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Südost Asien

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Thailand)

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#7 Südost Asien (Thailand)

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Route

gemachte Route

 

01. Juni 2018 Chiang Mai

Kurz vor Mitternacht landete ich in Chiang Mai. Da ich bereits den dritten Flug innerhalb von 20 Stunden hatte, war ich entsprechend müde. Aber dank meiner neuen Gastgeberin Shirley und der Problemlosen Beförderung meines gesamten Gepäcks, war ich innerhalb kürzester Zeit in meinem neuen Zuhause. Nach einem kurzen Gespräch und natürlich einer längeren Dusche, begab ich mich hudemüde zu Bett. 

 

02. Juni 2018 Chiang Mai

Am nächsten Morgen montierte ich wieder mein Fahrrad zusammen. Dabei viel mir auf, dass meine Trägerhalter am Vorderrad, stark gelitten haben. Aber nach 12'000 km innerhalb eines Jahres mit unter anderem sehr schlechten Strassen, ist das kein Wunder. Da ich Kabelbinder dabei hatte, versuchte ich, das Problem wenigsten provisorisch zu lösen. Die weiteren Kilometern werden das weitere vorgehen bestimmen. Den Rest des Tages, verbrachte ich mit Shirley. Sie zeigte mir die nähere Umgebung und wir verbanden es auch gleich mit einem Grosseinkauf und einem Ausflug zu einem traditionellen Markt.

 

03. Juni 2018 Chiang Mai

Stadtbesichtigung mit dem Fahrrad (ohne Gepäck).

 

04. Juni 2018 Chiang Mai

Stadtbesichtigung

 

05. - 11. Juni 2018 Chiang Mai - Mae Sariang (413 km)

Nach der Verabschiedung von meiner Gastgeberin, machte ich mich auf, nach Nordwesten. Genauer gesagt, nach Pai. Dieser Ort erreichte ich mit einer wunderschönen zweitägigen Fahrt. Zwischendrin konnte ich am King-Viewpoint im Zelt Übernachten. In Pai war ich in einen Packpacker. Am nachfolgenden Tag, schwang ich mich auf das Velo und gelangte so zu den Sehenswürdigkeiten. Am liebsten wollte ich noch einen Tag länger bleiben aber ich hatte noch einige Kilometer abzustrampeln. So machte ich mich auf Richtung Mae Hong Son. Die Landschaft war auch hier sehr hügelig. Somit musste ich sehr viele Höhenmeter machen. Dafür wurde ich immer wieder mit einer erfrischenden Abfahrt belohnt. Da es sehr schwierig war, einen geeigneten Zeltplatz zu finden, entschloss ich mich, nach Ban Me Lanna zu fahren. Dort waren die Höhlen und somit auch einige Unterkünfte. Kaum hatte ich mein Zimmer bezogen, da fing es an, mächtig zu Schütten. Nach 10 Min. war alles wieder vorbei und so konnte ich noch den Ort erkunden.
Am nächsten Morgen ging es nach Mae Hong Son. Der Weg führte mich durch dichten Urwald. Der Verkehr war sehr gering, dafür waren die Geräusche neben der Strasse umso Lauter. Tiere hatte ich keine gesehen, dafür machten die Grillen einen Ohren betäubenden Lärm. In Mae Hong Son suchte ich das zuvor reservierte Gasthaus und verbrachte dem Rest des Tages an diesem Ort. Am nächsten Tag ging es nach Khun Yuam. Diese Strecke war im Vergleich sehr einfach, da es fast keine Steigungen mehr hatte. Dafür regnete es fast die ganze Zeit. Zum Glück war die Sicht gut und so konnte ich trotzdem die Gegend geniessen. Dazu kam, dass der Regen die Hitze etwas erträglicher machte. Der letzte Abschnitt zu Mae Sariang war im Grossen und Ganzen gleich wie am Vortag. Die grossen Steigungen nahmen ab, dafür gab es auch mal gerade Strecken. Dank der guten Strassen, kam ich sehr gut voran. Als ich um 16:00 Uhr im Ort ankam, suchte ich wieder mein Gasthaus und erkundete nachher noch die nähere Umgebung.

 

12. - 16. Juni 2018 Mae Sariang - Tak (305 km)

