Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Pacific Coast)

Bilder

#13 Amerika

Video

YouTube

 

Route

gemachte Route

 

zum letzten Eintrag

12. - 17. April 2019 Viktoria - Astoria (376 km)

Nach dem auschecken vom Hostel, machte ich mich auf zum Hafen. Dort ging ich auf die Fähre, die nach Port Angeles fuhr. Irgendwie stellte ich mir die Einreiseprozedur sehr viel komplexer vor. Das war aber gar nicht der Fall. Alles verlief sehr problemlos und recht zügig. Als im am Zoll nach einer Aufenthaltsdauer von 6 Monaten fragte, bekam ich diese nach einigen kritischen Fragen. Somit habe ich nun 6 Monate Zeit, um mit dem Fahrrad route amerikadie Ostküste der USA zu erreichen. Wie genau ich dorthin komme, ist noch nicht in Stein gemeisselt. Im Moment will ich nach San Francisco und dann rüber nach Washington oder New York. Als wir in Port Angeles ankamen, konnte ich ohne weitere Kontrollen die Fähre verlassen und ging zuerst ins Stadtzentrum, um etwas Geld abzuheben. Als ich dann neben einem Hotdog Stand vorbeifuhr, bekam ich plötzlich "gluscht" drauf und gönnte mir nach vielen Jahren wieder einen.

Der erste Teil konnte ich auf einem sehr gut ausgebauten Fahrradweg machen. Kurz vor Sequim, musste ich diesen aber wieder verlassen. Denn ich hatte über Warmshower eine Gastfamilie gefunden, wo ich übernachten konnte. Neal und seine Frau waren sehr tolle Gastgeber und verköstigten mich mit Spaghetti Bolognese und zum Frühstück bekam ich noch sehr gute Pancacke mit Sirup. Leider musste ich am anderen Morgen wieder weiter und wir verabschiedeten uns voneinander. Danach ging es weiter nach Brinnon. Nach einer Stunde fahrt, draf ich auf Robert, den ich schon auf der Fähre kennten gelernt hatte. Er will mit seinem Fahrrad und Trailer in 6 Wochen nach San Diego. Von nun an, fuhren wir gemeinsam. Als wir in Brinnon ankamen, gingen wir auf den State Park und stellten unsere Zelte auf. Leider war es sau kalt und es regnete immer wieder einmal.

Am anderen Tag ging es weiter. Das Ziel war noch nicht bekannt, aber wir wussten den Weg und so fuhren wir los. Heute waren wir die ganze Zeit auf der US101. Zum Glück hatten wir fast immer einen breiten Fahrradstreifen. Kurz vor Shelton fing es an zu regnen. Da wir so oder so dort ins Motel wollten, spielte das keine Rolle.

Tags darauf verliessen wir Shelton wieder und machten uns auf den Weg nach Artic. Der erste Teil war wieder auf der US101, aber nach einigen Kilometern, konnten wir auf eine parallel verlaufenden Strassen aufweichen. Nach einer kurzen Mittagspause in Elma, ging es wieder weiter zum Zeltplatz.

Am nächsten Morgen ging es den ganzen Tag auf der US101 nach zum Pazifik, genauer gesagt nach Bay Center. Dort gönnten wir uns auf einem Zeltplatz eine Hütte. Diese Entscheidung war genau richtig, den nur 5 Minuten später, fing es an zu regnen.

Am letzten Tag fuhren wir nach Astoria. Zuerst mussten wir wieder für einige Kilometer auf die US101. Nach ca. 30 Kilometer Pacific Coast2konnten wir au die 4 und danach auf die 401 ausweichen. Diese waren kaum befahren und so konnten wir mal wieder ohne Lärm die Kilometer abspulen. Zum Schluss mussten wir über eine riesen Brücke, die über den Colorado River ging. Da diese über 6 Kilometer lang war und am Schluss noch einen recht heftigen Anstieg hatte, mussten wir am Schluss nochmals heftig in die Pedalen treten.  

 

 

 

 

 18. - 20. April 2019 Astoria - Newport (276 km)

Da das Wetter immer noch sehr wechselhaft war, entschlossen wir uns weiter zu fahren. Das Ziel für heute war der State Park Zeltplatz in Manzanita. Der erste Teil konnten wir bis Seaside auf Nebenstrassen fahren. Aber danach mussten wir wieder auf die US101.

Am anderen Morgen ging es nach Nehalem. Da waren wir mit wenigen Ausnahmen auf der US101 waren, war es danach auch ziemlich langweilig. 

An dieser Tag fiel nur einmal Regen. So entschieden wir uns, die offizielle Route zu verlassen und die Abkürzung auf Nebenstrassen zu machen. Die Fahrt für sich war sehr angenehm, aber sehen konnten wir nicht viel. Als wir in Pacific City ankamen, waren wir beide ziemlich durchgefroren und Nass bis auch die Knochen. So beschlossen wir, ein Motelzimmer zu nehmen. So konnten wir uns von den strapazen wieder erholen.

