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Schaffhausen-Nizza-Genua-Schaffhausen

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15 August 2017 Schaffhausen

Einleben in der ungewohnten Umgebung

 

14 August 2017 Zug - Schaffhausen (Velo-Route 77, 110 km)

Nach dem Frühstück machte ich mich auf nach Bad Zurzach. Oder war es bereits Schaffhausen. Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das kam darauf an, wie ich vorwärts kam. Da die Velo-Route 77 nach Schaffhausen ging, wollte ich diese nehmen. Auf eine Fahrt auf Hauptstrassen war ich nicht wirklich scharf. Somit machte ich mich auf nach Cham, wo ich auf diese Route treffen würde. Der Veloweg war sehr abwechslungsreich und hatte nur wenig Steigungen zu bewältigen. Somit kam ich sehr schnell voran und war vor 15:00 Uhr in Bad Zurzach. So entschied ich mich, weiter zu ziehen. Den Schaffhausen war "nur" 40 Kilometer entfernt und sollte in zwei Stunden machbar sein. Da ich von hier an in Deutschland war, war die Signalisation ganz anders. Die gut sichtbaren Roten Schildern wurden plötzlich Weiss. Diese konnte ich fast nicht mehr sehen. Nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und es lief zugig vorwärts. Zum Schluss hielt ich mich nicht mehr an die Route und nahm den direkten Weg nach Schaffhausen. Dort angekommen, überwältigte mich ein unbeschreibliches Gefühl. Du hast es ohne Zwischenfälle geschaft. Fast 3'000 km unterwegs mit Fahrrad und Zelt. Stolz auf meine Leistung, öffnete ich meine Haustüre und trat ein. Somit war die Reise wirklich fertig. Aber..... alles hat sich nun wieder verändert. Nach fast zwei Monaten in der freien Natur, wieder Zuhause zu sein, dass braucht noch eine gewisse Zeit, sich anzugewöhnen.

 

13 August 2017 Andermatt - Zug (Velo-Route 77, 83 km)

Als ich am Morgen aufstand, hatte ich das Gefühl, mitten im Herbst zu sein. Es war Nass und sehr kalt. Um wieder auf Betriebstemperaturen zu kommen, war zuerst eine warme Dusche angesagt. Nach dem üblichen zurückbauen, setzte ich meine Reise Richtung Altdorf und Zug fort. Die erste Sehenswürdigkeit an der Strecke, war die Teufelsbrücke, die gleich nach Andermatt ist. Da ich das schon vorher gesehen und abgelaufen bin, zog ich nach einigen Fotos gleich weiter. Die Abfahrt nach Göschenen war sehr eindrücklich, die Aussicht mit den Nebelverhangenen Bergen war einfach wunderbar. In Göschenen besichtigte ich noch den Teufelsstein. Dieser wurde für den Bau der Autobahn extra um einige hundert Meter verschoben. Von hier an war eine sehr lange und kurvenreiche Strecke bis Altdorf notwendig. Danach ging es dann relative flach bis nach Zug. Der Kontrast von den Hochalpinen bis zum Flachland war sehr eindrücklich. In Art angekommen, folgte ich den Zugersee bis nach Zug. Kurz nach Zug war wieder ein Zeltplatz, wo ich die Nacht verbrachte.

 

12 August 2017 Faido - Andermatt (Velo-Route 3, 45 km)

Als ich aus dem Zelt stieg, war mein erster Blick zum Himmel gerichtet. Blauer Himmel und ein paar Wolken sah ich, da war ich sehr erleichtert. Mein letztes Teilziel stand nichts mehr im Wege. Nach einer halben Stunde war ich auf dem Rad, Richtung Gotthard. Der Aufstieg nach Airolo war steiler wie gedacht, aber auch das meisterte ich. In Airolo angekomen, zog ich gleich weiter Richung Tremola (alte Passstrasse). Diese Strasse ist grösstenteils mit Pflastersteinen gemacht. Diese zu befahren ist sehr empfehlenswert. Den es hat kaum Verkehr und die grossen Dinger sind verboten. Ich wurde immer bestaunt, wie ich mit dem Gewicht vorwärts komme. Tourenfahrer sah ich fast keine. Wenn ich sie sah, hatten sie kaum Gepäck dabei. Oben angekommen, verzehrte ich noch eine Bratwurst und genoss noch die Sonne. Eine halbe Stunde später, war ich bereits Richtung Andermatt unterwegs. Dort angekommen, entdeckte ich zufällig einen Zeltplatz "Gotthard Camping". Meine App kannte diesen nicht. Kurz entschlossen, blieb ich dort und richtete mich ein. Später erkundete ich noch das Dorf. Da der Zeltplatz über 1440 m.ü.M. ist, war es über Nacht und am Morgen danach entsprechend kalt.

 

11 August 2017 Bellinzona - Faido, Chiggiogna (Velo-Route 3, 48 km)

Damit ich um 08.00 Uhr abfahren konnte, musste ich noch vor dem Frühstück, dass um 07.00 Uhr begann, die Sachen bereitstellen.  Nach dem Supper Frühstück bepackte ich mein Fahrrad und fuhr im dauerregen Richtung Gotthard. Die Strecke war abwechslungsreich und die Zeit verging wie im Fluge. Die meiste Zeit war ich auf getrennten Fahrwegen und somit recht gemütlich. Allerdings gegen Schluss musste man ab und zu auf die Hauptstrasse. Diese war aber nicht stark befahren. Am Ziel angekommen machte ich wieder das übliche. Den Rest des Tages hängte ich nur so rum. Den es schüttete was das Zeug hält.