Da es wieder mal eine längere Tour werden würde, machte ich mich rechtzeitig auf den Weg. Zuerst ging es durch kleinere Dörfer. Überall wo man hinschaute, waren Micro Läden. Nach einigen Kilometern verschwanden diese und dann war ich plötzlich im Urwald. Zuerst ging es auf 400 Meter Höhe, nach einer längeren Abfahrt wurde es dann Ernst und ich musste wieder auf über 800 m.ü.M. Als ich dann endlich das auf und ab auf dieser Höhe auch hinter mich gebracht hatte, fing es an zu regnen. Zum Glück kam rechtzeitig ein Unterstand und ich beschlagnahmte diesen, in Sekunden Bruchteile. Als ich mich herumschaute, sah ich gleich hinter mir einen grösseren Unterstand. Da dieser nicht in Gebrauch war, baute ich mein Zelt unter diesem auf. Da es nonstop regnete, war ich dort für den Rest der Zeit, an einem trockenen Ort.
Am nächsten Morgen ging es noch einmal ein bisschen hoch, aber dann kam die Abfahrt. Da die Strassen nicht immer so gut waren, musste ich immer wieder ziemlich abbremsen. Somit konnte ich nicht wie gedacht, Kilometer bolzen. Als ich dann unten angekommen war, ging es dann mehr oder weniger gerade aus. Der Weg führte mich ziemlich nahe an der Grenze zu Myanmar vorbei. Was mir aufgefallen ist, waren die unzähligen Check-Points, die alle paar Kilometern auftauchten. Aber da hier nicht wirklich kontrolliert wurde, fuhr ich wie die anderen auch, mit reduziertem Tempo durch. Als ich dann nach 130 km ziemlich müde in Mae Ramat ankam, suchte ich das Hotel und richtete mich dort ein. Am nächsten Morgen lies ich mir Zeit, da das nächste Ziel nur 40 km entfernt war. Als sich die Regenwolken verzogen hatten, machte ich mich wieder auf den Weg nach Mae Sot. Auch dort bezog ich ein Hotel und blieb dort ganze zwei Tage. Die letzten paar Tage waren schon ziemlich anstrengend. Natürlich mussten meine Kleider auch mal wieder "richtig" gewaschen werden.
Ausgeruht und mit sauberen Kleidern, machte ich mich auf nach Tak. Dazu musste ich zuerst von 300 auf 600 m.ü.M. Danach gab es wie üblich eine kleine Abfahrt um nachher wieder auf sehr mühsame Art auf 880 m.ü.M. zu gelangen. Leider wird die Strasse zusätzlich noch ausgebaut. Das bedeutete, dass es sehr viele Baustellen und Umleitungen dazwischen hatte. Aber auch diese Herausforderung meisterte ich. In der Hälfte verschwanden die Baustellen und das Fahren wurde wieder einfacher. Der letzte Drittel war dann eine wunderschöne Abfahrt. Da fast kein Verkehr herrschte, machte das ganze doppelt so viel Spass. In Tak angekommen, fuhr ich zu meiner neuen Unterkunft. Danach schaute ich mir noch die Stadt etwas genauer an.

 

17. - 19. Juni 2018 Tak - Dan Chang (310 km)

Auch dieser Streckenabschnitt führte mich durch wunderschöne Tropen-Landschaften. Es war bei weitem nicht mehr so wild, wie bei den letzten Abschnitten. Die Gegend war etwas Flacher, somit konnten ich auch wieder grössere Strecken machen. Übernachtet habe ich in der ersten Nacht im Zelt. Da es seit Tak nicht mehr geregnet hatte, konnte ich den Abend trocken  in einem "Obstgarten" verbringen. Die beiden anderen Nächte gönnte ich mir wieder ein Zimmer. Wobei ich in der zweiten Nacht etwas privates direkt am See gefunden hatte. In Dan Chang war ich wieder im Hotel. Das Wetter wurde auch wieder besser. Der Regen hat aufgehört und dafür kam die Sonne zum Vorschein. Natürlich wurde es auch wieder heisser. Aber durch den Fahrtwind wurde es ein bisschen erträglicher. 

 

20. Juni 2018 Dan Chang - Kanchanaburi (120 km)

Heute führte meine Strecke mehrheitlich durch flaches Gebiet. Dazwischen ging es manchmal durch Kilometer lange geradeaus Strecken. Diese waren sehr langweilig und mühsam zu fahren. Da der Himmel strahlend blau war, waren die Temperaturen entsprechend hoch. So viel geschwitzt wie heute, hatte ich schon lange nicht mehr. Zum Glück kam immer wieder eine Waldstrecke, somit konnte ich zwischendurch im Schatten fahren. Da der Verkehr recht massiv zugenommen hatte, wurde es recht mühsam. Die letzten Kilometer musste ich recht kämpfen. Aber nach 120 km war ich endlich am Ziel. Nach dem einrichten im Guesthouse, schaute ich noch die nähere Umgebung an.

 

21. Juni 2018 Kanchanaburi

Stadtbesichtigung / Ruhetag

 

22. Juni 2018 Kanchanaburi - Bangkok (Zugfahrt)

Aus diversen Gründen (Bequemlichkeit, Erholung, Zeit etc.) entschloss ich mich, die Weiterfahrt mit dem Zug zu machen. Da ich noch nie in meinem Leben dritte Klasse gefahren bin, wollte ich auch das mal erleben. Ich muss sagen, die Wagen die hier im Einsatz waren, konnten bei uns auch vor 50 Jahren, keine Zulassung bekommen. Aber was solls. Es soll ein Abenteuer sein und nicht 0815. Auch so konnte ich die Fahrt geniessen. Nach dem wir an der Endstation der Strecke angekommen sind, musste ich noch ein paar Kilometer bis zu meiner Unterkunft radeln. Alle sagten, die Fahren hier wie verrückte. Das kann ich nicht bestätigen, die Fahren genau so, wie anderswo auch :-)

 

23. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

24. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

25. Juni 2018 Bangkok

Stadtbesichtigung

 

