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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Australien)

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#10 Australien

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10. - 18. November Batemans Bay - Lakes Entrance  (450 km)

Am ersten Tag ging es nach Narooma. Das Fahren war am Anfang ein bisschen einfacher, da ich noch nicht auf den Highway musste. Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und somit fuhr ich routiniert die Strecke ab. Da der Verkehr den ganzen Tag sich in Grenzen hielt, konnte ich die Fahrt im Grossen und Ganzen geniessen. Als ich in Narooma ankam, fuhr ich zum Zeltplatz und richtete mich dort ein. Währen der ganzen Reise hatte ich noch nie so einen schönen Standort. Danach ging ich etwas einkaufen und genoss den restlichen Tag. Weil es mir hier so gut gefallen hatte, blieb ich noch einen zusätzlichen Tag.

Am dritten Tag ging es dann nach Tathra. Die ersten paar Kilometer musste ich noch auf den Highway. Aber dann, konnte ich auf eine kaum befahrene Nebenstrasse ausweichen. Die war zum Teil so einsam, dass ich ab und zu für ein paar Minuten alleine unterwegs war. Die Strecke war absolut genial und machte sehr viel Spass. In Tathra angekommen, ging ich zu einem Zeltplatz und machte das übliche. Leider war der Zeltplatz bei weitem nicht so gut wie der letzte.

 Am nächsten Tag ging es Richtung eines ehemaligen Walfänger Ortes Namens Eden. Der erste Teil war ich auf Nebenstrassen. Aber nach Pambula, war ich wieder gezwungen auf den Highway zu gehen. Der Verkehr nahm etwas zu, aber dafür hatte ich wieder meinen Schleichweg zur Verfügung und eine dritte Spur. Wenn es bergauf ging, waren zwei Spuren vorhanden und somit hatte ich mehr Abstand zum Verkehr. Nach knappe 4,5 Stunden auf dem Fahrrad erreichte ich Eden und ging zu einem Zeltplatz. Nach dem einrichten machte ich mich auf, um das kleine Städtchen näher anzuschauen. Als es anfing zu tröpfeln, ging ich wieder zurück und genoss die restliche Zeit im Aufenthalts Raum. In der Zwischenzeit fing es heftig an zu regnen. Dieser heftiger Regen hielt tief in den nächsten Tag an. Da ich gewusst habe, dass es regnete, habe ich einen zusätzlichen Ruhetag eingezogen.

folgt

 

08. - 09. November 2018 Batemans Bay

In dieser schönen  kleinen Stadt verbrachte ich 3 Nächte. Es war nicht wirklich etwas los aber ich konnte mich wieder etwas erholen. Aber vor allem, die Internet Verbindung war hier ausgezeichnet. So entschloss ich mich, das Youtube Video "Australien #1" zusammen zu schneiden und hochzuladen.

 

06. - 07. November 2018 Canberra - Batemans Bay (150 km)

Mit neuen Reifen und Bremsbelägen machte ich mich auf nach Batemans Bay. Da die Stadt ziemlich klein war, erreichte ich schnell die Vororte und gleich danach war ich auf einer eisamen Hauptstrasse. Das Fahren war am Afang ziemlich einfach, da es mehrheitlich gerade aus ging. Aber dann kamen die Steigungen. Als ich nach 75 km einen Fluss kreuzte, war es ein Zeichen, dass ich am Ziel war. Gleich darauf stellte ich mein Zelt auf und genoss noch den Rest des Nachmittags am Fluss.

Am nächsten Morgen konnte ich mein Zelt noch trocken verstauen. Aber schon nach einer Stunde kam der Regen. Dieser sollte mich noch den ganzen Tag begleiten. Heute war es alles andere wie einfach. Es ging eigentlich abwärts  ans Meer aber zwischendurch kamen immer wieder heftige Steigungen. Als ich endlich am Ziel ankam, merkte ich erst, dass ich fast am erfrieren war. Aber nach einer wohltemperierten Dusche, war die Welt wieder in Ordnung.

 

01. - 05. November 2018 Canberra

Neben vielen anderen Sachen, habe ich die Stadt ein bisschen näher angeschaut. Hier ist nicht der Riesen HIPE, aber genau darum fühlte ich mich sehr wohl hier.
Schon am ersten Tag, brachte ich mein Fahrrad zu einem Fahrradgeschäft. Der Platten konnte ich ficken aber die abgewetzten Reifen und die abgeschliffenen Bremsbeläge nicht. Somit spendierte ich meinem fahrbaren Untersatz neue Reifen und Bremsbeläge. Ich hoffe, dass ich damit mindestens die Etappen Australien und Neuseeland machen kann.

 

28. - 31. Oktober 2018 Katoomba - Canberra (340 km)

Als ich die letzten Sachen zusammen gepackt hatte, machte ich mich auf nach Canberra. Die Route führte mich durch sehr hügelige und abgelegene Gebiete. Übernachten konnte ich am ersten Abend direkt neben den Jenolan Caves. Eigentlich hatte es kein Zeltplatz, aber nach einem Gespräch im Informations-Zentrum wurde mir ohne zu zögern ein wunderschöner Platz zugewiesen. Wenn es um Camping geht, sind die Australier offen. Da die Höhlen-Touren bis weit in den nächsten Tag ausgebucht waren, machte ich mich am nächsten Morgen wieder auf den Weg. 
Das heutige Tagesziel war der Abercombie River Nationalpark. Dort hatte es ein wunderschön gelegener Zeltplatz. Aber bis ich da war, musste ich sehr kräfig in die Pedalen treten. Besonders am Anfang, da ging es über eine Stunde sehr steil aufwärts. Auch an diesem Tag fuhr ich mehrheitlich alleine in einer traumhaften Landschaft.
Am dritten Tag war Goulburn das Ziel. Wie schon Tags zuvor, war der erste Teil der heftigste. Aber nach einiger Zeit war auch das vollbracht und der Rest war mehr oder weniger ein stetiges auf und ab. Als ich in Goulburn auf einem "normalen" Zeltplatz ankam, war ich dann sehr erleichtert, denn die letzten drei Tage hatten es wirklich in sich.

Eigentlich hatte ich Glück, denn auf dieser Route waren nur zwei Campingplätze. Diese waren 80 km voneinander entfernt und das war optimal für mich.

Am letzen Tag ging es nach Canberra. Dazu musste ich wieder auf eine "Autobahn". Da diese nicht so stark befahren war, konnte man es gut aushalten. Da der Wind meistens von hinten oder leicht von der Seite kam, waren das sehr angenehme Kilometer. 10 Kilometer vor Canberra, passierte etwas, was mir während der ganzen Reise noch nie passiert war. Ich hatte am Hinterrad einen Platten. Da die Stelle in einer Kurve war und es keine möglichkeit gab, am Strassenrad einen geigneten Platz zu finden, musste ich das Fahrrad noch einige Huntert Meter schieben. Als ich ein Plätzchen gefunden hatte, nahm ich das Gepäck vom Fahrrad und machte mich ans flicken. Nach einer viertel Stunde war der Reifen wieder einsatzbereit. Somit machte ich mich wieder auf den Weg und nahm die letzten paar Kilometer unter die Räder. Als ich im Hostel ankam, war ich sehr dankbar, dass der Reservenschlauch gehalten hatte. Nach dem Einchecken erkundete ich noch die Nähere Umgebung.

 

15'600 km bis zum ersten Platten auf dieser Tour!!

 

26. - 27. Oktober 2018 Katoomba

Da meine bestellten Ersatzteile für mein Fahrrad noch nicht eingetroffen sind, entschloss ich mich, für eine Wanderung in Blackheath. Dieses mal, ging ich an einem weniger bekannten Ort. Das hatte zur Folge, dass ich noch weniger Leute wie sonst traf. Aber auch diese Wandeung war sehr schön. Leider waren die Wege nicht so gut ausgebaut. Oder hatte ich einfach die falschen Schuhe?
Am zweiten Tag hielt ich mich in der Gegende der Three Sisters auf. Auch hier gibt es wunderbare Wanderwege.

 

25. Oktober 2018 Sydney - Katoomba (Zug)

Heute ging es wieder mit dem Zug zurück nach Katoomba. Da ich die Strecke ja kannte, kam schon etwas routine auf. Als ich im Hostel ankam, genoss ich noch in Ruhe, den wunderschönen Nachmittag.

 

23. - 24. Oktober 2018 Sydney

Am ersten Tag ging ich an eine Stadtführung die gratis war und zu Fuss durchgeführt wurde. Diese führte uns zu den Wichtigsten Sehenwürdigkeiten. Am Nachmittag ging ich zum Opernhaus und nahm auch dort an einer Führung Teil. Am Abend lief ich noch über die Harbour Bridge und genoss die sehr eindrückliche Kulisse. Am letzten Tag machte ich mich auf nach Mainly Beach. Dazu nahm ich die Fähre. Am Abend machte ich wieder den obligatorischen Spaziergang rund um das Hafenbecken.

 

22. Oktober 2018 Katoomba - Sydney (Zug)

Heute ging es mit dem Zug nach Sydney. Das Fahrrad habe ich beim Hostel gelassen. Es macht keinen Sinn, mit dem Fahrrad in die riessen Stadt zu fahren. Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut und auch sehr güstig. Als ich in Sydney Harbor ankam, lief ich zum Hostel und bezog mein Zimmer. Danach ging's raus, um die Sehenswürdigkeiten dieser Stadt anzuschauen.

 

18. - 21. Oktober 2018 Katoomba (Bluemountains)

Hier in Katoomba habe ich mich fast ausschliesslich den Wanderwegen gewidmet.

- Katoomba
- Wenthworts Falls
- Blackheath

was ist hier falsch?

