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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Iran)

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#6 Iran

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01. Juni 2018 Schiras

Abflug nach Chiang Mai

 

31. Mai 2018 Schiras

Reiseplanung und Fahrrad "einboxen"

 

25. - 30. Mai 2018 Schiras - Bandar Abbass (Qeshm/Hormuz) - Schiras (Bus)

Am späteren Abend begab ich mich zum  Bus-Terminal, um mit dem Nachbus nach Qeshm zu gelangen. Diese Fahrt dauerte fast 9 Stunden. Kaum war ich dort angekommen, wurde ich auch schon durch meinen Gastgeber Amir Daryanavard von Dargahan in meine Unterkunft gebracht. Dort war schon ein zweiter Couchsurfer. Gemeinsam machten wir dann eine kleine Rundfahrt durch die Insel Qeshm. Am zweiten Tag machten wir dann die andere Hälfte. Wir besuchten unter anderem folgende Orte.

- Korbas Cave
- Chahkuh Gorges
- Stars Valley
- Hara Forest
- Tandis Valley
- und vieles mehr

Am dritten Tag ging es dann um 13:00 Uhr mit der Fähre nach Hormuz. Als ich um 15:00 Uhr ankam, mietete ich ein TukTuk für eine Inselumrunden. Da die Insel sehr klein ist, habe ich die Weiterreise mit der Fähre nach Bandar Abbass um 18:00 geplant. Dort angekommen, wartete ich noch ein bisschen, bis mich wieder ein Nachbuss nach Schiras brachte.

 

 

24. Mai 2018 Schiras

Einfach den Tag geniessen / Reisevorbereitung

 

23. Mai 2018 Schiras

Stadtbesichtigung

 

22. Mai 2018 Schiras

Stadtbesichtigung

 

15. - 21. Mai 2018 Isfahan - Schiras (550 km)

Nach einem weiteren Abschied machte ich mich auf, Richtung Schiras. Der erste Teil war recht mühsam. Da ich nicht auf der Autobahn fahren wollte, nahm ich die Nebenstrassen. Diese führten mich durch Industriegebiete und kleinere Dörfer. Aber als ich einen kleineren Hügel bezwungen hatte, lag eine sehr eindrückliche zerklüftete Berglandschaft vor mir. Da der Verkehr sich in Grenzen hielt, konnte ich die Fahrt vollumfänglich geniessen. Kurz vor Talkhunche, wurde ich wieder zum anhalten aufgefordert. Wie schon ein paar Tage zuvor, wurde ich wieder eingeladen. Als ich dann an der genannten Adresse ankam, gab es zuerst etwas zu Essen. Danach konnte ich einem traditionellem ritual zuschauen. Ein Schaf wurde geschlachtet. Als mein Gastgeber meine verhalten bemerkte, zog er mich lachend weg und wir machten mit dem Fahrrad einen kleinen Rundgang durch das Städtchen. Ich glaube, ich war an Orten, die nie zuvor ein Tourist gesehen hatte. Nach einem leckeren Abendessen sassen wir noch etwas zusammen. Dann ging es zu Bett (am Boden)
Am nächsten Tag ging es weiter mit der Fahrt. Die Landschaft war ähnlich wie am Tag zuvor. Aber durch die Sonne und den Schatten, sah es immer wieder anders aus. In der nähe von Abadeh, suchte ich mir einen Zeltplatz und übernachtete dort.
An nächsten Tag ging es über 2555 m.ü.M. Aber dank Rückenwind und märchenhafter Landschaft war das problemlos machbar. In er nähe von Safashar übernachtete ich wieder im Zelt. 
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Pasargadae wo ich die gleichnamige Historische Site besuchte. Übernachtet habe ich dann in einem Nomaden Dorf, welches ca. 10 km landeinwärts war. Dort konnte ich das traditionelle Leben einer Familie live miterleben.
Am nächsten Tag ging es dann nach Persepolis. Als ich dort ankam, fragete ich nach einem Platz, wo ich das Zelt aufstellen konnte. Kurze Zeit später stand mein Zelt an einem sehr schönen und schattigen Ort. Als die Sonne unterging, konnte ich einen sehr schönen Sonnenuntergang mit der Kulisse von Persepois, beobachten.
Am nächsten Morgen besuchte ich für zwei Stunden die Site. Danach ging es dann nach Schiras.

 

14. Mai 2018 Isfahan

Stadtbesichtigung

 

09. - 13. Mai 2018 Hamedan - Isfahan (450 km)