26. - 29. Juni 2018 Bangkok - Poipet, Kambodscha (240 km)

Eigentlich wollte ich noch ein paar Tage länger hier bleiben, aber da mein Visum in ein paar Tagen abläuft, musste ich weiter. Heute lies ich mir Zeit, da ich nur 34 km geplant hatte. Somit schlief ich etwas länger und genoss danach das super Morgenessen. Dann ging es zum Flughafen, der genau an der anderen Seite von Bangkok ist. Das bedeutet, dass ich heute quer durch die Stadt fahren musste. Aber das meisterte ich mit links. Ich war sehr positiv überrascht. Habe viele male gehört, dass hier ein übler Fahrstil herrscht. Das kann ich auch nach dieser Fahrt nicht bestätigen. Die Fahrt war für mich sehr interessant und konnte gleich noch das wirkliche Bangkok sehen. Das wie bei vielen anderen Orten vom Touristischen Plätzen etwas abweicht. Als ich dann beim Flughafen ankam, suchte ich das Hotel und danach ging es noch auf Erkundungs Tour. Bei der Suche nach einer Unterkunft, sah ich, das ganz in der Nähe ein Fahrrad Laden ist. Dieser wollte ich noch sehen. Als ich dann drin war, fragte ich, ob sie Karton hätten, um das Velo für den Flug "einzuboxen". Als er das mit einem JA und mit einem Wink in die hintere Ecke andeutete, war ich sehr erleichtert. Das war alles was ich eigentlich wissen wollte und verlies dankend den Fahrrad Laden.
Am nächsten Morgen verlies ich das Hotel wieder etwas früher. Den für heute waren über 90 km geplant. Dieser Abschnitt war sehr mühsam. Der Erste Teil war noch in Ordnung aber dann wurde die Strasse erneuert. Das hiess, sehr viele Umleitungen und lange Strecken auf ungeteerten Strassen. Das Ganze zog sich über 10 km. Als die Baustelle dann endlich fertig war, begann es leicht zu regnen. Nach ein paar Minuten wurde es plötzlich dunkel und ein Gewitter war in Anmarsch. Zum Glück sah ich gleich darauf eine Strassenbeiz mit einem riesigen Dach. Kaum war ich drin, da begann es mächtg schütten. Da es gerade Mittagszeit war, bestellte ich mir etwas zu Essen. Nachdem ich fertig war, war das Gewitter auch fast durch. Nach ein paar Minuten fuhr ich dann wieder weiter. Den Rest der Strecke war wieder alles in Ordnung und so konnte ich gute Kilometer machen. Als ich dann in Khao Hin Son angekommen war, suchte ich mein nächstes Guesthouse und erkundete noch die kleine Stadt.
Am nächsten Tag ging es dann nach Sakaeo. Diese Fahrt war im Gegensatz zu den anderen recht langweilig. Es ging mehrheitlich geradeaus. Dafür konnten wieder gute Kilometer gemacht werden. Als ich ankam, quartierte ich mich wieder in die neue Unterkunft ein. Da die Stadt eigenlich nichts zu bieten hatte, blieb ich in meinem Zimmer und machte das YouTube Video über Thailand fertig. Tags darauf ging es dann über die Grenze nach Kambodscha. Auch diese Fahrt war recht langweilig. Die Gegend sah mehr oder weniger immer gleich aus. Plötzlch war die langersehnte Grenze zu Kambodscha vor mir. Das hiess für mich wieder ein gewaltiger Wechsel. Den ab hier ist nicht nur die Währung anders, sondern ab hier wird auch wieder rechts gefahren. Aber zuerst einmal mischte ich mich in das Menschengewimmel und suchte den Weg zu den verschiedenen Stationen. Leider war das Fotografieren etc. verboten, sonst hätte ich einige Bilder zum schmunzeln anbieten können.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Kambodscha)

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#8 Südost Asien (Kambodscha)

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Route

gemachte Route

 

29. Juni 2018 Poipet (Sisophon)

Der Grenzübertritt verlief eigentlich ohne Probleme. Da ich wirklich wie ein westlicher Tourist aussah, wiesen mir die netten Beamten immer wieder den Richtigen Weg zur nächsten Stelle. Aber nach einigem Papierkram hatte ich das "visum on arrival" und die nötigen Stempel in meinem Pass. So machte ich mich wieder auf den Weg zur nächsten Stadt, wo ich die  Unterkunft gebucht hatte. Dort angekommen, bezog ich wieder mein Zimmer und danach ging es zum Marktplatz um etws zu Essen. Immerhin hatte ich heute über 100 km in dieser Hitze gemacht.



30. Juni 2018 Sisophon - Siem Reap (102 km)

Nach dem Morgenessen machte ich mich auf nach Siem Reap. Der Weg war wie in den letzten Tagen, ziemlich langweilig. Dafür waren die "Sachen" die neben der Strassen stattfanden, viel interessanter. Immer wieder tauchten Marktstände auf, die alles mögliche verkauften. Das ging von grossen Skulpturen bis zum billigen Schrott. Als ich dann in Siem Reap ankam, bezog ich wieder die neue Unterkunft. Danach machte ich noch einen kurzen Abstecher zum Marktplatz und genoss den schönen Nachmittag. 