Philippe Three Sisters

 

13. - 17. Oktobet 2018 Singleton - Katoomba (235 km)

Als ich in Singleton losfuhr, regnete es noch ein wenig. Aber bald darauf hörte es auf zu regnen und ich konnte ab und zu die Sonne sehen. Die meiste Zeit war ich fast allein auf den kurvenreichen Strassen unterwegs.  Die Fahrt war sehr schön, denn die Landschaft änderte sich ständig. Da mein Tagesziel auf 300 Meter war, musste ich noch etwas in die Pedale treten. Als ich in Chapmam Valley ankam, suchte ich mir einen schönen Ort, um mein Zelt aufzubauen. Am nächsten Morgen ging es weiter durch den National Park. Die meiste Zeit war ich mitten im Wald und es ging mehrheitlich gerade aus. Das war ziemlich langweilig. Am Schluss wurde es wieder intetesanter, denn bei den Colo Heigts, kam eine sehr schöne und kurvenreiche Abfahrt. Auch konnte ich wieder mal etwas anderes wie Bäume sehen. Als ich dann am geplanten Zeltplatz ankam, wollten die 45 AUD für eine Übernachtung. Das war mir zu viel und fuhr weiter zum nächsten Zeltplatz, der zum Glück nur 1,5 km entfernt  war. Dort konnte ich für 20 AUD übernachten. Tags darauf ging es zu den Hawkesbury Heigts, wo ich wieder in einem YHA übernachtete. Dort blieb ich zwei Tage. In der einsamen Gegend, hatte ich fast das ganze Haus für mich alleine. Nach zwei Tagen Einsamkeit zog es mich wieder weiter zum Endziel. Die ersten paar km bis Springwood waren noch sehr schön, aber danach musste ich auf die stark befahrene Hauptstrasse. Von 200 ging es rauf auf 1000 m.ü.M. Somit hatte ich seit langem wieder einen ziemlich heftigen Aufstieg zu meistern. Als ich dann in Katoomba ankam, fuhr ich wieder zu dem YHA und richtete mich dort ein. Danach machte ich noch eine kleine Wanderung zu den "There Sisters".

 

 

12. Oktober 2018 Singleton

Ruhetag

 

10. - 11. Oktober 2018 Gloucester - Singleton (135 km)

Auch an diesen Tagen fuhr ich mehrheitlich alleine durch die Gegend. Am Strassenrand waren unzählige Farmen, die ihr Vieh auf den Weiden hatten. Ansonsten war es wieder ein stetiges auf und ab. Übernachtet habe ich bei einem Bowling-Club in Dungog, die eine Wiese für Reisende hatten.

 

09. Oktober 2018 Gloucester

Ruhetag

 

06. - 08. Oktober 2018 Armidale - Gloucester (210 km)

Dieser Abschnit war einer der schönsten Strecken. Endlich konnte ich die Weite des riesigen Landes erleben. Grosse Strecken war ich alleine auf den endlosen Strassen und konnte die wunderschöne Landschaft so richtig geniessen. Die Strecke hatte den Namen "Thunderbolds Way" und ist einer der berühmten Strecken.
Die erste Nacht habe ich in Walcha auf einen sehr schönen Zeltplatz verbracht. Am zweiten Tag hatte es leider keinen Zeltplatz, so musste ich auf einen Rastplatz in Nowendoc ausweichen. Dort ist Zelten in der Regel erlaubt. Ich hatte Glück, nur 100 Meter davon war ein kleiner Laden, wo ich noch etwas zum Naschen einkaufen konnte.

 

04. - 05.Oktober 2018 Armidale

Ruhetag

 

01. - 03. Oktober 2018 Bellingen - Armidale (170 km)

Nach drei Tagen in Bellingen machte ich mich wieder auf zu neuen Abenteuern. Die Route die ich nahm, war in der Regel die "Waterfall Way" Route. Diese führte mich zu zahlreichen Wasserfällen und natürlich auch zu anderen Sehenswürdigkeiten. Da aber manche etwas weiter weg von der Hauptstrasse waren, liess ich die aus. Hatte auch schon genug km im den Beinen. Der Verkehr war eigentlich immer sehr schwach und so konnte ich die kurvenreichen, welligen und schmalen Strassen sehr gut meistern. Übernachtet habe ich in Dorrigo, Ebor und Armidale auf Camping Plätzen. 

 

29. - 30. September 2018 Bellingen

An diesem Tag machte ich einen keinen Fahrrad Ausflug nach "Never Never Creek" Promised Land. War sehr schön, leider sind die Strassen nicht in einem guten Zustand. 

Heute ging es zu den Fasserfällen Coachwood und Red Cedar. Die wir via "Never Never Picnic Area" erreichten. Zum Glück konte ich mit anderen vom Hostel mit dem Auto dor hin gelangen. Von dort ging dann ein 4h Wanderweg zu den Wasserfällen.

 

28. September 2018 Coffs Harbor - Bellingen (38 km)

Eigentlich wollte ich noch länger hier bleiben. Aber es war alles wegen dem langen Wochenende ausgebucht. Somit entschloss ich mich, nach Bellingen weiter zu ziehen. Auch die heutige Fahrt war sehr abwechslungsreich. Zwischendrin ging der Fahrrad Weg parallel zu Autobahn, aber das konnte man gut aushalten. Dazwischen waren immer wieder Bäume, somit war der Lärm nicht so gross. Am Schluss führ ich dann wieder auf einer Nebenstrasse Richtung Bellingen. Als ich dort ankam, richtete ich mich wieder in dem YHA ein und schaute mich in diesem, eher kleinen Ort um.

 

26. - 27. September 2018 Yamba - Coffs Harbor (150 km)

Genau vor einem Jahr verlies ich Beringen Richtung Osten. In der Zwischenzeit habe ich sehr viel erlebt und tolle Erfahrungen machen können. Ich war an zahlreichen "UNESCO Weltkulturerben" Orten und an anderen Sehenswürdigkeiten. Naürlich hatte auch sehr viel Kontakt mit den einheimischen Leuten gehabt. Die Zahl des Tages 14'384,7 km

Nachdem ich Yamba verlassen hatte, ging es über einsame Landschaften nach Grafton. Heute führte meine Route zum grössten Teil neben dem Clarence River entlang. Bei Lawrence musste ich mit einer Fähre die Seite wechseln. Da die Fähre ein Teil der Hauptstrasse war, musste ich nichts für die Überquerung bezahlen. Nachher gings es für einige Zeit wieder weg vom Fluss. Als ich in Grafton ankam, steuerte ich meinen Zeltplatz an und richtete mich dort ein. 

Am nächsten Tag radelte ich nach Coffs Harbor. Dieser Ort war 80 km entfern. Die Strecke konnte ich eigentlich ohne GPS machen, denn es hatte nur zwei Abzweigungen die ich beachten musste. Da die Hauptstrasse ein bisschen nördlicher verlief, hatte ich fast kein Verkehr. Die meiste Zeit fuhr ich mitten in einem Wald. Ab und zu kamen einige Landwirtschafts-Betriebe. Somit war die Fahrt auch sehr Abwechslungsreich. Nachdem ich in Coffs Harbor ankam, bezog ich wieder ein Bett im YHA und nachher gings wieder auf Erkundungs Tour. 

 

25. September 2018 Yamba

Einfach den Tag geniessen.

 

23. - 24. September 2018 Byron Bay - Yamba

Dach dem ich meine Sachen wieder auf mein Bike gepackt hatte, ging es los Richtung Yamba. Heute war das Ziel Evan Head. Diese Strecke war bis jetzt am schönsten. Die meiste Zeit war ich fast alleine auf den Strassen. Die Landschaft war wunderschön und ich konnte die Fahrt in vollen Zügen geniessen. Als ich am Ziel ankam, ging ich dort auf einem Zeltplatz der direkt am Meer war. Dies war in Australien die erste Nacht, die ich im Zelt verbracht hatte. 

Am anderen Morgen ging es nach Yamba. Leider musste ich heute gröstenteils zurück auf den Pazifik Highway. Lagweilig wurde es trotzdem nie, denn auf vielen Teilstrecken wurde mächtig an dem neuen Pazifik Highway gebaut. Das war sehr eindrücklich, wie die riesen Dinger die Erdmassen bewegten. Um 14.00 kam ich in Yamba an und bezog wieder ein Dorm-Bett im YHA. Danach gab es noch ein kleiner Rundgang dem Strand entlang. Später konnte ich noch einen traumhaften Sonnenuntergang erleben.

 

20. - 22. September 2018 Byron Bay

Wanderung zum Leuchtturm, Wellenreiten etc.

 

19. September 2018 Coolangata - Byron Bay (81 km)

Nach einem ausgiebigen Frühstück mache ich mich auf den Weg nach Byron Bay. Dieser Ort ist berühmt für seine grossen Wellen. Aber bis dahin, musste ich noch einige km abstrampeln. Da die Strecke sehr abwechslungsreich war, verging die Zeit wie im Fluge. Ich fuhr neben der Küste entlang, bezwang zwischendurch mehrere kleine Hügel und ab und zu war ich auch mal in einem Regenwald. Das war allerdings immer nur für ein paar hundert Meter. Die Strecke habe ich so gewählt, dass ich nie auf die stark befahrene M1 musste. Als ich in Byron Bay ankam, checkte ich wieder in einem YHA Hostel ein und erkundete nachher noch die Umgebung.

 

18. September 2018 Coolangatta

Fahrrad Ausflug nach Murwillumbah

 

17. September 2018 Gold Coast - Coolangatta (27 km)

Heute ging ich das ganze sehr gemächlich an. Den die knappen 30 km sind kaum eine Rede Wert. Die Strecke ging neben der stärk verbauten aber doch sehr schönen Küste entlang. Beide Städte haben Hochhäuser, die konnte man von beiden Orten her sehen.

 

15. - 16. September 2018 Gold Coast, Main Beach

Besichtigung der Stadt und Umgebung. Kleiner Service an meinem Fahrrad.

 

14. September 2018 Brisbane (Shorncliffe) - Gold Coast, Main Beach (108 km)

Nach einer sehr herzlichen Verabschiedung von meinem Warmshowers Host Rose, machte ich mich auf den Weg nach "Main Beach" an der Gold Coast. Diese Route führte mich grösstenteils durch Wohngebiete. Der erste Teil konnte ich auf einem Fahrrad Weg fahren. Danach ging es durch ein ziemlich hügeliges Gebiet. Das war ziemlich nervig. Durch das ewige auf und ab, kam ich nie in den Rythmus.  Danach kam ich auf die V1. Diese führte mich zur Gold Coast. Leider war diese nicht gut Ausgeschildert. Aber zum Glück hatte ich die Route auf meinem Navi. So kam ich doch recht zügig vorwärts. Als ich nach 8h bei "Main Beach" ankam, war ich sehr erleichtert. Nach dem Einchecken im YHA musste ich zuerst etwas essen und vor allem trinken. Danach erkundete ich noch die nähere Umgebung. 

