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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Europa)

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#1 Schaffhausen nach Venedig
#2 Italien, Slowenien, Kroatien und Albanien
#3 Griechenland

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17. Februar 2018 Rhodos, Griechenland - Marmaris, Türkei

Da die Fähre nach Marmaris erst um 15.45 ging, hatte ich noch genügend Zeit. Diese nutzte ich, indem ich noch einmal dem Strand entlang lief. Danach ging ich ins Hotel zurück, packte meine Sachen und checkte aus. Als ich dann alles wieder auf meinem Fahrrad hatte, ging es Richtung Touristen Port. Dort musste ich noch eine Zeit warten. Kurz nach 15.00 Uhr machte der Ticket Schalter auf und ich konnte mein Voucher gegen ein Ticket umtauschen. Danach hatte ich noch die Passkontrolle zu machen. Da ich mein Fahrrad durch die Prozedur mitnehmen musste, war das ein bisschen umständlich. Endlich konnte ich auf die Fähre (Katamaran). Dort wurde mein Fahrrad an die Reling am Heck angebunden. Da kam ich dann mit einem Ukrainer ins Gespräch, der auch ein Fahrrad dabei hatte. Irgendwie waren wir dann plötzlich am Bug und redeten über die Reise. Nach ein paar Minuten wurde der Seegang heftig und ich konnte wieder meinen Freifall testen. Nah kurzer Zeit hatte ich genug und verzog mich wieder in das Sichere Innere der Kabine. Aber zuerst schaute ich noch nach meinem Fahrrad. Entsetzt musste ich feststellen, dass es durch das aufwirbelnde Wasser, völlig nass war. Da es hier auch noch sehr laut war, ging ich wieder in die Kabine zurück. Als ich nach einer Stunde in Marmaris ankam, musste ich wieder durch die Passkontrolle. Auch dieses mal natürlich mit Fahrrad. Wie immer, wurde ich sehr kritisch angeschaut. Als ich meinen Stempel endlich in meinem Pass hatte, musste ich noch die Gepäck Kontrolle. Als ich alle Taschen wieder an meinem Fahrrad hatte, machte ich mich auf den Weg zum nächsten Hotel. Völlig erschöpft von der Überfahrt, ging ich nach einem keinen Imbiss, gleich ins Bett.

 

16. Februar 2018 Rhodos

Einfach den Tag geniessen

 

15. Februar 2018 Rhodos

Einfach den Tag geniessen

 

14. Februar 2018 Rhodos

Auf nach Türkei

Aufgrund des schlechten Wetters, wurde die Überfahrt abgesagt. Nächste Fahrt ist Samstag. Zugegeben, es gibt schlechtere Orte wie Rhodos. Hier kann man immer etwas unternehmen.

 

13. Februar 2018 Rhodos

Einfach den Tag geniessen

 

12. Februar 2018 Rhodos

Heute kaufte ich mir das Fähr-Ticket für die Überfahrt zur Türkei. Um eines zu erhalten, musste ich sogar einen Reisepass oder ID vorlegen. Den Rest des Tages war dann wieder Freizeit.

 

11. Februar 2018 Rhodos

Einfach den Tag geniessen

 

10. Februar 2018 Rhodos

Einfach den Tag geniessen

 

09. Februar 2018 Monolithos - Rhodos (74 km)

Die heutige Strecke war die letzte Touren-Fahrt auf der Insel Rhodos. Diese konnte ich im Gegensatz zu Kreta bei prächtigen Wetter durchführen. Da Monolithos bereits auf 320 m.ü.M ist, war der höchste Punkt von 480 m.ü.M. keine Herausforderung. Nach einer Stunde mit einem stetigen auf und ab, konnte ich die Strasse die mich wieder zum Meer führte, sehen. Die Strecke war sehr kurvenreich und immer wieder konnte man die vorgelagerten Inseln sehen. Das Panorama war sehr eindrücklich. Kurz vor dem Ende der Abfahrt, konnte ich noch das "Kritinias Castle" sehen. Die Strecke führte mich dann dem einsamen Küstenstreifen entlang, bis ich in "Ancient Kamiros" ankam. Da ich schon viel von diesen Orten gesehen habe, entschloss ich mich, weiter zu fahren. Bereits jetzt hat der Verkehr zugenommen und wurde stärker, je näher ich an Rhodos herankam. In Rhodos angekommen, fuhr ich wieder zum gleichen Hotel wie zuvor und richtete mich dort ein.

 

08. Februar 2018 Monolithos

Heute war das Wetter wieder besser und so machte ich  eine kleine Wanderung zur Ruine. Nachdem ich mich umgeschaut hatte, ging es weiter zu den Höhlen die gleich an der Fourni Beach waren.

 

 

07. Februar 2018 Monolithos

Der heutige Tag war so nass und stürmisch, da blieb ich in meiner Unterkunft.

 

06. Februar 2018 Lindos - Monolithos (48 km)

Nach mehreren Tagen im fast ausgestorbenen Dörfchen Lindos, machte ich mich wieder auf zu einem neuen Ort. Die heutige Route führte mich westwärts nach Monolithos. Der erste Teil verlief südlich der Küste entlang. Nach Geenadi zweigte ich dann rechts ab und fuhr dann westwärts Richtung Monolithos. Ab hier hatte ich die Strasse fast für mich alleine. Die wenigen Dörfer waren ausgestorben. Nur in einigen wenigen Restaurants die offen hatten, waren die Einheimischen und genossen ihren Kaffee. Die grösste Herausforderung war der Gegenwind. Dieser bremste mich immer wieder ab. Aber da keine grösseren Steigungen anstanden, war das kein Problem. Kurz vor 14.00 Uhr kam ich in Monolithos an. Als ich so herumfuhr, hörte ich eine Stimme, die meinen Namen rief. Als ich erstaunt herumschaute, entdeckte ich einen Herr, der auf mich zulief. Dieser Herr war niemand anders, als mein neuer Gastgeber. Ein Tourenfahrer fällt halt immer auf. Nach dem ich mich wieder eingerichtet hatte, machte ich mich auf zur Ruine. Diese ist auf einem Felsen gebaut, der wie ein Fingerhut aussieht. Danach gings zur nächsten Taverne. Dort genoss ich ein herrliches Abendessen. Dies war seit längerem wieder einmal ein Essen, auswärts. Ansonsten hatte ich mir immer etwas in meiner Unterkunft, selber gemacht.

 

05. Februar 2018 Lindos (47 km)

Tagesausflug mit dem Bike zum Limni Fragmatos See.

 

04. Februar 2018 Lindos

Einfach den Tag geniessen.

 

03. Februar 2018 Lindos

Einach den Tag geniessen

 

02. Februar 2018 Rhodos - Lindos (62 km)

Heute ging es wieder on Tour. Das Tagesziel war Lindos. Dazu nahm ich die alte Hauptstrasse die durch mehrere verlassene Touristen Orte führte. In der nähe von Kolympus pedalte ich noch an einem Aussichts Punkt hoch. Dieser war durch eine sehr steile Strasse erreichbar. Als ich dann oben schnaufen ankam, musste ich noch weitere 15 Min. zu Fuss gehen. Dafür wurde ich mit einer super Aussicht belohnt. Dach einer kleinen Pause, machte ich mich wieder auf den Weg nach Lindos. Als ich in Lindos ankam, traf ich meinen Gastgeber zur Schlüsselübergabe und bezog gleich darauf meine neue Unterkunft. Später zog ich noch durch die leeren Gassen. Danach gab es noch Spaghetti, die ich mir in der Unterkunft selber machte.

 

01. Februar 2018 Rhodos

Einfach den Tag geniessen.

 

31. Januar 2018 Rhodos (68 km)

Tagesausflug mit dem Bike zu den Seven Springs

 

30. Januar 2018 Rhodos

Stadtbesichtigung

 

29. Januar 2018 Rhodos (26 km)

Tagesausflug mit dem Bike zu den Filerimos

 

28. Januar 2018 Rhodos

Stadtbesichtigung

 

Rhodos

 

27. Januar 2018 Iraklion - Rhodos

Nach dem ausgiebigen Frühstück begab ich mich zum Hafen. Als dann die Fähre endlich ankam, fuhr ich rein und sicherte mein Velo inklusive Gepäck. Nach getaner Arbeit erkundete ich die Fähre. Erstaunt über die Grösse oder besser gesagt, nicht Grösse, machte ich mir noch einige gedanken. Als wir dann auf offener See waren, wurden meine Zweifel bestätigt. Da immer noch ein Starker Wind wehte, waren die Wellen auch entsprechend. Leider musste ich feststellen, das ich die Fahrt nicht wirklich genissen konnte. Zwischendurch konnte ich aber an meiner "freien Fall" Technik etwas üben. Das herumlaufen war nur mit sehr grossen Umwegen möglich. Aber ich konnte nicht 14 Stunden einfach so herumsitzen. Als wir dann um 03.00 Uhr in Rhodos ankamen, richtete ich wieder mein Velo und verliess das Schaukel Schiff. Da es um diese Uhrzeit nich viel Verkehr hatte, radelte ich alleine und noch etwas benommen durch die Stadt. Irgenwie hatte ich es geschaft und stand endlich vor dem Hotel.

 

26. Januar 2018  Iraklion

Ausruhen und Reiseplanung.

 

25. Januar 2018 Iraklion

Heute war wieder ein fast Velofreier Tag. Den ich musste mein Zuverlässigster Begleiter zum Velomech bringen. Dort wurden ihm neue Pneus spendiert. Selbstverständlich wurde noch alles überprüft. Da ich wieder die gleichen Pneus bestellt habe, sollte ich für die nächten 7'000 km auch keine Probleme damit haben. Den bis zum heutigen Tag, habe ich kein einzigen Platten eingefangen. Danach besorgte ich noch für Samstag ein Fähre-Ticket nach Rhodos. Den Rest des Tages war dann wieder freizeit. 

 

24. Januar 2018 Agia Galini - Iraklion (77 km)

Die heutige Abschluss Fahrt von der Kreta Rundfahrt hatte noch eine Überraschung für mich. Die sich in der Gestalt von einem kräftigen Nordwind bemerkbar machte. Da ich nach Norden musste, war das eher ungünstig. Aber wie schon einige male zuvor, machte der Wind zwischen den Bergen immer wieder Richtungswechsel. Das war auch heute der Fall. Die meiste Zeit konnte ich ganz normal meine Kilometer abspulen. Als ich aber den Pass erreicht hatte, war es dann fertig mit dem Glück. Der Wind kam wieder von vorne. Somit war die Abfahrt mit viel Pedalen treten verbunden. Trotz allem kam ich nach sechs Stunden ziemlich erschöpft in Irakilon an. Ich bezog wieder das gleiche Hotel wie die letzten male und dann ging ich noch etwas Essen. 

 

23. Januar 2018 Agia Galini (60 km)

Tagesausflug mit dem Bike nach Festos und Matala

 

22. Januar 2018 Agia Galini

Besichtigung des kleinen Städtchen.

 

21. Januar 2018 Chora Sfakion - Agia Galini (82 km)

Heute ging es vom wunderschönen Chora Sfakion Richtung Westen. Zunächst mit wenig Steigung der Küste entlang. Aber als ich ins Gebirge kam, wurde es steiler und auch wieder etwas mühsamer. Dafür durchquerte ich einen sehr eindrücklichen Canyon. Der Wind frischte auf und blies mir voll ins Gesicht. Der Gegenwind beschäftigte mich bis ans Tagesziel. Sogar bei der Abfahrt musste ich in die Pedale treten. Trotz allem war es eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Nachdem ich meine nächste Unterkunft bezogen hatte, ging ich noch einkaufen. Später machte ich mir noch etwas warmes zum essen.

