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Vorder Asien

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Türkei)

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#4 Türkei

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Route

gemachte Route

 

17. Februar 2018 Rhodos, Griechenlad - Marmaris, Türkei

Da die Fähre nach Marmaris erst um 15.45 ging, hatte ich noch genügend Zeit. Diese nutzte ich, indem ich noch einmal dem Strand entlang lief. Danach ging ich ins Hotel zurück, packte meine Sachen und checkte aus. Als ich dann alles wieder auf meinem Fahrrad hatte, ging es Richtung Touristen Port. Dort musste ich noch eine Zeit warten. Kurz nach 15.00 Uhr machte der Ticket Schalter auf und ich konnte mein Voucher gegen ein Ticket umtauschen. Danach hatte ich noch die Passkontrolle zu machen. Da ich mein Fahrrad durch die Prozedur mitnehmen musste, war das ein bisschen umständlich. Endlich konnte ich auf die Fähre (Katamaran). Dort wurde mein Fahrrad an die Reling am Heck angebunden. Da kam ich dann mit einem Ukrainer ins Gespräch, der auch ein Fahrrad dabei hatte. Irgendwie waren wir dann plötzlich am Bug und redeten über die Reise. Nach ein paar Minuten wurde der Seegang heftig und ich konnte wieder meinen Freifall testen. Nach kurzer Zeit hatte ich genug und verzog mich wieder in das Sichere Innere der Kabine. Aber zuerst schaute ich noch nach meinem Fahrrad. Entsetzt musste ich feststellen, dass es durch das aufwirbelnde Wasser, völlig nass war. Da es hier auch noch sehr laut war, ging ich wieder in die Kabine zurück. Als ich nach einer Stunde in Marmaris ankam, musste ich wieder durch die Passkontrolle. Auch dieses mal natürlich mit Fahrrad. Wie immer, wurde ich sehr kritisch angeschaut. Als ich meinen Stempel endlich in meinem Pass hatte, musste ich noch durch die Gepäck Kontrolle. Als ich alle Taschen wieder an meinem Fahrrad hatte, machte ich mich auf den Weg zum nächsten Hotel. Völlig erschöpft von der Überfahrt, ging ich nach einem keinen Imbiss, gleich ins Bett.

 

18. Februar 2018 Marmaris

Zuerst ging ich noch an einem Geldautomaten und besorgte mir noch ein bisschen Türkische Lira, um zum Beispiel eine Strassenkarte zu kaufen. Nach dem abspritzen meines Fahrrades mit dem Hoteleigenen Gartenschlauch und ein paar Servicearbeiten machte ich wieder einmal eine Stadtbesichtigung.

 

19. Februar 2018 Marmaris

Einfach den Tag geniessen

 

20. Februar 2018 Marmaris - Mugla (57 km)

Heute startete ich meine Fahrt quer durch die Türkei. Da ich schon seit längerer Zeit, nicht mehr auf dem Fahrrad war, war ich noch entsprechend unsicher betreffend meiner Kondition. Dazu kam noch, dass ich keinen Plan hatte, wie mich der türkische Verkehr aufnahm. Da die heutige Tour nicht gerade lang war, hatte ich da keine grossen Bedenken. Die Strasse war durchgehend 4-Spurig. Der erste drittel war leicht, ein stetiges auf und ab. Aber dann kamen die Serpetiner Kurven. Diese hatten durchgehend eine Steigung von 8%. Da sich auch noch haufenweise Lastwagen hochquälten, war das eine Erfahrung, die ich bis zum heutigen Tag, noch nicht gemacht hatte. Dafür hatte ich fast immer einen breiten und sauberen Fahrradstreifen. Als ich endlich auf 820 m.ü.M. war, ging es dann nur noch leicht bergab. Nach einer halben Stunde erreichte ich Mugla und suchte mein nächstes Hotel. Die Stadt habe ich nicht angeschaut, habe da nur etwas kleines gegessen

21. Februar 2018 Mugla - Sultanhisar (110 km)

Schon um 08:30 Uhr macht ich mich auf nach Sultanhisar. Wie am Vortag, war ich grösstenteils wieder auf den 4-Spurigen Hauptstrassen unterwegs. Das ist eher langweilig und an den Lärm gewöhnt man sich ziemlich schnell. Der grosse Vorteil ist, dass man ich gleicher Zeit, mehr Kilometer machen kann. 30 Kilometer vor dem Ziel, machte ich noch eine kleine Bergetappe. Dies war eine willkommene Abwechslung. Hier war es wieder ruhig und man konnte wieder die Vögel zwitschern hören. Auch hier waren die fleissig am Oliven sammeln. Ich wurde immer sehr freundlich begrüsst und diese wollten von mir wissen, was ich da mache. An einem Ort, gab es dann auch noch ein Foto. Nach der Willkommenen Abfahrt musste ich wieder auf die Hauptstrasse. Nach ca. 1 Stunde erreichte ich mein nächstes Ziel. 