 

10. - 13. September 2018 Stradbroke Island

Nach dem Morgenessen machte ich mich auf den Weg zum Startpunkt des berühmten "North Gorge Walk". Aber zuerst ging es für ca. 45 Minuten an einer fast Menschenleeren Beach entlang. Als ich am Startpunkt ankam, musste ich zuerst etwas essen. Schon bald sah ich eine Bäckerei. Nach einem kurzem rundum Blick, entschied ich mich für einen der hier berühmten Pie's. Gestärkt ging es dann auf den Weg. Es ging nicht lange und ich sah die ersten Wale weit aussen. Oder waren es Delfine? Da ich keinen Feldstecher dabei hatte, konnte ich das nicht wirklich beurteilen. Der Weg führte mich um eine Bucht, so konnte ich das Meer von verschiedenen Seiten her beobachten. Dieser Wanderweg war wirklich so, wie ich das von verschiedenen Seiten gehört hatte. Nachdem ich fertig war, ging ich zu einem Punkt, an welchen sich öfters Kängurus und Koalas aufhielten. Kaum war ich da, konnte ich auch schon die ersten Kängurus sehen. Diese waren so an Menschen gewöhnt, da konnte ich ziemlich nahe an diese ran, um ein oder waren es doch mehrere Fotos zu machen. Koalas hatte ich heute leider keine gesehen.

Heute ging es mit dem Fahrrad nach Amity Point. Nach ca. 1h Fahrzeit kam ich an diesen Ort an. Nach einem kurzen Imbiss macht ich mich auf, um das sehr kleine Dörfchen etwas näher anzuschauen. Auch hier gab es einen Ort, wo man Wale und Delfine beobachten kann. Wale konnte ich keine sehen, dafür sah ich einige Delfine, die sehr nahe am Strand herum schwammen. Nach ca. 2h ging ich wieder zurück zum Hostel.

Am nächsten Tag machte ich in etwa dasselbe, wie am ersten Tag. Aber schon nach 10 Min. konnte ich eine grosse Schildkröte sehen. Diese lag völlig  reglos da und die Augen waren geschlossen. Keine Ahnung was mit dieser war. Als ich wieder auf dem "North Gorge Walk" war, konnte ich sehr viele Humback Wale und Delfine sehen. Nach den ersten Anzeichen eines Sonnenbrands, machte ich mich wieder auf den Weg zu den Kängurus und den Koalas. Die Kängurus waren sofort zu sehen. Aber für die Koalas brauchte ich ein bisschen mehr Zeit. Erst als mir jemand sagte, ich müsste auf diesen Baum schauen, konnte ich einen erkennen. Leider war er ein bisschen weiter oben, so konnte ich keine Fotos machen. Nach dem Erfolgreichen Tag, machte ich mich wieder auf den Rückweg.

Am letzen Tag war ich wieder auf meinem Fahrrad. Den heute ging es zurück nach Shorncliffe. Wie schon bei der Anreise, entschoss ich mich für die light Version. Aber zuerst musste ich zur Fähre zurück, um ans Festland zu gelangen. Da ich genügend Zeit hatte, ging ich noch an dem Brown Lake vorbei. Danach ging es mit der Fähre und Zug wieder zurück nach Shorncliffe.

 

09. September 2018 Brisbane (Shorncliffe) - Stradbroke Island (84 km)

Heute stand ein mehrtages Ausflug nach Standbroke Island auf dem Plan. Da ich immer noch eine Auszeit vom Fahrrad reisen habe, entschied ich mich für eine light Version. Das heisst, dass ich bis zur nächsten Zughaltestelle radle, in den Zug steige und damit bis zur Endstation Cleveland fahre. Danach geht es dann mit einer Fähre rüber zur Insel. Von dort hatte ich nur noch knappe 2h bis zu meiner nächsten Unterkunft die in Point Lookout ist. Als ich um 14.00 Uhr im Youthhostel ankam, verstaute ich schnell die Sachen und machte mich auf den Weg um die geniale Landschaft zu erkunden. Da es hier schon um 18.00 dunkel ist, musste ich aber den schönsten Teil auf morgen verschieben.

 

03. - 08. September 2018 Brisbane Shorncliffe

Stadtbesichtigung mit und ohne Fahrrad. Natürlich wurde auch die wunderschöne Küste genauestens angeschaut. Leider ist das Wetter ein bisschen kälter wie erhofft.

 

01. - 02. September 2018 Brisbane Shorncliffe

Segelturn mit der Gastfamilie in der Moreton Bay. Übernachtet wurde auf dem Boot. Natürlich wude ich wieder seekrank. Zum Glück wurde es schnell wieder besser.

 

31. August 2018 Brisbane Shorncliffe

Nach dem auschecken machte ich mich auf dem Weg zum Flughafen. Aber zuerst musste ich noch beim Velomech vorbei, um mein Fahrrad abzuholen. An diesem wurde ein neues Tretlager eingebaut und für den Flug eigeboxt. Danach ging es dann direkt zum Flughafen. Nach weiteren zwei Stunden sass ich im Flugzeug, das mich zuerst nach Bangkok brachte. Danach ging es mit einem über 8 St. dauernden Flug nach Brisbane. Dort angekommen, montierte ich mein Fahrrad wieder zusammen. Nach getaner Arbeit, ging es zu meiner Gastfamilie. Als ich nach ca. 2h dort ankam, wurde ich sehr herzlich aufgenommen.

 

30. August 2018 Hanoi - Brisbane

Abflug nach Brisbane.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Vietnam)

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#9 Südost Asien (Vietnam)

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 30. August 2018 Hanoi - Brisbane (7'390 km)

Abflug nach Brisbane (Australien)

 

24. - 29. August 2018 Hanoi

Stadtbesichtigung

 

23. August 2018 Ninh Binh - Hanoi (87 km)

Heute stand meine letzte Etappe an. Leider musste ich wieder auf eine stark befahrene Hauptstrasse. Aber da diese gröstenteils paralell zur "Autobahn" verlief, war der Schwerverkehr auf der anderen Strasse. Zu sehen gab es auch nicht viel und somit beschränkte sich der Tag auf Kilometer machen. Als ich nach vier Stunden näher an das Zentrum kam, nahm die Dichte der Fahrzeuge zu. Zum größten Teil waren es Scooter, die sich langsam durch den Verkehr wühlten. Dank GPS kam ich trotz des Verkehrs Charos und den vielen Strassen unversehrt am Ziel an. Somit war die Etappe Südost Asien nach über 4'000 km in zum Teil brütender Hitze abgeschlossen. 

 

 

20. - 22. August 2018 Ninh Binh

Besichtigung des Nationalparks

 

14. - 19. August 2018 Phong Nha - Ninh Binh (430 km)

Nach einem leckeren Frühstück, machte ich mich auf Richtung Vinh. Aber bis dahin waren es über 200 km. Da ich das nicht an einem Tag schaffen konnte, musste ich irgendwo zwischendrin übernachten. Da es keine Hotels etc. Online zu buchen gab, versuchte ich es auf Gut Glück. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, also genau das, was ich gern habe. Nach der ersten und letzten Steigung von 500 Metern, war ich dann aber um die Abfahrt nicht abgeneigt. Das Wetter spielte heute auch mit. Es war leicht bedeckt, somit war es sehr angenehm zu fahren. Als ich dann nach 90 km am dem Ort war, wo MapsMe mir ein Gasthaus zeigte, schaute ich nach, ob es akzeptabel war. Das war es bei weitem nicht und so fuhr ich weiter. Da ich auf den nächsten Kilometern kein Übernachtungs Möglichkeiten gesehen habe, schaute ich mich um, um einen geeigneten Platz um mein Zelt aufzubauen. Nach kurzer Zeit sah ich einen schönen Platz, der auch etwas von der Strasse entfernt war. Nach dem Zeltaufbau wurde es bald dunkel. Somit verzog ich mich ins Zelt.

 Am nächsten Tag ging es dann nach Vinh. Aber bis ich da war, musste ich weitere 100 km hinter mich bringen. Da es aber keine Steigungen hatte, kam ich recht zügig voran. Die ersten 2/3 waren wunderschön zu fahren und konnte die Fahrt auch geniessen. Aber dann musste ich wieder auf die stark befahrenen Hauptstrassen. Dann war es fertig mit Lustig. Nach einer Stunde war ich dann im Guesthous und bezog mein Zimmer. Da ich fast am Verhungern war, ging ich hinaus um etwas zu essen. Als ich bezahlen wollte, sagte man mir, dass die Rechnung von der Familie am Nebentisch bereits bezahlt wurde. Leider war die Familie schon weg, da konnte ich mich nicht dafür bedanken. Danach ging es wieder zurück zum Guesthous.

Da es heute sehr stark regnete und es nach Wettervorhersagen keine Besserung in Sicht war, entschloss ich mich, meinen Aufenthalt in Vinh um einen Tag zu verlängern. 

Das Warten hatte sich gelohnt. Den heute war ein perfekter Tag um Fahrrad zu fahren. Der Regen brachte eine Abkühlung und die Sonnte versteckte sich hinter den dünnen Wolken. Heute ging es eigentlich nur um Kilometer zu machen. Dazwischen hatte es nichts und somit war ich die ganze Zeit auf der Hauptstrasse. Um es ein bisschen erträglicher zu machen, montierte ich mein MP3 Player. Als ich nach 100 km in Tinh Gia ankam, war meine Unterkunft nicht an der Stelle, wo es eigentlich nach Booking.com sein sollte. Aber dank der Hilfe der Nachbarschaft, konnte ich es dann doch noch finden. Dieses mal hatte ich die "Homestay" Variante gewählt. Das heisst, dass ich bei einer Familie zu Gast war. Ich wurde sehr herzlich begrüsst und bezog danach mein Zimmer. Da es noch hell war, erkundete ich das Dorf und hielt mich noch ein bisschen am Strand auf. Dach dem Abendessen mit der Familie unterhielten wir uns noch ein bisschen (Google Translater). Um 21.00 zog ich mich Hundemüde zurück.