 

20. Januar 2018 Chora Sfakion

An meinem Velofreien Tag, machte ich den E4 Wanderweg, westlich bis nach Mermaid Beach. Dieser kleine Abstecher der Küste entlang war sehr schön, aber da ich nur Turnschuhe dabei habe, kehrte ich frühzeitig zurück. Turnschuhe waren für diesen Klippen Weg nicht geeignet. Dafür gönnte ich mir eine kleine Runde im tief blauen 16 Grädigen Wasser an der wunderschönen Beach. 

 

19. Januar 2018 Chania - Chora Sfakion ( 69 km)

Heute ging es wieder an die Südküste. Dieser Umweg über Chania war leider nötig, da es keine Strassen Verbindung im Samaria Nationalpark  dazwischen gibt und der Fährbetrieb in der Winterzeit sehr reduziert ist. Die Strecke führte mich heute über den Impros Pass zur kleinen Küstenstadt Chora Sfakion. Der Erste Teil ging an einer leicht befahrenen Hauptstrasse entlang. Aber nach ca. einer Stunde war ich dann wieder alleine unterwegs und trampelte die endlosen Kurven den Pass hinauf. Von nun an ging es nur noch abwärts. Die Strasse verlief parallel zur Impros Schlucht, somit hatte ich noch die Möglichkeit, die Schlucht wenigstens von oben anzuschauen. Von einer Begehung wurde mir abgeraten. Nachdem ich auch diese Abfahrt mit den unzähligen Kurven hinter mich gebracht hatte, war ich auch schon fast am Ziel. Als ich das Hotel gefunden hatte, bezog ich das Zimmer und schaute mich noch etwas um.

 

18. Januar 2018 Chania

Einfach den Tag geniessen

 

17. Januar 2018 Paleochora - Chania (76 km)

Die heutige Tour hatte es in sich. Zum einen ging es bis auf 865 m.ü.M. und zum anderem musste ich vorher auf 720 m.ü.M hoch um nachher wieder 400 Meter zu vernichten. Aber da ich gut ausgeruht an die Sache ging, war das gut zu bewältigen. Das Wetter spielte heute auch mit, den bis kurz nach der Passhöhe blieb ich vom Regen verschont. Danach gings nur noch abwärts. Die Tour war sehr anstrengend, bessonders in dem Wissen, dass es zweimal hohgeht. Da es aber nur leicht bewölkt war, konnte ich sehr viel von der wunderschönen Landschaft sehen. Das macht die ganze Sache sehr viel einfacher. In Chania angekommen, checkte ich im Hostel ein. Da ich die Stadt schon kannte, machte ich nur noch eine kleine Runde. Danach gab es noch einen Teller Spaghetti.

 

16. Januar 2018 Paleochora

Einfach den Tag geniessen

 

15. Januar 2018 Paleochora (50  km)

Fahrrad Ausflug nach Elafonisi Beach.

 

14. Januar 2018 Kissamos - Paleochora (73 km)

Lebhafter Wind und teilweise Regen, das waren die Wetter Voraussagen. Kein Grund, noch länger hier zu bleiben. Das heutige Tagesziel war eine kleine Stadt Namens Paleochora, an der Südküste der Insel. Ich konnte die Hauptstrasse nehmen, die um diese Jahreszeit kaum befahren war oder die etwas längere und vor allem mehr Höhenmeter hatte. Da ich genug Zeit hatte und ich die Höhenmeter nicht scheute, entschloss ich mich für die zweite Variante. Die Strecke war fast Verkehrsfrei und somit hatte ich die Strasse für mich alleine. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich. Hatte drei mal eine ziemliche Steigung zu bewältigen, wurde aber mit einer super Aussicht und einer noch genialeren Abfahrt belohnt. Zum Schluss kam ich wieder auf die Hauptstrasse. Aber da es nur noch 400 Höhenmeter bis zur Stadt abwärts ging, war ich froh darum. Die Hauptstrassen sind besser ausgebaut und haben einen besseren Belag. Schon nach kurzer Zeit hatte ich die Höhenmeter vernichtet und war an meinem Tagesziel angekommen. Nach dem Bezug der Unterkunft, schaute ich mir noch das Städtchen näher an.

 

13. Januar 2018 Kissamos

Einfach den Tag geniessen

 

12. Januar 2018 Kissamos (25 km)

Fahrrad Ausflug nach Rokka

 

11. Januar 2018 Kissamos

Auf heute war die Besichtigung der berühmten "Balos Beach" geplant. So machte ich mich um 11.00 mit dem Fahrrad auf den Weg. Die Strecke bis dahin war nur 15 km lang aber leider war nur der Erste Teil geteert. Danach war es eine ziemlich steinige Naturstrasse. Aber zum Glück hatte ich kein Gepäck und so kam ich trotzdem recht gut vorwärts. Leider fing es kurz vor dem Ziel an leicht zu regnen und das fahren wurde etwas schwieriger. Auf dem Parkplatz stellte ich mein Fahrrad ab und machte mich zu Fuss auf den Weg zur Beach. Als ich auf eine Anhöhe kam, blies mir der Wind mit einer unglaublichen Geschwindigkeit entgegen. Die Regentropfen waren wie kleine Geschosse, die auch durch den Regenschutz, weh taten. Da der Rest des Weges auch keinen Schutz hatte, entschloss ich mich, wieder zurückzukehren. Beaches hatte ich in den letzten paar Monaten genug gesehen. Als ich wieder in der Stadt war, musste ich zuerst mein Fahrrad, von der mitgenommenen Erde befreien. Den Rest des Tages war wieder Freizeit.

 

10. Januar 2018 Chania - Kissamos (51 km)

Um 10.00 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Kissamos. Dies ist die nordwestlichste Stadt von Kreta. Da ich die Hauptstrasse nehmen musste, kam ich in der ersten Stunde durch unzählige grössere und kleinere Dörfer. Das war ziemlich mühsam. Nachdem war ich wieder fast alleine. Der Weg führte mich durch wunderschöne Landschaften. Da ich auch genügend Zeit hatte, machte ich noch einen kurzen Abstecher auf die nahegelegene Halbinsel. Als ich um 14.00 Uhr am Ziel war, bezog ich wieder mein Zimmer für die nächsten Tage. Danach machte ich noch einen kurzen Abstecher zum nahegelegenen Strand. Als ich zurückkam, war es schon fast dunkel und so zog ich mich in mein Zimmer zurück.

 

09. Januar 2018 Chania

Einfach den Tag geniessen

 

08. Januar 2018 Rethymno - Chania (78 km)

Bei schönstem Wetter und bei Temperaturen um 17 Grad, machte ich mich auf nach Chania. So warm wie heute war es schon lange nicht mehr. Schon beim ersten Anstieg wurde es mir zu heiss und musste meine Jacke ausziehen. Natürlich musste ich diese zwischendurch wieder anziehen, besonders bei den Abfahrten und im Schatten ist es noch immer bitterkalt. Die Kulisse war wieder einzigartig. Denn ich hatte immer wieder einen schneebedeckten Berg neben mir und natürlich die Sicht auf die Küste. Als ich dann auf knapp 500 m.ü.M war, konnte ich mich auf eine sehr schöne Abfahrt freuen. Schon nach einigen Minuten musste ich anhalten, um das Atemberaubende Panorama zu geniessen. Von hier oben konnte man den Küstenverlauf inklusive Chania mit Hafen und die Halbinsel zwischendrin gut erkennen. Nach 12 km Abfahrt war ich dann in der Stadt und machte mich auf die Suche nach der nächsten Unterkunft. Als alles erledig war, machte ich mich auf, um den alten Hafen in der Altstadt zu besichtigen.

 

07. Januar 2018 Rethymno

Einfach den Tag geniessen

 

06. Januar 2018 Rethymno

Einfach den Tag geniessen

 

05. Januar 2018 Rethymno

Stadtbesichtigung

 

04. Januar 2018 Iraklion - Rethymno (80 km)

Nach dem Jahreswechsel in Iraklion, machte ich mich heute wieder auf den Weg. Die heutige Route führte mich über die Berge nach Rethymno. Leider war das Wetter nicht auf meiner Seite, es regnete fast die ganze Zeit. Aber da die Sicht immer gut war und meine Kleidung mich warm und trocken hielt, war das überhaupt kein Problem. Der Verkehr war in der nähe der Städte etwas mehr aber zwischendrinn war ich fast alleine unterwegs. Sogar die Dörfer waren wie ausgestorben. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und darum verlog die Zeit wie im Fluge. Als ich mich Rethymno näherte, wurde das Wetter auch wieder schöner. Somit war das fahren in der fremden Stad auch etwas leichter. Bald darauf war ich bei meinem neuen Hotel angelagt und konnte mich fast trocken beim Empfang melden.

 

03. Januar 2018 Iraklion

Heute war ich wie vereinbart, beim Velomechaniker. Dort wurde nach über 4'000 km die Kette ersetzt. Dazu habe ich wieder die gleichen Pneus mit Plattenschutz bestellt. Diese werde ich dann bei der Abreise von Kreta montieren. Bis jetzt habe ich damit noch keinen einzigen platten gehabt.  Das spricht wirklich für die Qualität der Pneus. Den Rest des Tages habe ich im Hotel verbracht und mich unter anderem auf die Weiterreise vorbereitet.

 

02. Januar 2018 Iraklion

An diesem Tag war ich mehrheitlich mit dem zuschneiden meines Ersten Teils des Kreta Video beschäftigt. Einmal mehr konnte ich feststellen, dass ich sehr viele Momente schon wieder vergessen hatte. Dies liegt wohl daran, dass sehr viele Eindücke auf mich einprasseln. Für mich ein guter Grund, mit dem Blog und Video weiterzumachen.

 

01. Januar 2018 Iraklion

Mit einer gefühlen Temperatur von -10 Grad genoss ich den Jahreswechsel und das Feuerwerk in Iraklion. Aber gleich danach flüchtete ich wieder in meine Unterkunt zurück. Für diese Temperaturen habe ich nicht das passende dabei. Klar konnte ich alles anziehen, was ich dabei habe, aber alles nur für drei Stunden. Die nächsten Tagen werden wieder viel wärmer und somit blieben diese in den Taschen. Als ich am nächsten Morgen herumstreunte, sah ich die folgen der kalten Nacht.

 

31. Dezember 2017 Kastelli - Iraklion (34 km)

Am letzten Tag des Jahres machte ich mich auf, nach dem Ort, wo die Kreta Reise angefangen hatte. Kurz vor der Abfahrt, fing es aber nochmals an, mächtig zu regnen. Aber als ich abfuhr, hörte der Regen auf und machte Platz für die Sonne.  Naja, es war eigentlich stark bewölkt. Die Strecke, die ich ausgesucht hatte, war praktisch Autofrei und so konnte ich das radeln in der schönen Landschaft geniessen. Nach einigen kleinen auf und abs, erreichte ich die Vororte von Iraklion. Dann war es fertig mit alleine auf der Strasse. Da die Südländer immer irgendwo noch einen Parkplatz finden, musste ich als Velofahrer besonders gut aufpassen. Immer wieder war mitten in der Strasse ein Auto abgestellt. Aber da ich das mittlerweile kenne, wich ich diesen routiniert aus. Als ich plötzlich ein Fahrradgeschäft sah, stoppte ich und begutachtete den Laden. Er machte für mich, einen für Griechenland, sehr guten Eindruck und trat ein. Da mir auch die Person kompetent vorkam, machte ich mit ihm für den nächsten Mittwoch, gleich einen Termin für einen Fahrrad-Check ab. Da ich wieder im selben Hotel wie am Anfang war, brauchte ich nicht mehr auf das Navi zu schauen. Nach dem einchecken machte ich mich auf zum nächsten Supermarkt und deckte mich noch mit dem nötigsten ein.