Gestärkt von der erholsamen Nacht führen wir weiter nach Newport. Pacific CoastKurz nach dem Start, konnten wir den US101 verlassen und für einige Stunden auf Nebenstrassen ausweichen. Das war wirklich Zeit, denn immer auf den US101 zu sein, ist ziemlich laut und zum Teil auch sehr langweilig. Aber alles hat ein Ende und wir mussten wieder auf den Highway zurück. Aber da dieser sehr flach verlief und der Wind von hinten kam, konnten wir gute Kilometer machen. Als wie in Newport ankamen, gingen wir zuerst zu einem Fahrrad Geschäft. Den schon seit einigen Tagen konnte ich an meinem Vorderrad bei jeder Umdrehung, einen kleinen Schlag spüren. Das Vorderrad wurde überprüft, aber alles schien noch in Ordnung zu sein. Danach gingen wir wieder in ein Motel. Den es machte wieder zu und die Regenwolken Wolken zogen auf.

 

21. - 24. April 2019 Newport - Brookings (350 km)

Dieser Strecken Abschnitt mussten wir mehrheitlich wieder auf der US101 abstrampeln. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und so konnten wir die wunderschöne zerklüftete Küstenlandschaft geniessen. Der Verkehr war sehr unterschiedlich. Bei den Städten zog es ein bisschen an aber zwischendurch hatte es wieder weniger Verkehr. USA Westcost 1Kann mir das nicht vorstellen, diese Route in der Hochsaison zu machen. Den schon jetzt, ist der Verkehr zum Teil ziemlich heftig. Unterstützt wurden wir mehrheitlich durch einen sehr starken und kalten Nordwind. Dieser half uns sehr. Vor allem Robert mit seinem alten Fahrrad und "noch" etwas übergewichtig, war darüber sehr dankbar.

Übernachtet haben wir in in verschiedenen "State Parks", wie Jessie m. Honeymann, Sunset Bay oder Humburg Moutain. In einem Motel waren wir am Schluss in Brookings.

 

 

 25. - 30. April 2019 Brookings - Fort Bragg (380 km)

Auch bei diesem Streckenabschnitt mussten wir mehrheitlich auf der US101 fahren. Aber wenn es dann auf Nebenstrassen ging, wurde es umso schöner. Das Wetter spielte mit und so konnten wir die Fahrt durch die zerklüftete Küstenlandschaft voll geniessen. Zwischendurch kamen wir bei den Big Tree und der "Avenue of the Giants" vorbei. BigTreeDas sind sehr grosse, dicke und sehr alte Bäume. Wenn man neben diesen steht, fühlt man sich sehr klein. Das war eine willkommene Abwechslung, da immer neben der wunderschönen Küste herzufahren, kann auch ein wenig langweilig werden. Nach Leggedd, verliessen wir die US101 und führen auf der CA1 weiter. Als wir wieder in Richtung Küste fuhren, mussten wir zuerst bis fast auf 600 m.ü.M rauf pedalen, um nachher eine sehr lange und kurvenreiche Abfahrt geniessen zu können. Kaum waren wir an der an der Küste, wurden wir mit einer sehr spektakulären Küstenlandschaft empfangen. Von nun an ging es mehr oder weniger flach weiter. Leider ist bei Robert eine Speiche gerissen, darum werde wir morgen früh, noch einen halt beim Velomech in Fort Bragg machen.

Übernachtet haben wir meistens auf State Parks Zeltplätzen aber in Eureka gönnten wir uns ein Motel und kurz vor Fort Bragg gingen wir auf einen Privaten Zeltplatz. Da hatten wir wenigstens Internet und konnten auch unsere Wäsche waschen. 

  

   

1. Mai - 4. Mai 2019 Fort Bragg - San Francisco (290 km)

Als wir in Fort Bragg waren, gingen wir zuerst bei einem Fahrrad Geschäft vorbei. Dieser ersetzte die defekte Speiche durch eine neue. So konnten wir nach dem zweiten Frühstück die Fahrt Richtung Süden wieder aufnehmen. Die Strecke verlief vor allem auf der CA1. Da diese nicht so stark befahren war, konnten wir unsere Fahrt mit mehrheitlich Rückenwind geniessen. Ab und zu war es sehr mühsam, da uns die Sicht auf die Küste durch Siedlungen blockiert wurde. So konnten wir zum Beispiel Seehunde hören, konnten diese aber nicht sehen. Aber da kamen wieder Abschnitte, die absolut genial und wunderschön waren. Und plötzlich waren wir nur noch ein paar Kilometer vor San Francisco. Dazwischen war noch die Golden Gate Brücke, die uns auf eine Art faszinierte und uns aber auch ein mulmiges Gefühl im Magen bescherte. San Francisco1Da das Wetter sehr gut war und kaum ein Wind blies, nahmen wir das aber gelassen hin. Dank meinem Navi, fanden wir die Richtigen Abzweigungen und dann waren wir plötzlich auf der Brücke. Die Fahrt war sehr schön aber man musste auf den Seitenwind und auf die anderen Fahrradfahrer aufpassen. Zwischendrinn konnte ich leider keine Fotos machen, dafür habe ich haufenweise Videos gemacht. Als wir heil auf der anderen Seite ankamen, musste ich mich leider nach einem letzten gemeinsamen Essen, von Robert verabschieden. Seine Tour geht bis San Diego und ich machte hier einen links Schwenker, Richtung Osten. 

 

05. - 08. Mai 2019 San Francisco

An diesen Tagen machte ich eine weitere Stadtbesichtigung. Neben dem ausruhen hatte ich noch einige Sehenswürdigkeiten besucht.

Diese waren unter anderem

  • Fishermans Wharf
  • Cable Cars
  • Lombard Street
  • Telegraph Hill
  • Palace of the Fine Arts
  • China Town

Natürlich habe ich von den meisten Orten auch die faszinierende Golden Gate Bridge gesehen.