Nach drei interessanten Tagen in Hamedan, war es wieder Zeit, loszufahren. Wie auch in Tabris, begleitete mich mein Gastgeber Magid, mich zu einem Kreisel, der ein bisschen ausserhalb vom Zentrum lag. Nach der Verabschiedung, machte ich mich auf den Weg nach Isfahan. Die Route hatte ich so geplant, dass ich möglichst wenig an den stark befahrenen Hauptstrassen fahren musste. Das Wetter am ersten Tag war leider nicht so gut. Musste mehrere male im Regen fahren. Zum Glück dauerte es nicht lange, bis die Sonne wieder zum Vorschein kam und ich auch noch etwas von der Landschaft sehen konnte. Diese war mehrheitlich Hügelig mit vielen Kurven. Somit war es auch abwechslungsreich. Als ich dann nach 70 km nach einem Zeltplatz umschaute, sah ich im Moment nichts. Als ich dann in ein kleines Dörfchen einfuhr, stand plötzlich ein Mann auf der Strasse. Dieser machte mir via Handzeichen zu verstehen, dass er mich zum Essen einladen wollte. Das nahm ich danken an. Kurze Zeit später, sitzte ich mit seiner Familie am Boden und wir assen etwas. Danach wollte er mich noch unbedingt sein Land Zeigen. Kurze Zeit später war ich in einem Auto und wir fuhren zu seinen Ackern, wo er Kartoffeln, Karotten, Melonen etc. anbaute. Da es schon fast dunkel war, lud er mich auch noch zur Übernachtung ein. Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Arak. Aber schon nach wenigen Kilometern wurde ich von der Polizei gestoppt. Ohne es zu Wissen, hatte ich eine Speerzone betreten. Nach einem kurzen Besuch bei der Polizei Station und einer Eskorte zu einer Kreuzung, die ausserhalb der Speerzone war, konnte ich meine Reise wieder fortsetzen. Leider musste ich meine Route verlassen und ich musste einen Umweg von mehreren Kilometern hinnehmen. Als ich dann endlich in die nähe von Arak kam, fand ich ein super Zeltplatz. Von dort konnte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen. Am nächsten Morgen ging es nach Chomein. Da ich sehr hungrig war, suchte ich einen kleinen Imbiss laden und ass dort etwas. Als ich danach wieder losfahren wollte, wurde ich von einer sehr nette Familie angehalten. Diese wollte mich unbedingt näher kennenlernen und mich zum Essen einladen. Da ich gut in der Zeit war, nahm ich die Einladung dankend an. Der Vater war Maschinenbau Ingenieur und wollte unbedingt mehr von der Schweiz wissen. Wie so viele, die ich kennengelernt hatte, wollte auch er auswandern. Nach einem sehr interessanten Nachmittag, verbrachte ich die Nacht ausnahmsweise in einem Hotel. Am nächsten Tag fuhr ich dann weiter Richtung Isfahan. Diese Strecke war für mich die Beste von der ganzen Iran Reise. Dies Strassen waren sehr wenig befahren und die Landschaft war einfach genial. Nach ca. 70 km sah ich eine kleine Oase in mitten der kargen Landschaft. Da auch noch ein paar andere Leute da waren entschloss ich mich, dort vorbeizuschauen. Dort suchte ich mir ein Plätzchen und verbrachte dort einige Zeit. Nachdem die Leute gegangen waren, baute ich mein Zelt auf und übernachtete dort.

Am nächsten Tag ging es weiter durch die karge aber noch sehr eindrucksvolle Umgebung. Als ich in Alavijeh war, mache sich ein Mann mit Handzeichen bemerkbar, da ich nichts verlieren konnte, stoppte ich neben ihm. Nach einem kurzen Gespräch über meine Reise, wollte er mehr wissen und lud mich zu sich nach Hause ein. Als ich dann in Shahin Share an der genannten Adresse ankahm, wurde ich sehr herzlich von ihm und seiner Familie empfangen.
Am nächsten Tag machte er frei und so konnten wir gemeinsam das nahegelegene wunderschöne Isfahan erkunden.

 

08. Mai 2018 Hamedan

Stadbesichtigung

 

07. Mai 2018 Hamedan

Stadtbesichtigung und Ali Sadr Cave

 

29. April - 6. Mai 2018 Tabriz - Hamedan (700 km)

Mein letzter Tag in Tabris war angebrochen. Also höchste Zeit meine Sachen zusamen zu packen und an das Fahrrad zu montieren. So das ich gleich nach dem Frühstück gleich losradeln konnte. Wie immer bekam ich ein super Frühstück. Danach war es Zeit bye bye zu sagen. Zu meiner Überraschung kam Sina auch mit und begleitete mich zu einer Stelle von wo aus ich selbst zurecht kam. Dort angekommen, wollte ich ihm noch ein Schweizer Taschenmesser schenken. Aber er lehnte es ab. Ich brauche es dringender, meinte er. Als ich sagte, dass ich noch eines hätte, änderte nichts an seiner Meinung. Somit verabschiedeten wir uns und ich fuhr Richtung Osten. Genauer gesagt, zum Urmia Lake. Von dort aus ging es nach Urmai, Saqqez, Sananday und Hamedan. Übernachtet habe ich manchmal im Zelt aber die meiste Zeit wurde ich von Leuten eingeladen und konnte auch gleich bei ihnen übernachten. Der Verkehr war ein bisschen stärker wie angenommen aber der Lärm und der Gestank von den Abgasen waren für mich OK. Habe in der Türkei schlimmeres erlebt.
Als ich noch 70 km vor Hamedan war, wurde der Himmel plötzlich schwarz. Ich ahnte schlimmes und suchte nach einem unterstand. Kurze Zeit später sah ich eine Tankstelle und fuhr gleich zu einer Stelle, wo ich vom Regen geschützt war. Es ging nicht lange, da fing es an zu schütten. Die freundlichen angestellten von der Tankstelle boten mir noch einen Tee an, den ich an einem warmen Ort einnehmen konnte. Als ich dann wieder draussen war, dauerte es nicht lange, bis ein Auto neben mir auftauchte. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass er nach Hamedan fährt. Da es immer noch regnete, bot er mir eine Mitfahrgelegenheit an. Diese nahm ich dankend an. Das Fahrrad konnte ich auf der Ladefläche verstauen. Da wir uns gut verstanden, konnte ich auch gleich die nächsten drei Tagen bei ihm und seiner Frau übernachten.