 

30. Dezember 2017 Kastelli

Einfach den Tag geniessen

 

29. Dezember 2017 Ierapetra - Kastelli (72 km)

An diesem Tag war mein treuester Begleiter der Regen, gefolgt vom Wind. Dieser war zum Glück nur am Anfang ein Thema. Zuerst fuhr ich ca. eine Stunde der Küste entlang. Danach ging es wieder sehr steil den Pass hinauf. Da es immer mal wieder aufhörte zu regnen, konnte ich zwischendurch auch den Ausblick geniessen. Trotz des nasskalten Wetter, war das Fahren auf den fast Autofreien Stassen sehr angenehm. Als ich den höchsten Punkt von 744 m.ü.M erreicht hatte, war das Gröbste überstanden. Danach gab es noch drei kleinere Steigungen aber die waren nicht wirklich anspruchsvoll. Als ich um 15.00 Uhr in Kastelli ankam, bezog ich gleich meine nächste Unterkunft. In Kastelli gibt es nichts anzuschauen, es dient mir "nur" zur Übernachtung. Von hier ist Iraklion nur 30 km entfernt, so kann ich den Jahreswechsel ohne gross Velo zu fahren, ich Iraklion machen.

 

28.Dezember 2017 Ierapetra

Einfach den Tag geniessen

 

27. Dezember 2017 Ierapetra

Eine kleine Stadtbesichtigung

 

26. Dezember 2017 Zakros - Ierapetra (82 km)

Heute stand wieder ein Mamut Programm an. Mit ein bisschen mehr wie 80 km, ist es nicht wirklich lang aber ich musste über ein Pass (700 m.ü.M.) und das mit einer ziemlich heftigen Steigung. Dafür konnte ich wieder eine  geniale, einsame und wunderschöne Umgebung geniessen. Mitten im nirgendwo traf ich ein Tramper aus Spanien der sein Glück mit Autostop versuchte. Nach einem kurzen Gespräch trennten wir uns wieder. Der letzte Teil war dann nur noch der Küste entlang fahren, bis ich in meinem neuen Hotel in Ierapetra ankam.

 

25. Dezember 2017 Sitia - Zakros (52 km)

Nach den sehr stürmischen Tagen in Sitia, machte ich mich wieder ready für die Weiterreise nach Zakros. Heute war der Wind kaum mehr vorhanden und so konnte ich die wunderschöne Stecke ohne Probleme abradeln. Mit 35 km war die Tour nicht sehr lang aber dafür hatte ich am Zielort noch Zeit, die eindrückliche Schlucht "Gorge of the Dead" anzuschauen. Da ich schon viele Schluchten gesehen habe, verzichtete ich auf das ablaufen und fuhr den Fussgänger Weg der oberhalb verlief, ab.

 

24. Dezember 2017 Sitia

Einfach den Tag geniessen

 

23. Dezember 2017 Sitia

Einfach den Tag geniessen

 

22. Dezember 2017 Sitia (50 km)

Ausflug zur nahegelegenen Vai Beach und zum antiken Ort Itanos

 

21. Dezember 2017 Nikolaos - Sitia (68 km)

An diesem Tag fuhr ich hauptsächlich auf Hauptstrassen. Da es fast kein Verkehr hatte, war das überhaupt kein Problem. Ich Gegenteil, ich kam dadurch ziemlich zügig voran. Der höchste Punkt dieser Strecke war 500 m.ü.M. Es war ein stetiges auf und ab. Landschaftlich war es sehr abwechslungsreich. Immer wieder kam die Küste in Sicht aber auch das Gebirge machte einen gewaltigen Eindruck. Als ich dann kurz vor Sitia war, viel mir immer wieder die nie fertiggestellte Teilstrecke der Autobahn auf. In Sitia angekommen, suchte ich das Hotel und quartierte mich dort ein. Danach gings ab für das zweite Mittagessen und die Besichtiung des Ortes.

 

20. Dezember 2017 Nikolaos

Stadtbesichtigung

 

19. Dezember 2017 Iraklion - Nikolaos (88 km)

Nach einer Woche ohne Fahrrad-Tour, schwingte ich mich heute wieder auf den Sattel. Die heutige Tour führte mich der Küste entlang nach Nikolaos. Wobei der erste Teil auf den Hauptstrassen und der zweite Teil auf gebirgigen Nebenstrassen stattfand. Habe gehofft, dass es in Kreta noch etwas wärmer wäre, aber das ist leider nicht der Fall. Im Gegenteil, die nächsten Tagen werden noch kälter. Hauptsache ist aber, dass es nicht regnet. Da es hier eigentlich nichts nennenswertes zu sehen gibt, werde ich hier nicht so lange bleiben.

 

18. Dezember 2017 Iraklion

Besuch beim Aquarium 

 

17. Dezember 2017 Iraklion

Stadtbesichtigung

 

16. Dezember 2017 Iraklion

Als die Fähre am 06:30 Uhr am Hafen von Iraklion anlegte, war das ein Zeichen für mich, meine Sachen zusammenzupacken und mich in die Dunkelheit zu wagen. Weil die Fähre kaum besetzt war und ich relative spät dran war, ging das ganze sehr ruhig über die Bühne. Da mein nächstes Hotel nicht weit vom Hafen weg war, stand ich kurze Zeit danach schon vor der Tür. Nach dem Vorgezogenen einchecken, konnte ich gleich ein super Frühstück verspeisen. Weil ich immer noch müde war, machte ich noch ein kurzes Nickerchen. Als mich nach einiger Zeit die Kirchenglocken weckten, machte ich mich auf, die neue Umgebung zu beschnuppern.

 

15. Dezember 2017 Athen

Da meine Fähre erst um 21.00 Uhr nach Iraklion ablegte, hatte ich noch ein bisschen Zeit. Diese nutzte ich, um eigentlich nichts zu tun. Ich lief ein bisschen herum und genoss einfach den Tag. Um 18.00 Uhr fuhr ich dann nach Piräus. Dies ging trotz starkem Verkehr eigentlich recht gut. Nach einer Stunde war ich am Hafen und suchte gleich nach der Fähre "Knossos Palace". Als ich da war, sah ich, dass die schon am beladen waren. Da ich nichts anderes zu tun hatte, beschloss ich, gleich auf die Fähre zu gehen. Neben all den Lastwagen, sah ich mit dem Fahrrad relative klein aus. Als ich dann alles verstaut hatte, machte ich mich auf den Weg, das "Boot" anzuschauen. Nachdem Abendessen beschlagnahmte ich im Aufenthaltsraum eine Sesselreihe, indem ich wie die anderen auch, meine Sachen drauflegte. Die war dann mein Schlafplatz während der Überfahrt. Kurze Zeit danach war ich so müde, dass ich "zu Bett" ging. Trotz all den Geräuschen und dem Schaukeln, konnte ich trotzdem ein paar Stunden schlafen.

 

14. Dezember 2017 Athen

Der heutige Morgen war reserviert für die Erkundung des Hafens von Piräus. Das machte ich, weil ich am nächsten Tag von hier aus nach Kreta gehe und ich gerne wissen wollte, wie es hier aussieht. Dazu nahm ich die Metro. Die in die Jahre gekommene Infrastruktur funktionierte und so kam ich knapp 30 Min. später unversehrt am Ziel an. Als ich das gesehen habe was ich wollte, nahm ich auch wieder die Metro für den Rückweg. Am Mittag besichtigte ich noch das "Akropolis Museum". Dort werden die grössten Schätze der Öffentlichkeit gezeigt.

 

13. Dezember 2017 Athen

An meinem Velofreien Tag, machte ich mich auf, Athen zu besichtigen. Da ich in den letzten paar Monaten schon einiges gesehen habe, beschloss ich, das ganze etwas zurückhaltend anzugehen. Aber als allererstes besorgte ich für Freitag ein Ticket für die Überfahrt nach Kreta. Danach ging es via Parlamensgebäude und  National Garden zur Akrpolis.

AthenPanorama

 

12. Dezember 2017 Korinth - Athen (100 km)

Mit einem komischen Gefühl fuhr ich nach einem ausgiebigen Frühstück Richtung Athen. Erstens war das mein Etappenziel und zweitens musste ich mit dem Tourenvelo mitten durch die Metropole durch. Da Korinth nicht allzu gross war, war ich sehr schnell wieder aus der Stadt. Danach ging es mehr oder weniger der zerklüfteten Küste entlang. Das fahren war nicht mehr so einsam, da die Bevölkerungsdichte gegen Athen sehr stark zunahm. Aber da die Autobahn sehr nahe war, war ich vom starken Verkehr nicht so beeinträchtigt. Als ich dann die Küste verlassen musste, war es dann fertig mit dem herumträumen. Dank Navi kam ich im Grossstadt Getümmel gut vorwärts. Der Verkehr war nicht so stark und die Fahrweise der Griechen war auch eher gemächlich. So fühlte ich mich sicher und machte das was mir das Navi sagte. Als ich dann ziemlich müde beim Hotel ankam, war ich erleichtert, es geschaft zu haben.

Nach 3'425 km erreichte ich um 15:00 Uhr mein Hotel im Zentrum von Athen. Mein zweites Etappenziel habe ich auch ohne Zwischenfälle erreicht.

 

11. Dezember 2017 Korinth

Heute besichtigte ich den Kanal von Korinth. Dieser ist zwar sehr schmal, aber dafür sind die Steilwände sehr beeindruckend. Da ich mit dem Fahrrad unterwegs war, konnte ich an verschiedene Orte ran, die als Fussgänger zu weit oder als Autofahrer unerreichbar waren. So konnte ich ein paar wunderschöne Aufnahmen machen. Der grösste Teil des Kanals ist nicht gesichert, somit musste man sehr gut aufpassen, wo man hintritt. Nachdem ich den Kanal gesehen habe, besuchte ich noch die überraschend schöne und grosse Fussgängerzone von Korinth. Genoss noch beim köstlichen Essen die Sonne und danach erkundete ich noch den Stadtkern.

 

10. Dezember 2017 Epidavros - Korinth (58 km)

Wie schon in den letzten Tagen, fuhr ich bei schönstem Wetter aber mit einem kalten Wind, an das nächste Ziel. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und mit einem höchsten Punkt von knapp 400 Metern auch nicht körperlich anspruchsvoll. Kurz nach dem höchsten Punkt, sah ich mein Ziel in weiter ferne. Zudem konnte ich den Korinth-Kanal auch schon andeutungsweise sehen. Dieser Anblick war einfach genial. Leider konnte ich den Kanal nie wirklich von nahen sehen und darum entschloss ich mich, die Route kurz zu verlassen. Schon nach kurzer Zeit war ich dann wirklich neben dem Kanal. Eigentlich habe ich mir den viel grösser vorgestellt. Aber wenn dieser reicht, dann muss er nicht grösser sein. Nach dieser Erfahrung, machte ich mich auf zum neuen Hotel und richtete mich ein. Danach kam wieder eine kleine Stadtbesichtigung mit einem sehr guten zweiten Mittagessen.

 

09. Dezember 2017 Nafplio Epidavros (46 km)

Gut ausgeruht, machte ich mich auf nach Epidavros. Die Fahrt heute war etwas besonnderes. Zum einen steuerte ich zweimal Epidavros an und zu anderen, mache ich heute zum ersten mal, mittendrin eine Besichtigung. Die Fahrt nach Ancient Epidavros mit Besichtigung von unter anderem dem Theater war sehr interessant. Da ich aber schon viele solcher Site gesehenen habe, machte mir das nicht mehr so viel Eindruck. Danach ging es wieder an die Küste nach Palaia Epiravros. Als ich dort ankam, checkte ich mich wieder in ein Hotel ein, und besichtigte das kleine Städtchen.

