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Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Nördliches Europa)

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19. - 24. August 2019 Niebüll - Hamburg  (330 km)

DE SchutzdammAls ich Dänemark verlies, war es ein ganz komisches Gefühl. Den mit Deutschland, war es nicht nur ein  anderes Land, sondern auch seit langer Zeit, wieder eine Sprache die ich sehr gut kannte. So war es auch ein riessssen Schritt Richtung Heimat. Dazu kam, dass das Wetter immer besser wurde. Den seit Süd-Schweden, war das Wetter und Wind Glück, nicht auf meiner Seite. Der Weg Richtung Süden, ging es mehrheitlich der Küste entlang. Genauer gesagt, ging es dem Schutzdamm entlang. Im Gegensatz zu Dänemark verlief der Fahrrad Weg Meer Seitig. So konnte ich auch etwas vom Meer sehen. Dafür hatte es ein bisschen mehr Wind. Leider waren auch mehrere tausend Schafe allgegenwärtig. Entsprechend verdreckt waren die Fahrrad Wege.

DE KanalZwischendurch musste ich auch auf eine Fähre, um auf die andere Seite des Nord-Ostsee Kanals zu gelangen. Das war sehr eindrücklich. Als ich die Schafe endgültig hinter mich gebracht hatte, kam ich näher an Hamburg. Die unendlichen Weiten, wurden langsam ersetzt durch Siedlungen, die immer grösser wurden. Bis ich dann plötzlich im Zentrum von Hamburg war. Dann musste ich nur noch einen kleinen Hügel rauf und ich war in der Jugendherberge.

Die nächsten zwei Tagen schaute ich mir noch die Stadt etwas genauer an. Unter anderem ging ich zum Elbphilharmonie Gebäude oder den alten Elb Tunnel.

 

25. - 28. August 2019 Hamburg - Wilhelmshafen (300 km)

DE FaehreDer Einfachkeit halber, nahm ich eine Fähre auf die andere Seite der Elbe, um meine Tour fortzusetzen. Den mit dem Fahrrad war es sehr umständlich und gefährlich. Kaum war ich auf der anderen Seite, war ich wieder weit weg vom Grosstadt Verkehr. Grössten Teils ging meine Fahrt dem Deich entlang. Sehr oft konnte ich auf der See Seite fahren. So konnte ich wieder die schöne Küstenlandschaft bestaunen. Natürlich waren die Schafe auch wieder da, aber bei weitem nicht mehr die Anzahl wie vor Hamburg. In Bremerhaven musste ich auf eine Fähre um die Weser zu überqueren. Danach ging es wieder wie gewohnt, neben den Deichen weiter.

 

DE WindmuehleAb und zu führte die Route mich in kleine Dörfer und Städte. Dies war eine willkommene Abwechslung. Natürlich wurden diese auch genutzt, um Vorräte zu ergänzen. Oder einfach etwas feines zu Essen und zu trinken. Immer wieder sah man neben den tausenden von Windräder auch die alten Windmühlen. Diese wurden nicht mehr benutzt, aber es war beeindruckend, was man schon früher mit der Windkraft machen konnte. Als ich in Wilhelmshaven ankam, schaute ich mir noch die Altstadt an. Danach ging es weiter zum Zeltplatz, der etwas nördlicher war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29. - 30. August 2019 Wilhelmshaven - Bunde (210 km)

Die letzten zwei Tagen in Deutschland, waren auch sehr schön zu fahren. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und das Wetter war immer noch auf meiner Seite

 

