Honeymann, Sunset Bay oder Humburg Moutain. In einem Motel waren wir am Schluss in Brookings.

 

 

 25. - 30. April 2019 Brookings - Fort Bragg (380 km)

Auch bei diesem Streckenabschnitt mussten wir mehrheitlich auf der US101 fahren. Aber wenn es dann auf Nebenstrassen ging, wurde es umso schöner. Das Wetter spielte mit und so konnten wir die Fahrt durch die zerklüftete Küstenlandschaft voll geniessen. Zwischendurch kamen wir bei den Big Tree und der "Avenue of the Giants" vorbei. BigTreeDas sind sehr grosse, dicke und sehr alte Bäume. Wenn man neben diesen steht, fühlt man sich sehr klein. Das war eine willkommene Abwechslung, da immer neben der wunderschönen Küste herzufahren, kann auch ein wenig langweilig werden. Nach Leggedd, verliessen wir die US101 und führen auf der CA1 weiter. Als wir wieder in Richtung Küste fuhren, mussten wir zuerst bis fast auf 600 m.ü.M rauf pedalen, um nachher eine sehr lange und kurvenreiche Abfahrt geniessen zu können. Kaum waren wir an der an der Küste, wurden wir mit einer sehr spektakulären Küstenlandschaft empfangen. Von nun an ging es mehr oder weniger flach weiter. Leider ist bei Robert eine Speiche gerissen, darum werde wir morgen früh, noch einen halt beim Velomech in Fort Bragg machen.

Übernachtet haben wir meistens auf State Parks Zeltplätzen aber in Eureka gönnten wir uns ein Motel und kurz vor Fort Bragg gingen wir auf einen Privaten Zeltplatz. Da hatten wir wenigstens Internet und konnten auch unsere Wäsche waschen. 

  

   

1. Mai - 4. Mai 2019 Fort Bragg - San Francisco (290 km)

Als wir in Fort Bragg waren, gingen wir zuerst bei einem Fahrrad Geschäft vorbei. Dieser ersetzte die defekte Speiche durch eine neue. So konnten wir nach dem zweiten Frühstück die Fahrt Richtung Süden wieder aufnehmen. Die Strecke verlief vor allem auf der CA1. Da diese nicht so stark befahren war, konnten wir unsere Fahrt mit mehrheitlich Rückenwind geniessen. Ab und zu war es sehr mühsam, da uns die Sicht auf die Küste durch Siedlungen blockiert wurde. So konnten wir zum Beispiel Seehunde hören, konnten diese aber nicht sehen. Aber da kamen wieder Abschnitte, die absolut genial und wunderschön waren. Und plötzlich waren wir nur noch ein paar Kilometer vor San Francisco. Dazwischen war noch die Golden Gate Brücke, die uns auf eine Art faszinierte und uns aber auch ein mulmiges Gefühl im Magen bescherte. San Francisco1Da das Wetter sehr gut war und kaum ein Wind blies, nahmen wir das aber gelassen hin. Dank meinem Navi, fanden wir die Richtigen Abzweigungen und dann waren wir plötzlich auf der Brücke. Die Fahrt war sehr schön aber man musste auf den Seitenwind und auf die anderen Fahrradfahrer aufpassen. Zwischendrinn konnte ich leider keine Fotos machen, dafür habe ich haufenweise Videos gemacht. Als wir heil auf der anderen Seite ankamen, musste ich mich leider nach einem letzten gemeinsamen Essen, von Robert verabschieden. Seine Tour geht bis San Diego und ich machte hier einen links Schwenker, Richtung Osten. 

 

05. - 08. Mai 2019 San Francisco

An diesen Tagen machte ich eine weitere Stadtbesichtigung. Neben dem ausruhen hatte ich noch einige Sehenswürdigkeiten besucht.

Diese waren unter anderem

  • Fishermans Wharf
  • Cable Cars
  • Lombard Street
  • Telegraph Hill
  • Palace of the Fine Arts
  • China Town

Natürlich habe ich von den meisten Orten auch die faszinierende Golden Gate Bridge gesehen.