 

22. Februar 2018 Sultanhisar - Pamukkale (98 km)

Auch dieser Tag war der grösste Teil auf Hauptstrassen. Aber wie am Vortag, hatte ich mich ziemlich schnell an den Verkehr gewöhnt. Dank dem grosszügigen Velostreifen, hatte ich immer genügend Abstand zu den Fahrzeugen. So kam ich recht zügig an meinem Ziel näher. Die letzten Kilometer war ich dann wieder auf Nebenstrassen und konnte doch noch die Landschaft und die Ruhe geniessen. In Pamukkale angekommen, sah ich die Kalkstenterrassen, die ich morgen dann anschauen werde. Als ich wieder im Hotel eingerichtet hatte, erkundete ich noch die nähere Umgebung.

 

23. Februar 2018 Pamukkale

Besichtigung der Kalksteinterrassen und dem antiken Hierapolis.

 

24. Februar 2018 Pamukkale

Weil es nochmals so ein pachtswetter war, ging ich zum zweiten mal zu den Kalksteinterrassen. An einem Tag kann man nicht alles sehen. Nur das herumlaufen in dieser sehr eindrücklilchen Landschaft ist ein Abenteuer. Ansonsten kann man in diesem Dorf nichts machen.

25. Februar 2018 Pamukkale

Einfach den Tag geniessen.

 

26. - 28. Februar 2018 Pamukkale - Antalya (252 km)

Auf der Karte hatte die Strecke nach Antalya viel einfacher ausgesehen. Aber beim genauen hinschauen, bemerkte man, dass es auf über 1500 m.ü.M. geht. Dazu kam, dass es keine Hotels etc. auf dem Weg in Fahrrad Distanz gab. Somit musste ich mein Zelt, seit langer Zeit, wieder benutzen. Da auf der Hauptstrasse immer ein sehr starkes Verkehrsaufkommen herrschte, weichte ich auf die parallel verlaufenden Nebenstrassen aus. Die Fahrt war sehr schön und der Verkehr war kaum wahrzunehmen. Dafür hatte ich mit Gegenwind und Kälte anzukämpfen. Am Morgen des zweiten Tages, hatte ich sogar Nassschnee auf meinem Zelt. Dafür hatte ich eine Märchen Landschaft vor mir. Gut eingepackt machte ich wieder auf den Weg nach Antalya. Auch die zweite Nacht verbrachte ich im Zelt. Am Schluss musste ich wieder auf die Hauptstrasse. Das war aber nicht so schlimm, da es fast nur noch stark abwärts ging. In Antalya angekommen, suchte ich ein Hotel im Zentrum. Natürlich war eine heisse und lange Dusche angesagt (Nach drei Tagen ohne Dusche). Danach gab es noch etwas zu essen und eine kleine Altstadt Besichtigung. Todmüde ging ich dann um 20.00 Uhr ins Bett.

 

01. März 2018 Antalya

Stadtbesichtigung

 

02. März 2018 Antalya

Stadtbesichtigung

 

03. März 2018 Antalya - Side (75 km)

Heute musste ich wieder auf der Hauptstrasse (Autobahn) an das nächste Ziel, pedalen. Man kann es kaum glauben, aber zwischen Antalya und Side hat es nur eine Strassenverbindung. Diese musste ich nehmen, obwohl ich das gar nicht wollte. Nachdem ich mein MP3-Player montiert hatte, konnte ich sogar ein bisschen die Fahrt geniessen. Da es nur eine Richtung gab, musste ich "nur" bei den Ausfahrten sehr vorsichtig sein. Als ich nach etwa 5 Stunden am Ziel war, suchte ich das nächste Hotel. Danach besichtigte ich noch das völlig touristische Örtchen, welches neben dem Strand auch eine paar sehr interessante Archäologische Sachen zu bieten hatte.

 

04. März 2018 Side

Besichtigung des keinen Ortes

 

05. März 2018 Side - Alanya (67 km)

Heute ging es auf der stark befahrenen Hauptstrasse nach Alanya. Aber mit etwas guter Musik, war das gut machbar. Die Strecke war eher langweilig, denn auch die Landschaft war nicht wirklich schön. Zwischendrin waren hunderte von grossen Hotels, die grösstenteils leer waren. Dies zog sich über mehrere Kilometer hinweg. War eine willkommene Abwechslung. In Alanya angekommen, steuerte ich mein nächstes Hotel an, und machte mich Fertig für die Erkundung dieses wunderschönen Ortes.