 

01. Juli 2018 Siem Reap

Stadtbesichtigung

 

02. - 04 Juli 2018 Siem Reap

Besichtigung  der nahegelegenen Angkor Wat Tempel-Anlage

 

05. - 07 Juli 2018 Siem Reap - Kampong Cham (256 km)

Diese Strecke hatte ich in zwei grössere Teilstrecken unterteilt. Übernachtet habe ich dazwischen in einer kleinen Stadt Namens Kopong Thon. Grösstenteils ging es auch wieder gerade aus und die kleinen Steigungen waren kaum wahrzunehmen. Da zum Teil ein mässiger Wind von hinten rechts kam, war es recht gut zum fahren. Aber da ich im Wind war, hatte der Wind für mich keine Abkühlung. Somit wurde es ziemlich heiss und ich musste immer wieder ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Am zweiten Tag wurde es ein bisschen spannender. Da es Präsidentenwahl ist, traf ich immer wieder auf Leute die für ihren Favoriten Werbung machten. Da der Sieger bereits feststeht, habe ich das Treiben so gut es ging ignoriert. Der Oppositions-Führer ist im Gefängnis und das ist nicht wirklich eine gute Voraussetzung für eine faire Wahl. Als ich dann ich Kampong Cham ankam, begab ich mich zu meiner neuen Unterkunft und blieb den Rest des Tages auch dort. Mein neues Gasthaus ist etwas ausserhalb, aber dafür gibt es hier ein super Essen und ich bin ich direkt neben dem grossen Fluss Mekong.

 

08. Juli 2018 Kampong Cham

Stadtbesichtigung
Heute bekam ich mein Vietnam Visum :-)

 

09. - 11. Juli 2018 Kampong Cham - Kratie und wieder zurück (250 km)

Ausnahmsweise nahm ich heute den Roller. Dieser konnte ich hier in der Unterkunft zu einem sehr günstigen Preis Mieten. Das Tagesziel war Kratie und liegt ca. 125 km Nordöstlich von Kampong Cham. Da ich wieder hierhin zurück musste, war das die beste Wahl. Mit dem Fahrrad wäre es auch möglich gewesen. Aber bei dieser Hitze gönnte ich mir etwas Ruhe. Zudem wollte ich schon immer in Asien mit dem Roller herumfahren. Der Weg führe mich die ganze Zeit neben dem Mekong her. Die Strassen waren zum Teil in einem sehr schlechten Zustand. Dafür war es eine absolut geniale und sehenswerte Fahrt. Es war eine Fahrt in einer anderen Welt. Auch wenn ich max. 40 km/h fahren konnte, war es trotzdem zu schnell. Mit dem Fahrrad hätte man mehr sehen können. 
Kratie ist bekannt für die Delfine die man bei einer Flussfahrt auf dem Mekong sehen kann und für eine sehr schöne Insel die man gut zu Fuss oder mit dem Fahrrad besichtigen konnte. Da ich schon mehrere Delfine gesehen hatte, begab ich mich auf dem darauffolgenden Nachmittag auf die Autofreie Insel und genoss dort die Ruhe. Am Vormittag fuhr ich etwas mehr die Küste hinauf und besichtigte einen sehr schönen Buddhistischen Tempel der auf einer kleinen Anhöhe war.
Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück. Dieses Mal nahm ich die Hauptstrasse. Die Strecke ist etwas länger aber dafür sind die Strassen besser ausgebaut. Als ich in Kampong Cham angekommen war, machte ich noch einen kleinen Abstecher auf die vorgelagerte Insel Koh Pen. Als dann nach einer Stunde ein Gewitter näher kam, fuhr ich wieder zurück zur Unterkunft und genoss dort die restliche Zeit.

 

12. Juli 2018 Kampong Cham - Svay Rieng (130 km)

Die Strecke von heute, war mit abstand die schönste von ganz Kambodscha. Endlich konnte man weg von den Hauptstrassen. Der Verkehr reduzierte sich massiv und man konnte endlich die Landschaft geniessen. Auch die Bevölkerung reagierte viel freundlicher auf mich, ich wurde sogar zweimal für einen Tee eingeladen. Die mittlerweile langweiligen Strassen-Stände verschwanden und machten Platz für eine wunderbare Landschaft. Leider oder Gott sei Dank, waren die Strassen grösstenteils nicht geteert. Das machte das Vorwärts kommen etwas schwieriger. Aber da es super Wetter war, konnte man gut auf diesen Strassen fahren. Die Strecke war mit 110 km recht lang und somit war ich schlussendlich über 8h unterwegs. Als ich dann ich Svay Rieng ankam, war ich dann ziemlich fertig.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Südost Asien, Vietnam)

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#9 Südost Asien (Vietnam)

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Route

gemachte Route

 

13. Juli 2018 Svay Rieng - Ho-Chi-Minh (111 km)

Eigentlich war ich ziemlich sicher, dass der heutige Tag nach Plan ablaufen wird. Aber es kam anders. Der erste Abschnitt war noch in Ordnung. Als ich dann an der Grenze war, wurde mein Visa welches ich durch die Vietnamesische Botschaft in Bern erhalten habe, nicht akzeptiert. Somit aktivierte ich den Plan B. Gegen eine höhere Gebühr, bekam ich dann doch mein Visum, allerdings musste ich 5 Stunden darauf warten. Das hatte zur Folge, dass ich Ho-Chi-Minh, nicht um 16.00 sondern um 21.30 ankam. Somit musste ich mehrheitlich bei Dunkelheit fahren. Das war auf der einen Seite sehr spannend aber auf der anderen Seite sehr mühsam. Aber ich machte das Beste daraus.