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Kanada)

Bilder

#12 Kanada

Video

YouTube

 

zum letzten Eintrag

10. März 2019 Vancouver

Als ich das ganze Flughafen prozedere hinter mich gebracht hatte, schraubte ich das Fahrrad wieder zusammen. Nach dem entsorgen des Kartons, machte ich mich auf den Weg zum Zentrum von Vancouver. Aber bei der ersten Tankstelle stoppte ich und erhöhte  den Reifedruck auf 6 Bar. Für den Flug muss die Luft raus und mit meiner kleinen Handpumpe kriege ich den Druck nicht hin. Auch hier bezog ich im YHA ein Dorm-Bett. 

In Vancouver werde ich in erster Linie eine Auszeit vom Reisen machen. Am 1. April kann ich zu einem sogenannten "Interview", bei der Amerikanischen Bootschaft. Ich hoffe, dass ich dann ein Visum für die USA, trotz meiner Iranreise, bekomme.

 

11. - 31. März 2019 Vancouver

Hier in Vancouver machte ich Ferien vom herumreisen. Ich genoss seit langem einmal das Leben mit einer gewissen Routine. Ohne das ständige suchen und organisieren von gewissen Dingen. Nach ein paar Tagen konnte ich mich ohne Navi oder Karte recht gut zurechtfinden. Das ist nach einer so langer Zeit, schon ein bisschen komisch.

Meinem Fahrrad gönnte ich wieder einmal ein paar neue Teile. Unter anderem wurden die Reifen, Tretlager, Steuerlager und die Pedalen ausgetauscht.

Zwischendrin war ich noch für fünf Tage in Victoria auf Vancouver Island.

 

01. April 2019 Vancouver

Mein US-Touristen Visum wurde bewilligt. Kann meinen Pass in den nächsten Tagen, an einer nahegelegenen Poststelle abholen. Nun habe ich die Möglichkeit, dem noch kalten Norden zu entfliehen und nach Süden auszuweichen. Fahrradfahren macht bei warmem Wetter viel mehr Spass. Zudem ist es weiter südlich von der Landschaft her, viel schöner.

Visum USA

In der Zwischenzeit bin ich schon über 1 Jahr und 6 Monaten auf dem Weg nach Osten. Sehne mich schon wieder, in die Pedalen zu treten und meine Tour weiter zu fahren. Leider ist es noch zu kalt und für die nächsten paar Tage ist schlecht Wetter angekündigt!

 

02. - 06. April 2019 Vancouver

Das Wetter verschlechterte sich und es fing an zu regnen. Das kam mir entgegen, so konnte ich endlich an meiner Webseite etwas machen. Unter anderem habe ich die Reihenfolge der Blogs umgekehrt. So ist es jetzt einfacher, diese zu lesen. Also ab jetzt heisste es, herunterscollen oder den "letzer Eintrag" Link anklicken.

Natürlich habe ich mich auch schlau gemacht, wie man am besten mit dem Fahrrad, Amerika von Westen nach Osten durchquert. Das habe ich auch gleich in die Webseite aufgenommen.

Ansonsten machte ich viele Kilometer zu Fuss oder joggte der absolut genialen Uferpromenade entlang.

 

07. April 2019 Vancouver - Nanaimo

Endlich war es soweit, nach fast einem Monat schwang ich mich heute wieder auf mein Fahrrad. Trotz den zögerlichen Sonnenstrahlen war es sau kalt. Aber ich genoss trotzdem wieder die Freiheiten des Fahrrad fahrens. Kurze Zeit später, fuhr ich über die Stanley Park Bridge und verlies Vancouver Richtung Nordwesten. Als ich in Horseshoebay ankam, ging ich auf die Fähre, die mich nach Nanaimo brachte. Dort angekommen, fuhr ich wieder zum YHA und bezog mein Bett. Danach schaute ich mir noch das kleine Städtchen etwas genauer an.

 

 08. April 2019 Nanaimo

Da wieder einmal sehr schlechtes Wetter angekündigt war, blieb ich noch einen weiteren Tag hier.