 

06. März 2018 Alanya

Da meine Hinterbremsen fast keinen Belag mehr hatten, entschloss ich mich, diese hier bei einem Bike-Shop auszutauschen. Zusätzlich kaufte ich für den Notfall noch eine Antriebs-Kette und vier weitere Bremsbelege. Somit habe ich jetzt alle Verschleissteile, wieder auf den neusten Stand gebracht. 
Danach war wieder einmal eine Stadtbesichtigung angesagt.

 

07. - 10. März 2018 Alanya - Mersin (338 km)

Ja, dieser Streckenabschnitt hatte was zu bieten. Zum einen waren die gut ausgebauten 4-Spurigen Hauptstrassen mit Fahrradstreifen und zum anderen die wunderschönen Küstenstrassen. Leider werden nach und nach die Küstenstrassen stillgelegt und durch neue "Autobahnen" ersetzt. Das macht das ganze für Fahrradreisende nicht wirklich attraktiv. Man kommt dafür gut voran. Zudem waren diese in Google Map etc. nicht vorhanden. Das macht das Navigieren ziemlich schwierig. Übernachtet habe ich die ersten zwei Nächte im Zelt, irgendwo im grünen. Die dritte Nacht gönnte ich mir wieder ein Hotelzimmer. Als ich dann nach vier Tagen mit mehr wie 80 km/Tag auf dem Rad in Mersin ankam, war ich sehr erleichtert. Den die Steigungen und der Verkehr, machte mir ziemlich zu schaffen. Hoffe, dass der nächste Abschnitt nach Kappadokien nicht so ist. 

 

11.März 2018 Mersin

Stadtbesichtigung

 

12. März 2018 Mersin

Einfach den Tag geniessen und gut Essen.

 

13. - 16. März 2018 Mersin - Göreme,  Kappadokien (278 km)

Auch dieser Strecken-Abschnitt war nicht leicht. Ich hatte deutlich weniger Verkehr wie beim Küsten-Abschnitt. Dafür waren haufenweise Höhenmeter zu bewältigen. Der höchste Punkt war über 1600 m.ü.M. Ich selber war nie im Schnee aber war sehr nahe daran. Die ersten zwei Nächte verbrachte ich wieder im Zelt. Dafür hatte ich in der dritten Nacht in einer kleinen Stadt ein Hotelzimmer, dass zufällig genau am richtigen Ort war. Darüber war ich sehr dankbar, denn in dieser Nacht war es bitter kalt und es regnete. Am nächsten Tag ging es mehr oder weniger gerade aus und mit sehr wenig Steigungen. Als ich kurz vor Göreme war, traf ich seit Monaten wieder, Tourenfahrer. Diese sind aus Kanada und verbrachten den Winter zwischen Dänemark und Türkei. Da wir in der selben Pension sind, konnten wir unsere gemachten Erfahrungen austauschen. 

 

17. März 2018 Göreme

Heute machte ich zum Ersten Mal in meinem Leben eine Ballonfahrt. Diese war wirklich genial. Danach lief ich noch zum Red  und zum Rose Valley.

 

18. März 2018 Göreme

Da Kappadokien so riesig ist, entschloss ich mich, an einer Tour teilzunehmen.  Dabei konnte ich unter anderem eine "Underground City" und ein Kloster anschauen. Diese wurden natürlich aus dem Felsen herausgehauen.

 

19. März 2018 Göreme

Heute lief ich über das Pigeon Valley zum "Uchisar Castle". Dort war der Anfang vom Wanderweg zum Love Valley. Am Schluss ging es dann wieder zurück nach Göreme.

 

20. März 2018 Göreme

Vorbeitung für den nächsten Strecken-Abschnitt.

 

21. - 26. März 2018 Göreme - Samsun (422 km) ½ Jahr auf Tour!! 

