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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Amerika, Transkontinental)

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#15 Amerika TransAmerika

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TransAmerika von Pueblo, CO nach Yorktown, VA Länge 3’464 km


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12. - 16. Juni 2019 Pueblo - Ness City (430 km)

Wie ich beteits wusste, war die Gegend ziemlich flach und es ging für Stunden einfach gerade aus. Da es auf dieser abgelegenen Route, keine Zeltplätze gab, musste ich auf "City Parks" ausweichen. Kansas GeradeDas war überhaupt kein Problem und oft waren die Plätze gar nicht so schlecht. Viele haben ein Schwimmbad nebenan und andere haben einen Brunnen etc. Man wurde immer sehr freundlich aufgenommen. Die Fahrt hingegen war eher langweilig. Klar gab es immer wieder etwas zu sehen. Es ist eindrücklich das mal zu erleben, aber das ist schon seit Tagen so. Da gleichzeitig noch das Transamerika Rennen von Astoria nach York Town statt fand, konnte ich manche der verrückten Fahrradfahrer beim überholen, bewundern. Diese machen die USA Überquerung in weniger als 16 Tage. Ich brauche etwa das dreifache.

 

 

17. - 23. Juni 2019 Ness City - Girard (530 km)

Die Stundenlangen Fahrten geradeaus gingen weiter. Landschaftlich war es auch wieder mehr oder weniger eintönig. Kansas FelderKlar gab es ein paar Ausnahmen und diese genoss ich um so mehr. Je mehr ich gegen Osten kam, desto grüner wurde es. Das ist wegen der Höhe. Als ich in Pueblo losfuhr, war ich noch auf 1'400 m.ü.M. In Girard sind es nur noch 300 m.ü.M. Übernachtet habe ich wieder in den "City Parks". Ist wirklich Toll, was die Städte den Fahrrad Fahren zur Verfügung stellen. Da es auch meistens ein Schwimmbad nebenan hatte, kam die Körper Hygiene auch nicht zu kurz. Als ich in Eureka übernachtete, traf ich einen anderen Radlerkollegen der in die selbe Richtung fuhr. Von nun an, fuhren wir zusammen weiter.

 

  

24. - 26. Juni 2019 Girard - Sommerville ( 345 km)

Missouri UeberschwmmungKaum hatten wir Girard verlassen, wechselten wir auch schon Bundesstaat. Mit dem Wechsel wurde die Gegend auch etwas anders. Aber nach einigen Kilometern kam ein Schild, das uns sagte, dass die Strasse wegen Überflutung gesperrt sei. Da aber ein Umweg mehrere Kilometer zur folge hatte, versuchten wir es trotzdem. Mit dem Fahrrad ist man halt etwas flexibler. Als dann noch einheimische sagten, dass es für Fahrräder kein Problem wäre, fuhren wir der Überschwemmung gelassen entgegen. Nachdem wir erfolgreich die Überschwemmung passiert hatten, konnten wir unseren weg zu Ozark Gebirge fortsetzen.

 

 Missoure Ozark

Diese waren am Anfang noch technisch und konditionell sehr harmlos. Das änderte sich aber nach und nach. Diese kleine Hügel sehen harmlos aus, aber die sind zum Teil so steil, dass ich mehrmals mein Fahrrad schieben musste. Dafür war die Landschaft sehr schön und abwechslungsreich.

 

 

 

 

  

27. - 30. Juni 2019 Sommerville - Chester (305 km)

Missouri Ozark2Die Fahrt war sehr schön und abwechslungsreich. Aber auch hier, musste ich ein paar mal absteigen. Das machte aber nichts, denn zwischendurch ein paar Schritte zu gehen, entlastet das Hinterteil. Da wir die meiste Zeit weit weg von grossen Städten waren, war der Verkehr auch sehr mässig. So konnten wir die Fahrt trotz der steilen Stellen voll geniessen. Was uns mehr Sorgen machte, war der Wasserstand vom Mississippi. Die Meldungen waren immer wieder etwas anders. Je nachdem war der eine Übergang gesperrt und der andere offen. Oder umgekehrt. Zum Glück trafen wir einen Tourenfahrer, der den Mississippi bereits überquert hatte.

 

Kentucky MississippeEr sagte uns, dass die Original Route wieder offen sei. So konnten wir beruhigt weiter Fahren. Als wir näher kamen, könnten wir das Ausmass der Überschwemmung sehen. Da alles ausser den Strassen unter Wasser stand, fuhren wir ohne groß anzuhalten, auf die andere Seite des Mississippi. Dort angekommen, waren wir dann schon sehr erleichtert.