 

10 August 2017 Bellinzona

Da es im Norden noch schlechter war wie in der Sonnestube der Schweiz, machte ich hier noch einen Zusatztag. Darum ging ich mit dem Zug nach Locarno und schaute mich dort um. Irgendwie gab es da nich viel zu sehen und darum entschloss ich mich, mit dem Postauto in das Verzasca Tal zu gehen. Dort besuchte ich in Lavertezzo die alte Römerbrücke und dann gings noch ganz nach hinten bis zu Sonogno. Nach einundhalb Stunden in diesem kleinen Dörfchen machte ich mich wieder mit Postauto und Zug auf den Rückweg. 

 

9 August 2017 Lugano, Agno - Bellinzona (Velo-Route 3, 37 km)

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, blieb es auch tagsüber so. Das Zelt etc. wurde seit langem wieder mal nass eingepackt. Nachdem alles wieder verstaut war, ging es los Richtung Gotthard. Trotz Regen freute ich mich auf diese Strecke. Immerhin bin ich auf der Nord Süd Velo-Route 3 und somit weg von den Strassen. Aber ich fand diese Strecke eher langweilig, da nichts wirklich neues auftauchte. Somit war ich in nur drei Stunden in Bellinzona. Da es immer noch regnete, checkte ich schnell im Hostel ein und machte mich fertig für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Bellinzona.

 

8 August 2017 Lugano, Agno

Da ich nicht unter Zeitdruck war, und es auf der Alpennordseite schlechtes Wetter hatte, entschied ich mich, mich noch länger in Lugano aufzuhalten. Das Velo wurde beiseite gestellt und der Zug wurde genommen. Im Tessin sind die meisten ÖV gratis oder reduziert. Ich entschied mich, mit der Standseilbahn den Monte Brè hoch zu gehen und zu Fuss wieder nach Lugano zu laufen. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück zum Zeltplatz. Zuerst fuhr ich aber noch weiter bis zur Endstation  Ponte Tresa und sah mir das Grenzdorf an. 

 

7 August 2017 Comersee, Domaso - Lugano, Agno (57 km)

Wieder ausgeruht von den Strapazen der letzten Tage, machte ich mich auf dem Weg nach Lugano. Da die Jugendherberge in Lugano schon ausgebucht war, musste ich auf den Zeltplatz in Agno ausweichen. Dieser war nur wenige km von Lugano entfernt. Die Stecke war eine Herausforderung. Nicht weil es aufwärts ging, sondern weil es sehr viele Tunnels gab, die sehr lange waren. Das macht wirklich kein Spass in diesen löchern zu fahren. Zum Teil gab es für Velofahrer eine Umfahrung, aber leider nicht immer. Oder ich habe diese nicht gesehen. Als ich in Agno ankam, stellte ich das Zelt auf und erkundete die Gegend.

 

6 August 2017 Comersee, Domaso

Da es am diesem Tag immer wieder ein heftiges Gewitter gab, blieb ich die meiste Zeit auf dem Zeltplatz. Die Zeit nutzte ich, um meine Kleider zu waschen und alle meine Batterien aufzuladen. Die Videos von meiner GoPro mussten auch auf den Laptop importieren werden. Da es keine Sonne gab, konnte ich nicht wie üblich die Solarpanel nutzen. Als ich meine Nachbarn fragte, ob ich das bei Ihnen machen könnte, waren sie sofort damit eiverstanden. Später wurde ich sogar noch auf ein Bier eingeladen. Besten Dank

 

 

5 August 2017 Edolo - Comersee, Domaso (105 km)


Noch müde vom Vortag, machte ich mich auf dem Weg zum Comersee. Diese Route hatte fast keine Steigung und somit leicht zu befahren. Eigentlich solle ein Fahrradweg zwischen Teglio und dem Comersee sein. Der Anfang fand ich Dank GPS auf Anhieb. Leider war dieser nicht geteert und voller Geröll. Ein weiterfahren mit meinen Lastesel war unmöglich. Leider musste ich zurück zur Hauptstraße. Nach einer halben Stunde hörte ich plötzlich eine Stimme die auf "Schweizerdeutsch" Es hat einen wunderschönen Radweg" mir zurief. Als wir dann ins Gespräch kamen, stellte

sich heraus, dass sie schon seit 31 Jahren hier lebt. Als ich nachfragte, wieso sie mich auf Schweizerdeutsch zurief, sagte sie, Italiener fahren nicht mit Seitetaschen. Somit fuhr ich ab sofort auf dem Radweg weiter, der jetzt geteert war. Als ich dann am Comersee ankam, suchte ich mir einen von 15 Zeltplätzen aus und machte das übliche.

 

4 August 2017 Lago D'Idro (Anfo) - Edolo (97 km)


Nach einen Tipp von Windsurf Verleiher am Vortag sollte ich unbedingt die Route über den Pass Maniva nehmen. Die Route die ich wollte, sei sehr viel Verkehr. Er erklärte mir die Route auf dem Flyer. Also machte ich mich auf dem Weg. Dabei musste ich feststellen, dass ich mich in eine hochalpine Gegend hochkämpfte. All die Mühe hat sich gelohnt. Diese Route war zwar heftig aber wunderschön. Als ich dann endlich in Edolo ankam, stellte ich das Zelt auf und genoss noch den Restlichen Abend

 

3 August 2017 Gardasee - Lago D'Idro Anfo (Route Garmin 48 km)


Nach dem Ruhetag, ging ich gestärkt wieder an meine Tour. Diese führte mich heute wieder in die Berge. Somit sind die Kilometer auch nicht mehr so hoch. Auf dieser Strecke passierte ich einen kleinen Stause und beim grossen Lago D'Idro blieb ich dann hängen. Ich war müde und fand sofort einen Zeltplatz. Dabei viel mir auf, dass hier Windsurfer am Werk sind. Kurz entschlossen, machte ich mich auf dem Weg zum nächsten Vermieter. Eine Stunde Später stand ich auf so einem Brett und zog meine Runden. Die müdigkeit war vergessen. Das Mittagessen wurde nun definitiv auf später verschoben.