Nachdem ich mich in Göreme von den Strapazen des letzten Abschnittes erholen konnte, machte ich mich heute wieder auf, nach neuen Abenteuern. Schon bald kamen die Ersten Hügel die bezwungen werden mussten. Diese waren aber nicht besonders hoch und somit Rutine. Eigentlich war es zwischendrin eher langweilig, da die Landschaft nicht wirklich interessant war. Die Strassenverhältnisse waren auf den Hauptstrassen OK und der Verkehr, eher mässig. Somit konnte ich ohne Musik aus meinem MP3-Player, meine Kilometer abspulen. Sobald ich auf die Nebenstrassen kam, war der Belag nicht mehr gut und zum Teil gar nicht mehr vorhanden. Ab und zu war ich auf Feldwegen unterwegs. Aber diese waren einigermassen gut befahrbar. Die Dörfer waren sehr eindrücklich. Manchmal hatte ich das Gefühl, eine Zeitreise von 50 Jahren in die Vergangenheit gemacht zu haben. Ein grosser Teil der Häuser waren völlig verwahrlost und baufällig. Aber da lebten immer noch Menschen drin, denn aus dem Kamin kam Rauch. Da ich fast immer über 1'000 m.ü.M. war, war es immer sehr frisch. Darum beschloss ich nach der ersten Nacht im Zelt, die weiteren Übernachtungen wieder in einem Hotelzimmer zu verbringen. Das klappte von der Distanz recht gut. Somit hatte ich auch Gelegenheit, die verschiedenen Städte anzuschauen. Beim Zelten ist es nach 19.00 Uhr dunkel und es wird sau kalt. Da meine Augen immer noch "überlastet" sind, kann ich nachts nichts lesen und somit ist es ziemlich langweilig. Je näher ich an die Küste kam, desto höher wurden die Berge und somit auch die Herausforderung. Aber nach einer zusätzlichen Nacht in Corum, infolge sehr schlechten Wetters, hatte ich danach wieder genügend Kraft in den Beinen. Somit waren die letzten 180 km die mich noch vom Schwarzen Meer trennten, gut machbar. Zumal ich von 1'300 m.ü.M auf NULL musste. Am letzten Tag fuhr ich dann wieder mehrheitlich mit Musik.

 

 27. März 2018 Samsun

Stadtbesichtigung und Vorbeitung für den nächsten Strecken-Abschnitt zur Grenze zu Georgien.

 

28. März 2018 Samsun

Da ich mich nun entschlossen habe, über Georgien und Armenien nach Iran zu radeln, kümmerte ich mich heute für den Visa-Antrag. Da ich keine Erfahrung damit habe und es verschiedene möglichkeiten gibt, war es sehr mühsam. Hoffe, dass ich in Trabzon mein Visa beim Iranischen Konsulat abholen kann. Ansonsten kommt Plan B zum zug. Den Rest des Tages schaute ich noch die Stadt etwas näher an. 

 

29. März 2018 Samsun

Einfach den Tag geniessen

 

30. März - 04. April 2018 Samsun - Trabzon (345 km)

Nach einigen Tagen Erholung in Samsun, ging es weiter nach Trabzon. Da es fast keine Steigungen dazwischen hatte, konnte ich meine Kilometer gut abstrampeln. Ja genau, zu sehen gab es eigentlich nichts. Es war langweilig und der Verkehr war ziemlich nerv tötend. Da die Strasse direkt am Meer verlief, hatte man auch keine Gelegenheit, die Landschaft in Ruhe zu geniessen. Nach den 80-90 km pro Tag, war ich dann froh, die Nacht in einem ruhigen Hotelzimmer zu verbringen. In Ordu verbrachte ich sogar drei Nächte. Der Hauptgrund war die herannahende Gewitterfront und ich hatte noch ein Video zu schneiden und hochzuladen. Da Ordu sehr schön ist und die Internet Leitung "schnell" war, konnte ich die Zeit gut nutzen. In der Zwischenzeit wurde mein Antrag auf ein Iran-Visum bewilligt und mit dieser erfreulichen Nachricht nahm ich den Letzten Teil unter die Räder. Als ich endlich in Trabzon ankam, kämpfte ich mich noch die letzten km durch die Grossstadt. Im Hotel angekommen, war ich dann froh, heil angekommen zu sein. Leider nehmen die Türken auf die Fahrradfahrer keine grosse Rücksicht. Somit ist man ständig hochkonzentriert und wachsam.

 

05. April 2018 Trabzon

Am Morgen früh um 09:00 Uhr habe ich mich zum Iranischen-Konsulat aufgemacht. Da ich nicht genau wusste, wie der Ablauf sein wird, war ich ziemlich nervös. Nach 1 Stunden, hatte ich das Visum für zwei Monate, in meinem Pass. Den Rest des Tages, schaute ich mir noch die Stadt an.
Iran Visa

 

06. April 2018 Trabzon

Einfach den Tag geniessen

 

07. - 08. April 2018 Trabzon - Batumi, Georgien (200 km)