Da ich heute für die kurze Variante nur ca. 45 km auf der stark befahrenen Hauptstrasse machen müsste, entschloss ich mich für die etwas längere Variante. Diese Entscheidung war Gold richtig. Ich kam durch wunderschöne Gegenden und der Verkehr ging auch stark zurück.  Als ich dann nach 75 km in Than Hoa ankam, fuhr ich zu meinem Hotel. Danach genehmigte ich mir noch ein leckeres spätes Mittagsessen.

Heute war mein Tagesziel Ninh Binh. Da gab es keine alternative Route. So musste ich wieder auf die AH1. Zu sehen gab es eigentlich nichts. Ich machte das beste daraus. Natürlich war mein MP3 Player auch mit dabei. Nach fünf Stunden hatte ich es endlich geschaft. Nach dem Einchecken ass ich noch etwas. Danach zog ich mich wieder in mein Zimmer zurück. Hatte genug vom Lärm.

 

13. August 2018 Phong Nha

Ruhetag

 

12. August 2018 Phong Nha

Höhlenbesichtigung 

- Paradise und Phong Nha

 

09. - 11. August 2018 Hue - Phong Nha National Park (225 km)

Als ich heute aus dem Fenster schaute, regnete es. Das war aber kein Grund hier zu bleiben. Als ich kurz nach 07.00 Uhr abfuhr, hatte es aufgehört zu regnen. Die ersten Kilometer waren ein bisschen mühsam. Aber dafür hatte ich danach gute Strassen Verhältnisse. Leider war ich gezwungen, auf den Hautverkehrs Adern zu fahren. Die anderen Routen waren über 1/3 länger und die Wettervoraussagen waren alles andere wie gut. Zwischendurch regnete es immer wieder, aber dafür war es nicht mehr so heiss. Als ich dann nach 75 km in Dong Ha ankam, bezog ich wieder ein Zimmer im Guesthouse und genoss noch den Rest des Tages.

Am anderes Tag ging es nach Dong Hoi. Endlich konnte ich wieder auf die Nebenstrassen ausweichen. Diese waren wunderschön und sehr abwechslungsreich. Die Zeit verflog wie im Fluge. Aber nach 106 km war ich dann schon froh, dass ich am Ziel war. Nach einer gründlichen Dusche, schaute ich mir noch die Stadt an. 

Das heutige Ziel war Phong Nah. Dieser Ort ist bekannt für seine Höhlen und der bizarren Landschaft. Auch heute konnte ich mehrheitlich auf  Verkehrsarmen Strassen fahren. Da die heutige Strecke mit 43 km nicht wirklich lang war, ging ich die Sache gemütlich an. Eigentlich konnte ich gar nicht anders. Denn die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel. Kurz nach 14.00 Uhr hatte ich Phong Nha ziemlich überhitzt erreicht. Aber nach der kalten Dusche, war die Welt wieder in Ordnung. Nach einer buchen einer Höhlen-Tour, machte ich mich auf, dass kleine Örtchen zu erkunden.

 

07. - 08. August 2018 Hue

Stadtbesichtigung und den Strand geniessen.

 

06. August 2018 Hoi An - Hue (130 km)

Heute war ich vor 7.00 Uhr auf dem Fahrrad. Aber vorher konnte ich noch ein ausgezeichnetes Frühstück im Hostel geniessen. So konnte ich mit genügend Energie die Tour in Angriff nehmen. Zuerst ging es nach Danang. Von dort aus bezwang ich dann den Wolkenpass. Die Umgebung war sehr schön. Mann konnte immer wieder die Küste mit einem wunderschönen Sandstrand sehen. Als ich dann auf 475 m.ü.M. war, konnte ich dann eine wunderschöne und abwechslungsreiche Abfahrt geniessen. Am Fusse des Passes war ein kleines Dörfchen in einer wunderschönen Gegend eingebettet. Nach einer kurzen Besichtigung zog es mich dann doch weiter nach Hue. Immerhin hatte ich noch über 60 km vor mir. Das alles, in dieser Hitze und von jetzt ab, musste ich auch noch auf die AH1. Das ist die Hauptverkehrsader von Vietnam. Aber zu meinem Erstaunen, war fast kein Verkehr vorhanden. Somit konnte ich doch noch die Strecke einigermaßen geniessen. Als ich dann endlich in Hue ankam, war ich sehr dankbar. Den die Hitze war mörderisch. Nach dem Einchecken im Hostel, ging es mal wieder auf eine sehr kurze Erkundungs Tour. 

 

4. - 05. August 2018 Hoi An

Stadtbesichtigung und den Strand geniessen.

 

01. - 03. August 2018 Kon Tum - Hoi An, Da Nang (280 km)

Heute konnte ich mit einem Pärchen aus Köln mitradeln. Das war für mich eine willkommene Abwechslung. Den schon seit Monaten, habe ich keine Tourenfahrer mehr gesehen, die in meine Richtung gingen. Es war für mich sehr ungewohnt. Den auf einmal musste ich nicht Navigieren, konnte einfach den anderen folgen. Aber da diese mit Leichtgewicht unterwegs waren, waren die um einiges schneller wie ich. Aber das ist so, wenn man für alle 4 Jahreszeiten gerüstet sein muss und noch ein Zelt dabei hat. Da hat man automatisch etwas mehr dabei. So kam es, dass ich abwärts schneller war wie die und aufwärts war es dann anders. Aber da die Strecke am ersten Tag nur ein bisschen auf und ab ging, hielt sich das kleine Problem in Grenzen.

Am zweiten Tag ging es dann richtig zur Sache. Die Strecke wurde wieder abwechslungsreich und ein grösserer Aufstieg auf über 1'100 m.ü.M war angesagt. Da die anderen am Anfang noch ein bisschen Anlauf Schwierigkeiten hatten, zog ich alleine davon. Somit konnte ich mein Tempo selber bestimmen. Als ich dann so ziemlich erschöpft in Kham Durc ankam, suchte ich mal wieder meine nächste Unterkunft und erholte mich von den Strapazen. Kurze Zeit später kamen die anderen auch an.

Am nächsten Morgen fuhren wir dann wieder getrennt weiter. Ich wollte nach Hoi An und die anderen wollten nach Hue. Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhr ich dann Richtung Hoi An los. Die Strecke hatte keinen Anstieg mehr, im Gegenteil, es ging ans Meer. Da ich immer tiefer kam, stiegen die Temperaturen wieder an. So war mein grösster "Gegner" die Hitze. Aber dafür war die Landschaft einfach absolut genial. So viel getrunken wie heute, hatte ich schon lange nicht mehr. Als ich dann endlich das "Süd Chinesische Meer" sah, hatte ich mein Ziel schon fast erreicht. Da es schon seit längerer Zeit ziemlich flach war, war die Sicht auf die Küste und die vorgelagerten Inseln, umso eindrücklicher. Als ich am Hostel ankam, verbrachte ich den Rest des Tages dort.

 

 

30. - 31. Juli 2018 Kon Tum

Stadtbesichtigung und Reiseplanung.

 

24. - 29. Juli 2018 Da Lat - Kon Tum (420 km)

Nach 3 Tagen auf 1500 m.ü.M zog es mich wieder weiter. Da Lat war sehr schön. Vor allem war es angenehm kühl. Kein Wunder haben die Franzosen hier in der Kolonialzeit, eine Stadt erbaut. Zunächst ging es mal wieder durch wunderschöne Landschaft, abwärts. Es wurde auch wieder merklich wärmer. Wie schon zuvor, musste ich auch heute wieder meine zuvor geplante Route verlassen. Denn nach ca. 30 km wurden die Strassen immer schlechter und am Schluss war ich wieder mehrheitlich auf Schotterpisten. Aber dieses Mal, hatte ich die Möglichkeit, auf die Hauptstrasse auszuweichen. Hatte natürlich einiges mehr an Verkehr und entsprechend mehr Treiben neben den Strassen. Als ich dann den Pass passiert hatte, wurde es dann plötzlich ruhig. Der Verkehr ging massive zurück und die Menschen waren verschwunden. Dafür konnte ich in einer traumhaften Landschaft, meine Fahrt geniessen. Dieser Abschnitt war bei weiten der schönste in ganz Vietnam. Die Strecke war sehr kurvenreich und es ging immer ein wenig auf und ab. Genau das, was ich will. Die Idylle wurde plötzlich kurz vor Pi Ko durch ein herannahendes Gewitter unterbrochen. Als ich anhalten wollte, um den Regenschutz anzuziehen, sah ich auf der anderen Strassenseite ein Hotel. Da es schon 17.00 Uhr war, und ich auch schon über 100 Kilometer gemacht habe, ging ich rüber und bezog mein Zimmer.

Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Buon Ma Thuot. Auch heute war es eine Fahr in eine andere Welt. Überall wo man hinsah, bekam man den Eindruck, die Zeit wäre vor 100 Jahren stehengeblieben. Man konnte Leute sehen, die in den Reisfeldern arbeiteten, oder Leute die mit Wasserbüffel etc. durch die Gegend zogen. Aber irgendwann kam dann wieder eine kleinere Stadt und dann war ich wieder in der Gegenwart. Der Verkehr nahm wieder zu und das hektische Treiben auf den Strassen, hatte mich wieder. Die letzten paar Kilometer bis Buon Ma Thuot waren entsprechend hässlich.

Heute ging es weiter Richtung Kon Tum. Das erste Tages-Ziel war Ea Drang und am darauf folgenden Tag war es dann Pleiku. Die Route war hauptsächlich auf der Hauptstrasse AH17. Diese Strecke ist auch unter der Bezeichnung Ho-Chi-Minh Highway bekannt. Die Strecke war mit dem Fahrrad nicht wirklich sehr interessant abzufahren. Aber immerhin war die Umgebung sehr abwechslungsreich. Leider war wieder alles verbaut und somit war kaum eine längere Fahrt in der freien Natur möglich. Als ich dann von Pleiku den letzten Abschnitt unter die Räder nahm, ging es im gleichen Stil weiter. Aber da ich heute nur 50 km machen musste und dies dazu noch die meiste Zeit abwärts, war das dann doch sehr angenehm. Somit konnte ich das Städtchen am Nachmittag noch etwas genauer anschauen.