 

2 August 2017 Gardasee Ruhetag

An diesem Tag machte ich mit dem Fahrrad noch einen kleinen Ausflug um den Gardasee. Für einen grösseren hatte es einfach zu viel Verkehr. Den Rest des Tages, lief ich noch ein bisschen im Dorf herum.

 

1 August 2017 Cremona - Gardasee (Route Garmin 100 km)


1 August wird dieses Jahr nicht in der Schweiz gefeiert. Aber der Gardasee ist ja bloss noch einen Katzensprung entfernt.

Diese Etappe war eher mühsam, denn es ging fast immer auf Hauptstrassen entlang. Ab und zu kam ein Fahrradweg, der parallel zur Hauptstrasse ging. Dies war wirklich eine grosse Erleichterung. Der erste Teil war noch flach und sehr langweilig. Meistens ging es geradeaus und die Sonne brennte wie verrückt. Je näher ich meinem Etappenziel kam, umso klarer konnte ich die Alpen sehen. Als dann plötzlich vor mir ein See auftauchte, war ich sehr dankbar, endlich fast am Ziel zu sein. Zum Zeltplatz musste ich dann nochmals 10 km zurücklegen. Dort angekommen, stellte ich wieder das Zelt auf und richtete mich ein. Danach ging es sofort in das kühle nass vom Garda-See.

 

31 Juli 2017 Rovegno - Cremona (Route Garmin 110 km)


Nach dem morgendlichen Ritual machte ich mich wieder auf den Weg. Wie schon Tags zuvor, nahm ich den SS45 bis nach Piacenza. Danach fuhr ich den SP10 bis zum Tagesziel. Der Kontrast könnte fast nicht grösser sein. Den am Anfang war noch ein Gebierge da, dass sich nach Bobbio in die Po-Ebene wandelte. Als ich dort ankam, war der Zeltplat, welcher mir das App anzeigte, nicht vorhanden. Aber zum Glück war nur wenige hundert Meter ein anderer. Nach dem aufstellen, ging ich noch kurz in die Stadt.

30 Juli 2017 Genua - Rovegno (Route Garmin 48 km)


Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück, machte ich mich auf dem Weg. Dieser führte mich auf der ss45 direkt zum heutigen Tagesziel. Die Strasse war ziemlich voll von Motorfahrzeugen. Aber die passten auf mich auf, so das mir nichts passierte. Die höchste Stelle war 674 m.ü.M und musste unzählige Tunnels, Brücken und Abertausende Kurven hinter mich bringen. Am Zeltplatz angekommem, stellte ich wieder mein Zelt auf. Nach dem einrichten genehmigte ich mir noch ein Bier und schlief noch etwas im Schatten. Nach dem Abendessen machte ich noch weitere Pläne, wie ich den morgigen Tag gestaltem wollte.

 

29 Juli 2017 Genua Freier Tag


Was macht man in Genua, wen man nur einen Tag Zeit hat? Gemäss der Karte, die ich noch am vorabend bekommen hatte, sehr viel. Die Besichtigung der Altstadt und der Hafen sind nur die Wichtigsten. Gesagt und schon war ich unterwegs. Es war eine willkommene Abwechslung und auch interessant. Aber für mich, als Naturliebhaber eher ein ausnahmefall . Am Abend bereitete ich mich noch auf die weiterreise zum Gardasee vor. Ich entschied mich, nicht die zuvor geplante Route zu nehmen, sondern die 45. Diese wurde mir von Mitbewohnern empfohlen.

 

28 Juli Imperia - Genua (Route Garmin 133 km)

An diesem Tag sah ich die grösste und längste Badi, die ich je gesehen habe. Diese erstreckte sich von Imperia bis Genua. An dieser Stecke ist fast alles verbaut und die kilometerlangen Strecke von unberührter Natur sind eher selten anzutreffen. Wenn sie dann mal vorkamen, waren diese dann um so schöner. Zwischendurch gab es eine ausrangierte Eisenbahnstrecke, die als Fahrrad und Fussgängerweg ausgebaut wurde. Das war wirklich ein riesen Abenteuer. Die grösste Herausforderung war die Strecke "Anfang Genua" bis Zentrum Genua. Diese war überhaupt nicht für Fahrräder gedacht und die Strassen sind so löchrig wie Schweizer Käse :-). Völlig entnervt checkte ich dann im Hostel direkt im Zentrum ein und machte mich dann fertig für den Ausgang. Nach über einen Monat wieder in einem richten Bett zu schlafen, war eine gewünschte Abwechslung. Endlich mal kein Zelt aufstellen und einrichten.

 

27 Juli 2017 Nizza (Cagnes-sur-Mer) - Imperia (Route Garmin 89 km)


Das Etappenziel Nizza existierte plötzlich nicht mehr. Dieses wurde jetzt durch Genua abgelöst. Da wollte ich in zwei Tagen sein, ohne grosse Höhen Meter zu machen. Somit war nur ein Zwischenstopp geplant. Dieser war in der Nähe von Imperia. Auf der Reise dorthin, fuhr ich In Nizza zuerst mal wieder ein bisschen aufwärts, da diese Route weit weniger Verkehr hatte. Dafür könnte ich wieder wundervolle Aussichten geniessen. Als ich dann Monaco und Sanremo passierte, war die nächste Ortschaft Imperia. Kurz davor bog ich dann ab um einen Zeltplatz zu suchen.

