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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Neuseeland)

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#11 Neuseeland

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12. Dezember 2018 Melbourne - Auckland (Flug)

Bis zur Landung in Auckland, verlief alles normal. Aber am Baggage Cleam, wartete ich vergebens auf mein Fahrrad. Als ich dann am Schalter Nachfragete, wurde mir gesagt, dass es mit einem der nächsten Flieger kommt. Etwas erstaunt von dieser Tatsache, fragte ich nach dem Grund. Die Antwort war, dass die in Melbourne das dauernt machen. Was mir aber auch nicht weiterhalf. Anstelle einer kleinen Biketour musste ich mit einem Buss ins Zentrum. So war ich recht schnell im Zentrum, gesehen habe ich aber nichts! Nach ca. 5 Stunden, wurde mir das Fahrrad bis vor die Haustüre geliefert. So blieb mir wenigstens den ganzen Zoll etc. mit dem Riiiiesen Karton erspart. Hatte natürlich auch seine Vorteile.



13. - 15. Dezember 2018 Auckland

Habe das Fahrrad wieder zusammengeschraubt und bereits einen ersten Ausflug zu Mt. Eden gemacht.
Gemacht habe ich eigentlich nicht viel. In erster Linie habe ich mich ausgeruht und viel gegessen. Natürlich  habe ich auch die wunderschöne Stadt angeschaut. Die Erkältung, die ich in Melbourne eingefangen habe, ist zum Glück fast wieder weg.
Unter anderem habe ich mir eine NZ SIM-Karte gekauft. Von nun an, bin ich unabhängig vom WLAN.

 

16. - 18. Dezember 2018 Auckland - Paihia (277 km)

Die Reise nach Norden ging zuerst durch das Stadtzentrum. Genauer gesagt, zum Hafen. Von dort aus, nahm ich die Fähre, die mich nach Devenport brachte. Danach ging es mit dem Fahrrad durch die Vororte von Auckland. Die Route führte mich mehr oder weniger der Küste entlang nach Warkworth. Dort war ein kleiner Zeltplatz, wo ich übernachtete.
Am nächsten Tag ging es nach Whangarei. Gleich neben dem Zeltplatz war der berühmte Wasserfall, den ich sofort nach dem Einchecken erkundete.
Danach ging es nach Paihia. Dieser Ort is in der "Bay of Island" und ist gleich neben Waitangi, dem Gründungs Ort von Neuseeland. Dieser Ort erreichte ich durch eine kaum befahrene Küstenstrasse. Am Schluss musste ich noch für eine kurze Zeit auf eine Fähre, da mich noch ein Meeresarm vom Festland trennte.

 

19. - 20 Dezember 2018 Paihia

Unter anderem habe ich den Nahegelegenen Neuseeländischen Gründungs Ort Waitangi angeschaut. Nach einer sehr interessanten Führung und einer keinen Show-Einlage erkundete ich noch das kleine Städtchen.
Ausser faulenzen und das Leben geniessen, habe ich noch in der Bay of Islands mein können mit dem SUP, ein bisschen aufgefrischt. Leider hatte es ein bisschen viel Wind.

 

21. - 24. Dezember 2018 Paihia - Cape Reinga - Ahipara (330 km)

Am ersten Tag war Awanui das Tagesziel. Dies erreichte ich auf Nebenstrassen, die kaum befahren waren. Zwischen durch machte ich noch einen kurzen Stop in Mangonui. Das war ein Idealer Zeitpunkt, für eine Pause und um etwas Essen einzukaufen. Danach ging es nach Awanui.
Tags darauf ging es zum Cape Reinga, dem eigentlichen Höhepunkt. Leider wurde das Wetter immer schlechter. Ab Te Kao, war es dann dauerregen. Somit blieb mir nichts anderes übrig, das Etappenziel, bei Regen anzuschauen. Da die Sicht immer noch gut war, konnte ich trotzdem etwas sehen. Danach ging es zum Zeltplatz. Dieser war zum Glück nur wenige Kilometer davon entfernt. Als ich dort ankam, hörte es für ein paar Minuten auf zu regnen, so konnte ich wenigstens das Zelt im trockenen aufstellen. Dieser Zeltplatz war direkt am Meer.
Am anderen Morgen, ging es wieder den gleichen Weg zurück. Zwischendurch besichtigte ich noch die Sanddünen. Da ich keine Lust hatte, im nassen Sand herumzulaufen, schwang ich mich wieder auf das Fahrrad und setzte meine Reise fort. Auch dieser Tag war dauerregen angesagt und das fahren war eher mühsam. Als ich dann endlich in Pukenui ankam, ging ich zum Zeltplatz. Leider musste ich heute das Zelt im Regen aufstellen.
Am letzten Tag ging es nach Ahipara. Dieser Abschnitt war recht langweilig und da es weiterhin regnete, auch mühsam. Die meiste Zeit ging es mehr oder weniger gerade aus. Der Verkehr wurde dichter und am Strassenrad waren vermehrt Häuser zu sehen. Als ich endlich Nass bis auf die Knochen im YHA in Ahipara  ankam, war ich dann schon sehr erleichtert .