14. - 16. 2018 Juli Ho-Chi-Minh

Stadtbesichtigung

 

17. - 21. 2018 Juli Ho-Chi-Minh - Da Lat (408 km)

Nach 4 Tagen Grossstadt Treiben, hatte ich genug und schwang mich wieder auf mein Fahrrad. Meine Route führte mich Nord-Östlich Richtung Dong Xoai. Nachdem ich die Agglomeration verlassen hatte, wurde es auch wieder etwas ruhiger auf den Strassen. Wie schon von anderen gehört, fährt man hier auch gegen den Verkehr. So musste ich immer damit rechnen, dass jemand mir entgegenkam. Das macht das Fahren hier sehr mühsam. Die Strecke führte mich durch sehr schöne Gegenden. Da die Strassen auch einigermassen gut waren, konnte ich gute Kilometer machen. Als ich kurz von dem "Ho Tri An" See war, musste ich noch mit einer Fähre einen Fluss überqueren. Die Fähre wurde betrieben, wie zu Grossvaters Zeiten. Aber dafür kam das Abenteuer zum Zug. Als ich dann auf der anderen Seite ankam, ging es weiter, immer schön dem Stausee entlang. Danach ging es dann Nördlich die TD761 hinauf. Die Strasse war am Anfang noch in einem sehr guten Zustand, leider wurde es aber immer schlimmer. Am Schluss fuhr ich dann auf löchrigen Naturstrassen. Ich war sehr erstaunt darüber. Den auf meiner Strassenkarte wurde diese FETT dargestellt. Somit sollte es eigentlich eine gute Strasse sein. Nach ein paar Kilometer kam dann der Paukenschlag. Plötzlich war die Strasse gesperrt und an ein weiterkommen war unmöglich. Den vor mir war eine Strasse die mit grossen Steinen darauf. Als ich dann neben mir ein Gebäude sah, führ ich näher heran und fragte ein Mann der mich neugierig anschaute. Nach einem kurzen Gespräch, war es klar, dass ich den ganzen Weg wieder zurück musste. Die Strasse war von einem Fluss weggeschwemmt worden. Zähneknirschend kehrte ich kurz vor dem Ziel wieder um und versuchte, so weit wie möglich wieder aus dem Urwald zu kommen. Da es schon 17.00 war und es ab 19.00 dunkel wird, musste ich mich sputen. Als ich dann an einem kleinen Ort ankam, deckte ich mich noch mit Lebensmittel ein und fragte wo ich mein Zelt aufbauen konnte. Leider waren die Leute hier NICHT sehr hilfsbereit und sagten, ich sollte es an einem anderen Ort versuchen. Nach dem fünften mal weiterschicken hatte ich genug und verliess das Dorf. Nach ein paar Kilometern sah ich einen kleinen Weg, der mich etwas weiter weg von der Strasse brachte. Als der kleine Weg auch aufhörte, stellte ich dort mein Zelt auf und übernachtete mitten im Urwald.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder weiter. Da ich meine geplante Route nicht fortsetzen konnte, musste ich eine alternative Route nehmen. Mit meinen Smartphone und dem ausgezeichnete Navigations-App war das überhaupt kein Problem. Somit machte ich mich auf den Weg nach Long Kanh. Dort angekommen, verbrachte  die Nacht in einem sehr schönen Motel, aber da ich weiter wollte, begab ich mich am nächsten Morgen wieder auf das Fahrrad und radelte nach Bao Loc. Die ersten zwei Drittel waren sehr schön zu fahren, aber dann kam der "Bao Loc Pass". Dieser war seit Thailand genauer gesagt Tak, wieder einmal ein sehr steiler Aufstieg. Da ich keinen "schleichweg" zur Verfügung hatte, war das fahren neben all dem Verkehr sehr mühsam. Als ich in Bao Loc ankam, war ich dann sehr dankbar. Denn mein Hinterteil fing an zu schmerzen. Nachdem ich mich wieder in einem Guesthous einquartiert hatte, begab ich mich auf die Suche nach etwas zu essen.

Nach einem zusätztlichen Tag in Bao Loc setzte ich meine Reise Richtung Da Lat fort. Da Lat ist eine auf 1'500 m.ü.M gelegene kleine Stadt. Diese wurde während der französischen Kolonialzeit erbaut und ist während der heissen Monaten ein beliebtes Ausflugsziel. Die Fahrt dorthin war sehr abwechslungsreich, da es immer wieder auf und ab ging. Natürlich gab es dazu auch unzählige Kurven. Am Schluss war noch ein heftiger Anstieg zu meistern. Aber das war eigentlich kein Problem. Da der Himmel leicht bedeckt war, und ich in einer Höhe war, die angenehme Temperaturen hatte, ging es fast von alleine. Oben angelangt, radelte ich zu meinem neuen Hostel. Nach einem köstlichen Abendessen, schaute ich noch den berühmten Nachtmarkt an.