 

26 Juli Nizza (Cagnes-sur-Mer) Besichtigung


Das wichtigste an diesem Tag war nebst der Besichtigung von Nizza den Austausch der hinteren Bremsbelege. Warum habe ich das nicht schon in Sain-Auban gemacht, könnte man sich hier fragen. Zum einen, diese Funktionierten noch einwandfrei und zum anderen, wollte ich nicht beide austauschen, da eine sehr lange und steile Abfahrt bevor stand. Wenn da irgendetwas nicht stimmte, hätte ich in Schwierigkeiten kommen können. Somit habe ich diese zwei Dinge getrennt. Der Velomech war in Zentrum von Nizza, somit konnte ich die Reparatur und die Besichtigung miteinander verbinden. Wie vorher abgemacht, brachte ich das Fahrrad um 10:00 Uhr vorbei und konnte es dann wieder um 16:00 Uhr abholen. In der Zwischenzeit machte ich meine Kilometer zu Fuss. Irgendwie ist es ein sehr komisches Gefühl, ohne das Velo zu sein. Etwas fehlte. War es der Rückspiegel? :-). Um 16:00 Uhr ging ich wieder zum Velomech und holte mein Velo wieder ab. Danach fuhr ich wieder zum Zeltplatz zurück. Dort angekommen, machte ich mich fertig, um im Meer schwimmen zu gehen. Sehr speziell, könnte man sich sehr schnell daran gewöhnen.

 

25 Juli 2017 Sain-Auban - Nizza (Les P'tites Routes Du Soleil, 103 km)


Das Ziel vom heutigen Tag war Nizza. Aber da lagen noch über 100 km und ein weiterer Pass dazwischen. Als ich losfuhr, hatte ich meinen Regenschutz an. Nicht weil es regnete, sondern weil es Sau kalt war. Der starke Wind trug auch noch etwas dazu bei. Die ersten Kilometer testete ich vorsichtig die neuen Vorderbremsen. Zum Glück funktionierten diese einwandfrei. Den schon bald kam eine lange und steile Abfahrt. Als ich unten ankam, war bereits der nächste Pass vor mir. Dieser war endlos lang aber wunderschön zu fahren. Natürlich trieb mich der Gedanke, endlich das Meer und Nizza zu sehen, vorwärts. Plötzlich sah ich in der Ferne etwas blaues. War es der wolkenlose Himmel oder doch das Meer? Es war das Meer und mir wurde bewusst, dass ich eine weitere grosse Etappe geschafft habe. Da ich immer noch auf knapp 1000 m.ü.M war, und Nizza auf NULL ist, musste ich wieder einmal eine lange und kurvenreiche Abfahrt über mich ergehen lassen. Alls ich dann endlich am belebten Strand ankam, suchte ich mit einem App der nächstgelegene Zeltplatz. Hungrig nach Essen und Abenteuer machte ich danach die Côte d'Azur unsicher. Ach ja, die Hinterbremsen waren nun auch fällig!

 

24 Juli 2017 Saint-Anré-Les Alpes - Saint-Auban (Les P'tites Routes Du Soleil, 35 km)


Diese Etappe war kurz und ich hatte nur einen Pass zu meistern. Ich wollte hier hin, um mein Fahrrad checken zu lassen. Meine Vorderbremsen machten mir sorgen. Wenn es steil abwärts ging, machten diese komische Geräusche. Nach dem Reiseführer, hatte es hier einen Bike-Service. Als ich nach vier Uhr nachmittags wieder vor der "Wekstatt" war, ersetzten wir die Bremsbelege, die ich selber mitgebracht hatte. Der nächste Tag wird zeigen, ob wieder alles in Ordnung ist. Die Bremsbeläge müssen zuerst "eingeschliffen" werden.

 

23 Juli 2017 Digne-les -brains - Saint-Anré-Les Alpes (Les P'tites Routes Du Soleil, 91 km)


Um 7:45 Uhr war ich schon wieder auf der Route. Heute war wieder einmal Kilometer bolzen angesagt. Bereits am Anfang ging es stetig bergaufwärts, bis endlich nach drei Stunden der Col du Corbin besiegt wurde. Der Col du Defence war dann der letzte Pass, den ich vorhatte. Danach ging es mehr oder weniger bergab. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich und der Verkehr war kaum vorhanden. Ungefähr eine Stunde vor Saint-André in der Nähe von Thorme-Basse, traf ich ein Paar, dass mich spontan zu einem Trink einlud. Aus diesem wurde am Schluss ein sehr köstliches kleises Mittagessen. Nach der herzlichen Verabschiedung fuhr ich dann weiter Richtung Saint-André-Les-Alps wo ich mich wieder auf dem Zeltplatz einrichtete.

 

22 Juli 2017 Sisteron - Digne-les -brains (Les P'tites Routes Du Soleil, 63 km)


Nach dem Ruhetag, musste ich gleich eine Monster Etappe hinter mich bringen. Gleich am Anfang war ein steiler Anstieg von 500 bis auf 1304 Meter über Meer. Nach ca. 3 Stunden schafte auch ich mit meinem Lastesel dieses Ziel. Eine Abfahrt gab es hier eigentlich nicht, da schon der nächste Pass auf mich wartete. Nach dem fünften Pass erreichte ich endlich das Ziel Digne. Ich suchte mir den Camping Platz aus, der schon an der Anschluss-Route war. Somit musste ich keinen Umwag machen. Das Städtchen ist sehr schön aber hat sonst nichts zu bieten.

 

21 Juli 2017 Sisteron

Heute ist dank der Anwesenheit der Tour de France mein freier Tag. Diese Chance musste ich einfach nutzten. Zwei mal einen Korb gegen die Tour de France ist nicht wirklich eine gute Sache. Ich bedaure diese Entscheidung nicht, obwohl der ganze Circus zwei Stunden dauerte, aber die Fahrer in wenigen Sekunden vorbeigerast sind. Die Stimmung macht das ganze einfach einmalig. Aber dafür habe ich meine eigene Tour de France.

