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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Norwegen, Schweden, Dänemark)

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#16 Norwegen, Schweden, Dänemark

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31. Juli - 11. August 2019 Oslo - Kopenhagen  (770 km)

Norwegen KoenigshausAls ich um 15.00 Uhr am Flughafen von Oslo ankam, schraubte ich einmal mehr mein Fahrrad zusammen. Dies konnte ich gleich neben dem Oversized Band erledigen. Da der Flughafen 40 km Nördlich vom Zentrum lag, entschloss ich mich, mit dem Zug ins Zentrum zu gelangen. So war ich zu einer normalen Zeit, beim Hostel. Die nächsten vier Tage, schaute ich mir Oslo etwas näher an.

Am 03. August machte ich mich dann auf den Weg Richtung Süden. Anfangs war es noch sehr verkehrsreich, aber das änderte sich schlagartig, als ich auf die Nebenstrassen ausweichen konnte.

Wenn immer es ging, fuhr ich auf dem EV12. schweden kuesteAber ab und zu, musste ich abkürzten, um mein Tagesziel ohne die grossen Umwege, die dieser zum Teil machte, zu erreichen. Als willkommene Abwechslung, musste ich zwischendurch auf eine Fähre, um auf die andere Seite zu gelangen. Irgendwann zwischendrin, gings über eine Brücke, und da war ich plötzlich in Schweden. Leider wurde das Wetter immer schlechter, aber zum Glück nicht so schlecht wie die Wettervorhersagen es angekündigt hatten. So konnte ich grösstenteils trocken bis nach Göteborg kommen. Dort verbrachte ich zwei Tage und schaute mir die Altstadt an.

Daenemark KopenhagenNach den zwei Tagen in Göteborg, machte ich mich wieder auf den Weg. Dieser führte mich mehrheitlich an der Küste vorbei. Leider machte das Wetter nicht mehr so mit. So musste ich mehrmals für mehrere Stunden im Regen fahren. Da ich aber auf Fahrradwegen war, war es nicht so schlimm. Schlimmer hingegen war der allgegenwärtige Gegenwind. Dieser bremste mich ab und so verbrachte ich mehr Stunden auf dem Fahrrad, wie ich das eigentlich wollte. Irgendwann war ich dann aber doch in Helsingborg. Anstelle einer Übernachtung in dieser Stadt, ging ich gleich zur Fähre, die mich nach Dänemark brachte. Als ich nach 20 Min. in Helsingor ankam, nahm ich die Restlichen 40 km unter die Räder. Nachdem ich mich erfolgreich mit Hilfe meines Navigerätes durch das Fahrradweg Chaos von Kopenhagen durchgekämpft hatte, fuhr ich zum Hostel und genoss noch den Rest des Tages in der wunderschönen Altstadt. Die nächsten drei Tage machte Pause vom Fahrradfahren und erkundete zu Fuss die faszinierende Stadt.

Während dieser Zeit war mein Fahrrad beim Velomech, um die Bremsbeläge vorne und hinten zu erneuern. Dabei wurde entdeckt, dass am hinterem Bremsblock etwas gebrochen war, deshalb musste der ganze Bremsblock ausgewechselt werden. Das war das erste Mal, dass etwas am Bremssystem ausgewechselt werden musste. Ausser natürlich den Bremsbelägen!

 

14. - 19. August 2019 Kopenhagen - Niebüll (490 km)

Dänemark KopenhagenNach einem ausgiebigen Frühstück, ging es weiter. Ausnahmsweise führte mich die Route Richtung Westen. Was eigentlich nicht meinem Slogan entspricht. Die Fahrt im Zentrum vom Kopenhagen war etwas ungewohnt. Den hier hat es mehr Fahrrad Fahrer wie Autofahrer. Demzufolge ist die ganze Infrastruktur aufgebaut. So hat es vielfach eine eigene Signalisation für Fahrradwege. Um ein stop anzuzeigen, wird die Linke Hand gehoben. Als ich das Wirrwarr hinter mich gebracht hatte, ging es ab in die Wildnis. Die nächsten paar Stunden, führ ich mehrheitlich weit weg vom Verkehr auf gut ausgebauten Fahrrad Wegen, meinem Ziel entgegen.

Leider war das Wetter nicht auf meiner Seite. Dänemark StrandDie meiste Zeit hatte ich Gegenwind und es regnete immer wieder für ein paar Stunden. Diese Kombination ist alles andere wie angenehm. Ich machte das Beste daraus und versuchte, meine Fahrt trotzdem zu geniessen.

Übernachtet habe ich in Ringsted in einem Hostel und am darauffolgenden Tag, zeltete ich an einem wunderschönen Platz mit Sitzgelegenheit, der direkt neben der Route war. In Skandinavien ist dies erlaubt. Danach ging ich wegen dem schlechten Wetter auf ein Zeltplatz in Foldingbro. In Esberg ging ich in ein Hostel. 

 Am nächsten Tag war ein Ruhetag. Da wurde die Wäsche gewaschen und die Weiterreise organisiert. Natürlich schaute ich mir die Stadt auch ein bisschen näher an. Tags darauf ging es dann weiter an die Dänisch / Deutsche Grenze. Genauer gesagt, ein bisschen weiter bis zur Stadt Niebüll. Dort ging ich in ein Hostel. 

 

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