 

22. - 23. 2018 Juli 2018 Da Lat

Stadtbesichtigung

 

24. - 29. 2018 Juli 2018 Da Lat - Kon Tum (420 km)

Nach 3 Tagen auf 1500 m.ü.M zog es mich wieder weiter. Da Lat war sehr schön. Vor allem war es angenehm kühl. Kein Wunder haben die Franzosen hier in der Kolonialzeit, eine Stadt erbaut. Zunächst ging es mal wieder durch wunderschöne Landschaft, abwärts. Es wurde auch wieder merklich wärmer. Wie schon zuvor, musste ich auch heute wieder meine zuvor geplante Route verlassen. Denn nach ca. 30 km wurden die Strassen immer schlechter und am Schluss war ich wieder mehrheitlich auf Schotterpisten. Aber dieses Mal, hatte ich die Möglichkeit, auf die Hauptstrasse auszuweichen. Hatte natürlich einiges mehr an Verkehr und entsprechend mehr Treiben neben den Strassen. Als ich dann den Pass passiert hatte, wurde es dann plötzlich ruhig. Der Verkehr ging massive zurück und die Menschen waren verschwunden. Dafür konnte ich in einer traumhaften Landschaft, meine Fahrt geniessen. Dieser Abschnitt war bei weiten der schönste in ganz Vietnam. Die Strecke war sehr kurvenreich und es ging immer ein wenig auf und ab. Genau das, was ich will. Die Idylle wurde plötzlich kurz vor Pi Ko durch ein herannahendes Gewitter unterbrochen. Als ich anhalten wollte, um den Regenschutz anzuziehen, sah ich auf der anderen Strassenseite ein Hotel. Da es schon 17.00 Uhr war, und ich auch schon über 100 Kilometer gemacht habe, ging ich rüber und bezog mein Zimmer.
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Buon Ma Thuot. Auch heute war es eine Fahr in eine andere Welt. Überall wo man hinsah, bekam man den Eindruck, die Zeit wäre vor 100 Jahren stehengeblieben. Man konnte Leute sehen, die in den Reisfeldern arbeiteten, oder Leute die mit Wasserbüffel etc. durch die Gegend zogen. Aber irgendwann kam dann wieder eine kleinere Stadt und dann war ich wieder in der Gegenwart. Der Verkehr nahm wieder zu und das hektische Treiben auf den Strassen, hatte mich wieder. Die letzten paar Kilometer bis Buon Ma Thuot waren entsprechend hässlich.
Heute ging es weiter Richtung Kon Tum. Das erste Tages-Ziel war Ea Drang und am darauf folgenden Tag war es dann Pleiku. Die Route war hauptsächlich auf der Hauptstrasse AH17. Diese Strecke ist auch unter der Bezeichnung Ho-Chi-Minh Highway bekannt. Die Strecke war mit dem Fahrrad nicht wirklich sehr interessant abzufahren. Aber immerhin war die Umgebung sehr abwechslungsreich. Leider war wieder alles verbaut und somit war kaum eine längere Fahrt in der freien Natur möglich. Als ich dann von Pleiku den letzten Abschnitt unter die Räder nahm, ging es im gleichen Stil weiter. Aber da ich heute nur 50 km machen musste und dies dazu noch die meiste Zeit abwärts, war das dann doch sehr angenehm. Somit konnte ich das Städtchen am Nachmittag noch etwas genauer anschauen.

 

30. - 31. 2018 Juli 2018 Kon Tum

Stadtbesichtigung und Reiseplanung.

 

01. - 03. 2018 August 2018 Kon Tum - Hoi An, Da Nang (280 km)

Heute konnte ich mit einem Pärchen aus Köln mitradeln. Das war für mich eine willkommene Abwechslung. Den schon seit Monaten, habe ich keine Tourenfahrer mehr gesehen, die in meine Richtung gingen. Es war für mich sehr ungewohnt. Den auf einmal musste ich nicht Navigieren, konnte einfach den anderen folgen. Aber da diese mit Leichtgewicht unterwegs waren, waren die um einiges schneller wie ich. Aber das ist so, wenn man für alle 4 Jahreszeiten gerüstet sein muss und noch ein Zelt dabei hat. Da hat man automatisch etwas mehr dabei. So kam es, dass ich abwärts schneller war wie die und aufwärts war es dann anders. Aber da die Strecke am ersten Tag nur ein bisschen auf und ab ging, hielt sich das kleine Problem in Grenzen.
Am zweiten Tag ging es dann richtig zur Sache. Die Strecke wurde wieder abwechslungsreich und ein grösserer Aufstieg auf über 1'100 m.ü.M war angesagt. Da die anderen am Anfang noch ein bisschen Anlauf Schwierigkeiten hatten, zog ich alleine davon. Somit konnte ich mein Tempo selber bestimmen. Als ich dann so ziemlich erschöpft in Kham Durc ankam, suchte ich mal wieder meine nächste Unterkunft und erholte mich von den Strapazen. Kurze Zeit später kamen die anderen auch an.
Am nächsten Morgen fuhren wir dann wieder getrennt weiter. Ich wollte nach Hoi An und die anderen wollten nach Hue. Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhr ich dann Richtung Hoi An los. Die Strecke hatte keinen Anstieg mehr, im Gegenteil, es ging ans Meer. Da ich immer tiefer kam, stiegen die Temperaturen wieder an. So war mein grösster "Gegner" die Hitze. Aber dafür war die Landschaft einfach absolut genial. So viel getrunken wie heute, hatte ich schon lange nicht mehr. Als ich dann endlich das "Süd Chinesische Meer" sah, hatte ich mein Ziel schon fast erreicht. Da es schon seit längerer Zeit ziemlich flach war, war die Sicht auf die Küste und die vorgelagerten Inseln, umso eindrücklicher. Als ich am Hostel ankam, verbrachte ich den Rest des Tages dort.