31. August - 04. September 2019 Bundle - Amsterdam (475 km) 

NL DeichIn den Niederlanden ging es dem gleichen Rhythmus weiter. Grösstenteils fuhr ich dem Deich entlang. Ab und zu ging es Landeinwärts in Dörfer und kleinere Städte. Aber die Landwirtschaft war dominierend. Natürlich musste ich mehrere Brücken oder Wehre überqueren um auf die andere Seite zu gelangen. Aber bei weitem das grösste Bauwerk, war der Abschlussdeich. Leider war dieser wegen Bauarbeiten für die Fahrrad Fahrer gesperrt. So musste ich auf ein Ersatzbuss ausweichen. Da ich das aber schon einige Tage vorher gewusst hatte, konnte ich mich darauf einstellen. Ein paar Kilometer vor Amsterdam, führte mich die Route in eine sehr schöne und bizarre Sanddünen Region. Dies hatte ich in dieser grösse, noch nie gesehen. NL AbschlussdeichAls diese endeten, war ich nur noch 30 Km von Amsterdam entfernt. Auch dies konnte ich auf sehr gut ausgebauten Fahrrad Wegen machen. Nachdem ich im Hostel eingecheckt hatte, sah ich mir noch die nähere Umgebung etwas genauer an. Am darauf folgenden Tag ging es zu Fuss ins Zentrum von Amsterdam. 

 

 

 

 

 

05. - 11. September 2019 Amsterdam - Brüssel (440 km)

NL KraftwerkIn dieser Etappe war das Wetter wieder auf meiner Seite. Mit dem Wind, hatte ich auch mehr Glück. So zog ich ziemlich zügig der Küste entlang, Richtung Süden. Auch wie zuvor, musste ich mehrmals auf eine Fähre und machte unzählige Kilometer auf dem Deich. Es war sehr beeindruckend, was hier für den Hochwasserschutz und der Energie Gewinnung gebaut wurde. Zwischendurch war ich noch in Den Hag und schaute mir die Stadt noch etwas genauer an. Es war schöner wie ich mir das Gedacht hatte.

 

 

BE Kanal

Als ich in Belgien war, ging es am Anfang den gleichen Trott weiter. Aber als ich die Küste verliess, tauchten die Kanäle auf. Diese begleiteten mich bis in das Zentrum von Brüssel hinein. Auch kamen ab und zu, kleinere Anhöhen. Aber diese waren kaum wahrnehmbar. An meinem freien Tag, schaute ich mir noch das Zentrum von Brüssel, etwas genauer an. 

 

 

 

 

 

12. - 16. September 2019 Brüssel - Luxemburg (325 km)

B NamurLeider war das verlassen von Brüssel nicht mehr so komfortabel. Über eine Stunde war ich im Stadtverkehr und musste unzählige Kreuzungen und Strassen passieren. Wie aus dem nichts, war ich plötzlich in einem riesigen Wald. Von nun an ging es mehr oder weniger alleine auf den Strassen weiter. Die erste Nacht übernachtete ich in Namur, bei einem Hostel. Hat mir sehr gut gefallen. Aber am nächsten Tag ging es trotzdem weiter. Mehrheitlich war ich wieder auf Fahrrad Wegen unterwegs. Ab und zu streifte ich eine kleinere Ortschaft, aber im Grossen und Ganzen war ich irgendwo weit weg vom getümmel.

 

B LandschaftPlötzlich sah ich in Schild, dass ich nun in Luxemburg bin. Was aber noch wichtiger war, dass die Supermärkte am Sonntag hier offen hatten. Da ich ein bisschen knapp an Proviant war, kaufte ich mir noch etwas für unterwegs ein. Von nun an ging es etwas höher hinauf. Diese waren aber nicht besonders steil, so konnte ich diese gut meistern. Nach zwei Übernachtungen im Zelt, war ich dann schon froh, das ich in Luxemburg Stadt wieder in ein Hostel konnte. Tagsüber hatte ich Kaiser Wetter aber die Nacht und am morgen früh, ist es jetzt schon etwas frisch und nass. Auch hier in Luxemburg gönnte ich mir wieder einen Fahrrad freien Tag. 