Diese Etappe war in etwa gleich, wie die Letzte. Ein eintöniges und mühsames vorwärtskommen. Die Strasse war durchgehend 4-Spurig mit einem Breiten Fahrrad-Streifen. Aber der Lärm hat man immer noch. Gott sei Dank, habe ich mein MP3-Player mit guter Musik dabei. Übernachtet habe ich in Rize, eine grössere Stadt mit einem sehr schönen Strand. Mehr habe ich nicht gesehen. Blieb nur für eine Nacht. Am anderen Tag ging es dann Richtung georgischen Grenze. Da es Sonntag war, konnten die Lastwagen nicht nach Georgien. Sonntags Fahrverbot. Dadurch hatte ich die letzten Kilometer fast keine Lastwagen. Auch der private Verkehr ging stark zurück. Somit waren die letzten Kilometer die schönsten. Am Türkischen Zoll angekommen, wurde mir den Ausreisestempel im Pass gestempelt und beim Georgischen wurde der Einreise-Stempel gestempelt. Somit war ich fast zwei Monate in der Türkei. Danach ging es noch 14 Kilometer Richtung Osten. In die Stadt Namens Batumi.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Georgien, Armenien)

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#5 Georgien Armenien

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Route

gemachte Route

 

09. April 2018 Batumi

Neues Land, bedeutet auch, ich muss wieder Landkarten besorgen. Wie auch schon in der Türkei, bekommt man diese nur sehr schwer. Wie der Zufall es wollte, sah ich das Touristen-Büro und versuchte dort mein Glück. Sie hatten welche, aber nicht in dem Massstab, welches ich wollte. Als ich nachfragte, wo man so eine bekommt, schüttelte sie nur den Kopf. Dann war auch für mich das Thema abgeschlossen. Wenn ich mehr sehen will, habe ich ja noch die Karten auf dem Handy. Danach fragte ich sie noch, ob die Route, die ich fahren will, zurzeit befahrbar sei. Da zeigte sie mit dem Finger auf einen Bereich und sagte. Dieser Abschnitt wird erst in ein paar Tagen eröffnet (Wintersperre). Erstaunt von dieser Aussage, fragte ich noch nach einer Alternativ Route. Danach lief ich noch etwas duch die Stadt und genoss das schöne Wetter.

 

10. April 2018 Batumi

Stadtbesichtigung

 

11. April 2018 Batumi

Ausflug zum Botanischen Garten

 

12. - 15. April 2018 Batumi - Tiflis (375 km)

Im Gegensatz zu der Türkei, sind die Strassen nicht mehr vierspurig und haben auch keinen Fahrrad Streifen. Dafür hat es viel weniger Verkehr und es ist wieder möglich, auf Nebenstrassen auszuweichen. Da macht das Fahrrad fahren wieder Spass. Nachdem ich Batumi verlassen hatte, reduzierte sich der Verkehr massiv, so konnte ich die Kühe, Schweine etc. am Strassenrand um so mehr bestaunen. Ist immer wieder faszinierend, was so ein Länderwechsel bewirken kann. Die Moscheen wichen den Kirchen und immer wieder kamen Kreuze zum Vorschein. Im Allgemeinen sind die Georgier ärmer wie die Türken und sind leider nicht mehr so Kontaktfreudig. Die Landschaft ähnelt bis jetzt dem Schweizer Mittelland inklusive den Bergen. Tagsüber konnte ich die wunderschöne und zum Teil sehr einsame Landschaft geniessen. Die Nacht verbrachte ich im Zelt, irgendwo im Grünen. Dafür gönnte ich mir in Tiflis wieder ein Bett in einer Pension. Klar, war es nicht immer heiterer Sonnenschein aber im grossen und ganzen konnte ich die Fahrt bis kurz vor Tiflis geniessen. Der Verkehr nahm stark zu und ich schlängelte mich so durch den Grossstadt Verkehr. 

 

16. April 2018 Tiflis

Stadtbesichtigung

 

17. April 2018 Tiflis

Ausflug zum Botanischen Garten und noch anderes mehr.

 

18. - 23. April 2018 Tiflis - Jerewan (280 km)