4. - 05. August 2018 Hoi An

Stadtbesichtigung und den Strand geniessen.

 

06. August 2018 Hoi An - Hue (130 km)

Heute war ich vor 7.00 Uhr auf dem Fahrrad. Aber vorher konnte ich noch ein ausgezeichnetes Frühstück im Hostel geniessen. So konnte ich mit genügend Energie die Tour in Angriff nehmen. Zuerst ging es nach Danang. Von dort aus bezwang ich dann den Wolkenpass. Die Umgebung war sehr schön. Mann konnte immer wieder die Küste mit einem wunderschönen Sandstrand sehen. Als ich dann auf 475 m.ü.M. war, konnte ich dann eine wunderschöne und abwechslungsreiche Abfahrt geniessen. Am Fusse des Passes war ein kleines Dörfchen in einer wunderschönen Gegend eingebettet. Nach einer kurzen Besichtigung zog es mich dann doch weiter nach Hue. Immerhin hatte ich noch über 60 km vor mir. Das alles, in dieser Hitze und von jetzt ab, musste ich auch noch auf die AH1. Das ist die Hauptverkehrsader von Vietnam. Aber zu meinem Erstaunen, war fast kein Verkehr vorhanden. Somit konnte ich doch noch die Strecke einigermaßen geniessen. Als ich dann endlich in Hue ankam, war ich sehr dankbar. Den die Hitze war mörderisch. Nach dem Einchecken im Hostel, ging es mal wieder auf eine sehr kurze Erkundungs Tour. 

 

07. - 08. August 2018 Hue

Stadtbesichtigung und den Strand geniessen.

 

09. - 11. August 2018 Hue - Phong Nha National Park (225 km)

Als ich heute aus dem Fenster schaute, regnete es. Das war aber kein Grund hier zu bleiben. Als ich kurz nach 07.00 Uhr abfuhr, hatte es aufgehört zu regnen. Die ersten Kilometer waren ein bisschen mühsam. Aber dafür hatte ich danach gute Strassen Verhältnisse. Leider war ich gezwungen, auf den Hautverkehrs Adern zu fahren. Die anderen Routen waren über 1/3 länger und die Wettervoraussagen waren alles andere wie gut. Zwischendurch regnete es immer wieder, aber dafür war es nicht mehr so heiss. Als ich dann nach 75 km in Dong Ha ankam, bezog ich wieder ein Zimmer im Guesthouse und genoss noch den Rest des Tages.
Am anderes Tag ging es nach Dong Hoi. Endlich konnte ich wieder auf die Nebenstrassen ausweichen. Diese waren wunderschön und sehr abwechslungsreich. Die Zeit verflog wie im Fluge. Aber nach 106 km war ich dann schon froh, dass ich am Ziel war. Nach einer gründlichen Dusche, schaute ich mir noch die Stadt an. 
Das heutige Ziel war Phong Nah. Dieser Ort ist bekannt für seine Höhlen und der bizarren Landschaft. Auch heute konnte ich mehrheitlich auf  Verkehrsarmen Strassen fahren. Da die heutige Strecke mit 43 km nicht wirklich lang war, ging ich die Sache gemütlich an. Eigentlich konnte ich gar nicht anders. Denn die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel. Kurz nach 14.00 Uhr hatte ich Phong Nha ziemlich überhitzt erreicht. Aber nach der kalten Dusche, war die Welt wieder in Ordnung. Nach einer buchen einer Höhlen-Tour, machte ich mich auf, dass kleine Örtchen zu erkunden.

