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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Nördliches Europa)

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#17 Deutschland
#18 Niederlande
#19 Belgien
#20 Luxemburg
#21 Deutschland/Frankreich
#22 Deutschland/Schweiz

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19. - 24. August 2019 Niebüll - Hamburg  (330 km)

DE SchutzdammAls ich Dänemark verlies, war es ein ganz komisches Gefühl. Den mit Deutschland, war es nicht nur ein  anderes Land, sondern auch seit langer Zeit, wieder eine Sprache die ich sehr gut kannte. So war es auch ein riessssen Schritt Richtung Heimat. Dazu kam, dass das Wetter immer besser wurde. Den seit Süd-Schweden, war das Wetter und Wind Glück, nicht auf meiner Seite. Der Weg Richtung Süden, ging es mehrheitlich der Küste entlang. Genauer gesagt, ging es dem Schutzdamm entlang. Im Gegensatz zu Dänemark verlief der Fahrrad Weg Meer Seitig. So konnte ich auch etwas vom Meer sehen. Dafür hatte es ein bisschen mehr Wind. Leider waren auch mehrere tausend Schafe allgegenwärtig. Entsprechend verdreckt waren die Fahrrad Wege.

DE KanalZwischendurch musste ich auch auf eine Fähre, um auf die andere Seite des Nord-Ostsee Kanals zu gelangen. Das war sehr eindrücklich. Als ich die Schafe endgültig hinter mich gebracht hatte, kam ich näher an Hamburg. Die unendlichen Weiten, wurden langsam ersetzt durch Siedlungen, die immer grösser wurden. Bis ich dann plötzlich im Zentrum von Hamburg war. Dann musste ich nur noch einen kleinen Hügel rauf und ich war in der Jugendherberge.

Die nächsten zwei Tagen schaute ich mir noch die Stadt etwas genauer an. Unter anderem ging ich zum Elbphilharmonie Gebäude oder den alten Elb Tunnel.

 

25. - 28. August 2019 Hamburg - Wilhelmshafen (300 km)

DE FaehreDer Einfachkeit halber, nahm ich eine Fähre auf die andere Seite der Elbe, um meine Tour fortzusetzen. Den mit dem Fahrrad war es sehr umständlich und gefährlich. Kaum war ich auf der anderen Seite, war ich wieder weit weg vom Grosstadt Verkehr. Grössten Teils ging meine Fahrt dem Deich entlang. Sehr oft konnte ich auf der See Seite fahren. So konnte ich wieder die schöne Küstenlandschaft bestaunen. Natürlich waren die Schafe auch wieder da, aber bei weitem nicht mehr die Anzahl wie vor Hamburg. In Bremerhaven musste ich auf eine Fähre um die Weser zu überqueren. Danach ging es wieder wie gewohnt, neben den Deichen weiter.

 

DE WindmuehleAb und zu führte die Route mich in kleine Dörfer und Städte. Dies war eine willkommene Abwechslung. Natürlich wurden diese auch genutzt, um Vorräte zu ergänzen. Oder einfach etwas feines zu Essen und zu trinken. Immer wieder sah man neben den tausenden von Windräder auch die alten Windmühlen. Diese wurden nicht mehr benutzt, aber es war beeindruckend, was man schon früher mit der Windkraft machen konnte. Als ich in Wilhelmshaven ankam, schaute ich mir noch die Altstadt an. Danach ging es weiter zum Zeltplatz, der etwas nördlicher war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29. - 30. August 2019 Wilhelmshaven - Bunde (210 km)

Die letzten zwei Tagen in Deutschland, waren auch sehr schön zu fahren. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und das Wetter war immer noch auf meiner Seite

 

31. August - 04. September 2019 Bundle - Amsterdam (475 km) 

NL DeichIn den Niederlanden ging es dem gleichen Rhythmus weiter. Grösstenteils fuhr ich dem Deich entlang. Ab und zu ging es Landeinwärts in Dörfer und kleinere Städte. Aber die Landwirtschaft war dominierend. Natürlich musste ich mehrere Brücken oder Wehre überqueren um auf die andere Seite zu gelangen. Aber bei weitem das grösste Bauwerk, war der Abschlussdeich. Leider war dieser wegen Bauarbeiten für die Fahrrad Fahrer gesperrt. So musste ich auf ein Ersatzbuss ausweichen. Da ich das aber schon einige Tage vorher gewusst hatte, konnte ich mich darauf einstellen. Ein paar Kilometer vor Amsterdam, führte mich die Route in eine sehr schöne und bizarre Sanddünen Region. Dies hatte ich in dieser grösse, noch nie gesehen. NL AbschlussdeichAls diese endeten, war ich nur noch 30 Km von Amsterdam entfernt. Auch dies konnte ich auf sehr gut ausgebauten Fahrrad Wegen machen. Nachdem ich im Hostel eingecheckt hatte, sah ich mir noch die nähere Umgebung etwas genauer an. Am darauf folgenden Tag ging es zu Fuss ins Zentrum von Amsterdam. 

 

 

 

 

 

05. - 11. September 2019 Amsterdam - Brüssel (440 km)

NL KraftwerkIn dieser Etappe war das Wetter wieder auf meiner Seite. Mit dem Wind, hatte ich auch mehr Glück. So zog ich ziemlich zügig der Küste entlang, Richtung Süden. Auch wie zuvor, musste ich mehrmals auf eine Fähre und machte unzählige Kilometer auf dem Deich. Es war sehr beeindruckend, was hier für den Hochwasserschutz und der Energie Gewinnung gebaut wurde. Zwischendurch war ich noch in Den Hag und schaute mir die Stadt noch etwas genauer an. Es war schöner wie ich mir das Gedacht hatte.

 

 

BE Kanal

Als ich in Belgien war, ging es am Anfang den gleichen Trott weiter. Aber als ich die Küste verliess, tauchten die Kanäle auf. Diese begleiteten mich bis in das Zentrum von Brüssel hinein. Auch kamen ab und zu, kleinere Anhöhen. Aber diese waren kaum wahrnehmbar. An meinem freien Tag, schaute ich mir noch das Zentrum von Brüssel, etwas genauer an. 

 

 

 

 

 

12. - 16. September 2019 Brüssel - Luxemburg (325 km)

B NamurLeider war das verlassen von Brüssel nicht mehr so komfortabel. Über eine Stunde war ich im Stadtverkehr und musste unzählige Kreuzungen und Strassen passieren. Wie aus dem nichts, war ich plötzlich in einem riesigen Wald. Von nun an ging es mehr oder weniger alleine auf den Strassen weiter. Die erste Nacht übernachtete ich in Namur, bei einem Hostel. Hat mir sehr gut gefallen. Aber am nächsten Tag ging es trotzdem weiter. Mehrheitlich war ich wieder auf Fahrrad Wegen unterwegs. Ab und zu streifte ich eine kleinere Ortschaft, aber im Grossen und Ganzen war ich irgendwo weit weg vom getümmel.