 

22. - 23. Juli 2018 Da Lat

Stadtbesichtigung

 

17. - 21. Juli Ho-Chi-Minh - Da Lat (408 km)

Nach 4 Tagen Grossstadt Treiben, hatte ich genug und schwang mich wieder auf mein Fahrrad. Meine Route führte mich Nord-Östlich Richtung Dong Xoai. Nachdem ich die Agglomeration verlassen hatte, wurde es auch wieder etwas ruhiger auf den Strassen. Wie schon von anderen gehört, fährt man hier auch gegen den Verkehr. So musste ich immer damit rechnen, dass jemand mir entgegenkam. Das macht das Fahren hier sehr mühsam. Die Strecke führte mich durch sehr schöne Gegenden. Da die Strassen auch einigermassen gut waren, konnte ich gute Kilometer machen. Als ich kurz von dem "Ho Tri An" See war, musste ich noch mit einer Fähre einen Fluss überqueren. Die Fähre wurde betrieben, wie zu Grossvaters Zeiten. Aber dafür kam das Abenteuer zum Zug. Als ich dann auf der anderen Seite ankam, ging es weiter, immer schön dem Stausee entlang. Danach ging es dann Nördlich die TD761 hinauf. Die Strasse war am Anfang noch in einem sehr guten Zustand, leider wurde es aber immer schlimmer. Am Schluss fuhr ich dann auf löchrigen Naturstrassen. Ich war sehr erstaunt darüber. Den auf meiner Strassenkarte wurde diese FETT dargestellt. Somit sollte es eigentlich eine gute Strasse sein. Nach ein paar Kilometer kam dann der Paukenschlag. Plötzlich war die Strasse gesperrt und an ein weiterkommen war unmöglich. Den vor mir war eine Strasse die mit grossen Steinen darauf. Als ich dann neben mir ein Gebäude sah, führ ich näher heran und fragte ein Mann der mich neugierig anschaute. Nach einem kurzen Gespräch, war es klar, dass ich den ganzen Weg wieder zurück musste. Die Strasse war von einem Fluss weggeschwemmt worden. Zähneknirschend kehrte ich kurz vor dem Ziel wieder um und versuchte, so weit wie möglich wieder aus dem Urwald zu kommen. Da es schon 17.00 war und es ab 19.00 dunkel wird, musste ich mich sputen. Als ich dann an einem kleinen Ort ankam, deckte ich mich noch mit Lebensmittel ein und fragte wo ich mein Zelt aufbauen konnte. Leider waren die Leute hier NICHT sehr hilfsbereit und sagten, ich sollte es an einem anderen Ort versuchen. Nach dem fünften mal weiterschicken hatte ich genug und verliess das Dorf. Nach ein paar Kilometern sah ich einen kleinen Weg, der mich etwas weiter weg von der Strasse brachte. Als der kleine Weg auch aufhörte, stellte ich dort mein Zelt auf und übernachtete mitten im Urwald.


Am nächsten Morgen ging es dann wieder weiter. Da ich meine geplante Route nicht fortsetzen konnte, musste ich eine alternative Route nehmen. Mit meinen Smartphone und dem ausgezeichnete Navigations-App war das überhaupt kein Problem. Somit machte ich mich auf den Weg nach Long Kanh. Dort angekommen, verbrachte  die Nacht in einem sehr schönen Motel, aber da ich weiter wollte, begab ich mich am nächsten Morgen wieder auf das Fahrrad und radelte nach Bao Loc. Die ersten zwei Drittel waren sehr schön zu fahren, aber dann kam der "Bao Loc Pass". Dieser war seit Thailand genauer gesagt Tak, wieder einmal ein sehr steiler Aufstieg. Da ich keinen "schleichweg" zur Verfügung hatte, war das fahren neben all dem Verkehr sehr mühsam. Als ich in Bao Loc ankam, war ich dann sehr dankbar. Denn mein Hinterteil fing an zu schmerzen. Nachdem ich mich wieder in einem Guesthous einquartiert hatte, begab ich mich auf die Suche nach etwas zu essen.

 

Nach einem zusätztlichen Tag in Bao Loc setzte ich meine Reise Richtung Da Lat fort. Da Lat ist eine auf 1'500 m.ü.M gelegene kleine Stadt. Diese wurde während der französischen Kolonialzeit erbaut und ist während der heissen Monaten ein beliebtes Ausflugsziel. Die Fahrt dorthin war sehr abwechslungsreich, da es immer wieder auf und ab ging. Natürlich gab es dazu auch unzählige Kurven. Am Schluss war noch ein heftiger Anstieg zu meistern. Aber das war eigentlich kein Problem. Da der Himmel leicht bedeckt war, und ich in einer Höhe war, die angenehme Temperaturen hatte, ging es fast von alleine. Oben angelangt, radelte ich zu meinem neuen Hostel. Nach einem köstlichen Abendessen, schaute ich noch den berühmten Nachtmarkt an.

 

14. - 16. Juli Ho-Chi-Minh

Stadtbesichtigung

 

13. Juli 2018 Svay Rieng - Ho-Chi-Minh (111 km)

Eigentlich war ich ziemlich sicher, dass der heutige Tag nach Plan ablaufen wird. Aber es kam anders. Der erste Abschnitt war noch in Ordnung. Als ich dann an der Grenze war, wurde mein Visa welches ich durch die Vietnamesische Botschaft in Bern erhalten habe, nicht akzeptiert. Somit aktivierte ich den Plan B. Gegen eine höhere Gebühr, bekam ich dann doch mein Visum, allerdings musste ich 5 Stunden darauf warten. Das hatte zur Folge, dass ich Ho-Chi-Minh, nicht um 16.00 sondern um 21.30 ankam. Somit musste ich mehrheitlich bei Dunkelheit fahren. Das war auf der einen Seite sehr spannend aber auf der anderen Seite sehr mühsam. Aber ich machte das Beste daraus.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Kambodscha)

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#8 Südost Asien (Kambodscha)

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12. Juli 2018 Kampong Cham - Svay Rieng (130 km)

Die Strecke von heute, war mit abstand die schönste von ganz Kambodscha. Endlich konnte man weg von den Hauptstrassen. Der Verkehr reduzierte sich massiv und man konnte endlich die Landschaft geniessen. Auch die Bevölkerung reagierte viel freundlicher auf mich, ich wurde sogar zweimal für einen Tee eingeladen. Die mittlerweile langweiligen Strassen-Stände verschwanden und machten Platz für eine wunderbare Landschaft. Leider oder Gott sei Dank, waren die Strassen grösstenteils nicht geteert. Das machte das Vorwärts kommen etwas schwieriger. Aber da es super Wetter war, konnte man gut auf diesen Strassen fahren. Die Strecke war mit 110 km recht lang und somit war ich schlussendlich über 8h unterwegs. Als ich dann ich Svay Rieng ankam, war ich dann ziemlich fertig.

 

09. - 11. Juli 2018 Kampong Cham - Kratie und wieder zurück (250 km)

Ausnahmsweise nahm ich heute den Roller. Dieser konnte ich hier in der Unterkunft zu einem sehr günstigen Preis Mieten. Das Tagesziel war Kratie und liegt ca. 125 km Nordöstlich von Kampong Cham. Da ich wieder hierhin zurück musste, war das die beste Wahl. Mit dem Fahrrad wäre es auch möglich gewesen. Aber bei dieser Hitze gönnte ich mir etwas Ruhe. Zudem wollte ich schon immer in Asien mit dem Roller herumfahren. Der Weg führe mich die ganze Zeit neben dem Mekong her. Die Strassen waren zum Teil in einem sehr schlechten Zustand. Dafür war es eine absolut geniale und sehenswerte Fahrt. Es war eine Fahrt in einer anderen Welt. Auch wenn ich max. 40 km/h fahren konnte, war es trotzdem zu schnell. Mit dem Fahrrad hätte man mehr sehen können.
Kratie ist bekannt für die Delfine die man bei einer Flussfahrt auf dem Mekong sehen kann und für eine sehr schöne Insel die man gut zu Fuss oder mit dem Fahrrad besichtigen konnte. Da ich schon mehrere Delfine gesehen hatte, begab ich mich auf dem darauffolgenden Nachmittag auf die Autofreie Insel und genoss dort die Ruhe. Am Vormittag fuhr ich etwas mehr die Küste hinauf und besichtigte einen sehr schönen Buddhistischen Tempel der auf einer kleinen Anhöhe war.
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück. Dieses Mal nahm ich die Hauptstrasse. Die Strecke ist etwas länger aber dafür sind die Strassen besser ausgebaut. Als ich in Kampong Cham angekommen war, machte ich noch einen kleinen Abstecher auf die vorgelagerte Insel Koh Pen. Als dann nach einer Stunde ein Gewitter näher kam, fuhr ich wieder zurück zur Unterkunft und genoss dort die restliche Zeit.

 

08. Juli 2018 Kampong Cham

Stadtbesichtigung
Heute bekam ich mein Vietnam Visum :-)

 

05. - 07 Juli 2018 Siem Reap - Kampong Cham (256 km)

Diese Strecke hatte ich in zwei grössere Teilstrecken unterteilt. Übernachtet habe ich dazwischen in einer kleinen Stadt Namens Kopong Thon. Grösstenteils ging es auch wieder gerade aus und die kleinen Steigungen waren kaum wahrzunehmen. Da zum Teil ein mässiger Wind von hinten rechts kam, war es recht gut zum fahren. Aber da ich im Wind war, hatte der Wind für mich keine Abkühlung. Somit wurde es ziemlich heiss und ich musste immer wieder ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Am zweiten Tag wurde es ein bisschen spannender. Da es Präsidentenwahl ist, traf ich immer wieder auf Leute die für ihren Favoriten Werbung machten. Da der Sieger bereits feststeht, habe ich das Treiben so gut es ging ignoriert. Der Oppositions-Führer ist im Gefängnis und das ist nicht wirklich eine gute Voraussetzung für eine faire Wahl. Als ich dann ich Kampong Cham ankam, begab ich mich zu meiner neuen Unterkunft und blieb den Rest des Tages auch dort. Mein neues Gasthaus ist etwas ausserhalb, aber dafür gibt es hier ein super Essen und ich bin ich direkt neben dem grossen Fluss Mekong.