 

12. August 2018 Phong Nha

Höhlenbesichtigung 
- Paradise und Phong Nha

 

13. August 2018 Phong Nha

Ruhetag

 

14. - 19. August 2018 Phong Nha - Ninh Binh (430 km)

Nach einem leckeren Frühstück, machte ich mich auf Richtung Vinh. Aber bis dahin waren es über 200 km. Da ich das nicht an einem Tag schaffen konnte, musste ich irgendwo zwischendrin übernachten. Da es keine Hotels etc. Online zu buchen gab, versuchte ich es auf Gut Glück. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, also genau das, was ich gern habe. Nach der ersten und letzten Steigung von 500 Metern, war ich dann aber um die Abfahrt nicht abgeneigt. Das Wetter spielte heute auch mit. Es war leicht bedeckt, somit war es sehr angenehm zu fahren. Als ich dann nach 90 km am dem Ort war, wo MapsMe mir ein Gasthaus zeigte, schaute ich nach, ob es akzeptabel war. Das war es bei weitem nicht und so fuhr ich weiter. Da ich auf den nächsten Kilometern kein Übernachtungs Möglichkeiten gesehen habe, schaute ich mich um, um einen geeigneten Platz um mein Zelt aufzubauen. Nach kurzer Zeit sah ich einen schönen Platz, der auch etwas von der Strasse entfernt war. Nach dem Zeltaufbau wurde es bald dunkel. Somit verzog ich mich ins Zelt.
 Am nächsten Tag ging es dann nach Vinh. Aber bis ich da war, musste ich weitere 100 km hinter mich bringen. Da es aber keine Steigungen hatte, kam ich recht zügig voran. Die ersten 2/3 waren wunderschön zu fahren und konnte die Fahrt auch geniessen. Aber dann musste ich wieder auf die stark befahrenen Hauptstrassen. Dann war es fertig mit Lustig. Nach einer Stunde war ich dann im Guesthous und bezog mein Zimmer. Da ich fast am Verhungern war, ging ich hinaus um etwas zu essen. Als ich bezahlen wollte, sagte man mir, dass die Rechnung von der Familie am Nebentisch bereits bezahlt wurde. Leider war die Familie schon weg, da konnte ich mich nicht dafür bedanken. Danach ging es wieder zurück zum Guesthous.
Da es heute sehr stark regnete und es nach Wettervorhersagen keine Besserung in Sicht war, entschloss ich mich, meinen Aufenthalt in Vinh um einen Tag zu verlängern. 
Das Warten hatte sich gelohnt. Den heute war ein perfekter Tag um Fahrrad zu fahren. Der Regen brachte eine Abkühlung und die Sonnte versteckte sich hinter den dünnen Wolken. Heute ging es eigentlich nur um Kilometer zu machen. Dazwischen hatte es nichts und somit war ich die ganze Zeit auf der Hauptstrasse. Um es ein bisschen erträglicher zu machen, montierte ich mein MP3 Player. Als ich nach 100 km in Tinh Gia ankam, war meine Unterkunft nicht an der Stelle, wo es eigentlich nach Booking.com sein sollte. Aber dank der Hilfe der Nachbarschaft, konnte ich es dann doch noch finden. Dieses mal hatte ich die "Homestay" Variante gewählt. Das heisst, dass ich bei einer Familie zu Gast war. Ich wurde sehr herzlich begrüsst und bezog danach mein Zimmer. Da es noch hell war, erkundete ich das Dorf und hielt mich noch ein bisschen am Strand auf. Dach dem Abendessen mit der Familie unterhielten wir uns noch ein bisschen (Google Translater). Um 21.00 zog ich mich Hundemüde zurück.
Da ich heute für die kurze Variante nur ca. 45 km auf der stark befahrenen Hauptstrasse machen müsste, entschloss ich mich für die etwas längere Variante. Diese Entscheidung war Gold richtig. Ich kam durch wunderschöne Gegenden und der Verkehr ging auch stark zurück.  Als ich dann nach 75 km in Than Hoa ankam, fuhr ich zu meinem Hotel. Danach genehmigte ich mir noch ein leckeres spätes Mittagsessen.
Heute war mein Tagesziel Ninh Binh. Da gab es keine alternative Route. So musste ich wieder auf die AH1. Zu sehen gab es eigentlich nichts. Ich machte das beste daraus. Natürlich war mein MP3 Player auch mit dabei. Nach fünf Stunden hatte ich es endlich geschaft. Nach dem Einchecken ass ich noch etwas. Danach zog ich mich wieder in mein Zimmer zurück. Hatte genug vom Lärm.

 

20. - 22. August 2018 Ninh Binh

Besichtigung des Nationalparks

 

23. August 2018 Ninh Binh - Hanoi (87 km)

Heute stand meine letzte Etappe an. Leider musste ich wieder auf eine stark befahrene Hauptstrasse. Aber da diese gröstenteils paralell zur "Autobahn" verlief, war der Schwerverkehr auf der anderen Strasse. Zu sehen gab es auch nicht viel und somit beschränkte sich der Tag auf Kilometer machen. Als ich nach vier Stunden näher an das Zentrum kam, nahm die Dichte der Fahrzeuge zu. Zum größten Teil waren es Scooter, die sich langsam durch den Verkehr wühlten. Dank GPS kam ich trotz des Verkehrs Charos und den vielen Strassen unversehrt am Ziel an. Somit war die Etappe Südost Asien nach über 4'000 km in zum Teil brütender Hitze abgeschlossen. 

 

24. - 29. August 2018 Hanoi

Stadtbesichtigung

 

 30. August 2018 Hanoi - Brisbane (7'390 km)

Abflug nach Brisbane (Australien)

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