 

B LandschaftPlötzlich sah ich in Schild, dass ich nun in Luxemburg bin. Was aber noch wichtiger war, dass die Supermärkte am Sonntag hier offen hatten. Da ich ein bisschen knapp an Proviant war, kaufte ich mir noch etwas für unterwegs ein. Von nun an ging es etwas höher hinauf. Diese waren aber nicht besonders steil, so konnte ich diese gut meistern. Nach zwei Übernachtungen im Zelt, war ich dann schon froh, das ich in Luxemburg Stadt wieder in ein Hostel konnte. Tagsüber hatte ich Kaiser Wetter aber die Nacht und am morgen früh, ist es jetzt schon etwas frisch und nass. Auch hier in Luxemburg gönnte ich mir wieder einen Fahrrad freien Tag. 

  

17. - 20. September 2019 Luxemburg - Strassburg (280 km)

Luxemburg DemoEin Tag nach der Demonstration "Gegen den Brexit" vor dem Regierungssitz, stieg ich wieder auf mein Fahrrad und fuhr nach Süden. Diese Route führte mich über Schengen und Saarlouis nach Strassburg. Im Gegensatz zu Brüssel, war es hier sehr viel angenehmer aus der Stadt zu kommen. Im Grunde fuhr ich die ganze Zeit neben einem kleinen Fluss. Danach ging es auf Nebenstrassen weiter nach Saarlouis. Dort folgte ich auf einem Fahrrad Weg, zuerst den Saar und danach den Rhein Kanal bis nach Strassburg. Da es dadurch immer Flach war, konnte ich gute Kilometer machen. 

 

 

Fr Fahrradweg

 Zwischendrin konnte ich immer wieder den Booten zuschauen, wie sie sich durch den engen Kanal schlängeln. Die kleinen Höhenunterschiede wurden mit Schleusen gemacht. War immer wieder interessant, zuzuschauen wie das Ganze funktioniert. Kurz vor Strassburg, kam dann sehr unerwartet ein Hindernis. Da half nur eins, dass ganze Gepäck musste vom Fahrrad weg, und separat auf die andere Seite gebracht werden. In Strassburg gönnte ich mir wieder einen freien Tag.

 

 

 

21. - 25. September 2019 Strassburg - Schaffhausen (350 km)

FR ElsasNachdem ich die imposante Kathedrale und die mit vielen kleinen Kanälen durchzogene Altstadt besichtigt hatte, fuhr ich wieder weiter. Auch Strassburg konnte ich relativ leicht wieder verlassen. Die Route führte mich durch den Elsas, wo ich sehr viele berühmte Weingebiete bewundern konnte. Auch hier folgte ich den EuroVelo  5. So konnte ich mehrheitlich auf gut ausgebauten Fahrrad Wegen meine Kilometer abspulen. Ausser einem steilen aber sehr kurzen anstieg, ging es mehrheitlich flach in einer wunderschönen Gegend voran. Die letzten paar Kilometer vor Basel, waren sehr mühsam. Denn hier musste ich wieder auf stark befahrene Hauptstrasse.   

    

CH BaselPlötzlich stand ich auf der "Drei Länder Brücke" und da wusste ich, dass ich bald wieder in der Schweiz sein werde. Aber zuerst ging es wieder für wenige Kilometer nach Deutschland. Bald darauf, stand ich am Schweizer Zoll und begrüssten den Beamten mit "Gruezi". Als er mich durchwinkte, fuhr ich ohne anzuhalten weiter. Nach fast zwei Jahren war ich wieder in der Schweiz. Das war ein sehr gutes aber noch ungewohntes Gefühl. Als ich im Zentrum von Basel war, fuhr ich wie schon so oft zuvor, zur Jugendherberge. Nach einer Nacht in Basel, fuhr ich am anderen Tag wieder weiter.

 

Der Plan war, dass ich irgendwo in der Mitte ein Zeltplatz aufsuchte und dort übernachtete. Aber die Wettervorhersagen auf den nächsten Tag waren schlecht. So nahm ich das ganze etwas flexibler. Es war ja immerhin möglich, diese 120 km auch an einem Tag zu machen. Das Problem war nur, dann wäre ich einen Tag zu früh wieder zu Hause. Ich wollte ja, dass ich auf den Tag genau zwei Jahre weg bin. Als ich um drei Uhr beim Zeltplatz war, entschloss ich mich, weiter zu fahren. Denn das Wetter war gut und der Zeltplatz machte mich nicht so an. Da ich nicht zu früh zurück sein wollte, fuhr ich auf den Zeltplatz in Feuerthalen, der nur wenige Kilometer von Schaffhausen weg war. Am anderen Tag, fuhr ich dann die letzten 10 Kilometer nach Beringen, zu meinen Eltern. Dort konnte ich vorerst bleiben.

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Norwegen, Schweden, Dänemark)

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#16 Norwegen, Schweden, Dänemark

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31. Juli - 11. August 2019 Oslo - Kopenhagen  (770 km)

Norwegen KoenigshausAls ich um 15.00 Uhr am Flughafen von Oslo ankam, schraubte ich einmal mehr mein Fahrrad zusammen. Dies konnte ich gleich neben dem Oversized Band erledigen. Da der Flughafen 40 km Nördlich vom Zentrum lag, entschloss ich mich, mit dem Zug ins Zentrum zu gelangen. So war ich zu einer normalen Zeit, beim Hostel. Die nächsten vier Tage, schaute ich mir Oslo etwas näher an.

Am 03. August machte ich mich dann auf den Weg Richtung Süden. Anfangs war es noch sehr verkehrsreich, aber das änderte sich schlagartig, als ich auf die Nebenstrassen ausweichen konnte.

Wenn immer es ging, fuhr ich auf dem EV12. schweden kuesteAber ab und zu, musste ich abkürzten, um mein Tagesziel ohne die grossen Umwege, die dieser zum Teil machte, zu erreichen. Als willkommene Abwechslung, musste ich zwischendurch auf eine Fähre, um auf die andere Seite zu gelangen. Irgendwann zwischendrin, gings über eine Brücke, und da war ich plötzlich in Schweden. Leider wurde das Wetter immer schlechter, aber zum Glück nicht so schlecht wie die Wettervorhersagen es angekündigt hatten. So konnte ich grösstenteils trocken bis nach Göteborg kommen. Dort verbrachte ich zwei Tage und schaute mir die Altstadt an.