  

17. - 20. September 2019 Luxemburg - Strassburg (280 km)

Luxemburg DemoEin Tag nach der Demonstration "Gegen den Brexit" vor dem Regierungssitz, stieg ich wieder auf mein Fahrrad und fuhr nach Süden. Diese Route führte mich über Schengen und Saarlouis nach Strassburg. Im Gegensatz zu Brüssel, war es hier sehr viel angenehmer aus der Stadt zu kommen. Im Grunde fuhr ich die ganze Zeit neben einem kleinen Fluss. Danach ging es auf Nebenstrassen weiter nach Saarlouis. Dort folgte ich auf einem Fahrrad Weg, zuerst den Saar und danach den Rhein Kanal bis nach Strassburg. Da es dadurch immer Flach war, konnte ich gute Kilometer machen. 

 

 

Fr Fahrradweg

 Zwischendrin konnte ich immer wieder den Booten zuschauen, wie sie sich durch den engen Kanal schlängeln. Die kleinen Höhenunterschiede wurden mit Schleusen gemacht. War immer wieder interessant, zuzuschauen wie das Ganze funktioniert. Kurz vor Strassburg, kam dann sehr unerwartet ein Hindernis. Da half nur eins, dass ganze Gepäck musste vom Fahrrad weg, und separat auf die andere Seite gebracht werden. In Strassburg gönnte ich mir wieder einen freien Tag.

 

 

 

21. - 25. September 2019 Strassburg - Schaffhausen (350 km)

FR ElsasNachdem ich die imposante Kathedrale und die mit vielen kleinen Kanälen durchzogene Altstadt besichtigt hatte, fuhr ich wieder weiter. Auch Strassburg konnte ich relativ leicht wieder verlassen. Die Route führte mich durch den Elsas, wo ich sehr viele berühmte Weingebiete bewundern konnte. Auch hier folgte ich den EuroVelo  5. So konnte ich mehrheitlich auf gut ausgebauten Fahrrad Wegen meine Kilometer abspulen. Ausser einem steilen aber sehr kurzen anstieg, ging es mehrheitlich flach in einer wunderschönen Gegend voran. Die letzten paar Kilometer vor Basel, waren sehr mühsam. Denn hier musste ich wieder auf stark befahrene Hauptstrasse.   

    

CH BaselPlötzlich stand ich auf der "Drei Länder Brücke" und da wusste ich, dass ich bald wieder in der Schweiz sein werde. Aber zuerst ging es wieder für wenige Kilometer nach Deutschland. Bald darauf, stand ich am Schweizer Zoll und begrüssten den Beamten mit "Gruezi". Als er mich durchwinkte, fuhr ich ohne anzuhalten weiter. Nach fast zwei Jahren war ich wieder in der Schweiz. Das war ein sehr gutes aber noch ungewohntes Gefühl. Als ich im Zentrum von Basel war, fuhr ich wie schon so oft zuvor, zur Jugendherberge. Nach einer Nacht in Basel, fuhr ich am anderen Tag wieder weiter.

 

Der Plan war, dass ich irgendwo in der Mitte ein Zeltplatz aufsuchte und dort übernachtete. Aber die Wettervorhersagen auf den nächsten Tag waren schlecht. So nahm ich das ganze etwas flexibler. Es war ja immerhin möglich, diese 120 km auch an einem Tag zu machen. Das Problem war nur, dann wäre ich einen Tag zu früh wieder zu Hause. Ich wollte ja, dass ich auf den Tag genau zwei Jahre weg bin. Als ich um drei Uhr beim Zeltplatz war, entschloss ich mich, weiter zu fahren. Denn das Wetter war gut und der Zeltplatz machte mich nicht so an. Da ich nicht zu früh zurück sein wollte, fuhr ich auf den Zeltplatz in Feuerthalen, der nur wenige Kilometer von Schaffhausen weg war. Am anderen Tag, fuhr ich dann die letzten 10 Kilometer nach Beringen, zu meinen Eltern. Dort konnte ich vorerst bleiben.

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