25. Dezember 2018 Ahipara

Kurz nach der Ankunft, wurden zuerst ALLE Kleider gewaschen. Diese waren durch den Dauerregen nicht mehr zu gebrauchen. Als am anderen Tag die Sonne rauskam, wude das Zelt, Schlafsack etc. zum trocknen, draussen auf die Leine gelegt. In der Zwischenzeit, schaute ich mir noch das Örtchen an. Natürlich wurde das Fahrrad geputzt und die Kette etc. wieder geölt. Diese hatte durch den Regen und die Nähe zum Meer etwas Pflege dringend nötig.

 

26. - 27. Dezember 2018 Ahipara - Dargaville (175 km)

Dieser Streckenabschnitt war eigentlich so, wie ich das erhofft habe. Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Fahrt. Klar gabe es zwischendurch mal wieder heftige Steigungen. Da diese aber nicht lange dauerten, konnte ich diese gut meistern. Der beste Helfer war diesmal auch dabei. Das Wetter spielte wieder mit und so konnte ich bei angenehmen Temperaturen meine Strecke abbedalen. Kurz vor meiner nächsten Unterkunft in Opononi, musste ich noch auf eine Fähre, die mich auf die andere Seite des Meeresarms brachte.
Nach einer sehr schönen Zeit an diesem Ort musste ich aber wieder weiter. Zuerst musste ich aber von NULL auf über 360 m.ü.M. Danach hatte ich das gröbste geschaft. Von jetzt an, konnte ich eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke abfahren. Kurz vor Dargaville nahm der Verkehr stärk zu. Zum Glück, sagte mir mein Navi, dass ich auf einer Nebenstrasse abzweigen musste. Danach war ich wieder alleine auf der Strasse. Als ich am Campingplatz ankam, richtete ich mich wieder ein und sah mir noch das Städtchen etwas genauer an.

 

28. - 30. Dezember 2018 Dargaville - Auckland (210 km)

Eigentlich wollte ich hier noch einen weiteren Tag bleiben. Aus dem einfachen Grund, da es zwischendrin fast keine Unterkünfte in meiner Distanz gab. Somit hätte ich danach zwei Monsteretappen machen müssen. Aber nach einem Gespräch mit dem Campingplatz Eigner, änderte ich meine Meinung. Mit einer kleinen Änderung meiner Route, konnte ich einen weiteren Campingplatz erreichen. Somit brach ich etwas verspätet zu dem 50 km entfernten Campingplatz in Paparoa, auf. Die Strecke war am Anfang eher Flach aber nach der Hälfte, kamen dann auch noch ein paar Steigungen, was das Fahren etwas interessanter machte. Als ich nach ca. 4 Stunden dort ankam, richtete ich mich wieder auf dem Campingplatz ein.
Am nächsten Morgen stand ich etwas früher auf, da ich heute über 120 km machen musste. Zum Glück war der Himmel leicht bedeckt und bei 20 Grad, herrschten perfekte Temperaturen. Am Anfang waren die Strassen kaum befahren. Das änderte sich aber Schlagartig, als ich in den "Highway 1" einbiegen musste. Nach ein paar Kilometer konnte ich auf die 16 ausweichen. Leider herrschte auch dort ziemlich viel Verkehr. Da aber nur kleinere Fahrzeuge hier fahren konnten, war das aber kein Problem. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich, da es immer etwas auf und ab ging. Natürlich gab es auch unzählige Kurven zu meistern.  Als ich in Parakei ankam, war ich ziemlich erschöpft. Dank des schönen Campingplatzes und der Dusche, konnte ich mich rasch von den Strapazen erholen. 
Heute war Auckland das Ziel. Gleich am Anfang, hatte ich eine grösser Steigung zu meistern. Dafür hatte ich danach eine sehr schöne und angenehme Fahrt in einer atemberaubenden Umgebung. Als ich dann kurz vor Auckland war, konnte ich auf einen Fahrradweg, der mich fast bis zum YHA brachte. Da dieser die meiste Zeit neben der Autobahn verlief, war es nicht wirklich angenehm. Dafür hatte ich keine Autos auf meiner Spur. Als ich im Hostel ankam, verstaute ich meine Sachen und genoss noch den Restlichen Tag.

 

31. Dezember 2018 - 01. Januar 2019 Auckland

In erster Linie ruhte ich mich aus. Am Nachmittag ging ich noch zur Bibliothek. Den da hatte es einen viel schnelleren Internet Anschluss, wie im Hostel. Da ich meine Videos Online sichere, bin ich manchmal auf einen Highspeed Anschluss angewiesen.  Um 19.00 Uhr begab ich mich zum Hafen, den von dort aus, hatte man die beste Sicht auf das Feuerwerk. Da noch verschiedene Sänger ihre Songs sangen, verging die Zeit bis zum Feuerwerk das un 00.00 Uhr stattfand, wie im Fluge. Komischerweise wird hier nicht einmal an Silvester mit Champagnier angestossen. Absolut niemand hatte eine Flasche oder ähnliches bei sich.
Am nächsten Tag plante ich noch meine Weiterreise und versuchte, nichts zu machen.

 

02. - 06. Januar 2019 Auckland - Rotorua (425 km)

Der erste Teil nach Whitianga bewältigte ich, dem ich die Fähre nach Coromandel nahm. Somit konnte ich einen nicht wirklich interessanten Teil auslassen und konnte einen Tag einsparen. Kaum hatte ich die Fähre verlassen, konnte ich in einer wunderschönen Gegend meine Reise fortsetzen.