 

 

 

 

 

 01. - 06. Juli 2019 Chester - Berea ( 700 km)

Die nächste Hürde war der Ohio River. Auch hier wussten wir nicht, ob die Fähre in Betrieb war. Aber als wir dort ankamen, lief alles bestends. Nachdem wir auf der anderen Seite waren, hatten wir Ilinois verlassen und waren bereits in Kentucky. Von nun an ging es wieder im gleichen Rhythmus weiter. Kentucke OhioEs ging in einer sehr einsamen aber wunderschönen Gegend weiter. Die meiste Zeit ging es ein bisschen aufwärts und dann gleich wieder abwärts. Da es sehr viele Kurven hatte, war es nicht so langweilig. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass wir in den letzten paar Tagen, zehntausende dieser Dinger abführen. In Harrodsburg musste leider Josh wieder nach Hause. Den er musste sich auf die Prüfung als Physioterapist vorbereiten. Aber zuerst konnten wir noch gemeinsam das 4. Juli Feuerwerk anschauen. So zog ich Tags darauf, alleine nach Berea weiter. Dort machte ich mal einen Tag Pause und bereitete mich auf die nächste Etappe vor.

 

07. - 13. Juli 2019 Berea - Christiansburg (596 km)

In dieser Etappe wurden die tausenden kleinen Hügel durch hunderte grössere ersetzt. Die Fahrt ging grösstenteils durch unendliche Wälder. Virginia BergZwischendurch fuhr ich durch kleinst Städte. Grössere Städte waren sehr selten. Aber allem in allem war das Fahren für mich angenehmer. Den die kleinen nervigen Hügel liegen mir nicht. 

Übernachtet habe ich in Biker Hostels, Feuerwehr Gebäuden, Gemeinschafts Räumen von Kirchen oder von Privaten zur Verfügung gestellten Wiesen zum zelten. In Christiansburg war ich bei einem "Warmshower". Da es in der Umgebung keine die zuvor genannten Sachen gab. So konnte ich wieder in einem normalen Bett schlafen. Das letzte Mal ist schon eine Ewigkeit her.

 

14. - 21. Juli 2019 Christiansburg - Yorktown (590 km)

Virginia Blueridge

 Von Christiansburg ging es zuerst mal relativ flach weiter. Auch hier verlief die Route auf Nebenstrassen und der Verkehr war kaum wahrnehmbar. Aber dafür war es extrem heiss. Ab und zu musste ich im Schatten anhalten um mich ein bisschen abzukühlen. Zum Glück war die Luftfeuchtigkeit nicht mehr so schlimm wie in Kentucky. Zwischendurch machte ich noch eine extra Schlaufe zum "Natural Bridge State Park". Dachach ging es nach Lexington. Von dort ging es zum letzten mal richtig nach oben. Nachdem ich die 800 Höhenmeter hinter mich gebracht hatte, konnte ich eine fast unendliche Abfahrt nach Waynesboro geniessen. Danchach ging es wieder flach durch den Wald weiter.

Virginia MunumentDies änderte sich bis nach Yorktown nicht mehr. Nach Richmond, konnte ich bis fast nach Yorktown, auf einen Fahrrad Weg meine Kilometer machen. 

Übernachtet habe ich in Biker Hostels, Gemeinschafts Räumen von Kirchen und bei "Warmshower".

Nach über 6'165 km und 75 Tagen, habe ich von San Francisco nach Yorktown die USA durchquert. 

 

 

 

22. - 30. Juli 2019 Yorktown - Washington DC (Zug)

Zuerst machte ich mal einen wohlverdienten Ruhetag. Erst am 23. ging es mit dem Fahrrad nach Williamsburg, das nur ca. 30 km entfernt war. Von dort ging es mit dem Zug nach Washigton DC.

WashingtonDC

Dort angekommen, war ich nur noch der Tourist, der Reisende hat nun ein paar Tage frei. Das Fahrrad war die ganze Zeit über im Hostel.

Am 28. Juli fuhr ich zu einem Warmshower Host, der in der Nähe vom Flughafen wohnte. Wenig später brachte ich mein Fahrrad zu einem Fahrradladen für einen kleinen Service und das boxen für den Flug. Danach ging ich wieder zurück und verbrachte die restliche Zeit bis zum Abflüg bei Kathryn. Zwischendrin war ich noch beim Air and Space Museum und konnte unter anderem das Space Shutle bestaunen.

 

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