 

20 Juli 2017 Lagrand - Sisteron (Les P'tites Routes Du Soleil, 72 km)

Die ganze Nacht regnete es durch. Das Zelt musste ich leider auch bei leichten Regen abbauen. Somit stellte ich mir die Frage, was soll ich machen. Die erste Möglichkeit war die Variante Hauptstrasse. Diese würde höchstens eine Stunde dauern oder über den Pass mit der berühmten Schlucht von Méouge. Die Wetterprognosen waren mit leichtem Regen vorausgesagt. Da es immer noch regnete, entschied ich mich für die zweite Variante. Schon nach kurzer Zeit musste ich mein Regenschutz ablegen, da die Sonne herauskam und der blaue Himmel zu Vorschein kam. Ich bereute die Entscheidung keine Sekunde, den der Pass "Cole Sint-Jean" war einer der Schönsten Pässe die ich auf dieser Reise gemacht habe. Auch die Schlucht war ein Riesen Erlebnis. Als ich in Sinsteron ankam, war ich in einer sehr schönen und historischen Stadt gelandet. Als ich mich im Touristenoffice schlau machte, erfuhr ich noch, dass die Tour de France hier am nächsten Tag durchkommt. Nach dem einrichten ging ich nochmals zurück in die Stadt und machte einen kleinen Rundgang.

 

19 Juli 2017 Lac de Serre-Poncon - Lagrand (Les P'tites Routes Du Soleil, 99 km)

An diesem Tag stand ich etwas früher auf als sonst. Denn ich musste haufenweise Kilometer machen. Dies wie gewöhnlich in einer Riesen Hitze. Der Vorteil war, dass kein einziger Pass dazwischen lag. Auch die Strassen waren kaum befahren. Somit führ ich Stundenlang in einer kaum bewohnten Gegend herum. Als ich müde und erschöpft in Lagrand ankam, suchte ich den Zeltplatz und schlug wieder mein Zelt auf. Da es ausser dem Zeltplatz nichts hatte, blieb ich bis zur Abreise dort.

 

18 Juli 2017 La Saulce - Lac de Serre-Poncon (Les P'tites Routes Du Soleil, 35 km)

Da ich schon die Route verlassen habe, machte ich das an diesem Tag auch. Wenn ich zurück wollte, müsste ich über eine Stunde den Hügel rauf. Dazu hatte ich keinen Bock. Also entschied ich mich für die "Autobahn" Variante. Ich nahm zu grössten Teil die Hauptstrasse und konnte somit viele Höhenmeter einsparen. Der Verkehr war nicht so schlimm. Als ich um 12.00 Uhr am Zeltplatz von Lac de Serre-Poncon nähe Gap ankam, schlug ich wieder mein Zelt auf und richtete mich ein. Dieser ist direkt am See und hat verschiedene Möglichkeiten wie Schwimmen, Paddeln, Segeln, Windsurfen und vieles mehr. Dieser Zeltplatz hatte eine eigene Beiz und ein Swimming-Pool. Aber die Sanitären Anlagen, waren vom letzten Jahrhundert.

 

17Juli 2017 Valdrome - La Saulce (Les P'tites Routes Du Soleil, 72 km)

Das Ziel dieses Tages, war so nah wie möglich an Gap heranzukommen. Also machte ich mich wieder früh auf die Piste. So wenig Verkehr wie heute hatte noch ich nie auf den Strassen. Alles war wie ausgestorben. An dem Ort, der angeblich einen Laden hatte, stand ich vor verschlossener Tür. Montag geschossen sagte ein Schild. Ein älterer Herr sah meine Reaktion drauf und bot mir an, das ich mit ihm in das 8 km entfernte Nachbardorf einkaufen und gleichzeitig etwas Geld abheben konnte. Dies akzeptierte ich, da ich fast kein Geld und Essen bei mir hatte. Das Fahrrad konnte ich bei ihm unterstellen. Nach getaner Arbeit schwung ich mich wieder auf meinem Drahtesel und setze meine Reise fort. Auch beim zweiten Teil war ich fast der einzige der unterwegs war. Da es auf dem weiteren Weg der Route keinen Zeltplatz mehr hatte, verlies ich die Route ein wenig und machte mich auf den Weg nach La Saulce, wo es einen sehr schöner Campingplatz hatte.

 

16 Juli 2017 Die - Valdrome (Les P'tites Routes Du Soleil, 46 km)


Da es auch an diesem Tag wieder sehr heiss werden würde,  war ich bereits kurz nach 08:00 Uhr wieder auf dem Weg. Dieser führte heute nach Valdrome. Eigentlich lief es wie immer ab. Ausser, dass ich dieses mal den Pass wegen der grossen Hitze sprichwörtlich links liegen gelassen habe. Nicht das ich das immer gemacht habe, aber heute hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit dazu und nutzte sie auch. Als ich in Valdrome nach GPS ankam, wusste ich erst gar nicht, wo das Dorf eigentlich war. Nach genauerem Hinsehen, sah ich ein Wegweiser wo das Dörfchen sich versteckt hat. Dörfchen ist da ein bisschen übertrieben, ausser eine Beiz hatte es hier nichts ausser alte verlassene Häuser. Als ich mich im Zeltplatz (ein Stern) eingerichtet hatte, machte ich mir den Nachmittag frei.

 

15 Juli 2017 Die (Ruhetag)

Kleiner Ausflug auf den Mt. Justin. Dieser dauerte ca. drei Stunden. Von diesem Berg hatte man eine hervorragende Aussicht über das ganze Tal.