Am zweiten Tag machte ich mit meinem Fahrrad einen Tagesausflug zur "Hot Water Beach" und zur "Cathedral Cove".
Früh am Morgen machte ich mich auf nach Whangamata. Die Fahrt dorthin war sehr abwechslungsreich. Ganz am Anfang musste ich mit einer Fähre einen Meeresarm überqueren. Da ich dies schon am Vortag beim Tagesausflug machen musste, war das schon fast Routine. Am Anfang konnte ich mit sehr wenig Verkehr meine Kilometer machen. Zwischendurch war das Verkehrsaufkommen aber sehr stark. Da es das letzte Wochenende vor dem allgemeinen Arbeitsbeginn war, waren noch an den Küstenorten zahlreiche Veranstaltungen angesagt. Als ich diese wieder hinter mir hatte, war der Zustand wieder im grünen Bereich. Als ich in Whangamata ankam, suchte ich den Zeltplatz und stellte mein Zelt auf. Danach genoss ich noch das kühle Nass und genoss noch den Rest des Abends.
Danach war ein Camping Platz kurz vor Tauranga mein Tagesziel. Die gemachten Erfahrungen vom Vortag wiederholten sich hier. Der grosse Unterschied war, dass ich auf den "Highway 2" musste. Das war nicht wirklich angenehm. So war ich froh, als ich um 15.00 Uhr den Camping Platz erreichte.
Heute war das Ziel Rotorua. Da ich ziemlich genau auf Null war und der Höchste Punk dieser Tour sich auf 550 m.ü.M. befand, musste ich gleich am Anfang, ziehlich kräftig in die Pedalen treten. Dafür konnte ich danach die Abfahrt um so mehr geniessen. Kurz vor Rotorua viel mir ein fürchterlicher Gestank auf. Dieser soll mich noch eine ganze Zeit beschäftigen. Wo die Erde kocht, da kommen auch andere Gerüche zum Vorschein. Aber da ich das schon vorher gewusst hatte, konnte ich gut damit umgehen. Nach dem einchecken im YHA erkundete in noch die nähere Umgebung.

 

07. Januar 2019 Rotorua

Besuch beim "Whakarewarewa Thermal Village". In der Zwischenzeit wurde an meinem Fahrrad die Kette und die Bremsbeläge hinten, ausgetauscht. Zudem wurde das Hydraulik Öl an der Hinterbremse erneuert. 

 

08. - 09. Januar 2019 Rotorua - Taupo (90km)

Heute ging es Richtung Taupo. Die Fahrt am ersten Tag war sehr abwechslungsreich. In der Regel konnte ich auf einem Fahrrad Weg sein. Leider war er immer wieder neben einer stark befahrenen Hauptstrasse. Aber zwischendurch ging es ein bisschen weiter weg und so war die Fahrt recht angenehm. Als ich in Waiotapu ankam, ging ich zuerst zum "Wonderland". Dort konnte ich ein sehr eindrückliches Geothermalgebiet sehen. Es qualmte überall und die Seen hatten immer wieder verschiedene Farben. Danach ging ich zu dem nahegelegenen Camping Platz.
Tags darauf machte ich mich auf nach Taupo. Zum Glück konnte ich eine Nebenstrasse nehmen, die parallel zur Hauptstrasse verlief. Da es die meiste Zeit gerade aus ging, war das sehr mühsam. Als ich in Taupo ankam, ging ich zum YHA und checkte ein. Danach schaute ich mich noch etwas um.

 

10. Januar 2019 Taupo

Ruhetag

 

11. - 14. Januar 2019 Taupo - Wanganui (260 km)

Mein erstes Tagesziel war Turangi. Dieses kleine Städtchen, erreichte über die Hauptstrasse 2. Wie gewohnt, war der Verkehr höher wie auf den Nebenstrassen. Aber leider war dieser der einzige Weg dorthin. Die Fahrt führte den Lake Taupo entlang und hatte nur eine nennensnwerte Steigung. Da ich immer noch mit einer Erkältung kämpfte, machte ich an diesem Tag nur 50 km.
Am nächsten Tag war das "National Park Village" das Ziel. Da ging es immer in eine Richtung, nähmlich aufwärts. Als ich die 917 m.ü.M geschaft hatte, ging es dann nur noch leicht abwärts. Die ganze Strecke war wirklich toll abzufahren. Den an den Strassenrändern hatte es sehr viel "Gestrüp" die in der schon einmalige Vulkan kulisse, noch mehr Farbe verliehen.
Am dritten Tag machte ich die Berühmte "Tongariro Alpine Crossing". Leider spielte das Wetter heute nicht mit, aber ich sah zwischendurch doch noch sehr schöne Landschaften.
Da die Wettervorhersagen alles andere wie schön waren, so verlies ich den National Park Richtung Wanganui. Die ganze Nacht hatte es sehr stark geregnet. Aber als ich in voller Regenmontur abfahrtsbereit war, konnte ich schon die ersten Sonnenstrahlen sehen. Kaum war ich auf der Strasse, hatte ich beste Bedingungen. Da es immer noch bitterkalt war, lies ich meine Regensachen an. Den diese waren den perfekten Windschutz. Die Fahrt war wieder einmal ein Highlight. Die Natur zeigte sich von der schönsten Seite. Die meiste Zeit war ich alleine auf den Strassen, somit konnte ich die Fahrt voll geniessen. Da ich noch nicht wusste, wo ich übernachten werde, schaute ich immer wieder auf mein APP, das mir sagte, wo die Zeltplätze etc. sind. Da ich aber so gut unterwegs war, und noch nicht müde war, lies ich alle Zeltplätz hinter mir. Als ich dann kurz vor Wanganui war, entschloss ich mich, das YHA anzufahren. Nach 136 km war ich dann doch etwas müde. 