 

02. - 04 Juli 2018 Siem Reap

Besichtigung  der nahegelegenen Angkor Wat Tempel-Anlage

 

01. Juli 2018 Siem Reap

Stadtbesichtigung

 

30. Juni 2018 Sisophon - Siem Reap (102 km)

Nach dem Morgenessen machte ich mich auf nach Siem Reap. Der Weg war wie in den letzten Tagen, ziemlich langweilig. Dafür waren die "Sachen" die neben der Strassen stattfanden, viel interessanter. Immer wieder tauchten Marktstände auf, die alles mögliche verkauften. Das ging von grossen Skulpturen bis zum billigen Schrott. Als ich dann in Siem Reap ankam, bezog ich wieder die neue Unterkunft. Danach machte ich noch einen kurzen Abstecher zum Marktplatz und genoss den schönen Nachmittag. 

 

29. Juni 2018 Poipet (Sisophon)

Der Grenzübertritt verlief eigentlich ohne Probleme. Da ich wirklich wie ein westlicher Tourist aussah, wiesen mir die netten Beamten immer wieder den Richtigen Weg zur nächsten Stelle. Aber nach einigem Papierkram hatte ich das "visum on arrival" und die nötigen Stempel in meinem Pass. So machte ich mich wieder auf den Weg zur nächsten Stadt, wo ich die  Unterkunft gebucht hatte. Dort angekommen, bezog ich wieder mein Zimmer und danach ging es zum Marktplatz um etws zu Essen. Immerhin hatte ich heute über 100 km in dieser Hitze gemacht.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Thailand)

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#7 Südost Asien (Thailand)

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26. - 29. Juni 2018 Bangkok - Poipet, Kambodscha (240 km)

Eigentlich wollte ich noch ein paar Tage länger hier bleiben, aber da mein Visum in ein paar Tagen abläuft, musste ich weiter. Heute lies ich mir Zeit, da ich nur 34 km geplant hatte. Somit schlief ich etwas länger und genoss danach das super Morgenessen. Dann ging es zum Flughafen, der genau an der anderen Seite von Bangkok ist. Das bedeutet, dass ich heute quer durch die Stadt fahren musste. Aber das meisterte ich mit links. Ich war sehr positiv überrascht. Habe viele male gehört, dass hier ein übler Fahrstil herrscht. Das kann ich auch nach dieser Fahrt nicht bestätigen. Die Fahrt war für mich sehr interessant und konnte gleich noch das wirkliche Bangkok sehen. Das wie bei vielen anderen Orten vom Touristischen Plätzen etwas abweicht. Als ich dann beim Flughafen ankam, suchte ich das Hotel und danach ging es noch auf Erkundungs Tour. Bei der Suche nach einer Unterkunft, sah ich, das ganz in der Nähe ein Fahrrad Laden ist. Dieser wollte ich noch sehen. Als ich dann drin war, fragte ich, ob sie Karton hätten, um das Velo für den Flug "einzuboxen". Als er das mit einem JA und mit einem Wink in die hintere Ecke andeutete, war ich sehr erleichtert. Das war alles was ich eigentlich wissen wollte und verlies dankend den Fahrrad Laden.
Am nächsten Morgen verlies ich das Hotel wieder etwas früher. Den für heute waren über 90 km geplant. Dieser Abschnitt war sehr mühsam. Der Erste Teil war noch in Ordnung aber dann wurde die Strasse erneuert. Das hiess, sehr viele Umleitungen und lange Strecken auf ungeteerten Strassen. Das Ganze zog sich über 10 km. Als die Baustelle dann endlich fertig war, begann es leicht zu regnen. Nach ein paar Minuten wurde es plötzlich dunkel und ein Gewitter war in Anmarsch. Zum Glück sah ich gleich darauf eine Strassenbeiz mit einem riesigen Dach. Kaum war ich drin, da begann es mächtg schütten. Da es gerade Mittagszeit war, bestellte ich mir etwas zu Essen. Nachdem ich fertig war, war das Gewitter auch fast durch. Nach ein paar Minuten fuhr ich dann wieder weiter. Den Rest der Strecke war wieder alles in Ordnung und so konnte ich gute Kilometer machen. Als ich dann in Khao Hin Son angekommen war, suchte ich mein nächstes Guesthouse und erkundete noch die kleine Stadt.
Am nächsten Tag ging es dann nach Sakaeo. Diese Fahrt war im Gegensatz zu den anderen recht langweilig. Es ging mehrheitlich geradeaus. Dafür konnten wieder gute Kilometer gemacht werden. Als ich ankam, quartierte ich mich wieder in die neue Unterkunft ein. Da die Stadt eigenlich nichts zu bieten hatte, blieb ich in meinem Zimmer und machte das YouTube Video über Thailand fertig. Tags darauf ging es dann über die Grenze nach Kambodscha. Auch diese Fahrt war recht langweilig. Die Gegend sah mehr oder weniger immer gleich aus. Plötzlch war die langersehnte Grenze zu Kambodscha vor mir. Das hiess für mich wieder ein gewaltiger Wechsel. Den ab hier ist nicht nur die Währung anders, sondern ab hier wird auch wieder rechts gefahren. Aber zuerst einmal mischte ich mich in das Menschengewimmel und suchte den Weg zu den verschiedenen Stationen. Leider war das Fotografieren etc. verboten, sonst hätte ich einige Bilder zum schmunzeln anbieten können.

 

25. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

24. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

23. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

22. Juni 2018 Kanchanaburi - Bangkok (Zugfahrt)

Aus diversen Gründen (Bequemlichkeit, Erholung, Zeit etc.) entschloss ich mich, die Weiterfahrt mit dem Zug zu machen. Da ich noch nie in meinem Leben dritte Klasse gefahren bin, wollte ich auch das mal erleben. Ich muss sagen, die Wagen die hier im Einsatz waren, konnten bei uns auch vor 50 Jahren, keine Zulassung bekommen. Aber was solls. Es soll ein Abenteuer sein und nicht 0815. Auch so konnte ich die Fahrt geniessen. Nach dem wir an der Endstation der Strecke angekommen sind, musste ich noch ein paar Kilometer bis zu meiner Unterkunft radeln. Alle sagten, die Fahren hier wie verrückte. Das kann ich nicht bestätigen, die Fahren genau so, wie anderswo auch :-)

 

21. Juni 2018 Kanchanaburi

Stadtbesichtigung / Ruhetag

 

20. Juni 2018 Dan Chang - Kanchanaburi (120 km)

Heute führte meine Strecke mehrheitlich durch flaches Gebiet. Dazwischen ging es manchmal durch Kilometer lange geradeaus Strecken. Diese waren sehr langweilig und mühsam zu fahren. Da der Himmel strahlend blau war, waren die Temperaturen entsprechend hoch. So viel geschwitzt wie heute, hatte ich schon lange nicht mehr. Zum Glück kam immer wieder eine Waldstrecke, somit konnte ich zwischendurch im Schatten fahren. Da der Verkehr recht massiv zugenommen hatte, wurde es recht mühsam. Die letzten Kilometer musste ich recht kämpfen. Aber nach 120 km war ich endlich am Ziel. Nach dem einrichten im Guesthouse, schaute ich noch die nähere Umgebung an.

 

17. - 19. Juni 2018 Tak - Dan Chang (310 km)

Auch dieser Streckenabschnitt führte mich durch wunderschöne Tropen-Landschaften. Es war bei weitem nicht mehr so wild, wie bei den letzten Abschnitten. Die Gegend war etwas Flacher, somit konnten ich auch wieder grössere Strecken machen. Übernachtet habe ich in der ersten Nacht im Zelt. Da es seit Tak nicht mehr geregnet hatte, konnte ich den Abend trocken  in einem "Obstgarten" verbringen. Die beiden anderen Nächte gönnte ich mir wieder ein Zimmer. Wobei ich in der zweiten Nacht etwas privates direkt am See gefunden hatte. In Dan Chang war ich wieder im Hotel. Das Wetter wurde auch wieder besser. Der Regen hat aufgehört und dafür kam die Sonne zum Vorschein. Natürlich wurde es auch wieder heisser. Aber durch den Fahrtwind wurde es ein bisschen erträglicher. 

 

12. - 16. Juni 2018 Mae Sariang - Tak (305 km)

Da es wieder mal eine längere Tour werden würde, machte ich mich rechtzeitig auf den Weg. Zuerst ging es durch kleinere Dörfer. Überall wo man hinschaute, waren Micro Läden. Nach einigen Kilometern verschwanden diese und dann war ich plötzlich im Urwald. Zuerst ging es auf 400 Meter Höhe, nach einer längeren Abfahrt wurde es dann Ernst und ich musste wieder auf über 800 m.ü.M. Als ich dann endlich das auf und ab auf dieser Höhe auch hinter mich gebracht hatte, fing es an zu regnen. Zum Glück kam rechtzeitig ein Unterstand und ich beschlagnahmte diesen, in Sekunden Bruchteile. Als ich mich herumschaute, sah ich gleich hinter mir einen grösseren Unterstand. Da dieser nicht in Gebrauch war, baute ich mein Zelt unter diesem auf. Da es nonstop regnete, war ich dort für den Rest der Zeit, an einem trockenen Ort.
Am nächsten Morgen ging es noch einmal ein bisschen hoch, aber dann kam die Abfahrt. Da die Strassen nicht immer so gut waren, musste ich immer wieder ziemlich abbremsen. Somit konnte ich nicht wie gedacht, Kilometer bolzen. Als ich dann unten angekommen war, ging es dann mehr oder weniger gerade aus. Der Weg führte mich ziemlich nahe an der Grenze zu Myanmar vorbei. Was mir aufgefallen ist, waren die unzähligen Check-Points, die alle paar Kilometern auftauchten. Aber da hier nicht wirklich kontrolliert wurde, fuhr ich wie die anderen auch, mit reduziertem Tempo durch. Als ich dann nach 130 km ziemlich müde in Mae Ramat ankam, suchte ich das Hotel und richtete mich dort ein. Am nächsten Morgen lies ich mir Zeit, da das nächste Ziel nur 40 km entfernt war. Als sich die Regenwolken verzogen hatten, machte ich mich wieder auf den Weg nach Mae Sot. Auch dort bezog ich ein Hotel und blieb dort ganze zwei Tage. Die letzten paar Tage waren schon ziemlich anstrengend. Natürlich mussten meine Kleider auch mal wieder "richtig" gewaschen werden.
Ausgeruht und mit sauberen Kleidern, machte ich mich auf nach Tak. Dazu musste ich zuerst von 300 auf 600 m.ü.M. Danach gab es wie üblich eine kleine Abfahrt um nachher wieder auf sehr mühsame Art auf 880 m.ü.M. zu gelangen. Leider wird die Strasse zusätzlich noch ausgebaut. Das bedeutete, dass es sehr viele Baustellen und Umleitungen dazwischen hatte. Aber auch diese Herausforderung meisterte ich. In der Hälfte verschwanden die Baustellen und das Fahren wurde wieder einfacher. Der letzte Drittel war dann eine wunderschöne Abfahrt. Da fast kein Verkehr herrschte, machte das ganze doppelt so viel Spass. In Tak angekommen, fuhr ich zu meiner neuen Unterkunft. Danach schaute ich mir noch die Stadt etwas genauer an.