 

14 Juli 2017 Villard de Lans - Die (Les P'tites Routes Du Soleil, 75 km)

Das Ziel dieses Tages war das kleine Städtchen Die. Da die Strecke ziemlich lange und anspruchsvoll war, machte ich mich früher auf dem Weg. Der erste Teil ging es immer ein bisschen auf und ab, war aber schön zu fahren. Die Strecke verlief Im grössten Teil im Wald. Aber dann kam die Herausforderung. Da es zwischendurch immer wieder Abfahrten gab, war es auch gut machbar. Kurz bevor es nach Die steil und kurvenreich herunterging, musste ich zum zweiten mal durch ein langes Tunnel. Ich schätze es waren etwa 500 Meter. Kaum war ich aus dem Tunnel raus, blies mir ein heftiger Wind um die Ohren. Dieser war so kräftig, dass ich mein Fahrrad immer gut festhalten musste. Dieser Wind begleitete mich bis fast zum Tal runter. Zum Teil musste ich abwärts ziemlich fest in die Pedalen drücken. Als ich endlich in Die ankam, suchte ich mein nächster Zeltplatz und richtete mich ein.

13. Juli 2017 Grenoble - Villard de Lans (Les P'tites Routes Du Soleil, 36 km)

Noch immer erschöpft vom Vortag, packte ich meine Sachen zusammen und machte mich wieder auf den Weg nach Villard-de-Lans. Auch hier musste ich am Anfang fast 1'000 höhen Meter überwinden. Nach etwa 2 Stunden stetigen Aufstieg, kam ich auch hier ziemlich fertig auf dem Pass an. Danach war es nur noch ein leichtes abwärtsfahren und bald tauchte auch Villard-de-Lans vor mich auf. Nach dem Aufstellen und Einrichten meines Zeltes, macht ich auch hier eine kleine Besichtigung des Touristischen Ortes.

 

12 Juli 2017 Saint-P.-D'Entremont - Grenoble (Les P'tites Routes Du Soleil, 53 km)

Als erstes mussten fast 600 höhen Meter überwunden werden. Dies schaffte ich nicht ganz ohne Probleme. Dafür war die Abfahrt um so schöner. Nach einem mächtigen Anlauf nahm ich auch noch den zweiten Pass mit. Als Belohnung war eine sehr lange Abfahrt, mit sehr keinen und engen Strassen nach Grenoble. In Grenoble fuhr ich noch ein bisschen mit dem vollgepackten Fahrrad durch das Zentrum. Diese war eher eine Umständliche Sache, weil immer wieder mal in eine Einbahnstrasse oder eine Fussgängerzone kam. Nach der kurzen Besichtigung macht ich mich auf den Weg nach Süden, den da war mein Zeltplatz. Nachdem alles wieder aufgestellt war, nahm ich das Tram  ins Zentrum und erkundigte Grenoble zu Fuss.

 

11 Juli 2017 Lépin le Lac - Saint-Pierre-D'Entremont (Les P'tites Routes Du Soleil, 40 km)


Punkt 08.00 Uhr verliess ich den Zeltplatz Richtung Saint-Pierre-D'Entremont. An diesem Tag wurden wieder zwei Pässe gemacht. Die Fahrt war sehr angenehm und abwechslungsreich. Was für mich neu war, war das fahren in einem längeren Tunnel und das ganz ohne Fahrrad Streifen. Nach ungefähr 300 Metern war ich wieder draussen. War nicht so schlimm wie ich anfangs dachte, da es sehr wenig Verkehr hatte. Als ich um 13.00 Uhr Saint-Pierre-D'Entremon ankam, stellte ich wieder mein Zelt auf und ging ins Dorf um etwas zu Essen. Als ich zurück kam, hatte ich neue Nachbarn bekommen. Diese hatten drei Esel mit sich und grassten friedlich auf der Zeltplatz-Wiese. Nachmittags besichtigte ich noch das kleine Dörfchen.

 

10 Juli 2017 Lépin le Lac


An diesem Tag war wieder einmal ein Ruhetag angesagt. Richtig wach wurde ich aber erst, als es vor meinem Zelt 2x gehupt hatte. Als dann von allen Seiten Leute dazu kamen, wurde mir klar, dass es der "Brötli-Service" war. Völlig überrascht von diesem Zeltservice, zückte ich das Portemonnaie und kaufte mir etwas zum knabbern. Den Rest vom Tag war faulenzen, baden und natürlich etwas essen das Ziel.

 

9 Juli 2017 Chavez - Lépin le Lac (Les P'tites Routes Du Soleil, 63 km)

Der Zeltpatz in Chavez war eigentlich ganz ok. Wenn da blos die Plumsklos nicht wären. Dieses Problem löste ich, als ich unterwegs einen Cafe zu mir nahm und mein Geschäft dort machte. Die Fahrt verlief ohne wesentliche unterschiede. Die steilen Aufstiege und die Abfahrten gehörten auch an diesem Tag zum Programm. Was nicht dazu passte, ist dass ich in Chevelu von allen Seiten plötzlich angefeuert wurde. Als ich am Strassenrad jemanden fragte, sagten sie mir, dies sei für die Tour de France, die aber erst in 4 Stunden durchkommt. Nicht wirklich entteuscht das die Anfeuerung nicht mir galt, ging ich meines Weges. Hatte ja erst vor 2 Wochen die Tour de Swiss in Schaffhausen miterlebt. Nach ca. 3 Stunden erreichte ich mein Etapenziel Lépin le Lac und suchte den Zeltplatz am See und schlug sofort das Zelt auf. Nach einem kurzen schwung ins Wasser, verköstigte ich mich in der nahen Badi mit lekeren Sachen.

 

8 Juli 2017 Saint-Blaise - Chavez (Les P'tites Routes Du Soleil, 83 km)

Nachdem ich das Frühstück fertig gegessen und mein Lastesel gepackt hatte, ging es wieder los Richtung Chaves. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und gut zu befahren. Was mir diesmal wirklich zu schaffen machte, war die Affen Hitze. Aus diesem Grund fuhr ich immer wieder zur Seite und kühle mich im Schatten ab. Nach einer längeren Abfahrt kühlte ich auch wieder etwas ab und suchte mit letzter Energie den Zeltplatz in Chaves. Hier treffen die Velo-Routen "Les P'tites Route du Soleil" und "Route du Rhone" zusammen. Entsprechend war der Zeltplatz etwas grösser. Nach einem ausgiebigen Abendessen war es Zeit für die erkunden des keinen und touristischen Ortes. 