 

09. April 2019 Nanaimo- Viktoria (110 km)

Als ich am frühen morgen aus dem Fester schaute, sah ich die Sonne, umgeben von einem fast wolkenlosen blauen Himmel. Sehr erleichtert von dieser Tatsache, packte ich meine Sachen zusammen und belud mein Fahrrad. Gut eingepackt mit Kappe und Handschuhe machte ich mich auf den Weg, nach Victoria. Zum Glück konnte ich fast ausnahmslos auf Nebenstrassen fahren. Somit hatte ich mehrheitlich die Strasse für mich alleine. Die Landschaft war wunderschön, und so konnte ich trotz der Kälte die Fahrt geniessen. 20 Kilometer vor Victoria musste ich noch auf die Fähre, die mich an das andere Ufer des Meeresarms brachte. Der letzte Teil war ich dann mehrheitlich auf einem gut ausgebauten Fahrad Weg. In Viktoria bezog ich wieder ein Dorm-Bett im HI Victoria. 

10. - 11. April 2019 Viktoria

Da ich schon das zweite Mal in dieser Stadt war, nahm ich das ganze etwas ruhiger. Natürlich war das Wetter auch ein Grund. Den es regnete immer wieder einmal.

Leider ist das Wetter auch für die nächsten paar Tagen sehr wechselhaft. Da es auf der Route bis Portland, keine Backpackers oder Hostels gibt, müsste ich auf Zeltplätze ausweichen. Diese sind aber um diese Jahreszeit nicht immer offen. Eine Unterkunft im Motel oder Hotel ist viel zu teuer. Das heisst, dass ich hier so viel wie möglich organisieren muss.

Eigentlich sollte das Wetter um diese Jahreszeit, um einiges besser sein. Leider ist das im Moment nicht der Fall.

 

 12. April 2019 Viktoria Portland (450 km)

siehe Amerika

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Neuseeland)

Bilder

#11 Neuseeland

Video

YouTube

 

12. Dezember 2018 Melbourne - Auckland (Flug)

Bis zur Landung in Auckland, verlief alles normal. Aber am Baggage Cleam, wartete ich vergebens auf mein Fahrrad. Als ich dann am Schalter Nachfragete, wurde mir gesagt, dass es mit einem der nächsten Flieger kommt. Etwas erstaunt von dieser Tatsache, fragte ich nach dem Grund. Die Antwort war, dass die in Melbourne das dauernt machen. Was mir aber auch nicht weiterhalf. Anstelle einer kleinen Biketour musste ich mit einem Buss ins Zentrum. So war ich recht schnell im Zentrum, gesehen habe ich aber nichts! Nach ca. 5 Stunden, wurde mir das Fahrrad bis vor die Haustüre geliefert. So blieb mir wenigstens den ganzen Zoll etc. mit dem Riiiiesen Karton erspart. Hatte natürlich auch seine Vorteile.



13. - 15. Dezember 2018 Auckland

Habe das Fahrrad wieder zusammengeschraubt und bereits einen ersten Ausflug zu Mt. Eden gemacht.
Gemacht habe ich eigentlich nicht viel. In erster Linie habe ich mich ausgeruht und viel gegessen. Natürlich  habe ich auch die wunderschöne Stadt angeschaut. Die Erkältung, die ich in Melbourne eingefangen habe, ist zum Glück fast wieder weg.
Unter anderem habe ich mir eine NZ SIM-Karte gekauft. Von nun an, bin ich unabhängig vom WLAN.

 

16. - 18. Dezember 2018 Auckland - Paihia (277 km)

Die Reise nach Norden ging zuerst durch das Stadtzentrum. Genauer gesagt, zum Hafen. Von dort aus, nahm ich die Fähre, die mich nach Devenport brachte. Danach ging es mit dem Fahrrad durch die Vororte von Auckland. Die Route führte mich mehr oder weniger der Küste entlang nach Warkworth. Dort war ein kleiner Zeltplatz, wo ich übernachtete.
Am nächsten Tag ging es nach Whangarei. Gleich neben dem Zeltplatz war der berühmte Wasserfall, den ich sofort nach dem Einchecken erkundete.
Danach ging es nach Paihia. Dieser Ort is in der "Bay of Island" und ist gleich neben Waitangi, dem Gründungs Ort von Neuseeland. Dieser Ort erreichte ich durch eine kaum befahrene Küstenstrasse. Am Schluss musste ich noch für eine kurze Zeit auf eine Fähre, da mich noch ein Meeresarm vom Festland trennte.