Nach drei erholsamen Tagen in Tiflis, machte ich mich wieder auf, nach neuen Abenteuern. Sobald ich der Agglomeration von Tiflis entkam, wurden die Strassen auch wieder einsamer. Somit konnte ich mich wieder der Landschaft und nicht mehr dem Verkehr widmen. Die Strecke führte mich durch einsame und wunderschöne Gegenden. Das erste Ziel, was ich ansteuerte, war Wanadsor. Diese kleine Stadt liegt auf 1350 m.ü.M. Das wollte ich in zwei Tagen schaffen. Der erste Tag verlief ohne grössere Probleme und kam recht gut voran. Voll Optimismus machte ich mich auch beim zweiten Tag auf die Tour. Die ersten zwei Drittel waren gemäss Plan. Es war ein stetiges langsamen aufsteigen, von 500 auf 1350 m.ü.M. Dann kam die letzte Kreuzung, die mich zum Ziel führen sollte. Da war aber ein nicht übersehbares Schild, mit dem Hinweis «Strasse gesperrt», platziert. Voller Entsetzen von der unvorhersehbaren Neuigkeit, musste ich zuerst mal an den Strassenrand, um mich neu zu Orientieren. Dabei fielen mir zwei Herren auf, die Warnwesten trugen und nach Bauarbeitern aussahen. Zu meinem Glück konnten diese perfekt Englisch und so konnten wir uns gut verständigen. Nach ein paar Worten, stellte es sich heraus, dass die Strasse soeben wieder geöffnet wurde. Mit dieser Neuigkeit schwang ich mich wieder aufs Rad und setzte meinen Weg fort. Nach ein paar Kilometern wurde mir dann klar, wieso die Strasse gesperrt wurde. Am Anfang war die Strasse in einem ziemlich guten Zustand aber nach und nach wurde diese zu einem Feldweg oder noch schlimmer. Dadurch wurde das Vorwärts kommen sehr mühsam und jeder Kilometer musste erkämpft werden. Aber das macht das Tourenfahren ja aus. Man kann nicht immer alles im Voraus wissen. Das ist ja das Abenteuer, was ich mit dieser Reise erleben will. Als ich dann in Wanadsor ankam, war ich froh, dass ich hier ein B&B gebucht hatte. Somit konnte ich mich auf dieser Höhe von diesen Strapazen wieder erholen. Da die Wettervorhersagen für den nächsten Tag starker Regen mit Gewitter voraussagten, entschloss ich mich, einen zusätzlichen Tag hier zu bleiben.
Als ich am nächsten Morgen aus dem Fenster schaute, regnete es immer noch. Zudem kam der Schnee bis fast zur Haustüre. Somit verlängerte ich meinen Aufenthalt um einen weiteren Tag. Da die Stadt eigentlich nichts zu bieten hatte, verbrachte ich die meiste Zeit im B&B. Das war die Gelegenheit, mein Georgien Video fertig zu stellen.
Am nächsten Tag schien wieder die Sonne und es war deutlich wärmer. Mit diesen Bedingungen stand meiner Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Mein nächstes Ziel war Aparan. Dazwischen musste ich auf über 2'200 m.ü.M. Der Pass war sehr einfach zu fahren. Oben angekommen, war ich mitten in einer wunderschönen Winterlandschaft. Danach ging es nur noch abwärts. Da waren meine Bremsen wieder voll im Einsatz. In Aparas übernachtete ich, um am nächsten morgen nach Yerevan weiter zu fahren. Dabei sah ich immer wieder Leute, die gegen den Ministerpräsidenten demonstrierten. Diese machten sich hauptsächlich mit der Autohupe bemerkbar. Somit hatte ich den ganzen Tag ziemlich viel krach um die Ohren. In Yerevan war dann der Höhepunkt. Die ganze Stadt war in einem absoluten ausname Zustand. Es war ein riesen Lärm aber die Demo verlief ohne Zwischenfälle Als ich dann das Guesthouse verlies, gab es nur eine Richtung. Tausede von Leuten liefen zum Zentrum, um ihren Sieg gegen den Ministerpräsidenten zu feiern. Dieser hatte kurz zuvor seinen Rüchtritt bekannt gegeben. Somit war ich dann automatich mitten in der absoluten gewaltlosen Feier. Die ganze Stadt feierte, es war ein unglaubliches Gefühl. Alle machten mit, sogar die Polizisten. Diese aber ein wenig zurückhaltender. 

 

24. April 2018 Yerevan

Stadtbesichtigung

 

25. April 2018 Yerevan

Stadtbesichtigung.
Die Proteste gehen weiter!

 

26. April 2018 Yerevan - Täbris (Iran)

Aus Sicherheitsgründen habe ich beschlossen, die Weiterreise mit dem Bus fortzusetzen. Die Strassen sollen in diesem Abschnitt in einem sehr schlechten Zustand sein und die Wettervorhersagen sind auch nicht wirklich gut.

Abenteuer Weltreise, auf nach Osten (Iran)

