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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Thailand)

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#7 Südost Asien (Thailand)

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26. - 29. Juni 2018 Bangkok - Poipet, Kambodscha (240 km)

Eigentlich wollte ich noch ein paar Tage länger hier bleiben, aber da mein Visum in ein paar Tagen abläuft, musste ich weiter. Heute lies ich mir Zeit, da ich nur 34 km geplant hatte. Somit schlief ich etwas länger und genoss danach das super Morgenessen. Dann ging es zum Flughafen, der genau an der anderen Seite von Bangkok ist. Das bedeutet, dass ich heute quer durch die Stadt fahren musste. Aber das meisterte ich mit links. Ich war sehr positiv überrascht. Habe viele male gehört, dass hier ein übler Fahrstil herrscht. Das kann ich auch nach dieser Fahrt nicht bestätigen. Die Fahrt war für mich sehr interessant und konnte gleich noch das wirkliche Bangkok sehen. Das wie bei vielen anderen Orten vom Touristischen Plätzen etwas abweicht. Als ich dann beim Flughafen ankam, suchte ich das Hotel und danach ging es noch auf Erkundungs Tour. Bei der Suche nach einer Unterkunft, sah ich, das ganz in der Nähe ein Fahrrad Laden ist. Dieser wollte ich noch sehen. Als ich dann drin war, fragte ich, ob sie Karton hätten, um das Velo für den Flug "einzuboxen". Als er das mit einem JA und mit einem Wink in die hintere Ecke andeutete, war ich sehr erleichtert. Das war alles was ich eigentlich wissen wollte und verlies dankend den Fahrrad Laden.
Am nächsten Morgen verlies ich das Hotel wieder etwas früher. Den für heute waren über 90 km geplant. Dieser Abschnitt war sehr mühsam. Der Erste Teil war noch in Ordnung aber dann wurde die Strasse erneuert. Das hiess, sehr viele Umleitungen und lange Strecken auf ungeteerten Strassen. Das Ganze zog sich über 10 km. Als die Baustelle dann endlich fertig war, begann es leicht zu regnen. Nach ein paar Minuten wurde es plötzlich dunkel und ein Gewitter war in Anmarsch. Zum Glück sah ich gleich darauf eine Strassenbeiz mit einem riesigen Dach. Kaum war ich drin, da begann es mächtg schütten. Da es gerade Mittagszeit war, bestellte ich mir etwas zu Essen. Nachdem ich fertig war, war das Gewitter auch fast durch. Nach ein paar Minuten fuhr ich dann wieder weiter. Den Rest der Strecke war wieder alles in Ordnung und so konnte ich gute Kilometer machen. Als ich dann in Khao Hin Son angekommen war, suchte ich mein nächstes Guesthouse und erkundete noch die kleine Stadt.
Am nächsten Tag ging es dann nach Sakaeo. Diese Fahrt war im Gegensatz zu den anderen recht langweilig. Es ging mehrheitlich geradeaus. Dafür konnten wieder gute Kilometer gemacht werden. Als ich ankam, quartierte ich mich wieder in die neue Unterkunft ein. Da die Stadt eigenlich nichts zu bieten hatte, blieb ich in meinem Zimmer und machte das YouTube Video über Thailand fertig. Tags darauf ging es dann über die Grenze nach Kambodscha. Auch diese Fahrt war recht langweilig. Die Gegend sah mehr oder weniger immer gleich aus. Plötzlch war die langersehnte Grenze zu Kambodscha vor mir. Das hiess für mich wieder ein gewaltiger Wechsel. Den ab hier ist nicht nur die Währung anders, sondern ab hier wird auch wieder rechts gefahren. Aber zuerst einmal mischte ich mich in das Menschengewimmel und suchte den Weg zu den verschiedenen Stationen. Leider war das Fotografieren etc. verboten, sonst hätte ich einige Bilder zum schmunzeln anbieten können.

 

25. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

24. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

23. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

22. Juni 2018 Kanchanaburi - Bangkok (Zugfahrt)

Aus diversen Gründen (Bequemlichkeit, Erholung, Zeit etc.) entschloss ich mich, die Weiterfahrt mit dem Zug zu machen. Da ich noch nie in meinem Leben dritte Klasse gefahren bin, wollte ich auch das mal erleben. Ich muss sagen, die Wagen die hier im Einsatz waren, konnten bei uns auch vor 50 Jahren, keine Zulassung bekommen. Aber was solls. Es soll ein Abenteuer sein und nicht 0815. Auch so konnte ich die Fahrt geniessen. Nach dem wir an der Endstation der Strecke angekommen sind, musste ich noch ein paar Kilometer bis zu meiner Unterkunft radeln. Alle sagten, die Fahren hier wie verrückte. Das kann ich nicht bestätigen, die Fahren genau so, wie anderswo auch :-)