 

19. - 20 Dezember 2018 Paihia

Unter anderem habe ich den Nahegelegenen Neuseeländischen Gründungs Ort Waitangi angeschaut. Nach einer sehr interessanten Führung und einer keinen Show-Einlage erkundete ich noch das kleine Städtchen.
Ausser faulenzen und das Leben geniessen, habe ich noch in der Bay of Islands mein können mit dem SUP, ein bisschen aufgefrischt. Leider hatte es ein bisschen viel Wind.

 

21. - 24. Dezember 2018 Paihia - Cape Reinga - Ahipara (330 km)

Am ersten Tag war Awanui das Tagesziel. Dies erreichte ich auf Nebenstrassen, die kaum befahren waren. Zwischen durch machte ich noch einen kurzen Stop in Mangonui. Das war ein Idealer Zeitpunkt, für eine Pause und um etwas Essen einzukaufen. Danach ging es nach Awanui.
Tags darauf ging es zum Cape Reinga, dem eigentlichen Höhepunkt. Leider wurde das Wetter immer schlechter. Ab Te Kao, war es dann dauerregen. Somit blieb mir nichts anderes übrig, das Etappenziel, bei Regen anzuschauen. Da die Sicht immer noch gut war, konnte ich trotzdem etwas sehen. Danach ging es zum Zeltplatz. Dieser war zum Glück nur wenige Kilometer davon entfernt. Als ich dort ankam, hörte es für ein paar Minuten auf zu regnen, so konnte ich wenigstens das Zelt im trockenen aufstellen. Dieser Zeltplatz war direkt am Meer.
Am anderen Morgen, ging es wieder den gleichen Weg zurück. Zwischendurch besichtigte ich noch die Sanddünen. Da ich keine Lust hatte, im nassen Sand herumzulaufen, schwang ich mich wieder auf das Fahrrad und setzte meine Reise fort. Auch dieser Tag war dauerregen angesagt und das fahren war eher mühsam. Als ich dann endlich in Pukenui ankam, ging ich zum Zeltplatz. Leider musste ich heute das Zelt im Regen aufstellen.
Am letzten Tag ging es nach Ahipara. Dieser Abschnitt war recht langweilig und da es weiterhin regnete, auch mühsam. Die meiste Zeit ging es mehr oder weniger gerade aus. Der Verkehr wurde dichter und am Strassenrad waren vermehrt Häuser zu sehen. Als ich endlich Nass bis auf die Knochen im YHA in Ahipara  ankam, war ich dann schon sehr erleichtert .

25. Dezember 2018 Ahipara

Kurz nach der Ankunft, wurden zuerst ALLE Kleider gewaschen. Diese waren durch den Dauerregen nicht mehr zu gebrauchen. Als am anderen Tag die Sonne rauskam, wude das Zelt, Schlafsack etc. zum trocknen, draussen auf die Leine gelegt. In der Zwischenzeit, schaute ich mir noch das Örtchen an. Natürlich wurde das Fahrrad geputzt und die Kette etc. wieder geölt. Diese hatte durch den Regen und die Nähe zum Meer etwas Pflege dringend nötig.