Daenemark KopenhagenNach den zwei Tagen in Göteborg, machte ich mich wieder auf den Weg. Dieser führte mich mehrheitlich an der Küste vorbei. Leider machte das Wetter nicht mehr so mit. So musste ich mehrmals für mehrere Stunden im Regen fahren. Da ich aber auf Fahrradwegen war, war es nicht so schlimm. Schlimmer hingegen war der allgegenwärtige Gegenwind. Dieser bremste mich ab und so verbrachte ich mehr Stunden auf dem Fahrrad, wie ich das eigentlich wollte. Irgendwann war ich dann aber doch in Helsingborg. Anstelle einer Übernachtung in dieser Stadt, ging ich gleich zur Fähre, die mich nach Dänemark brachte. Als ich nach 20 Min. in Helsingor ankam, nahm ich die Restlichen 40 km unter die Räder. Nachdem ich mich erfolgreich mit Hilfe meines Navigerätes durch das Fahrradweg Chaos von Kopenhagen durchgekämpft hatte, fuhr ich zum Hostel und genoss noch den Rest des Tages in der wunderschönen Altstadt. Die nächsten drei Tage machte Pause vom Fahrradfahren und erkundete zu Fuss die faszinierende Stadt.

Während dieser Zeit war mein Fahrrad beim Velomech, um die Bremsbeläge vorne und hinten zu erneuern. Dabei wurde entdeckt, dass am hinterem Bremsblock etwas gebrochen war, deshalb musste der ganze Bremsblock ausgewechselt werden. Das war das erste Mal, dass etwas am Bremssystem ausgewechselt werden musste. Ausser natürlich den Bremsbelägen!

 

14. - 19. August 2019 Kopenhagen - Niebüll (490 km)

Dänemark KopenhagenNach einem ausgiebigen Frühstück, ging es weiter. Ausnahmsweise führte mich die Route Richtung Westen. Was eigentlich nicht meinem Slogan entspricht. Die Fahrt im Zentrum vom Kopenhagen war etwas ungewohnt. Den hier hat es mehr Fahrrad Fahrer wie Autofahrer. Demzufolge ist die ganze Infrastruktur aufgebaut. So hat es vielfach eine eigene Signalisation für Fahrradwege. Um ein stop anzuzeigen, wird die Linke Hand gehoben. Als ich das Wirrwarr hinter mich gebracht hatte, ging es ab in die Wildnis. Die nächsten paar Stunden, führ ich mehrheitlich weit weg vom Verkehr auf gut ausgebauten Fahrrad Wegen, meinem Ziel entgegen.

Leider war das Wetter nicht auf meiner Seite. Dänemark StrandDie meiste Zeit hatte ich Gegenwind und es regnete immer wieder für ein paar Stunden. Diese Kombination ist alles andere wie angenehm. Ich machte das Beste daraus und versuchte, meine Fahrt trotzdem zu geniessen.

Übernachtet habe ich in Ringsted in einem Hostel und am darauffolgenden Tag, zeltete ich an einem wunderschönen Platz mit Sitzgelegenheit, der direkt neben der Route war. In Skandinavien ist dies erlaubt. Danach ging ich wegen dem schlechten Wetter auf ein Zeltplatz in Foldingbro. In Esberg ging ich in ein Hostel. 

 Am nächsten Tag war ein Ruhetag. Da wurde die Wäsche gewaschen und die Weiterreise organisiert. Natürlich schaute ich mir die Stadt auch ein bisschen näher an. Tags darauf ging es dann weiter an die Dänisch / Deutsche Grenze. Genauer gesagt, ein bisschen weiter bis zur Stadt Niebüll. Dort ging ich in ein Hostel. 

 

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Transkontinental)

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#15 Amerika TransAmerika

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TransAmerika von Pueblo, CO nach Yorktown, VA Länge 3’464 km


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12. - 16. Juni 2019 Pueblo - Ness City (430 km)

Wie ich beteits wusste, war die Gegend ziemlich flach und es ging für Stunden einfach gerade aus. Da es auf dieser abgelegenen Route, keine Zeltplätze gab, musste ich auf "City Parks" ausweichen. Kansas GeradeDas war überhaupt kein Problem und oft waren die Plätze gar nicht so schlecht. Viele haben ein Schwimmbad nebenan und andere haben einen Brunnen etc. Man wurde immer sehr freundlich aufgenommen. Die Fahrt hingegen war eher langweilig. Klar gab es immer wieder etwas zu sehen. Es ist eindrücklich das mal zu erleben, aber das ist schon seit Tagen so. Da gleichzeitig noch das Transamerika Rennen von Astoria nach York Town statt fand, konnte ich manche der verrückten Fahrradfahrer beim überholen, bewundern. Diese machen die USA Überquerung in weniger als 16 Tage. Ich brauche etwa das dreifache.

 

 

17. - 23. Juni 2019 Ness City - Girard (530 km)

Die Stundenlangen Fahrten geradeaus gingen weiter. Landschaftlich war es auch wieder mehr oder weniger eintönig. Kansas FelderKlar gab es ein paar Ausnahmen und diese genoss ich um so mehr. Je mehr ich gegen Osten kam, desto grüner wurde es. Das ist wegen der Höhe. Als ich in Pueblo losfuhr, war ich noch auf 1'400 m.ü.M. In Girard sind es nur noch 300 m.ü.M. Übernachtet habe ich wieder in den "City Parks". Ist wirklich Toll, was die Städte den Fahrrad Fahren zur Verfügung stellen. Da es auch meistens ein Schwimmbad nebenan hatte, kam die Körper Hygiene auch nicht zu kurz. Als ich in Eureka übernachtete, traf ich einen anderen Radlerkollegen der in die selbe Richtung fuhr. Von nun an, fuhren wir zusammen weiter.

 

  

24. - 26. Juni 2019 Girard - Sommerville ( 345 km)

Missouri UeberschwmmungKaum hatten wir Girard verlassen, wechselten wir auch schon Bundesstaat. Mit dem Wechsel wurde die Gegend auch etwas anders. Aber nach einigen Kilometern kam ein Schild, das uns sagte, dass die Strasse wegen Überflutung gesperrt sei. Da aber ein Umweg mehrere Kilometer zur folge hatte, versuchten wir es trotzdem. Mit dem Fahrrad ist man halt etwas flexibler. Als dann noch einheimische sagten, dass es für Fahrräder kein Problem wäre, fuhren wir der Überschwemmung gelassen entgegen. Nachdem wir erfolgreich die Überschwemmung passiert hatten, konnten wir unseren weg zu Ozark Gebirge fortsetzen.

 

 Missoure Ozark

Diese waren am Anfang noch technisch und konditionell sehr harmlos. Das änderte sich aber nach und nach. Diese kleine Hügel sehen harmlos aus, aber die sind zum Teil so steil, dass ich mehrmals mein Fahrrad schieben musste. Dafür war die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich.