 

21. Juni 2018 Kanchanaburi

Stadtbesichtigung / Ruhetag

 

20. Juni 2018 Dan Chang - Kanchanaburi (120 km)

Heute führte meine Strecke mehrheitlich durch flaches Gebiet. Dazwischen ging es manchmal durch Kilometer lange geradeaus Strecken. Diese waren sehr langweilig und mühsam zu fahren. Da der Himmel strahlend blau war, waren die Temperaturen entsprechend hoch. So viel geschwitzt wie heute, hatte ich schon lange nicht mehr. Zum Glück kam immer wieder eine Waldstrecke, somit konnte ich zwischendurch im Schatten fahren. Da der Verkehr recht massiv zugenommen hatte, wurde es recht mühsam. Die letzten Kilometer musste ich recht kämpfen. Aber nach 120 km war ich endlich am Ziel. Nach dem einrichten im Guesthouse, schaute ich noch die nähere Umgebung an.

 

17. - 19. Juni 2018 Tak - Dan Chang (310 km)

Auch dieser Streckenabschnitt führte mich durch wunderschöne Tropen-Landschaften. Es war bei weitem nicht mehr so wild, wie bei den letzten Abschnitten. Die Gegend war etwas Flacher, somit konnten ich auch wieder grössere Strecken machen. Übernachtet habe ich in der ersten Nacht im Zelt. Da es seit Tak nicht mehr geregnet hatte, konnte ich den Abend trocken  in einem "Obstgarten" verbringen. Die beiden anderen Nächte gönnte ich mir wieder ein Zimmer. Wobei ich in der zweiten Nacht etwas privates direkt am See gefunden hatte. In Dan Chang war ich wieder im Hotel. Das Wetter wurde auch wieder besser. Der Regen hat aufgehört und dafür kam die Sonne zum Vorschein. Natürlich wurde es auch wieder heisser. Aber durch den Fahrtwind wurde es ein bisschen erträglicher. 

 

12. - 16. Juni 2018 Mae Sariang - Tak (305 km)

Da es wieder mal eine längere Tour werden würde, machte ich mich rechtzeitig auf den Weg. Zuerst ging es durch kleinere Dörfer. Überall wo man hinschaute, waren Micro Läden. Nach einigen Kilometern verschwanden diese und dann war ich plötzlich im Urwald. Zuerst ging es auf 400 Meter Höhe, nach einer längeren Abfahrt wurde es dann Ernst und ich musste wieder auf über 800 m.ü.M. Als ich dann endlich das auf und ab auf dieser Höhe auch hinter mich gebracht hatte, fing es an zu regnen. Zum Glück kam rechtzeitig ein Unterstand und ich beschlagnahmte diesen, in Sekunden Bruchteile. Als ich mich herumschaute, sah ich gleich hinter mir einen grösseren Unterstand. Da dieser nicht in Gebrauch war, baute ich mein Zelt unter diesem auf. Da es nonstop regnete, war ich dort für den Rest der Zeit, an einem trockenen Ort.
Am nächsten Morgen ging es noch einmal ein bisschen hoch, aber dann kam die Abfahrt. Da die Strassen nicht immer so gut waren, musste ich immer wieder ziemlich abbremsen. Somit konnte ich nicht wie gedacht, Kilometer bolzen. Als ich dann unten angekommen war, ging es dann mehr oder weniger gerade aus. Der Weg führte mich ziemlich nahe an der Grenze zu Myanmar vorbei. Was mir aufgefallen ist, waren die unzähligen Check-Points, die alle paar Kilometern auftauchten. Aber da hier nicht wirklich kontrolliert wurde, fuhr ich wie die anderen auch, mit reduziertem Tempo durch. Als ich dann nach 130 km ziemlich müde in Mae Ramat ankam, suchte ich das Hotel und richtete mich dort ein. Am nächsten Morgen lies ich mir Zeit, da das nächste Ziel nur 40 km entfernt war. Als sich die Regenwolken verzogen hatten, machte ich mich wieder auf den Weg nach Mae Sot. Auch dort bezog ich ein Hotel und blieb dort ganze zwei Tage. Die letzten paar Tage waren schon ziemlich anstrengend. Natürlich mussten meine Kleider auch mal wieder "richtig" gewaschen werden.
Ausgeruht und mit sauberen Kleidern, machte ich mich auf nach Tak. Dazu musste ich zuerst von 300 auf 600 m.ü.M. Danach gab es wie üblich eine kleine Abfahrt um nachher wieder auf sehr mühsame Art auf 880 m.ü.M. zu gelangen. Leider wird die Strasse zusätzlich noch ausgebaut. Das bedeutete, dass es sehr viele Baustellen und Umleitungen dazwischen hatte. Aber auch diese Herausforderung meisterte ich. In der Hälfte verschwanden die Baustellen und das Fahren wurde wieder einfacher. Der letzte Drittel war dann eine wunderschöne Abfahrt. Da fast kein Verkehr herrschte, machte das ganze doppelt so viel Spass. In Tak angekommen, fuhr ich zu meiner neuen Unterkunft. Danach schaute ich mir noch die Stadt etwas genauer an.