 

05. - 11. Juni 2018 Chiang Mai - Mae Sariang (413 km)

Nach der Verabschiedung von meiner Gastgeberin, machte ich mich auf, nach Nordwesten. Genauer gesagt, nach Pai. Dieser Ort erreichte ich mit einer wunderschönen zweitägigen Fahrt. Zwischendrin konnte ich am King-Viewpoint im Zelt Übernachten. In Pai war ich in einen Packpacker. Am nachfolgenden Tag, schwang ich mich auf das Velo und gelangte so zu den Sehenswürdigkeiten. Am liebsten wollte ich noch einen Tag länger bleiben aber ich hatte noch einige Kilometer abzustrampeln. So machte ich mich auf Richtung Mae Hong Son. Die Landschaft war auch hier sehr hügelig. Somit musste ich sehr viele Höhenmeter machen. Dafür wurde ich immer wieder mit einer erfrischenden Abfahrt belohnt. Da es sehr schwierig war, einen geeigneten Zeltplatz zu finden, entschloss ich mich, nach Ban Me Lanna zu fahren. Dort waren die Höhlen und somit auch einige Unterkünfte. Kaum hatte ich mein Zimmer bezogen, da fing es an, mächtig zu Schütten. Nach 10 Min. war alles wieder vorbei und so konnte ich noch den Ort erkunden.

Am nächsten Morgen ging es nach Mae Hong Son. Der Weg führte mich durch dichten Urwald. Der Verkehr war sehr gering, dafür waren die Geräusche neben der Strasse umso Lauter. Tiere hatte ich keine gesehen, dafür machten die Grillen einen Ohren betäubenden Lärm. In Mae Hong Son suchte ich das zuvor reservierte Gasthaus und verbrachte dem Rest des Tages an diesem Ort. Am nächsten Tag ging es nach Khun Yuam. Diese Strecke war im Vergleich sehr einfach, da es fast keine Steigungen mehr hatte. Dafür regnete es fast die ganze Zeit. Zum Glück war die Sicht gut und so konnte ich trotzdem die Gegend geniessen. Dazu kam, dass der Regen die Hitze etwas erträglicher machte. Der letzte Abschnitt zu Mae Sariang war im Grossen und Ganzen gleich wie am Vortag. Die grossen Steigungen nahmen ab, dafür gab es auch mal gerade Strecken. Dank der guten Strassen, kam ich sehr gut voran. Als ich um 16:00 Uhr im Ort ankam, suchte ich wieder mein Gasthaus und erkundete nachher noch die nähere Umgebung.

 

04. Juni 2018 Chiang Mai

Stadtbesichtigung

 

03. Juni 2018 Chiang Mai

Stadtbesichtigung mit dem Fahrrad (ohne Gepäck).

 

02. Juni 2018 Chiang Mai

Am nächsten Morgen montierte ich wieder mein Fahrrad zusammen. Dabei viel mir auf, dass meine Trägerhalter am Vorderrad, stark gelitten haben. Aber nach 12'000 km innerhalb eines Jahres mit unter anderem sehr schlechten Strassen, ist das kein Wunder. Da ich Kabelbinder dabei hatte, versuchte ich, das Problem wenigsten provisorisch zu lösen. Die weiteren Kilometern werden das weitere vorgehen bestimmen. Den Rest des Tages, verbrachte ich mit Shirley. Sie zeigte mir die nähere Umgebung und wir verbanden es auch gleich mit einem Grosseinkauf und einem Ausflug zu einem traditionellen Markt.

 

01. Juni 2018 Chiang Mai

Kurz vor Mitternacht landete ich in Chiang Mai. Da ich bereits den dritten Flug innerhalb von 20 Stunden hatte, war ich entsprechend müde. Aber dank meiner neuen Gastgeberin Shirley und der Problemlosen Beförderung meines gesamten Gepäcks, war ich innerhalb kürzester Zeit in meinem neuen Zuhause. Nach einem kurzen Gespräch und natürlich einer längeren Dusche, begab ich mich hudemüde zu Bett.

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Iran)

Bilder

#6 Iran

Video

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01. Juni 2018 Schiras

Abflug nach Chiang Mai

 

31. Mai 2018 Schiras

Reiseplanung und Fahrrad "einboxen"

 

25. - 30. Mai 2018 Schiras - Bandar Abbass (Qeshm/Hormuz) - Schiras (Bus)

Am späteren Abend begab ich mich zum  Bus-Terminal, um mit dem Nachbus nach Qeshm zu gelangen. Diese Fahrt dauerte fast 9 Stunden. Kaum war ich dort angekommen, wurde ich auch schon durch meinen Gastgeber Amir Daryanavard von Dargahan in meine Unterkunft gebracht. Dort war schon ein zweiter Couchsurfer. Gemeinsam machten wir dann eine kleine Rundfahrt durch die Insel Qeshm. Am zweiten Tag machten wir dann die andere Hälfte. Wir besuchten unter anderem folgende Orte.

- Korbas Cave
- Chahkuh Gorges
- Stars Valley
- Hara Forest
- Tandis Valley
- und vieles mehr

Am dritten Tag ging es dann um 13:00 Uhr mit der Fähre nach Hormuz. Als ich um 15:00 Uhr ankam, mietete ich ein TukTuk für eine Inselumrunden. Da die Insel sehr klein ist, habe ich die Weiterreise mit der Fähre nach Bandar Abbass um 18:00 geplant. Dort angekommen, wartete ich noch ein bisschen, bis mich wieder ein Nachbuss nach Schiras brachte.

 

 

24. Mai 2018 Schiras

Einfach den Tag geniessen / Reisevorbereitung

 

23. Mai 2018 Schiras

Stadtbesichtigung

 

22. Mai 2018 Schiras

Stadtbesichtigung

 

15. - 21. Mai 2018 Isfahan - Schiras (550 km)

Nach einem weiteren Abschied machte ich mich auf, Richtung Schiras. Der erste Teil war recht mühsam. Da ich nicht auf der Autobahn fahren wollte, nahm ich die Nebenstrassen. Diese führten mich durch Industriegebiete und kleinere Dörfer. Aber als ich einen kleineren Hügel bezwungen hatte, lag eine sehr eindrückliche zerklüftete Berglandschaft vor mir. Da der Verkehr sich in Grenzen hielt, konnte ich die Fahrt vollumfänglich geniessen. Kurz vor Talkhunche, wurde ich wieder zum anhalten aufgefordert. Wie schon ein paar Tage zuvor, wurde ich wieder eingeladen. Als ich dann an der genannten Adresse ankam, gab es zuerst etwas zu Essen. Danach konnte ich einem traditionellem ritual zuschauen. Ein Schaf wurde geschlachtet. Als mein Gastgeber meine verhalten bemerkte, zog er mich lachend weg und wir machten mit dem Fahrrad einen kleinen Rundgang durch das Städtchen. Ich glaube, ich war an Orten, die nie zuvor ein Tourist gesehen hatte. Nach einem leckeren Abendessen sassen wir noch etwas zusammen. Dann ging es zu Bett (am Boden)
Am nächsten Tag ging es weiter mit der Fahrt. Die Landschaft war ähnlich wie am Tag zuvor. Aber durch die Sonne und den Schatten, sah es immer wieder anders aus. In der nähe von Abadeh, suchte ich mir einen Zeltplatz und übernachtete dort.
An nächsten Tag ging es über 2555 m.ü.M. Aber dank Rückenwind und märchenhafter Landschaft war das problemlos machbar. In er nähe von Safashar übernachtete ich wieder im Zelt. 
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Pasargadae wo ich die gleichnamige Historische Site besuchte. Übernachtet habe ich dann in einem Nomaden Dorf, welches ca. 10 km landeinwärts war. Dort konnte ich das traditionelle Leben einer Familie live miterleben.
Am nächsten Tag ging es dann nach Persepolis. Als ich dort ankam, fragete ich nach einem Platz, wo ich das Zelt aufstellen konnte. Kurze Zeit später stand mein Zelt an einem sehr schönen und schattigen Ort. Als die Sonne unterging, konnte ich einen sehr schönen Sonnenuntergang mit der Kulisse von Persepois, beobachten.
Am nächsten Morgen besuchte ich für zwei Stunden die Site. Danach ging es dann nach Schiras.