 

 

 

 

  

27. - 30. Juni 2019 Sommerville - Chester (305 km)

Missouri Ozark2Die Fahrt war sehr schön und abwechslungsreich. Aber auch hier, musste ich ein paar mal absteigen. Das machte aber nichts, denn zwischendurch ein paar Schritte zu gehen, entlastet das Hinterteil. Da wir die meiste Zeit weit weg von grossen Städten waren, war der Verkehr auch sehr mässig. So konnten wir die Fahrt trotz der steilen Stellen voll geniessen. Was uns mehr Sorgen machte, war der Wasserstand vom Mississippi. Die Meldungen waren immer wieder etwas anders. Je nachdem war der eine Übergang gesperrt und der andere offen. Oder umgekehrt. Zum Glück trafen wir einen Tourenfahrer, der den Mississippi bereits überquert hatte.

 

Kentucky MississippeEr sagte uns, dass die Original Route wieder offen sei. So konnten wir beruhigt weiter Fahren. Als wir näher kamen, könnten wir das Ausmass der Überschwemmung sehen. Da alles ausser den Strassen unter Wasser stand, fuhren wir ohne groß anzuhalten, auf die andere Seite des Mississippi. Dort angekommen, waren wir dann schon sehr erleichtert.

 

 

 

 

 

 01. - 06. Juli 2019 Chester - Berea ( 700 km)

Die nächste Hürde war der Ohio River. Auch hier wussten wir nicht, ob die Fähre in Betrieb war. Aber als wir dort ankamen, lief alles bestends. Nachdem wir auf der anderen Seite waren, hatten wir Ilinois verlassen und waren bereits in Kentucky. Von nun an ging es wieder im gleichen Rhythmus weiter. Kentucke OhioEs ging in einer sehr einsamen aber wunderschönen Gegend weiter. Die meiste Zeit ging es ein bisschen aufwärts und dann gleich wieder abwärts. Da es sehr viele Kurven hatte, war es nicht so langweilig. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass wir in den letzten paar Tagen, zehntausende dieser Dinger abführen. In Harrodsburg musste leider Josh wieder nach Hause. Den er musste sich auf die Prüfung als Physioterapist vorbereiten. Aber zuerst konnten wir noch gemeinsam das 4. Juli Feuerwerk anschauen. So zog ich Tags darauf, alleine nach Berea weiter. Dort machte ich mal einen Tag Pause und bereitete mich auf die nächste Etappe vor.

 

07. - 13. Juli 2019 Berea - Christiansburg (596 km)

In dieser Etappe wurden die tausenden kleinen Hügel durch hunderte grössere ersetzt. Die Fahrt ging grösstenteils durch unendliche Wälder. Virginia BergZwischendurch fuhr ich durch kleinst Städte. Grössere Städte waren sehr selten. Aber allem in allem war das Fahren für mich angenehmer. Den die kleinen nervigen Hügel liegen mir nicht. 

Übernachtet habe ich in Biker Hostels, Feuerwehr Gebäuden, Gemeinschafts Räumen von Kirchen oder von Privaten zur Verfügung gestellten Wiesen zum zelten. In Christiansburg war ich bei einem "Warmshower". Da es in der Umgebung keine die zuvor genannten Sachen gab. So konnte ich wieder in einem normalen Bett schlafen. Das letzte Mal ist schon eine Ewigkeit her.

 

14. - 21. Juli 2019 Christiansburg - Yorktown (590 km)

Virginia Blueridge

 Von Christiansburg ging es zuerst mal relativ flach weiter. Auch hier verlief die Route auf Nebenstrassen und der Verkehr war kaum wahrnehmbar. Aber dafür war es extrem heiss. Ab und zu musste ich im Schatten anhalten um mich ein bisschen abzukühlen. Zum Glück war die Luftfeuchtigkeit nicht mehr so schlimm wie in Kentucky. Zwischendurch machte ich noch eine extra Schlaufe zum "Natural Bridge State Park". Dachach ging es nach Lexington. Von dort ging es zum letzten mal richtig nach oben. Nachdem ich die 800 Höhenmeter hinter mich gebracht hatte, konnte ich eine fast unendliche Abfahrt nach Waynesboro geniessen. Danchach ging es wieder flach durch den Wald weiter.

Virginia MunumentDies änderte sich bis nach Yorktown nicht mehr. Nach Richmond, konnte ich bis fast nach Yorktown, auf einen Fahrrad Weg meine Kilometer machen. 

Übernachtet habe ich in Biker Hostels, Gemeinschafts Räumen von Kirchen und bei "Warmshower".

Nach über 6'165 km und 75 Tagen, habe ich von San Francisco nach Yorktown die USA durchquert. 

 

 

 

22. - 30. Juli 2019 Yorktown - Washington DC (Zug)

Zuerst machte ich mal einen wohlverdienten Ruhetag. Erst am 23. ging es mit dem Fahrrad nach Williamsburg, das nur ca. 30 km entfernt war. Von dort ging es mit dem Zug nach Washigton DC.

WashingtonDC

Dort angekommen, war ich nur noch der Tourist, der Reisende hat nun ein paar Tage frei. Das Fahrrad war die ganze Zeit über im Hostel.

Am 28. Juli fuhr ich zu einem Warmshower Host, der in der Nähe vom Flughafen wohnte. Wenig später brachte ich mein Fahrrad zu einem Fahrradladen für einen kleinen Service und das boxen für den Flug. Danach ging ich wieder zurück und verbrachte die restliche Zeit bis zum Abflüg bei Kathryn. Zwischendrin war ich noch beim Air and Space Museum und konnte unter anderem das Space Shutle bestaunen.

 

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Transkontinental)

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#14 Amerika Western Express

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Western Express von San Francisco, CA nach Pueblo, CO Länge 2'560 km


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08. - 16. Mai 2019 San Francisco - Lake Tahoe (420 km)

Nach vier Tagen Stadtbesichtigung zog es mich wieder weiter. Im Gegensatz zur Pazifik Küste, wo ich mehrheitlich auf der US101 und CA1 war, geht es hier an sehr viel mehr Hauptstrassen und Fahrrad Wegen voran. Da es viel einfacher war, San Francisco mit der Fähre zu verlassen, zog ich diese Variante vor. Als ich in Valleyo am Fähre-Terminal ankam, begann das Abenteuer Transamerika / Transkontinental. Da ich noch kein Reisepartner gefunden hatte, zog ich mal wieder alleine weiter. Die Route führte mich über Sacramento nach Lake Tahoe. Eigentlich wollte ich in Sacramento einen Tag bleiben. Leider war das Hostel ausgebucht und eine Alternative war zu teuer. So zog ich weiter zum nächst gelegenem Zeltplatz. 

