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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Georgien, Armenien)

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#5 Georgien Armenien

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26. April 2018 Yerevan - Täbris (Iran)

Aus Sicherheitsgründen habe ich beschlossen, die Weiterreise mit dem Bus fortzusetzen. Die Strassen sollen in diesem Abschnitt in einem sehr schlechten Zustand sein und die Wettervorhersagen sind auch nicht wirklich gut.

 

25. April 2018 Yerevan

Stadtbesichtigung.

Die Proteste gehen weiter!

 

24. April 2018 Yerevan

Stadtbesichtigung

 

18. - 23. April 2018 Tiflis - Jerewan (280 km)

Nach drei erholsamen Tagen in Tiflis, machte ich mich wieder auf, nach neuen Abenteuern. Sobald ich der Agglomeration von Tiflis entkam, wurden die Strassen auch wieder einsamer. Somit konnte ich mich wieder der Landschaft und nicht mehr dem Verkehr widmen. Die Strecke führte mich durch einsame und wunderschöne Gegenden. Das erste Ziel, was ich ansteuerte, war Wanadsor. Diese kleine Stadt liegt auf 1350 m.ü.M. Das wollte ich in zwei Tagen schaffen. Der erste Tag verlief ohne grössere Probleme und kam recht gut voran. Voll Optimismus machte ich mich auch beim zweiten Tag auf die Tour. Die ersten zwei Drittel waren gemäss Plan. Es war ein stetiges langsamen aufsteigen, von 500 auf 1350 m.ü.M. Dann kam die letzte Kreuzung, die mich zum Ziel führen sollte. Da war aber ein nicht übersehbares Schild, mit dem Hinweis «Strasse gesperrt», platziert. Voller Entsetzen von der unvorhersehbaren Neuigkeit, musste ich zuerst mal an den Strassenrand, um mich neu zu Orientieren. Dabei fielen mir zwei Herren auf, die Warnwesten trugen und nach Bauarbeitern aussahen. Zu meinem Glück konnten diese perfekt Englisch und so konnten wir uns gut verständigen. Nach ein paar Worten, stellte es sich heraus, dass die Strasse soeben wieder geöffnet wurde. Mit dieser Neuigkeit schwang ich mich wieder aufs Rad und setzte meinen Weg fort. Nach ein paar Kilometern wurde mir dann klar, wieso die Strasse gesperrt wurde. Am Anfang war die Strasse in einem ziemlich guten Zustand aber nach und nach wurde diese zu einem Feldweg oder noch schlimmer. Dadurch wurde das Vorwärts kommen sehr mühsam und jeder Kilometer musste erkämpft werden. Aber das macht das Tourenfahren ja aus. Man kann nicht immer alles im Voraus wissen. Das ist ja das Abenteuer, was ich mit dieser Reise erleben will. Als ich dann in Wanadsor ankam, war ich froh, dass ich hier ein B&B gebucht hatte. Somit konnte ich mich auf dieser Höhe von diesen Strapazen wieder erholen. Da die Wettervorhersagen für den nächsten Tag starker Regen mit Gewitter voraussagten, entschloss ich mich, einen zusätzlichen Tag hier zu bleiben.

Als ich am nächsten Morgen aus dem Fenster schaute, regnete es immer noch. Zudem kam der Schnee bis fast zur Haustüre. Somit verlängerte ich meinen Aufenthalt um einen weiteren Tag. Da die Stadt eigentlich nichts zu bieten hatte, verbrachte ich die meiste Zeit im B&B. Das war die Gelegenheit, mein Georgien Video fertig zu stellen.