 

8. Dezember 2017 Nafplio

Es ist so schön hier, dass ich noch einen Tag anhängte. Heute stieg ich auf keinen Hügel und besichtigte auch keine Historische Site. Man kann es kaum glauben, aber ich spazierte nur zu der 2,5 km entfernten Karathona Beach und genoss einfach den Sonnigen Tag.

 

07. Dezember 2017 Nafplio

Heute, an meinem Ruhetag besichtigte ich die Burg die stolz auf dem nahen Hügel drohnte. Danach ging es in eine kleine Bucht in welcher schon einige Schwimmer waren. Da konnte ich einfach nicht nur zuschauen. Kurze Zeit danach, war ich im erfrischenden Wasser.

 

06. Dezember 2017 Mystras - Nafplio (115 km)

Da mal wieder ein Mamut Programm vor mir lag, machte ich mich früh auf dem Weg. Bereits um 08.00 Uhr war ich mit dem Frühstück fertig und sattelte mein Fahrrad. Als alles verstaut war, ging es dann Richtung Tripoli. Bis dahin ging es stetig bis 933 m.ü.M. bergauf. Da es nicht wie am Vortag eine kurvenreiche Strecke war, kam ich ziemlich zügig voran. Kurz vor Tripolis machte ich einen Rechtsschwenker und pedalte nach Nafplio. Die nicht endendwollende Abfahrt bei schönstem aber bitterkalten Wetter, war eine der schönsten Erlebnisse meiner Reise. Als ich um 16.00 Uhr das Hotel erreichte, war ich zu meinem erstaunen noch ziemlich fit. Die Müdigkeit kam aber, als ich im Hotelzimmer war.

 

05. Dezember 2017 Mystras

Besichtigung vom Archaeological Site of Mystras und Sparti

 

04. Dezember 2017 Kalamata Mystras (57 km)

Kalamata ist der nächstgelegene Ort, wo ich über einen Pass auf die andere Seite der Gebirgskette komme. Also der ideale Ort dafür. Schon bald ging es aufwärts und das für ganze 4 Stunden. Der höchste Punkt der Tour war 1'319 m.ü.M. Also fuhr ich heute von NULL auf diese Höhe um dann auf 325 m.ü.M zum nächsten Ziel Mystras zu kommen. Die Strecke war zwar sehr anstrengend aber dafür konnte ich auf einer sehr verkehrsarmen und wunderschönen Strecke den schönen Sonnentag geniessen.

 

03. Dezember 2017 Messini - Kalamata (36 km)

Als ich zum Fenster raus sah, war die Welt wieder in Ordnung. Somit stand an meiner Weiterreise nichts mehr im Wege. Die heutige Route war sehr kurz, da ich mich für die nächste nur in Position bringen musste. Aber dazu später mehr. Da ich sehr viel Zeit hatte, nahm ich nicht die kürzeste oder die einfachste Route. Da mein App eher auf Nebenstrassen geht, liess ich dem App dieses mal die Freiheiten. Normalerweise korrigiere ich noch einige dinge. Somit war ich kaum auf Hauptstrassen und kam so ziemlich in die Natur rein. Es war eine wunderschöne Route mit allem, was das Radfahren so herrlich macht. Als ich im Hotel ankam, war mein Velo ziemlich dreckig. Aber das brachte ich mit etwas Wasser aus dem Gartenschlauch wieder in Ordnung. Als beide wieder sauber waren, besichtigte ich noch die Altstadt.

 

02. Dezember 2017 Messini

An diesem Tag regnete und stürmte es nur einmal. Dafür den ganzen Tag. Für mich Grund genug, einen Freitag einzuziehen und einmal nichts zu tun.

 

01. Dezember 2017 Messini

Besichtigung vom Archaeological Site/Museum of Ancient Messini.

 

30. November 2017 Olympia - Messini (91 km)

An diesem Tag ging es von einem Archäolgischen Ausgrabungsort zu nächsten. Das Ziel war heute Ancient Messini und ist der Standort von unter anderem dem "Temple of Messene". Das Wetter war heute ein bisschen durchzogen. Es war stark bewölkt und es blies ein kalter Wind. Da die Hauptstrassen kaum befahren waren, blieb ich die meiste Zeit auf diesen. So kam ich ziemlich zügig vorwärts. Das war auch gut so, den die 90 km mussten abgefahren werden. Da ich noch zu Abschluss von NULL auf fast 400 hinauf musste, war ich froh um jede Erleichterung. Als ich dann endlich den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatte, war plötzlich das "Gate of Messini" vor mir. Dies war ein Teil der alten Stadtmauer. Nach zwei Minuten war ich dann bei der nächsten Unterkunft. Direkt unter mir war die "Archaeological Site". Dieser Anblick war atemberaubend. Übrigens, von meinem Zimmer, hatte ich die selbe Aussicht.

 

29. Noveber 2017 Olympia

Besichtigung vom Archaeological Site/Museum of Ancient Olympia.

 

28. Nobember 2017 Kyllini - Olymia (63 km)

Heute nach zwei Monaten und zwei Tagen Reisezeit und nach fast 3'000 km gings an den Ursprung der Olympischen Spiele. Genauer gesagt, in das Städtchen Ancient Olympia. Da das Wetter nicht wirklich mitmachte, wurde der Erste Teil ziemlich nass. Zum Glück machte es nachher wieder auf und so konnte ich in mehr oder weniger starken Nieselregen meine Kilometer machen. In der letzten Stunde fuhr ich zwischen Olivenbäumen, Mandarinenbäumen etc. hindurch. Immer wieder war am Rande noch sehr hoher Schilf. So zu fahren, entschädigte den stärken Regen am Anfang der Strecke. Als ich im Ort ankam, suche ich wieder mein Hotel und checkte mich ein. Danach lief ich noch etwas in dem touristisch aufgemachten Ort umher.

 

27. November 2017 Patras - Kyllini (78 km)

Da Patras nicht wirklich viel touristisch zu bieten hatte, machte ich mich auf nach Kyllini. Kyllini ist eine kleine Hafenstadt. Von dort aus gibt es Fährverbindungen zu den vorgelagerten Inseln. Da ich so ziemlich verwöhnt war, was den Strassenverkehr anging, war der Verkehr hier einfach Horror. Die erste Stunde quälte ich mich neben den Autos und Lastwagen hindurch. Als ich dann endlich auch die Vororte von Patras hinter mich gebracht hatte, führte meine Stecke grösstenteils neben der Küste her. Die letzten Kilometer musste ich leider wieder auf die Hauptstrasse, da es einfach keine Nebenstrassen mehr gab, die zu meinem nächsten Ziel führte. Dort angekommen, machte ich das , was ich immer mache. Genau :-)

 

26. November 2017 Mesolongi - Patras (49 km)

Heute war mein Ziel Patras, dass auf der anderen Seite vom Golf von Korinth liegt. Da ich nicht direkt nach Athen wollte, habe ich nun die EV8 verlassen und erstellte neu die Route mit meinem Garmin und dem App von "Locus Map". Die so erstellte Route führte mich durch eine sehr schöne und verkehrsarme Gegend. Als dann plötzlich vor mir die riesige Brücke auftauchte, da wusste ich, dass ich bald die engste Stelle von der Bucht überqueren werde. Da ich bis zum Schluss nicht recht wusste, welche Variante ich nehmen soll, nahm ich das Ganze einfach so, wie es kam. Zum einen gab es die Variante mit dem Velo über die Brücke zu fahren und zum anderen gab es die Variante mit der Fähre. Die Entscheidung war dann schlussendlich getroffen, als plötzlich vor mir die Anlegestelle der Fähren auftauchte. Als sie sahen, dass ich auch auf die Fähre wollte, gaben sie mir Zeichen, dass ich schnell machen sollte. Kaum war ich drauf, da brummte der Dieselmotor schon auf. Nach ca. 15 Minuten war ich auf der anderen Seite angekommen. Danach machte ich mich auf nach Patras. Dort angekommen, checkte ich mich in das neue Hotel ein und dann gings ab in die Altstadt.

 

24. und 25. November 2017 Mesolongi

Da in Mesolongi ein Teil der Griechischen Geschichte geschrieben wurde und es hier einfach schön ist, bleibe ich noch ein bisschen.

 

23. November 2017 Mitikas - Mesolongi (EV8, 80 km)

Um 08:30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Mesolongi. Wie schon die Tage vorher, führte mich der Weg grösstenteils der Küste entlang. Da es wieder ein Prachtstag war, musste ich immer wieder stoppen, um die wunderschöne Umgebung anzuschauen. In unregelmässigen Abständen tauchten immer wieder Lachsfarmen auf. Industrie oder sogar Dörfer waren kaum vorhanden. Dafür war ich meistens alleine auf den Strassen und konnte so die ganze Strasse für mich benutzen. Dafür waren Ziegen, Kühe etc. auf den Strassen die mich mit komischen blicken anschauten. Kurz vor Mesolongi traf ich ein Tourenfahrer Pärchen aus Frankreich die auf dem Heimweg waren. Nach einem kurzen Erfahrungsaustausch trennten wir uns wieder und ich machte mich auf den Weg zur nächsten Unterkunft. Nach ca 20 Minuten musste ich eine grössere Bucht überqueren. Mittendrin war eine Insel die durch zwei lange Brücken mit dem Festland verbunden waren. Die Insel war wie erwartet, völlig touristisch und daher ging ich nach einem kurzen Stopp gleich weiter. In Mesolongi angekommen suchte ich mein nächstes Hotel und besichtigte danach die nähere Umgebung.

 

22. November 2017 Preveza - Mitikas (EV8, 55 km)

Nach dem Frühstück machte ich mich auf zum Tunnel, der für Velofahrer gesperrt ist. Dieser ist nur 1,6 km lang, führt aber unter dem Meer hindurch. Da ich mich vorher informiert hatte, was ich da machen muss, war ich sehr optimistisch, die andere Seite zu erreichen. Alles was man machen muss, ist vor dem Tunnel auf einer Parknische zu warten, bis jemand vom Strassenunterhalt kommt. Nach fünf Minuten kam jemand vorbei und dieser hatte einen Anhänger für das Velo angehängt und ich konnte vorne mitfahren. Der ganze spuck dauerte nicht einmal 15 Minuten. Auf der anderen Seite angekommen, packte ich wieder mein Velo und fuhr los. Nachdem ich den Flughafen umfahren habe, machte ich mich auf, den routenverlauf wieder zu finden. Nach ca. 45 Min. war ich wieder auf der EV8 und folgte dieser Richtung Süden. Zwischendurch war ein elend langer gerader Abschnitt der sehr mühsam war. Aber danach konnte ich wieder für zwei Stunden herrliche Küstenabschnitte geniessen. In Mitikas angekommen richtete ich mich in der neuen Unterkunft ein, und erkundete noch das kleine Städtchen.