 

7 Juli 2017 Bonne - Saint-Blaise (Les P'tites Routes Du Soleil, 45 km)

Nach dem Frühstück machte ich mich ready für den Weg nach Saint-Blaise. Dieses mal funktionierte alles nach Plan. Nach einer ganz normalen Fahrt ging es dann richtig los. Die ersten Pässe an diesem Tag wollen bezwungen werden. Das Velofahren ist hier völlig anders. In der Schweiz war ich nur auf Velowegen unterwegs. Hier in Frankreich gibt es das nicht. Hier fahre ich grösstenteils auf kaum benutzen Nebenstrassen. Diese sind entsprechend eng und zum grossen Teil ohne Fahrradstreifen.

 

6 Juli 2017  Villeneuve - Bonne (Les P'tites Routes Du Soleil, 96 km)

Kaum hatte ich die die gewonnenen Eindrücke verarbeitet, schwingte ich mich wieder auf das Rad. Eigentlich wollte ich an diesem Tag nur nach Thonon radeln, aber es kam anders. Als ich dann um 12.00 Uhr dort ankam, hatte ich ein komisches Gefühl und wollte einfach nur weg. Keine Ahnung wieso. Der Plan war, so lange fahren, bis ein anderer Zeltplatz kam. Die Idee war eigentlich vernünftig, Leider kam keiner. Ich sprach die Leute an und fragte nach einer Unterkunft. Die Antwort war ... wir haben keine Unterkünfte in dieser Gegend. Als ich dann in Bonne erschöpft ankam, sah ich ein Hotel und übernachtete in diesem überteuerten Hotel.

 

5 Juli 2017 Montreux "Villeneuve"

Da das Jazzfestival in Montreux war, bin ich mehrheitlich in Montreux gewesen. In Villeneuve war ich eigentlich nur zum schlafen. War eine tolle Stimmung, die Musik und Essenspallette waren riesig. Da ich das erste mal in dieser Gegend war, war es für mich sehr eindrücklich.

 

4 Juli 2017 Saanen - Montreux "Villeneuve" (Velo-Route 9, 90 km)

Nach einem ausgiebigen Frühstück, machte ich mich wieder auf dem Weg. Das Ziel war Montreux, welches ich über Bulle und Vevey mit der Velo-Route 9 erreichen wollte. Die Strecke war sehr angenehm zu fahren, da es mehrheitlich abwärts ging. Zwischendurch besichtigte ich noch das Dörfchen Gruyère und die entsprechende Festung. In Vevey angekommen, hatte ich das Gefühl, an der Cote d' Azur zu sein. An der Seepromenade war so einiges los. Da ich mal wieder zelten wollte, machte ich mich auf dem Weg nach Villeneuve. Dies war der nächste Zeltplatz zu Montreux. Nachdem ich das Zelt aufgestellt hatte, ging ich wieder nach Montreux und genoss den Abend am Jazzfestival

 

3 Juli 2017  Saanen

An diesem sonnigen Tag erkundete ich mit dem Fahrrad Saanen und das Weltberühmte Gstaad. Die Dörfer sind mit dem Chalet sehr Volkstümlich. Leider ist es zu Touristisch.

 

2 Juli 2017 Brienz - Saanen (Velo-Route 9, 92 km)

An diesem verregneten Tag wollte ich Kilometer machen. Aus diesem Grund beschloss ich, dass ich nicht in Spiez Übernachte, sondern nach Saanen weiterziehe. Ein Grund war, dass ich einen Tag mehr in Saanen habe. Die Fahrt war bis Spiez eher flach aber das änderte sich, als ich in Spiez Richtung Zweisimmen abbog. Am Schlimmsten wurde es am Schluss als ich von Zweisimmen nach Saanen losfuhr. Erschöpft und Zufrieden in Saanen angekommen, checkte ich für zwei Nächte in der Jugendherberge ein.

 

1 Juli 2017 Sarnen - Brienz (Velo-Route 9 und 381, 40 km)

Gut erholt und voller Datendrang, machte ich mich wieder auf den Weg. Dieser führte mich auf der Velo-Route 9 von Sarnen via dem Brünigpass nach Brienz. Auch die Veloroute hatte die gleichen Steigungen wie die Mountenbike Routen. Kurz vor dem Regen erreichte ich die Jugendherberge und bezog gleich das Zimmer. Irgendwie hatte ich genung vom zelten im Regen :-) und darum entschied ich mich für die Jugendherberge.

 

30 Juni 2017 Sarnen (0.00 km)

Da es in Sarnen so wunderschön war, blieb ich noch einen weiteren Tag. Ich genoss das Schwimmen im Freibad und besonders das im See. Am Nachmittag machte ich mich auf, und erkundete das Städtchen. Beim Abendessen kam ich noch ins Gespräch mit meinen Tisch Nachbarn. Nach reger Diskussion über Reisen und andere Dinge, wurde ich auf eine Blu-Rom Sitzung eingeladen.

 

29 Juni 2017 Brunnen - Sarnen (Mountainbike-Route 2, 34 km)

Nach dem Frühstuck, machte ich wieder einmal auf dem Weg zur nächsten Destination. Wie schon am Tag zuvor, verzichtete ich auf ein Teil der Route zwei und machte mich direkt nach Gersau. Wo ich dann mit der Fähre nach Beckenried übersetzte. Nach der Überfahrt setzte ich meine Reise nach Sarnen fort. Dieser Teil war recht gemütlich und abwechslungsreich. Am Nachmittag stellte ich mein Zelt im "Seefeld Park" auf. Dieser Zeltplatz hat sogar noch ein eigenes Schwimmbad.