gebirgskette 1Am nächsten Morgen konnte ich noch in einem ziemlich flachen Gelände, meine Kilometer machen. Es ging durch Landwirtschaftliche Gegenden, die dann durch Weinbau abgelöst wurden. Als ich diese auch hinter mich gebracht hatte, ging es durch den Eldorado Forest steil aufwärts. Die Fahrt war sehr anstrengend aber Dank des mässigen Verkehrs war es gut machbar. Da ich für fast drei Tage im Wald fuhr, wurde es mit der Zeit auch etwas langweilig. Als ich endlich am Carson Pass auf 2'620 m.ü.M ankam, war ich dann auch so ziemlich ausgelaugt. Trotzt des mehrheitlichen Rückenwind, war dieser lange Anstieg eine grosse Herausforderung. Den ich hatte schon in San Francisco erste Anzeichen von Husten gehabt. Dieser hatte sich inzwischen intensiviert. Da es von hier fast nur noch abwärts ging, konnte ich die restlichen Kilometer relativ schnell erledigen. Das Wetter spielte während der ganzen Zeit mit. So hatte ich tagsüber bis zu 24 Grad. Während der Nacht ging es dann runter bis auf 2 Grad. Als ich im Hostel in Lake Tahoe ankam, bezog ich seit langer Zeit wieder ein Dorm Bett. Übernachtet hatte ich die letzten Tage, in meinem Zelt.

14. - 17. Mai 2019 Lake Tahoe 

Hier machte ich ein paar Ruhetage, damit ich meinen Husten endlich kurieren konnte. Da immer wieder Lake Tahoeschlecht Wetter Fronten vorbeizogen, blieb ich etwas länger wie vorgesehen. Am 16. Mai hatte es fast den ganzen Tag geschneit. Zum Glück blieb er aber nicht lange liegen. Leider gab es nicht viel anzuschauen. Da blieb nur der Spaziergang zum See übrig. Ansonsten war das ein ganz normaler Touristen Ort. Ausser, dass auf der Nevada Seite des Ortes, überal Casino's standen. Über das Wochenende, war das Ski Gebit geöffnet. Aber auf den Wintersport konnte ich gut verzichten. Die Wanderwege sind leider noch nicht begehbar. Dafür konnte ich endlich die zwei Videos von der Pazifik Küste (Vancouver nach San Francisco) fertigstellen.

 

 

 

18. - 19. Mai 2019 Lake Tahoe - Fallon (140 km)

Da die Wettervoraussichten für diesen Tag nicht schlecht waren, packte ich meine Sachen zusammen und bepackte das Fahrrad. Der erste Teil folgte dem See entlang. Kaum hatte ich den See verlassen, kam auch schon die erste kleine Steigung. Nevada highway 50 FallonAls ich oben war, konnte ich eine sehr schöne und lange abfahrt geniessen. Kurz vor Carson City wurde es wieder flach und man musste wieder die Pedalen benutzen. Da es hier nichts spezielles zu sehen gab, zog ich weiter. Von nun an, war eine sehr einsame Landstrasse vor mir. Dank sehr starkem Rückenwind und sehr wenig Verkehr, konnte ich viele Kilometer in einer wunderschönen Gegend abfahren. Als es fünf Uhr wurde, beschloss ich, den nächsten "State Park Zeltplatz" anzusteuern und dort zu übernachten.
Tags darauf machte ich noch die restlichen 30 Kilometer nach Fallon. Der Plan war eigentlich, noch weiterzufahren. Aber dicke schwarze Regenwolken zogen auf und der Wind wurde kräfiger. So entschloss ich mich, mir ein Zimmer in einem Motel zu nehmen. Kurze Zeit später, fing es an zu regnen und so verbrachte ich die meiste Zeit im Zimmer und machte meine "Hausaufgaben".

 

20. - 22. Mai 2019 Fallon - Ely  (415 km)

Etwas unsicher machte ich mich auf den Weg nach Ely. Denn das Wetter war alles andere wie stabil und die Temperaturen waren bei weitem nicht so, wie es man in dieser Jahreszeit erwarten konnte. nevada Highway50 EurekaAber gemäss Wettervorhersagen, sollte ich immer gerade so, zwischen den Fronten sein. Da es über Nacht, sehr kalt werden würde, entschloss ich mich, immer in einem Motel zu übernachten. Das hatte auch zur folge, dass ich pro Tag mehr wie 120 km machen musste. Aber da hatte ich wieder grosse Unterstützung vom Rückenwind. Dieser bliess mich regelrecht die Hügel hinauf. Ich war immer auf dem Highway 50  und konnte meine Kilometer in einer sehr spektakulären Kulisse machen. Zwischendrin war ich in einer Art Steppe und kurze Zeit Später war ich wieder in einer verschneiten Alpinen Umgebung. Übernachtete habe ich in Austin und Eureka. In Ely quartierte ich mich in einem geschichtsträchtigen Hotel ein. Da es auch gleichzeitig ein Casino war, war der Preis sehr tief.

 

23. Mai 2019 Ely

Ruhetag

 

24. - 26. Mai 2019 Ely - Cedar City ( 325 km)

Utah Highway21 BakerNach dem regnerischen Ruhetag, war ich wieder fit, für die Weiterreise. Die Route führte mich via Baker und Milford nach Cedar City. Die Strecke war auch wieder sehr spektakulär. Die meiste Zeit war ich alleine auf den Strassen und konnte so die Weite um so besser aufnehmen. Die ersten zwei Tage wurde ich noch vom Rückenwind unterstützt. Aber am dritten Tag musste ich einem sehr starken Gegenwind ankämpfen. Am ersten Tagen traf ich zwei Tourenfahrer aus Amerika, diese hatten aber ein Tempo drauf, da hatte ich keine Chance mitzuhalten. Am letzten Tag traf ich noch ein Deutscher, der in die Gegenrichtung fuhr. Er hatte an diesem Tag Glück mit dem Wind. Als ich dann hundemüde in Cedar ankam, ging ich zu einem Motel. Die Tage zuvor, hatte ich im Zelt übernachtet.