 

 

21. November 2017 Parga - Preveza (EV8, 66 km)

Auch an diesem Tag war es sonnig und daher sehr angenehm die Route abzufahren. Diese führte heute wieder durch wunderschöne Küstenlandschaften. Das eindrücklichste war, dass ein ganzer Küstenabschnitt, der im Sommer durch tausende Touristen in Beschlag genommen wurde, heute mir als Geisterstadt vorkam. Alle Geschäfte, Bars, Restaurants etc. waren geschlossen. Nur ein paar einheimische gingen ihrer Arbeit nach. Danach hatte ich einen treuen Begleiter. Dieser war niemand anders als ein sehr schöner weisser Hund mit schwarzen Tupfen. Er wollte mich immer abbremsen, indem er knapp vor mir die Strassenseite wechselte. Da ich keine solche Art der Begleitung brauchte, versuchte ich, ihn abzuschütteln. Leider immer erfolglos. Erst nach ca. fünf Kilometer, als es eine Weile bergab ging, hatte er keine Kraft mehr und wurde langsamer. Die nächsten paar Kilometer gab ich Gas, da ich kein Hund an meiner Seite haben kann. Es tat weh ihn zurückzulassen, aber das war das einzige richtige. Nach einer Stunde kam ich am Tagesziel an, und bezog kurz danach mein Hotelzimmer.

 

20. November 2017 Parga

Da es mir hier so gut gefällt, habe ich beschlossen, noch einen Tag zu bleiben

 

19. November 2017 Igoumenitsa - Parga (EV8, 52 km)

Seit langem hatte ich wieder ein Kaiserwetter. Die Sonne schien und mit knapp zwanzig Grad, gerade richtig, um mit dem Fahrrad zu fahren. Die heutige Strecke führte mich durch wunderschöne und unberührte Küstenlandschaften mit vielen Buchten. Immer wenn ich Sicht auf das Meer hatte, konnte ich die Insel Korfu sehen. Es hatte fast keine Autos auf den Strassen, somit war ich grösstenteils alleine unterwegs. Es war so einsam, dass ich nicht einmal merkte, dass ich mein Ziel bereits erreicht hatte. Aber dank meines Navi, fuhr ich nur einige Meter zu viel und kehrte wieder um. Nach dem Bezug der neuen Unterkunft, schaute ich mir noch das Städtchen und die dazugehörende Bucht an. Danach erkundete ich noch die Ruine, die auf dem nahegelegenen Hügel war. Von dort hatte man eine hervorragende Sicht auf die Stadt und die nahegelegene Umgebung. Eigentlich wolle ich noch im neunzeh Grädigen Meer schwimmen gehen, aber da ein kalter Wind ging, verschob ich das ganze auf Später.

 

18. November 2017 Igoumenitsa (Fährverbindungen nach Korfu etc.)

Da ich wieder in einem anderen Land angekommen bin. Musste ich hier wieder neues Kartenmaterial besorgen. Dazu musste ich die alte Währung loswerden und etwas Euro besorgen. Zufällig sah ich noch einen Bike-Laden und beschloss, mein Fahrrad vorbeizubringen. Nicht das etwas kaputt war. Es war nur, dass einige Teile etwas WD40 brauchten. Nach so viel Kilometer im Dreck und Regen, ist etwas Pflege von Vorteil. Zudem wurde noch die Kettenlebensdauer überprüft. Diese ist jetzt bei 60 Prozent und sollte für weitere 2'000 Kilometer reichen. Die griechische Schreibweise ist sehr verwirrend und macht das planen, etwas schwieriger. Aber auch an das werde ich mich gewöhnen.

 

17. November 2017 Ksamil - Igoumenitsa (EV8, 57 km)

Da es über Nacht geregnet hatte, hatte es auch während dieser Zeit kein Strom. Das ist so, bei Regen kein Strom, so wurde mir berichtet. Völlig unabhängig vom Stromunterbruch, machte ich mich bei leichtem Regen auf nach Igoumenitsa. Der erste Teil des Weges, war derselbe den ich gestern nach Butrint abgelaufen bin. Dort angekommen, lies ich die Kultstätte sprichwörtlich links liegen und nahm die Fähre, die mich an die andere Seite brachte. Die Qualität des Weges war nicht mehr so gut, wie in den letzten beiden Tagen. Aber immer noch viel besser, wie auch schon. Die Gegend sah hier Komplet anders aus. Vor mir lag eine kahle Hügellandschaft. Zwischendurch war der Regen sehr stark, nahm aber ab, je länger ich fuhr. Anders gesagt, je näher ich Griechenland kam. Nach einer kleinen Abfahrt tauchte plötzlich der Zoll vor mir auf. Der Grenzübertritt verlief problemlos. Nach ca. einer Stunde erreichte ich mein Tagesziel und machte mich auf die Suche nach meinem Hotel. Da ich durch die Zeitumstellung eine Stunde verloren hatte, war es auf einmal viel später. Dach einem sehr guten griechischen Essen und einem kleinen Rundgang durch das Zentrum, ging ich wieder zum Hotel zurück.

 

16. November 2017 Ksamil

An diesem Tag besichtigte ich die nahegelegene antike Hafenstadt Butrint. Da diese nur drei Kilometer entfernt war, ging ich zu Fuss. Dort angekommen sah ich ein Ort mit sehr viel Vergangenheit. Der Rundgang in diesem UNESCO Weltkurturerbe war sehr eindrücklich. Für den Rückweg nahm ich den Öffentlichen Bus nach Ksamil und ging nachher direkt zu einer wunderschönen Bucht. Da ging ich dann in das 18-grädige Wasser und zog ein paar Runden. Danach sah ich noch die Umgebung der Bucht an. Als es anfing dunkel zu werden, zog ich mich in mein Hotelzimmer zurück und organisierte die Weiterreise nach Griechenland.

 

15. November 2017 Himare - Ksamil (EV8, 64 km)

Nach einem ausgiebigen Frühstuck, machte ich mich auf den Weg nach Ksamil. Dieser führe mich durch wunderschöne Küstenlandschaften. Es war ein stetiges auf und ab. Aber die max. höhe war 300 Meter also keine rede wert. Auch heute waren die Strassen in erstaunlich gutem Zustand. Kurz vor dem Ziel traf ich noch einen Tourenfahrer aus Frankreich, der wieder nach Hause reiste. Nach einem kurzem Gespräch trennten wir uns wieder. Die letzten Kilometer waren wieder Flach und so erreichte ich in kurzer Zeit mein neuer Standort, Ksamil. Nach dem einchecken machte ich wieder schlau, was in der Umgebung so läuft.

 

14. November 2017 Himare

Da es mir hier so gut gefallen hatte, blieb ich noch einen weiteren Tag. Endlich mal wieder ein Ort, wo es nicht so erbärmlich stikte und die Leute viel offener waren. Natürlich war der Nähe zum Meer und das gute Essen auch ein Grund.

 

13. November 2017 Vlora - Himare (EV8, 72 km 1'622 Höhenmeter)

Um 08:30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Himare. Dieser Weg führte mich die erste Stunde der Bucht von Vlora entlang um dann nachher über den 1035 Meter hohen Pass wieder auf Meereshöhe zu gelangen. Erstaunlicherweise waren die Strassen in einem sehr guten Zustand und der Verkehr war kaum vorhanden. Was mich aber immer mehr verunsicherte, war dass das Gebirge vor mir in einer dicken Regenwolke war. Aber da musste ich durch. Immer als ich dachte, jetzt werde ich wieder nass, wurde es wieder heller und konnte trocken weiterfahren. Auf dem Weg zum Pass traf ich zuerst zwei Neuseeländer aus Nelson und wir schlossen uns zusammen. Kurze Zeit darauf kam noch ein Österreicher aus Linz dazu und zusammen kämpften wir uns den steilen Pass hinauf. Nach den obligatorischen Gruppenfotos auf der Passhöhe konnten wir die absolut geniale Abfahrt in Angriff nehmen. Zum Glück wurde das Wetter besser und so konnten wir auch die wunderschöne Aussicht geniessen. Fünfzehn Kilometer vor Himare verliessen uns die zwei Neuseeländer, da sie ein Hotel dort gebucht hatten. Somit fuhren der Österreicher und ich gemeinsam nach Himare weiter. Leider waren dazwischen noch drei ziemlich heftige Steigungen die uns beide die Kraft raubten. Dafür war die Landschaft sehr eindrücklich. In Himare trennte wir uns wieder und gingen eigene Wege. Es war gut, nach so langer Zeit wieder mit jemanden zusammenzufahren. Aber leider haben die meisten andere Ziele und somit ist das wieder auseinander driften unausweichlich.

 

12. November 2017 Vlora

Ruhetag

 

11. November 2017 Divjake - Vlore (EV8, 72 km)

Mein treuester Begleiter an diesem Tag war der Regen. Dieser verfolgte mich fast die ganze Zeit. Aber gut gestärkt von meiner letzten Unterkunft in einem Guesthouse, konnte ich das gut ausblenden. Der erste Teil der Stecke war bei weitem der angenehmste Teil, indem ich auch die Kilometer machen konnte. Aber dann kam die Abzweigung. Von hier an, war wieder Naturstrassen mit Holperpiste und haufenweise Pfützen die Herausforderung. Nach ein paar Kilometern kam wieder der Teer. Aber alles andere war immer noch vorhanden. Irgendwann später tauchte die Stadt Fier vor mir auf und diese musste ich durchqueren. Zuerst dachte ich, dass wäre nun der Tiefpunkt des Tages. Aber nein, der Verkehr hielte sich in Grenzen und zum grossen Teil hatte ich sogar eine Velospur. Und dann, die Stadt war fast zu Ende, da sah ich den Weg vor mir, den ich fahren musste. Das war kein schöner Anblick. Eine gerade, schmale Strasse die steil den Berg hochging. Ich kontrollierte ob meine Leuchweste gut sitzte und machte mich auf den Weg. Oben angekommen wurde ich von einer schönen Aussicht und einer langen Abfahrt belohnt. Von nun an war eine sehr holprige geteerte Strasse mein Untergrund. Tropfnass und nach dem Drang nach einer heissen Dusche, checkte ich mich in meiner neuen Unterkunft ein. Da sich der Magen mit dem geholper nicht wirklich gut erholen konnte, beschloss ich, hier zwei Nächte zu bleiben.

 

10. November 2017 Durres - Divjake (EV8, 59 km)

Noch ein bisschen geschwächt von der Krankheit, machte ich mich auf den Weg nach Divjake. Der erste Teil führte meine Route ziemlich parallel zur Hauptstrasse. Dadurch war ich praktisch alleine und der Belag machte auch wieder mit. Dann ging es wieder 100 Jahre in die Vergangenheit zurück. Dieser Zeitsprung hatte ich gut überstanden, bis zu dem Weg, der eigentlich gar keiner war. An gewissen Stellen musste ich absteigen, da die Steinbrocken die den Belag machten, eher eine Nummer zu gross waren. Wenn keine Steine da waren, dann war schlamm angesagt. Dafür sah ich haufenweise Esel, Ziegen, Hunde und Pferdegespanne. Als ich dann wieder auf der geteerten Strasse war, ging es wieder zügig vorwärts. Das heisst, nachdem ich mein Fahrrad gründlich durch die reichlich vorhandenen Pfützen hin und her geschoben habe, bis der gröbste Dreck weg war. Kurz vor dem Ziel, traf ich noch zwei Tourenfahrerinnen, die auch aus der Schweiz kommen. Nach einem kurzen Gespräch verabschiedeten wir uns dann wieder. Die letzten Tourenfahrer habe ich vor etwa zwei Wochen getroffen.

 

09. November 2017 Durres

Am heutigen Tag war ausruhen angesagt. Der Durchfall war schon ziemlich heftig. Aber komme wieder recht gut zu meinen Kräften und organisiere daher schon wieder die weiterreise nach Divjake. Ist nur 55 km entfernt und mit 60 höhenmetern sollte ich das in max vier Stunden schaffen. Am Mittag konnte ich noch für einige Stunden am menschenleeren Sandstrand, die Sonne geniessen.