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#6 Iran

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26. April 2018 Tabris

Heute war ein ganz besonderer Tag. Denn heute werde ich ausnahmsweise nicht mit dem Fahrrad, zum nächsten Ziel fahren, sondern mit dem Bus. Da mir jeder etwas anderes erzähle, war ich auch wieder entsprechend nervös. Irgendwie war die Kommunikation innerhalb der Busgesellschaft etwas kreativ. Da ich so oder so vor hatte, mehr als eine Stunde früher dort zu sein, beruhigte mich etwas. Diese Entscheidung war genau richtig. Denn der Bus fuhr nicht wie angekündigt um 10. 30 Uhr sondern schon um 09.45. Die Begründung war nur, dass der Kurs von gestern wegen dem Streik annulliert wurde. Was für mich nicht wirklich einleuchtend war. Somit war ich dann etwas unter Zeit Druck. Dank der Routine schaffte ich in kürzester Zeit, das Fahrrad und die Taschen zu verstauen. Kaum sittzte ich im Car, da fuhren wir auch schon davon. Als wir etwas ausserhalb von Yerevan waren, kam schon der erste Streikposten. Dieser hielt uns für 1 ½ Stunden auf. Nach knapp einer Stunde folgte dann der zweite und der dritte. Da die Busfahrt schon ohne Zwischenfälle 16 bis 17 Stunden dauerte, war das für alle im Bus ,nicht wirklich Ideal. Aber da alle voll hinter dem standen, gab es auch keinen Grund, gereizt zu sein. Alle nahmen es einfach hin. Danach ging es auf den überaus holprigen und kurvenreichen Strassen weiter Richtung Armenischer-Iranischer Grenze. Dort ging dann die ganze Prozedur auch über eine Stunde. Aber dadurch hatte ich Zeit, dank meiner Mitreisenden, bereits etwas Iranisches Gelt einzutauschen und eine Iranisch SIM-Karte zu besorgen. Da dies seit kurzem, für Ausländer nicht mehr möglich ist, schenkte mir ein Mitreisender seine alte SIM-Karte. Als ich die Karte und das Guthaben bezahlen wollte, lehnte er das strikte ab. Als dann der Bus nach gründlichster Kontrolle vorfuhr, stiegen wir alle wieder ein und setzten unsere weiterhin sehr holprige Fahrt fort. Als wir dann endlich in Tabriz ankamen, montierte ich wieder meinen Sattel ans Fahrrad und hänge meine Taschen an die Träger. Danach ging es zu meiner nächsten Unterkunft. Da ich dieses Mal über «Warmshower» etwas organisiert hatte, war ich in einer Gastfamilie eingeladen. Da die Gastfamilie wusste, dass ich etwa um 06.00 Uhr eintreffen würde, war das SMS auch kein Problem. Nach einem kurzen Gepräch mit dem Gastgeber ging ich dann sofort ins Bett.

 

27. April 2018 Tabriz

Nach dem Frühstück konnte ich dank Sina meinem Gastgeber meiner SIM-Karte etwas Guthaben für den Datentransfer bereitstellen. Was dank der Arabische Schrift für mich unmöglich war. Zudem habe ich auch kein Iranisches Bankkonto. Nach einigen versuchen war mein Reserve Handy im Iranischen Telefon Netz und konnte auch als Hotspot gebraucht werden. Danach ging es mit seinem Freund zu einem nahegelegenen sehr schönes Tal, wo wir dann wie zu alten Zeiten in einem entsprechenden Restaurant zu Mittag assen. Als wir dann wieder zurück in der Stadt waren, fuhren wir noch zu seinem Englisch Lehrer, um ein Buch abzuholen. Nach einem sehr Interessanten und langem Gespräch, verabschiedeten wir uns wieder und fuhren nach Hause. Als höhepunkt gab es noch kuzr vor Mitternacht ein Traditionelles Abendessen. Das wir natürlich am Boden sitzend einnahmen.
An diesem Tag konnte ich mehr über das Land und Leute erfahren, wie ich mir das je vorstellen konnte. Die Bewohner sind sehr herzlich und hilfsbereit. Leider hinterlassen die grossen Probleme des Landes auch spuren bei der Bevölkerung. Besonders bei den Jugendlichen. Das wurde mir an diesem Tag unmissverständlich mitgeteilt.

 

28. April 2018 Tabiz

Stadtbesichtigung mit Sina

 