 

15. Januar 2018 Wanganui

Ruhetag

 

16. - 19. Januar 2019 Wanganui - Wellington (330 km)

Nach dem heftigen Sturm vom Vortag, zeigte sich das Wetter wieder von der guten Seite. Das war Grund genug, das schöne Wanganui zu verlassen und Palmerston North anzusteuern. Da ich den grossen Highway 3 bis auf wenigen ausnahmen vermeiden konnte, war der Verkehr auch entsprechend mässig. Die Fahrt war nicht wirklich spetakulär aber dafür konnte ich gute Kilometer machen. Als ich in Palmerston North ankam, ging ich wieder zum Campingplatz und danach schaute ich mir noch die Stadt etwas genauer an.
Eketahuna war das nächste Ziel. Die Fahrt dorthin war wieder sehr interessant und abwechslungsreich. Auf fast Autofreien Strassen konnte ich eine sehr einsame Gegend abfahren. Natürlich waren immer wieder Farmen zu sehen und natürlich waren auch unzählige Schafe und Kühen am Strassenrand. Am Campingplatz sah ich einen französischen Tourenfahrer den ich schon in Taupo getroffen hatte. Da wir am nächsten Tag das gleiche Ziel hatten, entschlossen wir, die Fahrt gemeinsam zu machen.
Um 08:30 machten wir uns auf nach Martinborough. Am Anfang verlief alles bestens. Aber nach einer kleineren Abfahrt auf einem Feldweg, löste sich das Vorderrad von Fabien. Da er das schon öfters hatte, nahm er das gelassen hin. Nachdem er das Vorderrad wieder Festgeschraubt hatte, setzten wir unsere Reise wieder fort. Nach einiger Zeit sagte er etwas beunruhigt, dass sein Vorderrad komische Geräusche von sich gibt. Nachdem der das überprüft hatte, fuhren wir wieder los. Leider war das Geräusch immer noch da. Kurz nach Masterton knallte es plötzlich hinter mir. Entsetzt musste ich feststellen, dass er sein Vorderrad in den Händen hielt. Die Achse war gebrochen und an ein weiterfahren war nicht mehr zu denken. Zum Glück war in Masterton ein Fahrrad Geschäft. Nach einem Anruf, entschlossen wir, uns wieder zu trennen. Er ging zurück zum Fahrradgeschäft und ich setzte meine Reise nach Martinboroug fort. Dort ging ich wieder zu dem Campingplatz.
Am nächsten Tag ging es leider wieder alleine weiter nach Wellington. Bis dorthin waren es 95 km und ich musste 300 Höhenmeter meistern. Zwischendrin war der "Rimutake Incline" Fahrradweg. Auf dieser Berglinie führen Früher Züge. Das war wieder ein Highlight, meiner Neuseeland Reise. Zwischendrin war noch ein 600 Meter langes Tunnel. Der Weg war nicht geteert, so war an schnelles vorwärts kommen nicht zu denken. Aber das musste ich auch nicht. Als ich auf dem Pass war, wurde der Pfad zu einer Strasse. Plötzlich waren wieder Leute unterwegs, was vorher nicht der Fall war. Nach einer kurzen Pause machte ich mich an den zweiten Teil der Strecke. Von nun an ging es die meiste Zeit abwärts. An Anfang befand ich mich die meiste Zeit im Wald. Das änderte sich, als ich in die Nähe von Upper Hutt kam. Von nun an, konnte ich den Fahrradweg der paralell zu Fluss verlief bis zu Lower Hutt benutzen. Ab Lower Hutt verlief dann der Fahrradweg mehr oder weniger neben der Hauptstrasse. Als ich dann entlich in Wellington ankam, ging ich zum YHA. Danach genoss ich noch den Abend.

 

20. Januar 2019 Wellington

Stadtbesichtigung

 