 

08. November 2017 Durres

Nun hat mich die Krankheit doch noch erwischt. Wie könnte es anders sein, war es der Magen. Die Luft hier ist zum Teil sehr penetrant. Am heutigen Tag habe ich das Fahrrad gegen das Bett eingetauscht.

 

07. November 2017 Rinas (Tirana) - Durres (EV8, 50 km)

Heute führte mich die Route zwischen den zwei grössten Metropolen von Albanien hindurch. Um 09:00 Uhr verliess ich bei leichten Regen den Flughafen und machte mich auf den Weg nach Tirana. Dort machte ich dann einen Schwenker Richtung Durres. Eigentlich habe ich gedacht, dass wenigsten hier die Strassen einigermassen ok sind. Das war aber nicht der Fall. Die sahen aus, als sei seit Jahrzehnten nichts mehr daran gemacht worden. Dazu kam noch sehr starker Regen. Der Regen war nicht wirklich ein Problem. Aber durch den Regen konnte ich die Tiefe der Schlaglöcher nicht mehr sehen. Als ich dann endlich in Durres ankam, war ich dann ziemlich fertig. Nach dem einchecken im Hotel, erkundete ich noch die Umgebung.

 

06. November 2017 Shkodra - Rinas (Tirana) (EV8, 101 km)

Kurz vor 08:00 Uhr fuhr ich von Shkodra los Richtung Tirana. An diesem Tag war irgendwie alles anders. Kaum war ich abgefahren, sah ich vor mir einen Moped Fahrer. Dieser hatte seinen Hund an der Leine die am Moped direkt angebracht war. Der Hund stolperte und viel um. Danach versuchte er verzweifelt wieder auf die Beine zu kommen, leider ohne Erfolg. Ich gab gas und gab dem Fahrer Handzeichen, dass irgendetwas da hinten nicht stimmt. Er drosselte das Tempo und ich zog wieder weiter. An der Strecke wurde ich von Kindern immer winkend und rufend empfangen. Nach einem kurzen Gespräch fuhr ich dann wieder weiter. Irgendwie hatte ich nun das Gefühl, im Armenhaus von Europa angekommen zu sein. Viele Leute in allen Altersgruppen sassen herum und machten nichts. Die Strassen wurden auch massiv schlechter. Viele Nebenstrassen sind plötzlich nicht mehr geteert und ich musste viele Kilometer auf Naturstrassen, die voll von Schlaglöchern waren, fahren. Da ich an diesem Tag hundert Kilometer machen musste, war das sehr kräftezehrend. Als ich in die Städte kam, waren die Strassen wieder geteert, aber die Schlaglöcher und Rillen waren immer noch da. Auch hier sah ich die Armut und viele Häuser waren schon gar nicht mehr bewohnt. Dafür habe ich viele Last-Esel, Pferdegespanne und Ziegen gesehen. Am Schluss wurde es noch grässlicher. Dann kamen noch haufenweise Lastwagen dazu und dann war es auch vorbei mit der mehr oder wenigen frischen Luft. Als ich dann endlich in meiner neuen Unterkunft die direkt am Flughafen von Tirana war, ankam, verstaute ich noch schnell die Sachen und duschte eine Weile bis ich wieder "staubfrei" war.

 

05. November 2017 Shkodra

Ruhetag

 

04. November 2017 Bar - Shkodra (EV8, 66 km)

Die Fahrt nach Shkodra war zunächst Routine. Aber plötzlich hörte ich Geräusche, die mein Fahrrad von sich gab. Wie schon duzende male vorher, vermutete ich Laub oder so etwas, dass sich irgendwo eingeklemmt hat. Ich fand aber nichts und die Geräusche wurden lauter. Nach längerem suchen, entdeckte ich, dass eine Schraube beim hinterem Schutzblech fehlte. Da ich keine Passende Schraube dabei hatte, nahm ich ein Kabelbinder, die ich übrigens mehrere dabei habe, und machte dem Geräusch ein Ende. Danach ging es normal weiter bis plötzlich ein quergestellter Lastwagen vor mir auftauchte. Nach einigen Augenblicken, sah ich ein Schild, auf dem frei übersetzt stand "Strasse wegen Bauarbeiten von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr gesperrt". Da es aber erst 11:00 Uhr war, richtete ich mich auf eine längere Wartezeit ein. Als ich schon absteigen wollte, kam einer der Bauarbeiter auf mich zu und sagte, ich könnte mit dem Fahrrad vorbeifahren. Ich nahm dankend das Angebot an und lupfte mein Fahrrad um den Lastwagen. Die drei Baustellen waren ziemlich heftig, aber ich kam überall ohne Probleme durch. Nach einer weiteren Stunde überquerte ich die Grenze Montenegro - Albanien. Auch dieser Grenzübertritt verlief ohne Probleme. Als ich in Shkodra ankam, suchte ich mein nächstes Hotel und bezog meine neue Unterkunft. Danach fragte ich bei der Rezeption nach einem Veloladen, damit ich das Schutzblech wieder anschrauben konnte. Nach fünf Minuten war er persönlich vor Ort und wir schauten gemeinsam das kleine Problem an. Zusammen fuhren wir dann zu seiner Werkstatt und ersetzen die Schraube. Als mein Fahrrad wieder OK war, genehmigte ich mir noch die verdiente Dusche und schaute danach noch die nähere Umgebung an.

 

03. November 2017 Kotor - Bar (EV8, 60 km)

Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg nach Bar. Bei schönstem Wetter fuhr ich zuerst etwas den Berg hinauf.  Aber bald war ein Dunkles Loch vor mir. Ich habe schon mehrmals gelesen, dass die meisten Tunnels in Montenegro nicht beleuchtet sind. Aber es ist etwas anderes, vor einem Tunnel mit dem Fahrrad zu stehen, mit dem Wissen, das die nächsten 1,6 km die Sicht ein bisschen eingeschränkt ist. Da mein Fahrrad eine gute Beleuchtung hat, und es fast kein Verkehr hatte, ging es eigentlich recht gut. Es kamen noch mehrere kleinere Tunnels, aber auch da hatte ich keine Probleme. Eindrücklich war noch, immer wenn ein Fahrzeug im Tunnel war, gab es ein Ohrenbetäubender lärm. So etwas habe ich noch nie erlebt. Den Rest des Weges, fuhr ich noch der Küste entlang, bis ich in Bar ankam. Dort bezog ich in einem Guesthouse ein Zimmer und genoss noch den Rest des Tages.

 

 

02. November 2017 Kotor

Ruhetag

 

01.November 2017 Dubrovnik - Kotor (EV8, 104 km)

Bei schönstem Wetter verliess ich die Altstadt von Dubrovnik. Den Aufenthalt hier war sehr interessant, den die Altstadt war komplett umgeben von einer mächtigen Mauer. Die ich unter anderem am Vortag, mit einem grösseren Rundgang besichtigte, wobei man direkt auf der Mauer gehen konnte. Die ganze Fahrt führte mich mehr oder weniger direkt neben dem Meer entlang. Die Steigungen hielten sich auch in Grenzen, so kam ich ziemlich zügig vorwärts. Nach einer Kurve, tauchte vor mir plötzlich ein Gebäude mit diversen Fahnen auf. Da wusste ich, ich werde Kroatien verlassen und Montenegro einen Besuch abstatten. Der Grenzübertritt war problemlos, so machte ich mich wieder auf den Weg nach Kotor, wo meine nächste Unterkunft auf mich wartete. Dort angekommen staunte ich zuerst. Die Altstadt ist auch hier mit einer Mauer Umgeben und das zweite was mich fast noch mehr beeindruckte, war das direkt nebenan ein Kreuzfahrtschiff ankerte. Nachdem im mein Hotelzimmer bezogen hatte, erkundete ich noch die Altstadt, die Dubrovnik sehr ähnlich sah.

 

31. Oktober 2017 Dubrovnik

Ruhetag

 

30. Oktober 2017 Ploce - Dubrovnik (EV8, 105 km)

Da ich an diesem Tag wieder eine längere Strecke machen musste, war ich bereits um 08:00 Uhr auf dem Bike. Der erste Viertel der Stecke war ich auf einer sehr schönen Stecke, die grösstenteils direkt neben dem Meer verlief. Aber dann wechselte es. Ich musste auf die Hauptstrasse und dann wars fertig mit dem träumen. Der Verkehr nahm zu und Fahrrasstreifen gab es keine. Da aber auf den Strassen sehr vorsichtig gefahren wird, hatte ich immer meinen Platz. Zwischendurch war ich noch für 10 km in "Bosnien und Herzogewina". Somit habe ich ein Land mehr abgehakt. Nach gefühlten Milionen von Kurven, erreichte ich endlich Dubrovnik. Da meine nächste Unterkunft direkt in der Autofreien / Fussgängerzone in der Altstadt war, schob ich mein Fahrrad die letzten 300 Meter bis zur Haustür. 

 

29. Oktober 2017 Zagvozd - Ploce (EV8, 65 km)

Nach dem Frühstück verlies ich Ploce Richtung Meer. Zuerst musste ich aber noch etwas höhe machen, aber danach ging es mehr oder weniger abwärts. Wie auch schon am Vortag war der Verkehr mässig. Ich genoss die Einsamkeit und machte meine Kurven bis ich in Ploce ankam. Ich war relativ früh dran, so konnte ich noch etwas von der verschlafenen Stadt sehen. Viel gab es da nichts zu sehen, ausser das Fährenterminal und die Beizen-Meile. Da es leider schon um 17:00 Uhr dunkel wird, verbrachte ich den Rest des Tages in meiner Unterkunft.

 

28. Oktober 2017 Split - Zagvozd (EV8, 65 km)

Nach dem Frühstück packte ich wieder einmal meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg nach Zagvozd. Die Route führte mich nicht der Küste entlang, sondern wieder in die Hügel. Aber da ich noch einige hundert Kilometer an der Küste entlangfahren kann, ist mir das so ziemlich egal. Wie am Vortag, war ich auf abgelegenen Strassen unterwegs und die Steigungen waren auch im Rahmen. Als ich nach knapp sechs Stunden Fahrt in Zagvozd ankam, suchte ich meine nächste Unterkunft. Der Gastgeber zeigte mir die Wohnung in der ich die Nacht verbringen konnte. Da ich auch hier wieder eine Küche hatte, lief ich noch schnell in den Laden und deckte mich mit dem Nötigsten ein. Nach dem Abendessen, machte ich mir noch einen gemütlichen Abend in der warmen Stube.

 

27. Oktober 2017 Split

Ruhetag.

 

26. Oktober 2017 Sibenik - Split (EV8, 77 km)

Am liebsten wollte ich noch eine weitere Nacht hierbleiben, aber ich hatte bereits die Unterkunft in Split gebucht. Also packte ich meine Sachen zusammen und pedalte südwärts Richtung Split. Die Strecke führte mich durch wunderschöne und einsame Gegenden. Die meiste Zeit fuhr ich auf einsame Strassen und musste nicht gross auf den Verkehr aufpassen. Dies änderte sich aber, als ich in die Nähe von Split kam. Der Verkehr nahm schlagartig zu und ich musste mich voll konzentrieren. Aber Navi sei Dank, kam ich sicher bei meiner weiteren Unterkunft an. Dieses mal hatte ich ein B&B und hatte dies für zwei Nächte. Genug Zeit, um etwas von Split zu sehen und ich konnte mich wieder von den strapazen der letzen Tage erholen. 