 

28 Juni 2017 Einsiedeln - Brunnen (43 km) mix

Im Tourist-Office Einsiedeln, besorgte ich wieder eine Fahrrad-Karte für den nächsten Abschnitt. Als ich schon fast wieder auf dem Rad war, hörte ich Stimmen hinter mir. Die Angestellten wollten noch von mir und meinem Fahrrad, ein Foto fürs Facebook machen. Nach getaner Arbeit machte ich mich wieder auf dem Weg. Weil es wieder einmal geregnet hatte, verzichtete ich auf die Mountainbike-Route 2 und nahm stattdessen die Veloroute 9 bis zum Sattel und dann weiter nach Brunnen. In Brunnen Zeltete ich auf dem Zeltplatz, der auch wieder direkt am See war.

 

27 Juni 2017   Weesen - Einsiedeln (Mountainbike-Route 2, 42 km)

An diesem Tag machte ich mich auf dem Weg nach Einsiedeln. Dieser Abschnitt war bei weitem der Strengste der bisherigen Tour. Aber wie auch schon zuvor, entschädigte mich die Aussicht. Erschöpft aber immer noch mit genügend kraft in den Beinen erreichte ich Willerzell, wo ich auch gleich mein Zelt aufstellte. Nach getaner Arbeit, entschloss ich mich mit dem entladenen Fahrrad über den Viadukt nach Einsiedeln zu Radeln und dort eine kleine Besichtigung des Wahlfahrt Ortes zu machen. Nach einem Kaffee und Gebäck ging es dann wieder zurück nach Willerzell.

 

26 Juni 2017 Weesen (0.00 km)

An diesem Tag erholte ich mich von den Strapazen von den letzten Tagen. Ging in dem Walensee schwimmen und verköstigte mich in der Beiz. Zudem prüfte ich beim Fahrrad den Luftdruck der Pneus und ölte meine Kette. Der Zeltplatz war gut und sauber.

 

25 Juni 2017   Stein - Weesen (Mountainbike-Route 2, 24 km)

Der Zeltplatz in Stein war etwas speziel und ich war froh, wieder auf dem Bike zu sein. Heute wollte ich über Amden auf Weesen. Nach zwei Stunden aufstieg im Dauerregen, kam oben auf dem Pass an, die grosse Ueberraschung. Nein, kein Wetterwechsel, aber eine Beiz die geöffnet hatte. Draussen im Cheminee brannte Feuer und drinnen war es warm und heimelig. Nach einer heissen Ovi, machte ich mich wieder auf dem Weg. Der zweite Teil verlief nur abwärts uns es war nach dem Regen sau kalt. In Wessen angekommen suchte ich den Zeltplatz und stellte wieder mein Zelt auf. Danach erkundete ich noch Weesen.

 

24 Juni 2017   Appenzell - Stein (Mountainbike-Route 2, 35 km)

Es fiel mir schwer den Zeltplatz zu verlassen. Aber da ich keine Wanderschuhe bei mir hatte, war es zu riskant den Kronberg zu erobern. Also machte mich auf dem Weg nach Appenzell und dann weiter über die Schwägalp nach Stein. Auch dieser Teil war körperlich nicht ganz ohne. Aber ich schafte es trotzdem ohne Probleme. Leider war das Wetter nicht so schön, so konnte ich die Tolle Umgebung nicht wirlich warnehmen. Ich Uebernachtete auf einem Zeltplatz im Stein.

 

23 Juni 2017 Trogen - Appenzell (Mountainbike-Route 2, 23 km)

Nach dem uppigen Frühstück, sattlete ich mein Bike und fuhr auf der Moutenbike - Route 2 weiter nach Appenzell. Am Anfang war es recht happig und eintönig. Aber nach und nach wurde die Landschaf auch wieder interessanter und die Strassen auch wieder angenehmer zu befahren. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Appenzell führ ich dann weiter zum Zeltplatz Eichen, welcher oberhalb von Appenzell ist. Von der Landschaft und Lage, kann man diesen nur sehr schwer überbieten. Für 12.00 CHF hat man noch zutritt zum Hallenbad und Wirlpool. Was nach dem Velofahren auch nicht schlecht ist.

 

Arbon - Trogen 22. Juni 2017 (Mountainbike-Route 2, 23 km)

Heute ging die Reise von Arbon nach Trogen ähh.. Speicher . Der erste Treil war sehr einfach, dies änderte sich aber schlagartig, als ich den Rorschacher Berg in Angriff nahm. Die wunderschöne Aussicht entschädigte mich aber voll und ganz. Danach war es nur noch Hüglig, grade Strecken waren nicht mehr vorhadnden. Dafür ging es rapide aufwärts oder abwärts. Das Entziel war eigentlich Trogen, leider waren aber schon alle Zimmer vergeben. Da wich ich auf Speicher, welches nur 10 minuten entfert war, aus.

 

Schaffhausen - Arbon 20. Juni 2017 (Velo-Route 82, 85 km)

Um 10.00 Uhr war es endlich soweit. Nach dem fast unmöglichen unterfangen, all diese Sachen die auf dem Tisch lagen, in die Velo-Taschen zu bekommen, bin ich endlich ready für das Abenteuer.

Die Reise begann mit der Velo-Route 82 (Schaffhausen - Arbon). Diese führte mich duch wunderschöne und einsame Landschaften. Als ich um 17:00 Uhr erschöpft und überhitzt (30 Grad) am Zeltplatz in Arbon Seemoosried ankahm, sprang ich zuerst in das kühlende Nass vom Bodensee.

Der zweite Tag wurde ausgeruht. Am Nachmittag lehnte ich mir einen Surfski aus und machte so mein Workout.

Jegliche Haftung wird notorisch abgelehnt.