 

27. Mai 2019 Cedar City

Ruhetag (es schneite den ganzen morgen)

 

28.- 30. Mai. 2019 Cedar City - Escalante (225 km)

 Nach einem kontroll Blick auf die Wettervorhersagen, wagte ich die Weiterreise. Den diese sagten, es sollte in den nächsten Tagen nicht mehr regnen. Utah Higway 14So packte ich die Sachen zusammen und machte mich auf, Richtung Bryce Canyon. Aber zuerst musste ich noch von 1'790 m.ü.M. auf über 3'000 m.ü.M. Da sich der Verkehr in Grenzen hielt, war es trotz allem eine angenehme Fahrt. Aber je näher ich der Passhöhe kam, umso mehr regnete es. Als ich oben ankam, war es dann ein sehr starkes Schnee treiben. Zum allem Übel, kam noch dazu, dass die Strasse, die ich eigentlich nehmen sollte, gesperrt war. Nach einem kurzen Blick auf meine Karte, fand ich eine alternative Route, die nicht viel länger war. Die Temperaturen gingen runter und ich fing an zu frieren. Bei einem Stop, holte ich meine dicken Handschuhe und Regenhose raus. Als ich dann ca. 2h später, am Campingplatz von Panguitch Lake ankam, war der Schnee zwar weg, aber es war immer noch sehr kalt.
Als ich am anderen Morgen mein Zelt abbrach, war die Sonne bereits da. So machte ich mich auf zum Bryce Canyon. Da es stetig etwas abwärts ging, wurden die Temperaturen wieder angenehm warm. Uta BrycecanyonIm Visitor Center, erfuhr ich, dass die Campingplätze im Park geschlossen sind und ich für die Nacht, ein Zeltplatz ausserhalb des Parkes nehmen sollte. Da es keinen Sinn machte, in den Park hinein zu radel und danach wieder hinaus, setze ich meine Reise fort. Als ich in Cannonville ankam, ging ich zum Zeltplatz und übernachtete in meinem Zelt.
Am anderen Morgen setzte ich meine Reise nach Escalante fort. Die Fahrt dorthin war super schön und sehr abwechslungsreich. Die Landschaft war wie schon in den Tagen zuvor, einfach genial. Als ich dann um 14:00 Uhr bereits da war, entschloss ich mich, noch etwas weiter zu fahren. Den nur ein paar Kilometer entfernt, sollte es ein sehr schöner Zeltplatz geben, der direckt an einem beliebten Wanderweg war. Als ich dort ankam, suchte ich mir ein schönes Plätzchen und stellte mein Zelt auf. Als ich dann auf den Track wollte, fing es leider an zu regnen. So verschob ich die Wanderung auf den nächsten Morgen.

 

31. Mai - 03. Juni 2019 Escalante - Dolores (500 km)

Am nächsten Morgen war der Himmel blau und die Sonne schien. So machte ich mich auf, um den Track abzulaufen. In diesen 2 1/2 h konnte ich im Canyon wunderschöne und bizarre Felsformationen und Lichtspiele erleben. Utah GlenCanyonDanach schwang ich mich wieder auf mein Fahrrad und begab mich nach Torrey. Dazwischen war noch ein Hügel der etwa 1'000 m höher war. Die Fahrt war eher langweilig, da es immer bergauf ging und die Aussicht war die meiste Zeit nicht wirklich interessant. Dies änderte sich schlagartig, als ich kurz vor Torrey war. Da kamen die komischen Berge, die mich noch eine ganze Weile begleiteten. Aber zuerst genehmigte ich mir auf dem Zeltplatz eine Übernachtung, um am anderen Morgen, gestärkt weiter zu fahren. Von nun an, fuhr ich in einer Kulisse, die man nur mit Superlativen Ausdrücken beschreiben kann. Mit dem Fahrrad, in dieser Gegend herumzufahren, ist einfach magisch. Als ich in Hanksville ankam, genehmigte ich mir noch einen Hamburger mit Pommes. Natürlich war ein grosses Getränk auch mit dabei. Bevor ich aber das Restaurant verliess, kaufte ich mir noch 3 Liter Wasser und etwas zu Essen. Hier war es die letzte Möglichkeit, noch etwas einzukaufen, denn die nächsten 200 km gab es keine Möglichkeit mehr. Dazwischen habe ich auf kostenlosen Campingplätzen übernachtet, die keine Infrastruktur hatten. Also kein WC, geschweige eine Dusche. Die Fahrt war sehr anstrengen aber dafür sehr spektakulär. Eigentlich wollte ich am dritten Tag bis Monticello fahren aber da ich bereits müde war, machte ich bereits in Blanding Schluss. So konnte ich mal wieder richtig Essen und die durchgeschwitzten und stinkigen Kleider waschen. Am anderen Morgen konnte ich dafür für knapp 2h nach Monticello den Berg hochstrampeln. Dort verpflegte ich mich noch und dann ging's nach Colorado. Genauer gesagt, ein paar km vor Dolores. Die Fahrt dorthien war wieder auf belebten Hauptstrasen. Das war ein krasser Gegensatz zu den letzten Tagen. Dort übernachtete ich an einem sehr schönen Zeltplatz. 

 

05. - 07. Juni 2019 Dolores - Montrose (200 km)

Als ich in Dolores ankam, ging ich zuerst bei einem Fahrrad Geschäft vorbei. Mir war aufgefallen, dass am Vorderrad, ein kleines seitliches Spiel besteht. Leider konnte er das Problem auch nicht beheben. Denn am Naben-Dynamo hat es anscheinend ein Kugellager, dass nicht mehr gut ist. Da ich das beim Fahren nicht merke, entschloss ich, weiter zu fahren. Aber zuerst wurde noch die Kette ersetzt. Diese hatte auch schon wieder über 4'000 km hinter sich. Da es von nun an, über 1'000 Meter bergauf ging, blieb ich nicht in Dolores, um die Strecke in zwei Tagen aufzuteilen. So Übernachtete ich auf einem Camping Platz der etwa im ersten drittel der Strecke war.

ColoradoBergseeAm anderen Tag ging es dann weiter Richtung Montrose. Es war ein ständiges auf und ab. Man hatte das Gefühl in der Schweiz zu sein. Überall waren verschneite Berge. Übernachtet habe ich in einem Gratis Campingplatz in Placerville.

Am letzten Tag musste ich wieder für etwa 2h bergauf. Als ich dann oben angekommen war, gab es dann eine sehr lange und abwechslungsreiche Abfahrt. Als ich in Montrose angekommen war, suchte ich wieder einen Zeltplatz und schaute danach die Stadt an.

 

 

08. - 09. 2019 Montrose - Salida (200 km)

Nachdem ich Montrose wieder verlassen hatte, ging es fast nur noch auf dem alt bekannten Highway 50 Berg aufwärts. Genauer gesagt, es ging von 1'770 m.ü.M bis auf 3'440 m.ü.M. Dank eines starken Rückenwindes, kam ich einiges schneller vorwärts. So konnte ich die Höhenmeter und die über 200 km, in zwei Tagen machen. Das Wetter machte auch mit, so hatte ich eine hervorragende Weitsicht. Der Verkehr zog gegen den Schluss an, aber es war dank des breiten Fahrrad Streifen, kein Problem. Übernachtet habe ich auf einem Zeltplatz in Gunnison. Da dieser bereits über 2'300 m.ü.M war, wurde es in der Nacht bitter kalt.