 

28. April 2018 Tabiz

Stadtbesichtigung mit Sina

 

27. April 2018 Tabriz

Nach dem Frühstück konnte ich dank Sina meinem Gastgeber meiner SIM-Karte etwas Guthaben für den Datentransfer bereitstellen. Was dank der Arabische Schrift für mich unmöglich war. Zudem habe ich auch kein Iranisches Bankkonto. Nach einigen versuchen war mein Reserve Handy im Iranischen Telefon Netz und konnte auch als Hotspot gebraucht werden. Danach ging es mit seinem Freund zu einem nahegelegenen sehr schönes Tal, wo wir dann wie zu alten Zeiten in einem entsprechenden Restaurant zu Mittag assen. Als wir dann wieder zurück in der Stadt waren, fuhren wir noch zu seinem Englisch Lehrer, um ein Buch abzuholen. Nach einem sehr Interessanten und langem Gespräch, verabschiedeten wir uns wieder und fuhren nach Hause. Als höhepunkt gab es noch kuzr vor Mitternacht ein Traditionelles Abendessen. Das wir natürlich am Boden sitzend einnahmen.
An diesem Tag konnte ich mehr über das Land und Leute erfahren, wie ich mir das je vorstellen konnte. Die Bewohner sind sehr herzlich und hilfsbereit. Leider hinterlassen die grossen Probleme des Landes auch spuren bei der Bevölkerung. Besonders bei den Jugendlichen. Das wurde mir an diesem Tag unmissverständlich mitgeteilt.

 

26. April 2018 Tabris

Heute war ein ganz besonderer Tag. Denn heute werde ich ausnahmsweise nicht mit dem Fahrrad, zum nächsten Ziel fahren, sondern mit dem Bus. Da mir jeder etwas anderes erzähle, war ich auch wieder entsprechend nervös. Irgendwie war die Kommunikation innerhalb der Busgesellschaft etwas kreativ. Da ich so oder so vor hatte, mehr als eine Stunde früher dort zu sein, beruhigte mich etwas. Diese Entscheidung war genau richtig. Denn der Bus fuhr nicht wie angekündigt um 10. 30 Uhr sondern schon um 09.45. Die Begründung war nur, dass der Kurs von gestern wegen dem Streik annulliert wurde. Was für mich nicht wirklich einleuchtend war. Somit war ich dann etwas unter Zeit Druck. Dank der Routine schaffte ich in kürzester Zeit, das Fahrrad und die Taschen zu verstauen. Kaum sittzte ich im Car, da fuhren wir auch schon davon. Als wir etwas ausserhalb von Yerevan waren, kam schon der erste Streikposten. Dieser hielt uns für 1 ½ Stunden auf. Nach knapp einer Stunde folgte dann der zweite und der dritte. Da die Busfahrt schon ohne Zwischenfälle 16 bis 17 Stunden dauerte, war das für alle im Bus ,nicht wirklich Ideal. Aber da alle voll hinter dem standen, gab es auch keinen Grund, gereizt zu sein. Alle nahmen es einfach hin. Danach ging es auf den überaus holprigen und kurvenreichen Strassen weiter Richtung Armenischer-Iranischer Grenze. Dort ging dann die ganze Prozedur auch über eine Stunde. Aber dadurch hatte ich Zeit, dank meiner Mitreisenden, bereits etwas Iranisches Gelt einzutauschen und eine Iranisch SIM-Karte zu besorgen. Da dies seit kurzem, für Ausländer nicht mehr möglich ist, schenkte mir ein Mitreisender seine alte SIM-Karte. Als ich die Karte und das Guthaben bezahlen wollte, lehnte er das strikte ab. Als dann der Bus nach gründlichster Kontrolle vorfuhr, stiegen wir alle wieder ein und setzten unsere weiterhin sehr holprige Fahrt fort. Als wir dann endlich in Tabriz ankamen, montierte ich wieder meinen Sattel ans Fahrrad und hänge meine Taschen an die Träger. Danach ging es zu meiner nächsten Unterkunft. Da ich dieses Mal über «Warmshower» etwas organisiert hatte, war ich in einer Gastfamilie eingeladen. Da die Gastfamilie wusste, dass ich etwa um 06.00 Uhr eintreffen würde, war das SMS auch kein Problem. Nach einem kurzen Gepräch mit dem Gastgeber ging ich dann sofort ins Bett.

 

Jegliche Haftung wird notorisch abgelehnt.