21. - 22. Januar 2019 Wellington - Picton (Fähre) - Nelson

Da die Fähre nach Picton erst um 13.30 Uhr ablegte, hatte ich noch genügend Zeit, um meine Sachen zusammen zu packen. Kurz vor 10.00 Uhr war ich abfahrbereit. Da ich immer noch viel Zeit hatte, schaute ich mir noch die Uferpromenade von Wellington an. Um 12.00 Uhr ging ich zum Fähre-Terminal und bezog meine Boardingkarte. Kurz danach konnten wir auf die Fähre. Punkt 13.30 legten wir ab un fuhren nach Picton. Das Wetter wurde immer schöner, somit konnte ich die Schönheit dieser Gegend in voller Pracht geniessen. Mit 45 Min. Verspätung kamen wir in Picton an. Da ich noch einige Kilometer machen musste, verzichtete ich auf die Besichtigung von Picton und machte mich auf den Weg nach Havelock. Da ich den Queen Charlotte Drive nahm, war die Strecke sehr schön. Kurz vor 20.00 Uhr kam ich am Camping Platz an. Genau Richtig, denn kurze Zeit später, hätte das Office geschlossen. Dach dem aufstellen des Zeltes wurde es bald dunkel.
Am nächsten Tag war Nelson das Ziel. Leider verlief der Weg im Landes inneren, somit konnte ich nich mehr die Wunderbare Küsten Landschaft sehen. Dafür musste ich zwei ziemlich heftige Berge bezwingen. Kurz vor Nelson, konnte dann doch noch ab und zu an der Küste meine Kilometer abspulen. Übernachten konnte ich bei einem Radlerkollegen, den ich in Brisbane kennen gelernt hatte.

 

23. - 27. Januar 2019 Nelson

Am ersten Tag in Nelson, gingen Robert und ich für einen Tagesausflug zur "Rabbit Island". Dort verbrachten wir einige Zeit am Sandstrand und genossen das kühle Nass. Als wir wieder zurück waren, kochte er uns ein hervorragendes Typisches neuseeländisches Gericht.
Am nächsten Tag machte ich mich auf, um den Abel TasmanTrack abzulaufen. Nicht den ganzen aber wenigstens bis zur Bark Bay und Tags darauf wieder zurück. Zuerst musste ich aber von Nelsen nach Marahau radeln um dort auf einem Camping Platz zu übernachten.
Tags darauf ging es wieder zu Richard nach Nelson zurück. Dieses mal wählte ich die Flache Variante, die der Küste entlang führte. Zwischendrin ging ich nachmals auf der Rabbit Island schwimmen. Danach ging es zu Richard um sich wieder auf die Weiterreise bereit zu machen. Zum Abschied machte er uns noch feine Spaghethi Bolognese.

 

28. Januar - 3. Februar 2019 Nelson - Hokitika (345 km)

Nach einem sehr feinen Frühstück, machte ich mich auf den Weg, Richtung Hokitika. Als ich losfuhr, wusste ich noch nicht sicher, wo ich übernachten werde. Die einzige Stelle, wo ich in einem Zelt übernachten konnte, war nur etwa 40 km entfernt. Die zweite Stelle war dann schon eher etwas zu weit weg. Somit entschloss ich mich, dies vor Ort zu entscheiden. Der erste Teil der Strecke war auf einem Fahrradweg. Dieser führte mich sicher aus Nelson heraus und dort konnte ich auf Nebenstrassen, die herrliche Landschaft geniessen. Als ich bereits um 14.00 Uhr bei der ersten Übernachtungs Möglichkeit war und ich immer noch fit war, entschloss ich mich, nochmals 40 km anzuhängen. Zum Glück hatte ich Rückenwind, so konnte ich den steilen Pass etwas leichter hinter mich bringen. Als ich in Saint Arnaud ankam, war ich sehr erleichtert, denn die letzten paar Kilometer waren schon ziemlich heftig. Am Zeltplatz, welcher direkt neben dem See war, war die Müdigkeit auch schon wieder weg.
Eigentlich wollte ich hier noch einen Ruhetag anhängen. Aber leider wimmelte es von Sandfliegen. Der Insektenpray den ich vor kurzem gekauft hatte, brachte auch nicht wirklich viel. Somit entschloss ich mich, nach Murchison weiter zu radeln. Obwohl ich auf Hauptstrassen war, waren diese zum grössten Teil leer. Somit konnte ich meine Kilometer so richtig geniessen. Als ich dann gegen Mittag in Murchison ankam, fuhr ich wieder zum Zeltplatz. Danach schaute ich noch den Ort etwas genauer an. Nach 30 Minuten war das getan und somit beschäftigte ich mich an der Planung meiner Weiterreise.
Nach dem Morgenessen ging es nach Reefton. Auch heute war ich wieder auf leeren Hauptstrassen unterwegs. Die Steigungen waren eher bescheiden und so war es eine sehr angenehme und abwechslungsreiche Fahrt. Da es auf den 85 km nur gerade einen Laden hatte, war ich erleichtert, dass er offen war. Als ich in Reefton einfuhr, konnte ich eine sehr schöne Kleinstadt sehen. Nach dem aufstellen des Zeltes machte ich mich auf, um die Stadt näher kennen zu lernen.
Als ich heute losfuhr, wusste ich wieder einmal nicht, wo ich die nächste Nacht verbringen werde. Geplant war eigentlich Greymouth aber die Stadt hatte nichts sehenswertes zu bieten. Die zweite Wahl war Lake Bunner. Wie schon so oft, wurde das vor Ort entschieden. Da ich den Arthur Pass machen wollte, entschied ich mich für die zweite Variante. Nachdem ich am Ziel war, ging ich an den Zeltplatz, der direkt an einem wunderschönen See war. Im Hintergrund konnte man gut die Gebirgskette sehen. Da es für den nächsten Tag regen angekündigt war, blieb ich den nächsten Tag auch hier.
Nach dem regnerischen Tag, war das Wetter wieder in Ordnung. Somit stand der Bezwingung des Arthurs Pass nichts mehr im Wege. Kurz vor 10.00 Uhr machte ich mich auf den Weg. Die ersten 2/3 waren überhaupt kein Problem. Aber je näher ich an den Pass kam, umso steiler wurde es. Als die 16 Prozent Steigung angezeigt wurde, konnte ich nur noch das Fahrrad den Berg hinauf stossen. Als ich auf 922 m.ü.M war, wusste ich, das ich auf dem Pass war. Da aber das Arthur Pass Dorf, 5 km entfernt war, konnte ich doch noch eine wunderschöne Abfahrt geniessen. Mir war aber bewusst, dass ich am nächsten Tag wieder rauf musste! Im Dorf angekommen suchte ich das YHA und checkte ein. Danach sah ich mich noch etwas um.
Am nächsten Tag ging es wieder zurück über den Pass. Die erste Stunde war es der gleiche Weg, nur war ich ein bisschen schneller unterwegs. Danach nahm ich die Abzweigung Richtung Hokitika. Der Verkehr hielt sich wie am Vortag in Grenzen und so konnte ich die Fahrt wieder voll geniessen. Da ich sehr gut in der Zeit war, entschied ich mich, den "Wilderness Trail" zu nehmen. Dadurch hatte ich noch zusätzliche 20 km, aber dafür konnte ich auf gut ausgebauten Fahrradwegen, meine km machen. Diese Entscheidung war absolut richtig, es war auch mit all dem Gepäck eine gut machbare Strecke. Als ich dann, doch ziemlich erschöpft in Hokitika ankam, begab ich mich wieder zu dem YHA und richtete mich ein.