Tags darauf ging es dann über den berüchtigten Monarch Pass, nach Salida. Der Anfang war noch gut machbar, aber die letzten paar Kilometer hatten es in sich. ColoradoMonarchAls ich dann endlich oben ankam, hatte ich eine wunderschöne Bergkulisse vor mir. Da aber ein ziemlich kalter und stärker Wind bliess, ging ich nach dem obligaten Foto, gleich wieder weiter. Von nun an ging es sehr steil abwärts. So musste ich immer bremsen. Hoffte, dass diese den Job gut machten. Als die Strasse wieder flacher wurde, war ich sehr erleichtert. Den am Schluss kam der Wind von allen Seiten. Das machte das Fahren mit so viel Gepäck, sehr mühsam. Nachdem ich in Salida ankam, fuhr ich zum Hostel.

 

 

10. Juni 2019 Salida

Als erstes ging ich wegen dem Vorderrad zum Fahrradgeschäft. Als ich sagte, dass mein Naben-Dynamo defekt sei und ich einen neuen haben sollte, starrte er mich ungläubig an. So etwas haben wir hier nicht. Ich müsste damit in die wirklich grossen Städten gehen. Da ich das nicht vor hatte, kaufte ich ein stabiles Vorderrad mit einer normalen Nabe. Mein Navi, kann ich auch über die Power-Bank oder dem Solar-Panel laden. Danach ging ich noch den Hausberg hoch und genoss die Aussicht.

 

11. - 12 Juni 2019 Salida - Pueblo (170 km)

Die letzte Etappe war zugleich auch die letzte grosse Steigung für eine sehr lange Zeit. Um zu Pueblo zu kommen musste ich wieder von 2'150 m.ü.M auf 2'700 m.ü.M. Da der Wind auch heute wieder von hinten kam, war der Tag wieder einer der einfacheren. Als ich am geplanten Übernachtungs Ort ankam, war es gerade 14.00 Uhr. So entschloss ich, dass ich noch bis kurz vor Pueblo weiterfurhr. Zum einen hatte ich immer noch Rückenwind und zum anderen, sollte es nach ein paar Kilometer fast nur noch abwärts gehen. Nach dem ich kurz vor dem Ziel war, änderte sich die Windrichtung. So musste ich die letzte Stunde noch gegen den Wind ankämpfen. Zur Belohnung konnte ich an einem wunderschönen Zeltplatz, der direkt neben dem See war, übernachten.

Am nächsten morgen ging es nach Pueblo hinein. Da die Stadt nichts besonderes zu bieten hatte, fuhr ich noch zu einem Laden und füllte meine Vorräte auf. Damit war der Teil "Western Express" abgeschossen und startete dafür den "TransAmerika".

 

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Pacific Coast)

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#13 Amerika

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12. - 17. April 2019 Viktoria - Astoria (376 km)

Nach dem auschecken vom Hostel, machte ich mich auf zum Hafen. Dort ging ich auf die Fähre, die nach Port Angeles fuhr. Irgendwie stellte ich mir die Einreiseprozedur sehr viel komplexer vor. Das war aber gar nicht der Fall. Alles verlief sehr problemlos und recht zügig. Als im am Zoll nach einer Aufenthaltsdauer von 6 Monaten fragte, bekam ich diese nach einigen kritischen Fragen. Somit habe ich nun 6 Monate Zeit, um mit dem Fahrrad route amerikadie Ostküste der USA zu erreichen. Wie genau ich dorthin komme, ist noch nicht in Stein gemeisselt. Im Moment will ich nach San Francisco und dann rüber nach Washington oder New York. Als wir in Port Angeles ankamen, konnte ich ohne weitere Kontrollen die Fähre verlassen und ging zuerst ins Stadtzentrum, um etwas Geld abzuheben. Als ich dann neben einem Hotdog Stand vorbeifuhr, bekam ich plötzlich "gluscht" drauf und gönnte mir nach vielen Jahren wieder einen.

Der erste Teil konnte ich auf einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg machen. Kurz vor Sequim, musste ich diesen aber wieder verlassen. Denn ich hatte über Warmshower eine Gastfamilie gefunden, wo ich übernachten konnte. Neal und seine Frau waren sehr tolle Gastgeber und verköstigten mich mit Spaghetti Bolognese und zum Frühstück bekam ich noch sehr gute Pancacke mit Sirup. Leider musste ich am anderen Morgen wieder weiter und wir verabschiedeten uns voneinander. Danach ging es weiter nach Brinnon. Nach einer Stunde fahrt, draf ich auf Robert, den ich schon auf der Fähre kennten gelernt hatte. Er will mit seinem Fahrrad und Trailer in 6 Wochen nach San Diego. Von nun an, fuhren wir gemeinsam. Als wir in Brinnon ankamen, gingen wir auf den State Park und stellten unsere Zelte auf. Leider war es sau kalt und es regnete immer wieder einmal.

Am anderen Tag ging es weiter. Das Ziel war noch nicht bekannt, aber wir wussten den Weg und so fuhren wir los. Heute waren wir die ganze Zeit auf der US101. Zum Glück hatten wir fast immer einen breiten Fahrradstreifen. Kurz vor Shelton fing es an zu regnen. Da wir so oder so dort ins Motel wollten, spielte das keine Rolle.

Tags darauf verliessen wir Shelton wieder und machten uns auf den Weg nach Artic. Der erste Teil war wieder auf der US101, aber nach einigen Kilometern, konnten wir auf eine parallel verlaufenden Strassen aufweichen. Nach einer kurzen Mittagspause in Elma, ging es wieder weiter zum Zeltplatz.

Am nächsten Morgen ging es den ganzen Tag auf der US101 nach zum Pazifik, genauer gesagt nach Bay Center. Dort gönnten wir uns auf einem Zeltplatz eine Hütte. Diese Entscheidung war genau richtig, den nur 5 Minuten später, fing es an zu regnen.

Am letzten Tag fuhren wir nach Astoria. Zuerst mussten wir wieder für einige Kilometer auf die US101. Nach ca. 30 Kilometer Pacific Coast2konnten wir au die 4 und danach auf die 401 ausweichen. Diese waren kaum befahren und so konnten wir mal wieder ohne Lärm die Kilometer abspulen. Zum Schluss mussten wir über eine riesen Brücke, die über den Colorado River ging. Da diese über 6 Kilometer lang war und am Schluss noch einen recht heftigen Anstieg hatte, mussten wir am Schluss nochmals heftig in die Pedalen treten.  