 

25. Oktober 2017 Gracac - Sibenik (EV8, 112 km)

Dach einem Nahrhaften Frühstück machte ich mich auf nach Sibernik. Die Strecke sollte mich 200 Meter den Berg hinauf führen um danach an der Adria zu enden. Das stimmte im Grunde auch, aber da waren so viele Steigungen und Abfahrten, dass ich am Schluss ziemlich fertig in Sibenik ankam. Als mich mein Navi zu meiner Unterkunft lotste, sah ich vor mir plötzlich duzende Polizisten und ein paar Krankenwagen vor mir. Alle Fahrzeuge hatten die Blaulichter an. Zuerst dachte ich, es sei ein Anschlag gewesen. Später erfuhr ich von meiner Gastgeberin, dass es ein Fussballmatch gab, und daher die Krawalle stattfanden. Da ich das Video von den Pitvicer Seen bereits geschnitten und exportiert hatte, stiess ich noch den Upload an. Den Abend genoss ich noch bei einem feinen Abendessen und machte noch einen kleinen Rundgang durch die wunderschöne Altstadt. 

 

24. Oktober 2017 Plitvicer Seen - Gracac (Route Garmin, 79 km)

Dieser Tag fing wie gewöhnlich an, aber das änderte sich, als ich nach zwanzig Minuten fahrt, plötzlich sehr starken Wind wahrnahm. Dieser Wind kam zum Glück meistens von hinten. Aber die Strassen machten kurven und ich muss diesen folgen. So hatte ich gelegentlich auch sehr starken Wind von der Seite. Das war alles andere wie angenehm. Zum Teil musste ich einen Stop machen um dann etwas später wieder loszufahren. Das ging eigentlich recht gut. Zum Glück waren diese Strassen kaum befahren und so konnte ich fast die ganze Spur benutzen. Was natürlich super war, ich kam sehr schnell voran, trotzdem musste ich manchmal abbremsen, da ich sonst zu schnell den Berg hinauffuhr.
Als ich in Gracac ankam, konnte ich nicht glauben was ich sah. Über achtzig Prozent der Häuser, so schien es, waren seit Jahrzehnten verlassen. Viele waren baufällig und sollten eigentlich abgerissen werden. Als ich meinen Gastgeber darauf ansprach, erklärte er mir, dass dies die folgen vom Krieg von 1991 sind. Viele Einwohner haben die Stadt damals für immer verlassen und das Haus zurückgelassen.
In dieser etwas anderen Stadt, hatte ich mir ein Apartment gebucht. Für nicht einmal 35 EURO hatte ich eine komplette 2-Zimmer Wohnung mit allem dazugemüse, für mich alleine. Somit kam ich endllich zu meiner Spaghetti Bolognese.

 

23. Oktober 2017 Plitvicer Seen

An diesem Tag hatte ich die Gelegenheit, die Plitvicer Seen die im UNESCO Welterbe sind, anzuschauen. Es regnete den ganzen Tag aber das störte nicht im Geringsten, da ich geeignete Kleidung dabei hatte. Die Sicht war gut und das war die Hauptsache. Die vielen Seen mit den tausenden Wasserfällen waren sehr eindrücklich. Nach dem Rundgang, der etwa fünf Stunden dauerte, war ich froh, wieder in meinem Zimmer zu sein. Nach einer heissen Dusche, war ich wieder fit und nutzte die Zeit, den nächsten Tag vorzubereiten.

 

22. Oktober 2017 Otocac - Plitvicer Seen (Route Garmin, 51 km)

Otocac war der Ort, wo ich die Route wieder verlassen habe. Dieses mal ging es nach den Plitvicer Seen. Das spezielle an diesen Seen ist, dass die verschiedenen Seen nicht den gleichen Wasserstand haben. Die Anfahrt war unspekulär, bis ich von einem Park Ranger zwei kilometer vor dem Ziel augeforfert wurde, umzukehren. Ohne einem gültigen Ticket darf ich nicht hier sein. Dazu kommt, dass im ganzen Park Fahrräder verboten sind. Als ich diese Tatsache einigermassen verdaut hatte, kehrte ich um und machte einen Umweg, der mich über eine Stunde kostete. Nachdem ich mich wieder in einem B&B einquartiert hatte, machte ich mir ein Bild von diesem Ort. Der Plan ist, das ich Morgen ein Ticket besorge und einen Rundgang entlang den Seen machen werde. Mein Fahrrad muss leider Zuhause bleiben!!

 

21. Oktober 2017 Rijeka - Otocac (EV8, 105 km)

Da es heute ein strenger Tag werden wird, stand ich früher auf als sonst. Die Vorgaben von meiner Reise APP sagte 100 km und 800 m.ü.M die bewältigt werden müssen, voraus. Also war ich vor 08:30 Uhr auf dem Bike. Schon bald war ich aus der Stadt raus und kämpfte mich den Hügel hinauf. Die Gegend war eindrücklich. Mann konnte immer wieder mal das Meer und die vorgelagerten Inseln sehen. Dabei tauchte gelegentlich die neue Autobahn auf. Irgendwann nach einem Abzweiger wurde es einsam, die Autos waren weg und plötzlich war ich alleine. Auf einmal sah die Gegend wie in den Winnetou Filmen aus. Als dann noch freilaufende Pferde dazu kamen, war es perfekt. Das ging noch einige Zeit so weiter, bis schliesslich mich die realität wieder eingeholt hatte. Nach einer endlosen Abfahrt war ich dann schon fast am Ende. Nach einer Stunde war ich in Otocac im Hotelzimmer

 

20. Oktober 2017 Rijeka

Ruhetag

 

19. Oktober 2017 Labin - Rijeka (EV8, 67 km)

Die Unterkunft in Labin war etwas anderes wie ich es bisher kannte. Zum Ersten mal hatte ich eine Kochgelegenheit. Diese nutzte ich natürlich aus und bruzelte mir etwas zum Znacht zusammen. Am nächsten Morgen machte ich mich dann auf den Weg nach Rijeka. Da die Strecke eher kurz war und fast keine Steigungen vorkamen, hatte ich eine leichte Fahrt vor mir. Die Fahrt war Abwechslungsreich, am Anfang ging es noch durch die Wälder aber bald tauchte die Adria vor mir auf. Die letzten Stunden fuhr ich der Küste entlang. Als ich nach einiger Zeit in Rijeka ankam, suchte ich wieder meine zuvor gebuchte B&B Unterkunft. Danach schaute ich mir noch die Stadt an.

 

18. Oktober 2017 Vrsar - Labin (EV8, 71 km)

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück, machte ich mich auf den Weg nach Labin. Aber da musste ich wieder zur EV8 zurück. Zuerst wollte ich einen Teil der Strecke auslassen und später wieder dazu stossen. Aber nach näherem hinschauen, entdeckte ich, dass kleine Strecken der Strassen nicht richtig ausgebaut waren. Gestrichelte Linien können Probleme mit meiner Heavy-Load machen. Aus diesem Grund entschloss ich mich, den gleichen Weg wieder zurück, bis zu dem Punkt, wo ich diesen verlassen habe zu gehen und von dort wieder fortzusetzen. Nach 40 Minuten war ich wieder dort und genoss die Fahrt über fast unberührte Landschaften. Kurz vor Labin wurde der Verkehr mehr und zu allem Übel, musste ich fast 250 Meter an Höhe vernichten um nachher wieder 200 Meter Höhe zu gewinnen. In Labin suchte ich dann meine nächste Unterkunft. 

 

17. Oktober 2017 Umag, Murine - Vrsar (EV8, 55 km)

Kurz nach 09:30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Vrsar. Dazu nahm ich eine Variante der Europäische Veloroute 8. Die ist im Grundsatz gleich, aber macht zwischendurch kleinere Abweichungen. Diese führte mich in eine fast unberührte Gegend. Die Erde änderte sich vom gewöhnlichen Braun zu einem intensiven Rot. Dadurch wird der Kontrast viel Stärker und farbenfroher. Da Vrsar nicht an der genannten Route war, änderte ich die Richtung und fuhr die letzten Kilometer gemäss angaben von meinem Navi nach Vrsar. Dort angekommen bezog ich mein Hotelzimmer und besichtigte das sehr kleine aber sehenswerte Städtchen.

 

16. Oktober 2017 Umag, Murine

Ruhetag

 

15. Oktober 2017 Triest - Umag, Murine (Parenzana, 62 km)

Nachdem ich endlich aus dem Stadtverkehr rauskam, führe mich meine Route über den Parezana-Veloweg nach Umag. Dieser ist sehr unterschiedlich ausgebaut. In Italien und in Kroatien ist er nicht wirklich brauchbar aber in Slowenien ist er sehr gut ausgebaut und beschildert. Da es Sonntag war, wurde dieser sehr rege benutz und man musste sehr gut aufpassen. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und hatte ein paar Tunnels die gut zu befahren waren. Aber auch hier, ohne Navi wäre es eine sehr mühsame Sache gewesen. Als ich in Umag (Murine) ankam, suchte ich das zuvor reservierte B&B und richtete mich dort ein. Danach ging es noch in die Stadt für einen kleinen Imbiss und danach führ ich noch mit dem Fahrrad den Strand entlang. Zum Abendessen gönnte ich mir noch eine Pizza und ein Bier. Dank der guten Internet-Anbindung konnte ich noch der erste Teil meines Youtube-Video hochladen. Ach ja, mein Gastgeber ist auch aus der Schweiz und betreibt dieses B&B schon seit drei Jahren.

 

14. Oktober 2017 Triest

Besichtigung der Altstadt und Vorbereitug für den nächsten Abschnitt.

 

13. Oktober 2017 Bibione - Triest (106 km)

Nach einem ausgiebigen Frühstück, machte ich mich auf dem Weg nach Triest. Für die Route hatte ich drei verschiedene Möglichkeiten. Die Erste war die Offizielle Euroveloweg Route 8, die zweite war die Inoffizielle und die dritte war, fahren gemäss Vorgabe meines Navis Garmin Edge 1000. Ich entschied mich für alle drei und machte das Beste daraus. Mit dieser Variante war ich zum grössten Teil auf Fahrradwegen und hatte noch einen Abstecher in die Hügel von Triest mit dabei. Die Landschaft war grösstenteils flach aber das änderte sich, als ich in die Nähe von Triest kam. Dank Navi fand ich mein B&B das mitten drin war, auf anhieb. Am Abend genoss ich noch die Altstadt und erkundete noch die Umgebung.

 

12. Oktober 2017 Bibione

Eigentlich wollte ich nur einen Tag hier bleiben, aber es kam anders. Ich dachte, da ich das Video von Teil 1 bereits fertig habe, könnte ich das hier uploaden. Darum machte ich zwei Tage draus. Aber leider war die Leitung hier nicht wirklich schnell und somit konnte ich auch nach zwei Tagen, nicht das ganze Video uploaden. Hoffe, dass ich beim nächten B&B eine etwas schnellere Leiung habe. Aber so konnte ich miterleben, wie ein Sommertourismus Ort, dicht macht. Überrall wurde abgebaut, viele Läden und Restaurants waren bereits geschlossen. Kurz gesagt, es war eine Geisterstadt.

 

11. Oktober 2017 Venedig-Mastre - Bibione (92 km)

Am heutigen Tag war wieder einmal kilometer-bolzen angesagt. Grösstenteils gings über Hauptstrassen die mehr oder weniger Verkehr hatten. Als ich kurz vor dem Ziel war, hörte ich plötzlich ein geschreie. Als ich mich umschaute, sah ich zwei Tourenfahrer auf der anderen Strassenseite. Diese waren aus dem Kanton Bern und hatten auch Griechenland als Ziel. Nach einem kurzen Gespräch trennten wir uns wieder und ich machte mich auf dem Weg nach Bibione. Von hier an war es fertig mit Hauptstrassen, den ich folgte den Fahrradweg. Der Weg war holprig und machte immer wieder ein kleiner Umweg. Nachdem ich mich einquartiert hatte, machte ich noch eine kurze Besichtigung.