Am nächsten Tag schien wieder die Sonne und es war deutlich wärmer. Mit diesen Bedingungen stand meiner Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Mein nächstes Ziel war Aparan. Dazwischen musste ich auf über 2'200 m.ü.M. Der Pass war sehr einfach zu fahren. Oben angekommen, war ich mitten in einer wunderschönen Winterlandschaft. Danach ging es nur noch abwärts. Da waren meine Bremsen wieder voll im Einsatz. In Aparas übernachtete ich, um am nächsten morgen nach Yerevan weiter zu fahren. Dabei sah ich immer wieder Leute, die gegen den Ministerpräsidenten demonstrierten. Diese machten sich hauptsächlich mit der Autohupe bemerkbar. Somit hatte ich den ganzen Tag ziemlich viel krach um die Ohren. In Yerevan war dann der Höhepunkt. Die ganze Stadt war in einem absoluten ausname Zustand. Es war ein riesen Lärm aber die Demo verlief ohne Zwischenfälle Als ich dann das Guesthouse verlies, gab es nur eine Richtung. Tausede von Leuten liefen zum Zentrum, um ihren Sieg gegen den Ministerpräsidenten zu feiern. Dieser hatte kurz zuvor seinen Rüchtritt bekannt gegeben. Somit war ich dann automatich mitten in der absoluten gewaltlosen Feier. Die ganze Stadt feierte, es war ein unglaubliches Gefühl. Alle machten mit, sogar die Polizisten. Diese aber ein wenig zurückhaltender. 

 

17. April 2018 Tiflis

Ausflug zum Botanischen Garten und noch anderes mehr.

 

16. April 2018 Tiflis

Stadtbesichtigung

 

12. - 15. April 2018 Batumi - Tiflis (375 km)

Im Gegensatz zu der Türkei, sind die Strassen nicht mehr vierspurig und haben auch keinen Fahrrad Streifen. Dafür hat es viel weniger Verkehr und es ist wieder möglich, auf Nebenstrassen auszuweichen. Da macht das Fahrrad fahren wieder Spass. Nachdem ich Batumi verlassen hatte, reduzierte sich der Verkehr massiv, so konnte ich die Kühe, Schweine etc. am Strassenrand um so mehr bestaunen. Ist immer wieder faszinierend, was so ein Länderwechsel bewirken kann. Die Moscheen wichen den Kirchen und immer wieder kamen Kreuze zum Vorschein. Im Allgemeinen sind die Georgier ärmer wie die Türken und sind leider nicht mehr so Kontaktfreudig. Die Landschaft ähnelt bis jetzt dem Schweizer Mittelland inklusive den Bergen. Tagsüber konnte ich die wunderschöne und zum Teil sehr einsame Landschaft geniessen. Die Nacht verbrachte ich im Zelt, irgendwo im Grünen. Dafür gönnte ich mir in Tiflis wieder ein Bett in einer Pension. Klar, war es nicht immer heiterer Sonnenschein aber im grossen und ganzen konnte ich die Fahrt bis kurz vor Tiflis geniessen. Der Verkehr nahm stark zu und ich schlängelte mich so durch den Grossstadt Verkehr. 

 

11. April 2018 Batumi

Ausflug zum Botanischen Garten

 

10. April 2018 Batumi

Stadtbesichtigung

 

09. April 2018 Batumi

Neues Land, bedeutet auch, ich muss wieder Landkarten besorgen. Wie auch schon in der Türkei, bekommt man diese nur sehr schwer. Wie der Zufall es wollte, sah ich das Touristen-Büro und versuchte dort mein Glück. Sie hatten welche, aber nicht in dem Massstab, welches ich wollte. Als ich nachfragte, wo man so eine bekommt, schüttelte sie nur den Kopf. Dann war auch für mich das Thema abgeschlossen. Wenn ich mehr sehen will, habe ich ja noch die Karten auf dem Handy. Danach fragte ich sie noch, ob die Route, die ich fahren will, zurzeit befahrbar sei. Da zeigte sie mit dem Finger auf einen Bereich und sagte. Dieser Abschnitt wird erst in ein paar Tagen eröffnet (Wintersperre). Erstaunt von dieser Aussage, fragte ich noch nach einer Alternativ Route. Danach lief ich noch etwas duch die Stadt und genoss das schöne Wetter.

Jegliche Haftung wird notorisch abgelehnt.