 

 

 

 

 18. - 20. April 2019 Astoria - Newport (276 km)

Da das Wetter immer noch sehr wechselhaft war, entschlossen wir uns weiter zu fahren. Das Ziel für heute war der State Park Zeltplatz in Manzanita. Der erste Teil konnten wir bis Seaside auf Nebenstrassen fahren. Aber danach mussten wir wieder auf die US101.

Am anderen Morgen ging es nach Nehalem. Da waren wir mit wenigen Ausnahmen auf der US101 waren, war es danach auch ziemlich langweilig. 

An dieser Tag fiel nur einmal Regen. So entschieden wir uns, die offizielle Route zu verlassen und die Abkürzung auf Nebenstrassen zu machen. Die Fahrt für sich war sehr angenehm, aber sehen konnten wir nicht viel. Als wir in Pacific City ankamen, waren wir beide ziemlich durchgefroren und Nass bis auch die Knochen. So beschlossen wir, ein Motelzimmer zu nehmen. So konnten wir uns von den strapazen wieder erholen.

Gestärkt von der erholsamen Nacht führen wir weiter nach Newport. Pacific CoastKurz nach dem Start, konnten wir den US101 verlassen und für einige Stunden auf Nebenstrassen ausweichen. Das war wirklich Zeit, denn immer auf den US101 zu sein, ist ziemlich laut und zum Teil auch sehr langweilig. Aber alles hat ein Ende und wir mussten wieder auf den Highway zurück. Aber da dieser sehr flach verlief und der Wind von hinten kam, konnten wir gute Kilometer machen. Als wie in Newport ankamen, gingen wir zuerst zu einem Fahrrad Geschäft. Den schon seit einigen Tagen konnte ich an meinem Vorderrad bei jeder Umdrehung, einen kleinen Schlag spüren. Das Vorderrad wurde überprüft, aber alles schien noch in Ordnung zu sein. Danach gingen wir wieder in ein Motel. Den es machte wieder zu und die Regenwolken Wolken zogen auf.

 

21. - 24. April 2019 Newport - Brookings (350 km)

Dieser Strecken Abschnitt mussten wir mehrheitlich wieder auf der US101 abstrampeln. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und so konnten wir die wunderschöne zerklüftete Küstenlandschaft geniessen. Der Verkehr war sehr unterschiedlich. Bei den Städten zog es ein bisschen an aber zwischendurch hatte es wieder weniger Verkehr. USA Westcost 1Kann mir das nicht vorstellen, diese Route in der Hochsaison zu machen. Den schon jetzt, ist der Verkehr zum Teil ziemlich heftig. Unterstützt wurden wir mehrheitlich durch einen sehr starken und kalten Nordwind. Dieser half uns sehr. Vor allem Robert mit seinem alten Fahrrad und "noch" etwas übergewichtig, war darüber sehr dankbar.

Übernachtet haben wir in in verschiedenen "State Parks", wie Jessie m. Honeymann, Sunset Bay oder Humburg Moutain. In einem Motel waren wir am Schluss in Brookings.

 

 

 25. - 30. April 2019 Brookings - Fort Bragg (380 km)

Auch bei diesem Streckenabschnitt mussten wir mehrheitlich auf der US101 fahren. Aber wenn es dann auf Nebenstrassen ging, wurde es umso schöner. Das Wetter spielte mit und so konnten wir die Fahrt durch die zerklüftete Küstenlandschaft voll geniessen. Zwischendurch kamen wir bei den Big Tree und der "Avenue of the Giants" vorbei. BigTreeDas sind sehr grosse, dicke und sehr alte Bäume. Wenn man neben diesen steht, fühlt man sich sehr klein. Das war eine willkommene Abwechslung, da immer neben der wunderschönen Küste herzufahren, kann auch ein wenig langweilig werden. Nach Leggedd, verliessen wir die US101 und führen auf der CA1 weiter. Als wir wieder in Richtung Küste fuhren, mussten wir zuerst bis fast auf 600 m.ü.M rauf pedalen, um nachher eine sehr lange und kurvenreiche Abfahrt geniessen zu können. Kaum waren wir an der an der Küste, wurden wir mit einer sehr spektakulären Küstenlandschaft empfangen. Von nun an ging es mehr oder weniger flach weiter. Leider ist bei Robert eine Speiche gerissen, darum werde wir morgen früh, noch einen halt beim Velomech in Fort Bragg machen.

Übernachtet haben wir meistens auf State Parks Zeltplätzen aber in Eureka gönnten wir uns ein Motel und kurz vor Fort Bragg gingen wir auf einen Privaten Zeltplatz. Da hatten wir wenigstens Internet und konnten auch unsere Wäsche waschen. 

  

   

1. Mai - 4. Mai 2019 Fort Bragg - San Francisco (290 km)

Als wir in Fort Bragg waren, gingen wir zuerst bei einem Fahrrad Geschäft vorbei. Dieser ersetzte die defekte Speiche durch eine neue. So konnten wir nach dem zweiten Frühstück die Fahrt Richtung Süden wieder aufnehmen. Die Strecke verlief vor allem auf der CA1. Da diese nicht so stark befahren war, konnten wir unsere Fahrt mit mehrheitlich Rückenwind geniessen. Ab und zu war es sehr mühsam, da uns die Sicht auf die Küste durch Siedlungen blockiert wurde. So konnten wir zum Beispiel Seehunde hören, konnten diese aber nicht sehen. Aber da kamen wieder Abschnitte, die absolut genial und wunderschön waren. Und plötzlich waren wir nur noch ein paar Kilometer vor San Francisco. Dazwischen war noch die Golden Gate Brücke, die uns auf eine Art faszinierte und uns aber auch ein mulmiges Gefühl im Magen bescherte. San Francisco1Da das Wetter sehr gut war und kaum ein Wind blies, nahmen wir das aber gelassen hin. Dank meinem Navi, fanden wir die Richtigen Abzweigungen und dann waren wir plötzlich auf der Brücke. Die Fahrt war sehr schön aber man musste auf den Seitenwind und auf die anderen Fahrradfahrer aufpassen. Zwischendrinn konnte ich leider keine Fotos machen, dafür habe ich haufenweise Videos gemacht. Als wir heil auf der anderen Seite ankamen, musste ich mich leider nach einem letzten gemeinsamen Essen, von Robert verabschieden. Seine Tour geht bis San Diego und ich machte hier einen links Schwenker, Richtung Osten. 

 

05. - 08. Mai 2019 San Francisco

An diesen Tagen machte ich eine weitere Stadtbesichtigung. Neben dem ausruhen hatte ich noch einige Sehenswürdigkeiten besucht.

Diese waren unter anderem

  • Fishermans Wharf
  • Cable Cars
  • Lombard Street
  • Telegraph Hill
  • Palace of the Fine Arts
  • China Town

Natürlich habe ich von den meisten Orten auch die faszinierende Golden Gate Bridge gesehen.

 

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