 

14. Mai 2018 Isfahan

Stadtbesichtigung

 

09. - 13. Mai 2018 Hamedan - Isfahan (450 km)

Nach drei interessanten Tagen in Hamedan, war es wieder Zeit, loszufahren. Wie auch in Tabris, begleitete mich mein Gastgeber Magid, mich zu einem Kreisel, der ein bisschen ausserhalb vom Zentrum lag. Nach der Verabschiedung, machte ich mich auf den Weg nach Isfahan. Die Route hatte ich so geplant, dass ich möglichst wenig an den stark befahrenen Hauptstrassen fahren musste. Das Wetter am ersten Tag war leider nicht so gut. Musste mehrere male im Regen fahren. Zum Glück dauerte es nicht lange, bis die Sonne wieder zum Vorschein kam und ich auch noch etwas von der Landschaft sehen konnte. Diese war mehrheitlich Hügelig mit vielen Kurven. Somit war es auch abwechslungsreich. Als ich dann nach 70 km nach einem Zeltplatz umschaute, sah ich im Moment nichts. Als ich dann in ein kleines Dörfchen einfuhr, stand plötzlich ein Mann auf der Strasse. Dieser machte mir via Handzeichen zu verstehen, dass er mich zum Essen einladen wollte. Das nahm ich danken an. Kurze Zeit später, sitzte ich mit seiner Familie am Boden und wir assen etwas. Danach wollte er mich noch unbedingt sein Land Zeigen. Kurze Zeit später war ich in einem Auto und wir fuhren zu seinen Ackern, wo er Kartoffeln, Karotten, Melonen etc. anbaute. Da es schon fast dunkel war, lud er mich auch noch zur Übernachtung ein. Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Arak. Aber schon nach wenigen Kilometern wurde ich von der Polizei gestoppt. Ohne es zu Wissen, hatte ich eine Speerzone betreten. Nach einem kurzen Besuch bei der Polizei Station und einer Eskorte zu einer Kreuzung, die ausserhalb der Speerzone war, konnte ich meine Reise wieder fortsetzen. Leider musste ich meine Route verlassen und ich musste einen Umweg von mehreren Kilometern hinnehmen. Als ich dann endlich in die nähe von Arak kam, fand ich ein super Zeltplatz. Von dort konnte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen. Am nächsten Morgen ging es nach Chomein. Da ich sehr hungrig war, suchte ich einen kleinen Imbiss laden und ass dort etwas. Als ich danach wieder losfahren wollte, wurde ich von einer sehr nette Familie angehalten. Diese wollte mich unbedingt näher kennenlernen und mich zum Essen einladen. Da ich gut in der Zeit war, nahm ich die Einladung dankend an. Der Vater war Maschinenbau Ingenieur und wollte unbedingt mehr von der Schweiz wissen. Wie so viele, die ich kennengelernt hatte, wollte auch er auswandern. Nach einem sehr interessanten Nachmittag, verbrachte ich die Nacht ausnahmsweise in einem Hotel. Am nächsten Tag fuhr ich dann weiter Richtung Isfahan. Diese Strecke war für mich die Beste von der ganzen Iran Reise. Dies Strassen waren sehr wenig befahren und die Landschaft war einfach genial. Nach ca. 70 km sah ich eine kleine Oase in mitten der kargen Landschaft. Da auch noch ein paar andere Leute da waren entschloss ich mich, dort vorbeizuschauen. Dort suchte ich mir ein Plätzchen und verbrachte dort einige Zeit. Nachdem die Leute gegangen waren, baute ich mein Zelt auf und übernachtete dort.

Am nächsten Tag ging es weiter durch die karge aber noch sehr eindrucksvolle Umgebung. Als ich in Alavijeh war, mache sich ein Mann mit Handzeichen bemerkbar, da ich nichts verlieren konnte, stoppte ich neben ihm. Nach einem kurzen Gespräch über meine Reise, wollte er mehr wissen und lud mich zu sich nach Hause ein. Als ich dann in Shahin Share an der genannten Adresse ankahm, wurde ich sehr herzlich von ihm und seiner Familie empfangen.
Am nächsten Tag machte er frei und so konnten wir gemeinsam das nahegelegene wunderschöne Isfahan erkunden.

 

08. Mai 2018 Hamedan

Stadbesichtigung

 

07. Mai 2018 Hamedan

Stadtbesichtigung und Ali Sadr Cave

 

29. April - 6. Mai 2018 Tabriz - Hamedan (700 km)

Mein letzter Tag in Tabris war angebrochen. Also höchste Zeit meine Sachen zusamen zu packen und an das Fahrrad zu montieren. So das ich gleich nach dem Frühstück gleich losradeln konnte. Wie immer bekam ich ein super Frühstück. Danach war es Zeit bye bye zu sagen. Zu meiner Überraschung kam Sina auch mit und begleitete mich zu einer Stelle von wo aus ich selbst zurecht kam. Dort angekommen, wollte ich ihm noch ein Schweizer Taschenmesser schenken. Aber er lehnte es ab. Ich brauche es dringender, meinte er. Als ich sagte, dass ich noch eines hätte, änderte nichts an seiner Meinung. Somit verabschiedeten wir uns und ich fuhr Richtung Osten. Genauer gesagt, zum Urmia Lake. Von dort aus ging es nach Urmai, Saqqez, Sananday und Hamedan. Übernachtet habe ich manchmal im Zelt aber die meiste Zeit wurde ich von Leuten eingeladen und konnte auch gleich bei ihnen übernachten. Der Verkehr war ein bisschen stärker wie angenommen aber der Lärm und der Gestank von den Abgasen waren für mich OK. Habe in der Türkei schlimmeres erlebt.
Als ich noch 70 km vor Hamedan war, wurde der Himmel plötzlich schwarz. Ich ahnte schlimmes und suchte nach einem unterstand. Kurze Zeit später sah ich eine Tankstelle und fuhr gleich zu einer Stelle, wo ich vom Regen geschützt war. Es ging nicht lange, da fing es an zu schütten. Die freundlichen angestellten von der Tankstelle boten mir noch einen Tee an, den ich an einem warmen Ort einnehmen konnte. Als ich dann wieder draussen war, dauerte es nicht lange, bis ein Auto neben mir auftauchte. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass er nach Hamedan fährt. Da es immer noch regnete, bot er mir eine Mitfahrgelegenheit an. Diese nahm ich dankend an. Das Fahrrad konnte ich auf der Ladefläche verstauen. Da wir uns gut verstanden, konnte ich auch gleich die nächsten drei Tagen bei ihm und seiner Frau übernachten.

 

28. April 2018 Tabiz

Stadtbesichtigung mit Sina

 

27. April 2018 Tabriz

Nach dem Frühstück konnte ich dank Sina meinem Gastgeber meiner SIM-Karte etwas Guthaben für den Datentransfer bereitstellen. Was dank der Arabische Schrift für mich unmöglich war. Zudem habe ich auch kein Iranisches Bankkonto. Nach einigen versuchen war mein Reserve Handy im Iranischen Telefon Netz und konnte auch als Hotspot gebraucht werden. Danach ging es mit seinem Freund zu einem nahegelegenen sehr schönes Tal, wo wir dann wie zu alten Zeiten in einem entsprechenden Restaurant zu Mittag assen. Als wir dann wieder zurück in der Stadt waren, fuhren wir noch zu seinem Englisch Lehrer, um ein Buch abzuholen. Nach einem sehr Interessanten und langem Gespräch, verabschiedeten wir uns wieder und fuhren nach Hause. Als höhepunkt gab es noch kuzr vor Mitternacht ein Traditionelles Abendessen. Das wir natürlich am Boden sitzend einnahmen.
An diesem Tag konnte ich mehr über das Land und Leute erfahren, wie ich mir das je vorstellen konnte. Die Bewohner sind sehr herzlich und hilfsbereit. Leider hinterlassen die grossen Probleme des Landes auch spuren bei der Bevölkerung. Besonders bei den Jugendlichen. Das wurde mir an diesem Tag unmissverständlich mitgeteilt.

 

26. April 2018 Tabris

Heute war ein ganz besonderer Tag. Denn heute werde ich ausnahmsweise nicht mit dem Fahrrad, zum nächsten Ziel fahren, sondern mit dem Bus. Da mir jeder etwas anderes erzähle, war ich auch wieder entsprechend nervös. Irgendwie war die Kommunikation innerhalb der Busgesellschaft etwas kreativ. Da ich so oder so vor hatte, mehr als eine Stunde früher dort zu sein, beruhigte mich etwas. Diese Entscheidung war genau richtig. Denn der Bus fuhr nicht wie angekündigt um 10. 30 Uhr sondern schon um 09.45. Die Begründung war nur, dass der Kurs von gestern wegen dem Streik annulliert wurde. Was für mich nicht wirklich einleuchtend war. Somit war ich dann etwas unter Zeit Druck. Dank der Routine schaffte ich in kürzester Zeit, das Fahrrad und die Taschen zu verstauen. Kaum sittzte ich im Car, da fuhren wir auch schon davon. Als wir etwas ausserhalb von Yerevan waren, kam schon der erste Streikposten. Dieser hielt uns für 1 ½ Stunden auf. Nach knapp einer Stunde folgte dann der zweite und der dritte. Da die Busfahrt schon ohne Zwischenfälle 16 bis 17 Stunden dauerte, war das für alle im Bus ,nicht wirklich Ideal. Aber da alle voll hinter dem standen, gab es auch keinen Grund, gereizt zu sein. Alle nahmen es einfach hin. Danach ging es auf den überaus holprigen und kurvenreichen Strassen weiter Richtung Armenischer-Iranischer Grenze. Dort ging dann die ganze Prozedur auch über eine Stunde. Aber dadurch hatte ich Zeit, dank meiner Mitreisenden, bereits etwas Iranisches Gelt einzutauschen und eine Iranisch SIM-Karte zu besorgen. Da dies seit kurzem, für Ausländer nicht mehr möglich ist, schenkte mir ein Mitreisender seine alte SIM-Karte. Als ich die Karte und das Guthaben bezahlen wollte, lehnte er das strikte ab. Als dann der Bus nach gründlichster Kontrolle vorfuhr, stiegen wir alle wieder ein und setzten unsere weiterhin sehr holprige Fahrt fort. Als wir dann endlich in Tabriz ankamen, montierte ich wieder meinen Sattel ans Fahrrad und hänge meine Taschen an die Träger. Danach ging es zu meiner nächsten Unterkunft. Da ich dieses Mal über «Warmshower» etwas organisiert hatte, war ich in einer Gastfamilie eingeladen. Da die Gastfamilie wusste, dass ich etwa um 06.00 Uhr eintreffen würde, war das SMS auch kein Problem. Nach einem kurzen Gepräch mit dem Gastgeber ging ich dann sofort ins Bett.

 

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