 

10. Oktober 2017 Venedig-Mestre

Siehe Vortag

 

09. Oktober 2017 Venedig-Mestre

Am heutigen Tag war Tourist spielen angesagt. Das Fahrrad blieb auf dem Zeltplatz und ich fuhr mit dem Bus nach Venedig. Ist schon eine andere Welt. Wo sonst Strassen sind, sind hier Kanäle. Da es nicht heiss war und sich die Anzahl der Touristen in Grenzen hielt, konnte ich den Tag geniessen. Natürlich kamen Kaffee und Süssigkeiten nicht zu kurz. 

Venedig

 

08. Oktober 2017 Vas - Venedig-Mestre (Via Claudia Augusta und München - Venedig, 114 km)

Gut gespiessen und voller Datendrang machte ich mich auf den Weg nach Venedig. Die Übernachtungen in Venedig sind reserviert, so sollten keine Überraschungen auftauchen. Der erste Abschnitt war super, diese führten mich durch schöne Hügellandschaften. Der zweite Abschnitt war zum Ko.... Die meiste Zeit musste ich auf Hauptstrassen fahren. Dafür gab es Kilometer. Der Letzte war dann ein Stundenlanges neben diversen Kanälen fahren. War herrlich, aber da diese meist aus Naturstrassen waren, gab es fast keine Kilometer. Als ich dann im Zeltplatz in Mestre ankam, war ich so ziemlich fertig und blieb daher auf dem Zeltplatz. Hier konnte ich wieder den Sommer geniessen. 

 

07. Oktober 2017 Roncegno - Vas (Via Claudia Augusta, 74 km)

Punkt 09.00 Uhr fuhr ich Richtung Feltre. In dem Wissen, dass ich dort sehr wahrscheinlich keine Unterkunft kriegen werde. Aber das war nicht tragisch, im Notfall hatte ich noch ein Zelt mit mir. Die Strecke war total anders, als die ich in den letzten Tagen gemacht hatte. Diese führte mich wieder in die Hügel und somit wurde auch der technische Teil wieder gefragt. Das stetige geradeaus fahren wird mit der Zeit einfach langweilig, auch wenn die Gegend genial ist. Der höchste Punkt dieser Tour war 911 m.ü.M und danach ging es stetig abwärts. Die Abfahrten in den einsamen Hügln waren einfach genial und ich kam mal wieder ein bisschen vorwärts. In Feltre angekommen, suchte ich das Tourist Information Center und wollte mich über die Übernachtung informieren. Leider hatte diese schon geschlossen und machten erst in 2.5 h wieder auf. Da ich keine Lust auf das ständige suchen nach Unterkünften hatte, entschloss ich mich, weiter zu fahren. Als ich in Vas ankam, schaute ich mich nach einer Unterkunft um. Auf den ersten Blick konnte ich nichts finden und somit fragte ich jemanden. Dieser sagte zu mir in einem perfektem Deutsch, da hast es gefunden, leider ist es nicht so gut angeschrieben. Auch nach dem dritten Blick fand ich keine Andeutung nach einem Hotel oder so. Ging aber trotzdem hinein und fragte danach. Nach fünf Minuten war ich in einem herrlichen Zimmer einquartiert. Dies war mein letzter halt vor Venedig und ich freute mich sehr, wieder an das Meer zu kommen.

 

06. Oktober 2017 Roncegno

Da es an meinem nächsten Ziel eine Automobil-Ausstellung gab, hatte es auch keine Unterkünfte, die frei waren. Aus diesem Grund entschloss ich mich, den Aufenthalt hier um einen Tag zu verlängern. Da nutzte ich gleich die Gelegenheit, die Bergvariante der "Via Claudia" zu machen. Nicht die ganze aber wenigstens ein ganz kleiner Teil. Da das Wetter mitspielte, konnte ich wieder einen herrlichen Tag geniessen.

 

05. Oktober 2017 Cadino, Trento - Roncegno (Via Claudia Augusta, 70km)

Ausgeschlafen und wieder fit für die Reise, machte ich mich auf den Weg nach Trento und dann weiter den Hügel hinauf  nach Roncegno. Der erste Teil war gleich wie am Vortag aber nach Trento fuhr ich am Anfang immer auf Hauptstrassen. Zum Glück waren diese kaum befahren. Als dann wieder die Apfelplantagen anfingen, begann auch wieder der Fahrradweg den ich bis Roncegno folgte. Dort angekommen begab ich mich in meine neue Unterkunft und machte mich ferig für das Abendessen.

 

04. Oktober 2017 Lana - Cadino, Trento (Via Claudia Augusta, 62km)

Nach einer sehr kalten Nacht im Zelt, machte ich mich wieder auf den Weg. Das heutige Tagesziel war Trento. Am Anfang fuhr ich nicht auf der Offiziellen Route, da diese nur am Fluss entlang ging, und ich wollte noch die hügelige Seite von diesem Tal sehen. Nach der halben Stecke traf ich wieder auf die Route und folgte diese den Rest des Tages. Die Veloroute war mit Etschradweg angeschrieben und vereinzelt kamen auch Info-Tafel der "Via Claudia Augusta". Aber da ich die ganze Route auf dem Velo-Computer habe, war ich davon nicht abhängig. Auch an diesem Tag wurde ich immer von Apfelplantagen umringt. Ist wirklich eindrücklich, wie riesig die anbaufläche ist. Da ich den ganzen Tag nie richtig auf Touren kam, entschloss ich mich, in einem B&B nahe Trento einzuquartieren. Dafür sind alle Batterien geladen sowie alle Bilder und Video Dateien gesichert.

 

03. Oktober 2017 Prad am Stilfserjoch - Lana (Via Claudia Augusta, 75 km)

An diesem Tag fuhr ich bei leichtem Nieselregen Richtung Meran ab. Wie schon am Vortag waren kilometerlange Apfelplantagen zu sehen. Plötzlich verspürte ich eine unheimliche Lust auf einen Apfel. Als ich an einem schon geernteten Bereich einen einsamen Apfel sah und dieser auch einwandfrei aussah, konnte ich einfach nicht anders. Die Fahrt war mehrheitlich sehr abwechlungsreich. Zwischendurch gab es gerade Strecken die eher langwilig waren. Dazwischen sah ich noch von der Römerzeit eine Wasserleitung die auf ca. 200 Meter gut erhalten war. Kurz vor Meran tauchten auch noch zwei Riesestühle, die aus Holz gemacht wurden, auf. In der zwischenzeit fing es heftig an zu regnen und somit machte ich wieder auf den Weg. In Meran angekommen, waren plötzlich keine Hinweisschilder mehr vorhanden und somit navigierte ich nur noch mit dem Garmin Navi. Auch nach mehreren kilometer waren keine Schilder vorhanden aber die Richtung stimmt und das war die Hauptsache. Nach dieser Odise fand ich in Lana einen Zeltplatz und verbrachte dort die Nacht.

 

02. Oktober 2017 Scuol - Prad am Stilfserjoch (Via Claudia Augusta, 68 km)

Bei schönstem Wetter machte ich mich auf den Weg Richtung Reschenpass. Zuerst war es bitter kalt, da der Fahrradweg im schatten verlief. Als ich bei Martina ankam, draf ich auf den Fahrradweg "Via Claudia Augusta" die mich bis Venedig begleiten soll. Am Reschenpass angekommen, machte ich mich auf zum See, wo ich auf die Kirche im "See" traf. Das Dorf und die Kirche wurden Opfer des Stausees. Danach ging es fast nur abwärts, da Meran nur knapp 310 m.ü.M ist. Als ich nach sechs Stunden genug hatte, machte ich halt auf dem Campingplatz in Pad.

 

01. Oktober 2017 Scuol

Aus stratigischen Überlegungen, musste ich wieder einen Freitag einziehen. Aber eigentlich war es bis zum Nachmittag regnerisch und hatte deshalb keine Lust. Dazu kam noch, dass der Vortag doch ein bisschen mehr Kraft bauchte, wie ich mir das vorgestellt hatte. Daür ging dann ich viel lieber in das berühmte Thermalbad im Dorf und genoss dort das etwas andere Nass.

 

30. September 2017 Klosters - Scuol (Hauptstrasse 28 und 27, 56 km)

Da das Wetter mitmachte, nahm ich die Route über den Flüela Pass 2383 m.ü.M. Die Alternative wäre der Veraina-Tunnel gewesen. Zuerst musste ich nach Davos. Von dort ging es dann über die Passstrasse nach Susch. Als ich oben auf dem Pass ankahm, wurde ich von einem älteren Herr gefragt, ob er für mich ein Foto machen soll. Nach getaner Arbeit, sagte er mir, dass er die Firma TDS aufgebaut hätte. TDS steht für "Tour de Swiss" und ist meine Velomarke.  Die anschliessende Abfahrt war der Höhepunk dieser Etappe und lies mich die Strapazen der letzten Stunden vergessen. Der letzte Abschnitt ging dann relativ flach durch das Unterengadin nach Scuol. Dort checkte ich in der Jugendherberge ein.

 

29. September 2017 Klosters

Mein freier Tag nutzte ich, um mit dem Fahrrad (ohne Gepäck) nach Davos zu fahren. Nun kenne ich den Weg, den ich morgen mit Vollpackung machen werde. Danach machte ich mich auf den Berg. Genauer gesagt, ich ging mit der Gotschna Luftseilbahn auf den Parsen.

 

28. September 2017 Landquart - Klosters (Velo-Route 21, 33 km)

Am heutigen Tag ging es in die Berge. Fertig war der Flache Teil. In der Regel ging es langsam aber stetig aufwärts. Die Gegend war sehr abwechslungsreich und die Zeit verging wie im Flug. Kurz nach Küblis traf ich ein Italiener, der das gleiche vor hatte wie ich. Aber eben in die andere Richtung und Nordwärts. Ich für meinen Teil, ziehe den Süden im Winter vor. Um zwei Uhr erreichte ich Klosters und quartierte mich in der Jugi ein.

 

27. September 2017  Rapperswil-Jona - Landquart (Velo-Route Div., 77 km)

Diese Route wurde geprägt durch das Velofahren direkt neben einem Gewässer. Der Anfang machte der Zürisee, gefolgt vom Lintkanal und zum Schluss noch der Walensee. Diese Route war nich wirklich eine Herausforderung, aber die Fehlenden Wegweiser, machten das Fahrrad Fahren zu einer Tortour. Aber auch am diesem Tag erreichte ich das Ziel. Beim Zeltplatz in Landquart, stellte ich mein Zelt auf und richtete mich ein. Den Rest des Tages verbrachte ich im Zeltplatz.

 

26. September 2017 Beringen - Rapperswil Jona (Velo-Route 77,86 und 53, 96 km)

Immer noch müde und ausgelaugt, von den letzten Zügel und putz Tagen, machte ich mich wieder mit dem Fahrrad auf den Weg (Route 77 und 86) Richtung Rapperswil-Jona. Da mir der erste Teil bis Winterthur bekannt war, war dies eigentlich nur Routine. Als sich aber kurz nach Winterthur noch die Route 53 auftauchte, die auch nach Rapperswil-Jona ging, entschied ich mich für die neue Route 53, die durch das Tösstal verlief. Diese war natürlich länger und hatte auch mehr Steigung zu bewältigen. Mit leichtem Nieselregen erreichte ich kurz vor 17:00 Uhr die Jugendherberge und vertrieb den Rest der Zeit dort.

Jegliche Haftung wird notorisch abgelehnt.