 

05. - 11. Juni 2018 Chiang Mai - Mae Sariang (413 km)

Nach der Verabschiedung von meiner Gastgeberin, machte ich mich auf, nach Nordwesten. Genauer gesagt, nach Pai. Dieser Ort erreichte ich mit einer wunderschönen zweitägigen Fahrt. Zwischendrin konnte ich am King-Viewpoint im Zelt Übernachten. In Pai war ich in einen Packpacker. Am nachfolgenden Tag, schwang ich mich auf das Velo und gelangte so zu den Sehenswürdigkeiten. Am liebsten wollte ich noch einen Tag länger bleiben aber ich hatte noch einige Kilometer abzustrampeln. So machte ich mich auf Richtung Mae Hong Son. Die Landschaft war auch hier sehr hügelig. Somit musste ich sehr viele Höhenmeter machen. Dafür wurde ich immer wieder mit einer erfrischenden Abfahrt belohnt. Da es sehr schwierig war, einen geeigneten Zeltplatz zu finden, entschloss ich mich, nach Ban Me Lanna zu fahren. Dort waren die Höhlen und somit auch einige Unterkünfte. Kaum hatte ich mein Zimmer bezogen, da fing es an, mächtig zu Schütten. Nach 10 Min. war alles wieder vorbei und so konnte ich noch den Ort erkunden.

Am nächsten Morgen ging es nach Mae Hong Son. Der Weg führte mich durch dichten Urwald. Der Verkehr war sehr gering, dafür waren die Geräusche neben der Strasse umso Lauter. Tiere hatte ich keine gesehen, dafür machten die Grillen einen Ohren betäubenden Lärm. In Mae Hong Son suchte ich das zuvor reservierte Gasthaus und verbrachte dem Rest des Tages an diesem Ort. Am nächsten Tag ging es nach Khun Yuam. Diese Strecke war im Vergleich sehr einfach, da es fast keine Steigungen mehr hatte. Dafür regnete es fast die ganze Zeit. Zum Glück war die Sicht gut und so konnte ich trotzdem die Gegend geniessen. Dazu kam, dass der Regen die Hitze etwas erträglicher machte. Der letzte Abschnitt zu Mae Sariang war im Grossen und Ganzen gleich wie am Vortag. Die grossen Steigungen nahmen ab, dafür gab es auch mal gerade Strecken. Dank der guten Strassen, kam ich sehr gut voran. Als ich um 16:00 Uhr im Ort ankam, suchte ich wieder mein Gasthaus und erkundete nachher noch die nähere Umgebung.

 

04. Juni 2018 Chiang Mai

Stadtbesichtigung

 

03. Juni 2018 Chiang Mai

Stadtbesichtigung mit dem Fahrrad (ohne Gepäck).

 

02. Juni 2018 Chiang Mai

Am nächsten Morgen montierte ich wieder mein Fahrrad zusammen. Dabei viel mir auf, dass meine Trägerhalter am Vorderrad, stark gelitten haben. Aber nach 12'000 km innerhalb eines Jahres mit unter anderem sehr schlechten Strassen, ist das kein Wunder. Da ich Kabelbinder dabei hatte, versuchte ich, das Problem wenigsten provisorisch zu lösen. Die weiteren Kilometern werden das weitere vorgehen bestimmen. Den Rest des Tages, verbrachte ich mit Shirley. Sie zeigte mir die nähere Umgebung und wir verbanden es auch gleich mit einem Grosseinkauf und einem Ausflug zu einem traditionellen Markt.

 

01. Juni 2018 Chiang Mai

Kurz vor Mitternacht landete ich in Chiang Mai. Da ich bereits den dritten Flug innerhalb von 20 Stunden hatte, war ich entsprechend müde. Aber dank meiner neuen Gastgeberin Shirley und der Problemlosen Beförderung meines gesamten Gepäcks, war ich innerhalb kürzester Zeit in meinem neuen Zuhause. Nach einem kurzen Gespräch und natürlich einer längeren Dusche, begab ich mich hudemüde zu Bett.

 

Jegliche Haftung wird notorisch abgelehnt.