 

26. - 27. Dezember 2018 Ahipara - Dargaville (175 km)

Dieser Streckenabschnitt war eigentlich so, wie ich das erhofft habe. Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Fahrt. Klar gabe es zwischendurch mal wieder heftige Steigungen. Da diese aber nicht lange dauerten, konnte ich diese gut meistern. Der beste Helfer war diesmal auch dabei. Das Wetter spielte wieder mit und so konnte ich bei angenehmen Temperaturen meine Strecke abbedalen. Kurz vor meiner nächsten Unterkunft in Opononi, musste ich noch auf eine Fähre, die mich auf die andere Seite des Meeresarms brachte.
Nach einer sehr schönen Zeit an diesem Ort musste ich aber wieder weiter. Zuerst musste ich aber von NULL auf über 360 m.ü.M. Danach hatte ich das gröbste geschaft. Von jetzt an, konnte ich eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke abfahren. Kurz vor Dargaville nahm der Verkehr stärk zu. Zum Glück, sagte mir mein Navi, dass ich auf einer Nebenstrasse abzweigen musste. Danach war ich wieder alleine auf der Strasse. Als ich am Campingplatz ankam, richtete ich mich wieder ein und sah mir noch das Städtchen etwas genauer an.

 

28. - 30. Dezember 2018 Dargaville - Auckland (210 km)

Eigentlich wollte ich hier noch einen weiteren Tag bleiben. Aus dem einfachen Grund, da es zwischendrin fast keine Unterkünfte in meiner Distanz gab. Somit hätte ich danach zwei Monsteretappen machen müssen. Aber nach einem Gespräch mit dem Campingplatz Eigner, änderte ich meine Meinung. Mit einer kleinen Änderung meiner Route, konnte ich einen weiteren Campingplatz erreichen. Somit brach ich etwas verspätet zu dem 50 km entfernten Campingplatz in Paparoa, auf. Die Strecke war am Anfang eher Flach aber nach der Hälfte, kamen dann auch noch ein paar Steigungen, was das Fahren etwas interessanter machte. Als ich nach ca. 4 Stunden dort ankam, richtete ich mich wieder auf dem Campingplatz ein.
Am nächsten Morgen stand ich etwas früher auf, da ich heute über 120 km machen musste. Zum Glück war der Himmel leicht bedeckt und bei 20 Grad, herrschten perfekte Temperaturen. Am Anfang waren die Strassen kaum befahren. Das änderte sich aber Schlagartig, als ich in den "Highway 1" einbiegen musste. Nach ein paar Kilometer konnte ich auf die 16 ausweichen. Leider herrschte auch dort ziemlich viel Verkehr. Da aber nur kleinere Fahrzeuge hier fahren konnten, war das aber kein Problem. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich, da es immer etwas auf und ab ging. Natürlich gab es auch unzählige Kurven zu meistern.  Als ich in Parakei ankam, war ich ziemlich erschöpft. Dank des schönen Campingplatzes und der Dusche, konnte ich mich rasch von den Strapazen erholen. 
Heute war Auckland das Ziel. Gleich am Anfang, hatte ich eine grösser Steigung zu meistern. Dafür hatte ich danach eine sehr schöne und angenehme Fahrt in einer atemberaubenden Umgebung. Als ich dann kurz vor Auckland war, konnte ich auf einen Fahrradweg, der mich fast bis zum YHA brachte. Da dieser die meiste Zeit neben der Autobahn verlief, war es nicht wirklich angenehm. Dafür hatte ich keine Autos auf meiner Spur. Als ich im Hostel ankam, verstaute ich meine Sachen und genoss noch den Restlichen Tag.

 

31. Dezember 2018 - 01. Januar 2019 Auckland

In erster Linie ruhte ich mich aus. Am Nachmittag ging ich noch zur Bibliothek. Den da hatte es einen viel schnelleren Internet Anschluss, wie im Hostel. Da ich meine Videos Online sichere, bin ich manchmal auf einen Highspeed Anschluss angewiesen.  Um 19.00 Uhr begab ich mich zum Hafen, den von dort aus, hatte man die beste Sicht auf das Feuerwerk. Da noch verschiedene Sänger ihre Songs sangen, verging die Zeit bis zum Feuerwerk das un 00.00 Uhr stattfand, wie im Fluge. Komischerweise wird hier nicht einmal an Silvester mit Champagnier angestossen. Absolut niemand hatte eine Flasche oder ähnliches bei sich.
Am nächsten Tag plante ich noch meine Weiterreise und versuchte, nichts zu machen.

Weiterlesen: B011 Weltreise Neuseeland

Jegliche Haftung wird notorisch abgelehnt.