 

4. Februar 2019 Hokitika

Ruhetag

 

05. - 06. Februar 20190 Hokitika - Franz Josef (140 km)

Kurz nach Hokitika konnte ich wieder auf den "Western Trail". Wie schon so oft, musste ich mehr Kilometer machen, hatte aber wieder einen sehr gut ausgebauten Fahrradweg vor mir. Leider endete er nach 50 km und ich musste wieder auf den Highway. Da dieser mehrheitlich nur noch von Touristen gebraucht wird, hielt sich der Verkehr auch in Grenzen. Als ich am "Lake Lanthe" ankam, stellte ich dort mein Zelt auf einem DOC Zeltplatz auf. Diese haben in der Regel nur eine Wiese und Toiletten.
Am nächsten Tag ging es zu den Gletschern. Ich musste wieder auf den Highway 6 um dorthin zu kommen. Auch heute konnte ich bei besten Bedingungen meine km abspulen. So konnte ich bei fast blauem Himmel die Wunderschöne Landschaft geniessen. Als ich in Franz Josef ankam, ging ich wieder zu YHA und checkte ein. Danach machte ich noch die Gegend etwas unsicher.

 

07. Februar 2019 Franz Josef

Um den Gletscher besser zu sehen, wanderte ich zum "Roberts Point". Wie alle Gletscher, hat er sich in den letzten Jahren, sehr stark zurück gebildet.

 

08. - 11. Februar 2019 Franz Josef - Wanaka (310 km)

Nach der sehr eindrücklichen Wanderung vom Vortag, zum Franz Josef Glacier, gings heute zum Fox Glacier. Dieser erreichte ich nach ca. 3 Stunden. Musste aber zuerst ein paar Höhenmeter hinter mich bringen. Als ich dort ankam, sah ich wieder ein "Touristen Ort" wo ich mich eigentlich nicht wohl fühlte. Darum ging es nach einem kurzen Abstecher zum Gletscher gleich wieder weiter. Nach weiteren 2 Stunden, kam ich an eine Ansiedlung, die auch Möglichkeiten zum Übernachten anboten. Da die Referenzen im App recht gut waren, entschloss ich, die Nacht hier zu verbringen.
Am nächsten Tag war Haast mein Tagesziel. Heute war ein sehr einfacher Tag. Ich konnte meine Kilometer in einer wunderschönen und sehr einsamen Gegend ohne grosse Steigungen machen. An der Bruce Bay, hatte ich auch noch das Glück, haufenweise Delfine zu sehen. Die letzten paar km vor Haas, hatte ich starken Rückenwind, so flog ich fast über die Strassen. Als ich früher wie erwartet ankam, ging ich zuerst zum Zeltplatz und stellte mein Zelt auf. Danach ging ich zum einzigen Laden und füllte meine Vorräte wieder auf. Das war wichtig, den für die nächsten 100 km gab es dafür keine Möglichkeit.
Makaroa war das nächste Tagesziel. Dazwische war noch der Haast Pass der auf 563 m.ü.M. war. Da ich das von fast NULL aus machen musste, waren das schon einige Höhenmeter. Die Steigungen waren aber zum Teil sehr heftig, somit war ich wieder einmal froh, um einen kleinen Gang. Die Landschaft war wie schon in den letzten paar Tagen sehr eindrücklich. Zwischendrin hatte ich immer mal wieder die Möglichkeit, Wasserfälle oder andere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Als ich in Makaroa ankam, war ich zuerst einmal verwundert, dass dieser Ort eigentlich eine Tankstelle mit einm Zeltplatz war. Aber das genügte mir und stellte mal wieder mein Zelt auf.
Heute gings es nach Wanaka. Es ging wieder auf dem Highway 6 Richtung Süden. Die Route führte mich am Anfang neben dem Lake Wanake und nachher war es der Lake Hawea. Es war wieder ein stetiges auf und ab. Da das Wetter mitspielte, konnte ich die bizarre Landschaft voll geniessen. Ein paar km vor Wanaka, hatte ich die Möglichkeit, auf einen schönen Fahrrad Weg auszuweichen. Als ich in Wanaka ankam, fuhr ich zum YHA und checkte ein.

 

12. Februar 2019 Wanaka

An meinem heutigen Ruhetag, lief ich auf den Roy Peak. Von diesem Wanderweg hat man eine hervorragende Sicht auf Wanaka und Umgebung.

 

13. Februar 2019 Wanaka - Queenstown (80 km)

Meine Route führte heute über den Cardona Pass nach Queenstown. Schon gleich am Anfang ging es in einer sehr schönen Umgebung leicht aufwärts. Wieder einmal war ich ein einer Menschenleeren Umgebung. Als ich mich dem Pass näherte, zog die Steigung ein bisschen an. Dafür konnte ich auf dem Pass auf eine bizarre Umgebung bestaunen. Die Abfahrt war nicht minder interessant. Die Umgebung sah immer wieder etwas anders aus, den der Schattenwurf der zerklüfteten Berge bewirkten das. Als ich dann unten ankam, kam ich auf einem Fahrradweg, der mich direkt nach Queenstown brachte. 

 

14. Februar 2019 Queenstown

Ruhetag

 

15. Februar 2019 Queenstown - Te Anau (115 km)

Heute stand wieder einmal eine Königsetappe an. Den nicht nur die Kilometer waren ein bisschen mehr wie sonst. Es kam noch eine 3/4 stündige fahrt mit einem Katamaran nach "Mount Nicolas" und gleich danach eine 70 km lange Fahrt auf einer Naturstrasse hinzu. Diese Route gehört zu dem "Around the Mountains" Fahrradweg. Das alles konnte ich bis kurz vor Te Anau bei einem leicht bedeckten Himmel machen. Also Beste Voraussetzung für eine solche Fahrt. Danach fing es an zu regnen. Aber da ich schon seit einiger Zeit wieder auf geteerten Strassen war, spielte das keine Rolle mehr. Als ich in Te Anau angekommen war, bezog ich wieder ein Dorm-Bett im YHA.

 

16. - 19. Februar 2019 Te Anau

Der erste Tag war wieder einmal ein Ruhetag. Ausser das Städtchen ein wenig anzuschauen und ein Spatziergang zum Anfang des Kepler Tracks, machte ich eigentlich nicht viel.
Am zweiten Tag sah die Sache ganz anders aus. Den ich machte den Kepler Track. Wie schon der Abel Tasman, machte ich auch hier nur der erste Teil. Ich lief bis zum Mount Luxmore und lief danach den gleichen Weg wieder zurück. Da dieser Abschnitt am schönsten ist, konnte ich die anderen Tage für etwas anderes brauchen.
Tags darauf, war wieder ein quasi Ruhetag. Dieses mal buchte ich eine Tour, die mich zum Milford Sound brachte. Klar, dazwischen waren kleinere Spaziergänge angesagt. Aber diese waren in zwei Minuten getan. Dort angekommen, konnten wir auf ein Schiff, dass uns durch den Sound fuhr. Das ganze war sehr eindrücklich. Anstelle von Sonnenschein, konnten wir tausende gigantische Wasserfälle bestaunen.

 

20. - 21. Februar 2019 Te Anau - Cromwell (305 km)

Bei leichten regen, fuhr ich von Te Anau Richtung Mossburn. Da ich nicht auf die stark befahrene Hauptstrasse wollte, machte ich einen kleinen Umweg. Der erste Teil konnte ich auf den "Lake2Lake" Fahrrad Weg machen. Dieser führte mich von Te Anau dem Fluss entlang nach Manapouri. Danach konnte ich auf einsamen Nebenstrassen wieder auf den "Around the Mountains" Fahrrad Weg gelangen. Diesen folgte ich, bis ich in Mossburn ankam. Dort ging ich wieder zu einem Zeltplatz.
Am heutigen Tag führte mich der Radweg nach Kingston. Der Weg war gut ausgebaut und eher flach, so konnte ich gute Kilometer machen. Da das Wetter heute wieder mitspielte, konnte ich die volle Pracht der Umgebung geniessen. Als ich da war, ging ich wieder zum Zeltplatz.
Am dritten Tag war ich am Anfang wieder für 45 km auf der Hauptstrasse. Nach Frankton hatte es wieder einen Radweg der mich sicher bis kurz vor Cromwell brachte. Auch hier war ich wieder auf einem Camping Platz.

 

22. - 24. Februar 2019 Cromwell - Oamaru (215 km)

Am Ersten Tag konnte ich auf die "Otago Central Rail Trail". Diese war wieder eine Eisenbahn Linie, die für Fahrradfahrer etc. umfunktioniert wurde. Heute war wieder ein schöner Tag und so konnte ich die Eisenbahn Romantik voll geniessen. Am Abend schlug ich das Zelt in Omakau auf.
Tags darauf stand der schönste Teil der Strecke an. Den es ging ins Gebirge und da gab es die Möglichkeit, in Tunnels, die ohne Licht sind und über alte Brücken zu fahren. Das war wirklich eine tolle Erfahrung. Als das Gebirge überwunden war, wurde es wieder Flach und eher langweilig. Da es aber gleichzeitig noch ein Mountainbike Rennen auf der Strecke statt fand, lief immer etwas. Sogar die Zuschauer feuerten mich manchmal an. Aber nach ein paar Kilometern war der Spuck wieder zu Ende, denn ich musste den Radweg verlassen und fuhr nach Naseby, wo ich auf einem Zeltplatz Übernachtete.
Am Schlusstag musste ich über den Danseys Pass nach Oamaru. Dieser Pass hatte eine Höhe von 911 m.ü.M. und war eine Naturstrasse. Dieser Abschnitt, war seit Tagen wieder der Einsamste. Am Anfang lief alles nach Plan. Ich konnte trotz ersten Vorzeichen von Regen, die Fahrt geniessen. Zum Glück verzogen sich die Wolken, wenn ich diesen etwas zu nahe kam. Als ich dann kurz vor der Passhöhe war, geschah etwas, was mir noch nie passierte. Ohne Vorzeichen riss mir die Kette und flog davon. Da es unterdessen bitter kalt war und ein heftiger Wind bliess, entschloss ich mich, die Kette an einem "gemütlicheren" Ort zu reparieren. Somit lief ich die letzten paar Meter zur Passhöhe und genoss die Abfahrt. Zwischendurch musste ich die Trottinett Technik anwenden. Erstaunlicher Weise kam ich damit runter bis auf 450 m.ü.M. und reparierte meine Kette an einer schönen Wiese, mit einer super Aussicht. Nach getaner Arbeit, kontrolierte ich noch die Funktionsfähigkeit des Kettenwechslers. Danach belud ich wieder mein Fahrrad und machte mich auf den Weiterweg. Die Kette schien zu halten, so konnte ich den Rest ohne Zwischenfälle abstrampeln. In Oamaru ging ich wieder in ein YHA.

 

25. Februar 2019 Oamaru

An meinem Ruhetag habe ich noch die kleinen Pinguine angeschaut. Natürlich habe ich die Kette, die mich fast 3'000 km begleitet hat, sicherheitshalber durch eine neue ersetzt.

 

26. Februar - 01. März 2019 Oamaru - Lake Tekapo (310 km)

Die Fahrt nach Lake Tekapo konnte ich auf dem "Alps 2 Ocean" Fahrradweg machen. Dieser war in der Regel gut ausgebaut. Aber da ich den Weg in umgekehrter Reihenfolge machte,  war die Beschilderung nicht so gut. Aber Dank meinem Navigerät, wusste ich immer, wo ich war. Da es auch noch ein App dazu gab, hatte ich noch zusätzliche Informationen zur Hand. Zwischendrinn hatte ich in Kurow, Omarama und in Twizel im Zelt übernachtet.

 

2. März 2019 Lake Tekapo

Ruhetag

 

03. - 05. 2019 März Lake Tekapo - Christchurch (305 km)

Heute nahm ich die letzte Neuseeland Etappe in Angriff. Da ich von 730 m.ü.M. bis auf NULL musste, schien das nicht so eine grosse Sache. Aber das täuschte. Den diese Meter hatte ich in ein paar wenigen Stunden vernichtet. Danach ging es gleich wieder auf 460 m.ü.M. Zum Glück hatte ich bis auf wenige Kilometer Rückenwind. So ging das Fahren einiges leichter. Der erste Tag war bei weitem der interessanteste, den bei der Abfahrt konnte ich immer wieder eine wunderschöne Berglandschaft sehen. Übernachtest habe ich in Geraldine.
Am zweiten Tag kam der schon oben genannte Anstieg. Dieser war kaum zu merken, da dieser über mehrere Kilometer ging. Übernachtet habe ich am zweiten Tag in Methven.
Am Schlusstag kam noch die berühmte Rakaia Schlucht. Die war für mich nicht sehr besonderes mehr und zog daher gleich wieder weiter. Der letzte Teil war recht langweilig, denn es ging über Stunden einfach geradeaus. Die Gegend um mich herum war in der Regel Landwirtschaft, so hatte ich auch nicht sehr viel interessantes zu sehen. Als ich dann ziemlich erschöpft in Christchurch ankam, war ich sehr erleichtert. Denn das Fahren um die 28 Grad ist ziemlich mühsam. Kurze Zeit später hatte ich wieder ein Bett im YHA bezogen. Nach dem Essen schaute ich mir noch die Umgebung etwas näher an. Die Schäden vom Erdbeben vom Jahr 2011 waren immer noch gut zu sehen.

 

06. - 09. März 2019 Christchurch

Stadtbesichtigung

 

10. März 2019 Christchurch - Vancouver

Um 09.15 Uhr lief ich zum Velogeschäft. Dort lies ich mein Velo für 20 NZ$ für den Flug einboxen. Nachdem ich noch ein paar leichte Sachen dazugetan hatte, machten wir die Box zu. Kurze Zeit später kam der Van, der mich und das "Gepack" zum Flughafen brachte. Nach dem Checkin musste ich noch drei Stunden auf den Abflug warten. Mit einem Fahrrad ist das gut, wenn man sehr früh da ist. Danach ging es über Auckland nach Vancouver, Kanada.

 

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