29. April - 6. Mai 2018 Tabriz - Hamedan (700 km)

Mein letzter Tag in Tabris war angebrochen. Also höchste Zeit meine Sachen zusamen zu packen und an das Fahrrad zu montieren. So das ich gleich nach dem Frühstück gleich losradeln konnte. Wie immer bekam ich ein super Frühstück. Danach war es Zeit bye bye zu sagen. Zu meiner Überraschung kam Sina auch mit und begleitete mich zu einer Stelle von wo aus ich selbst zurecht kam. Dort angekommen, wollte ich ihm noch ein Schweizer Taschenmesser schenken. Aber er lehnte es ab. Ich brauche es dringender, meinte er. Als ich sagte, dass ich noch eines hätte, änderte nichts an seiner Meinung. Somit verabschiedeten wir uns und ich fuhr Richtung Osten. Genauer gesagt, zum Urmia Lake. Von dort aus ging es nach Urmai, Saqqez, Sananday und Hamedan. Übernachtet habe ich manchmal im Zelt aber die meiste Zeit wurde ich von Leuten eingeladen und konnte auch gleich bei ihnen übernachten. Der Verkehr war ein bisschen stärker wie angenommen aber der Lärm und der Gestank von den Abgasen waren für mich OK. Habe in der Türkei schlimmeres erlebt.
Als ich noch 70 km vor Hamedan war, wurde der Himmel plötzlich schwarz. Ich ahnte schlimmes und suchte nach einem unterstand. Kurze Zeit später sah ich eine Tankstelle und fuhr gleich zu einer Stelle, wo ich vom Regen geschützt war. Es ging nicht lange, da fing es an zu schütten. Die freundlichen angestellten von der Tankstelle boten mir noch einen Tee an, den ich an einem warmen Ort einnehmen konnte. Als ich dann wieder draussen war, dauerte es nicht lange, bis ein Auto neben mir auftauchte. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass er nach Hamedan fährt. Da es immer noch regnete, bot er mir eine Mitfahrgelegenheit an. Diese nahm ich dankend an. Das Fahrrad konnte ich auf der Ladefläche verstauen. Da wir uns gut verstanden, konnte ich auch gleich die nächsten drei Tagen bei ihm und seiner Frau übernachten. 

 

07. Mai 2018 Hamedan

Stadtbesichtigung und Ali Sadr Cave

 

08. Mai 2018 Hamedan

Stadbesichtigung

 

09. - 13. Mai 2018 Hamedan - Isfahan (450 km)

Nach drei interessanten Tagen in Hamedan, war es wieder Zeit, loszufahren. Wie auch in Tabris, begleitete mich mein Gastgeber Magid, mich zu einem Kreisel, der ein bisschen ausserhalb vom Zentrum lag. Nach der Verabschiedung, machte ich mich auf den Weg nach Isfahan. Die Route hatte ich so geplant, dass ich möglichst wenig an den stark befahrenen Hauptstrassen fahren musste. Das Wetter am ersten Tag war leider nicht so gut. Musste mehrere male im Regen fahren. Zum Glück dauerte es nicht lange, bis die Sonne wieder zum Vorschein kam und ich auch noch etwas von der Landschaft sehen konnte. Diese war mehrheitlich Hügelig mit vielen Kurven. Somit war es auch abwechslungsreich. Als ich dann nach 70 km nach einem Zeltplatz umschaute, sah ich im Moment nichts. Als ich dann in ein kleines Dörfchen einfuhr, stand plötzlich ein Mann auf der Strasse. Dieser machte mir via Handzeichen zu verstehen, dass er mich zum Essen einladen wollte. Das nahm ich danken an. Kurze Zeit später, sitzte ich mit seiner Familie am Boden und wir assen etwas. Danach wollte er mich noch unbedingt sein Land Zeigen. Kurze Zeit später war ich in einem Auto und wir fuhren zu seinen Ackern, wo er Kartoffeln, Karotten, Melonen etc. anbaute. Da es schon fast dunkel war, lud er mich auch noch zur Übernachtung ein. Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Arak. Aber schon nach wenigen Kilometern wurde ich von der Polizei gestoppt. Ohne es zu Wissen, hatte ich eine Speerzone betreten. Nach einem kurzen Besuch bei der Polizei Station und einer Eskorte zu einer Kreuzung, die ausserhalb der Speerzone war, konnte ich meine Reise wieder fortsetzen. Leider musste ich meine Route verlassen und ich musste einen Umweg von mehreren Kilometern hinnehmen. Als ich dann endlich in die nähe von Arak kam, fand ich ein super Zeltplatz. Von dort konnte ich einen wunderschönen Sonnenuntergang geniessen. Am nächsten Morgen ging es nach Chomein. Da ich sehr hungrig war, suchte ich einen kleinen Imbiss laden und ass dort etwas. Als ich danach wieder losfahren wollte, wurde ich von einer sehr nette Familie angehalten. Diese wollte mich unbedingt näher kennenlernen und mich zum Essen einladen. Da ich gut in der Zeit war, nahm ich die Einladung dankend an. Der Vater war Maschinenbau Ingenieur und wollte unbedingt mehr von der Schweiz wissen. Wie so viele, die ich kennengelernt hatte, wollte auch er auswandern. Nach einem sehr interessanten Nachmittag, verbrachte ich die Nacht ausnahmsweise in einem Hotel. Am nächsten Tag fuhr ich dann weiter Richtung Isfahan. Diese Strecke war für mich die Beste von der ganzen Iran Reise. Dies Strassen waren sehr wenig befahren und die Landschaft war einfach genial. Nach ca. 70 km sah ich eine kleine Oase in mitten der kargen Landschaft. Da auch noch ein paar andere Leute da waren entschloss ich mich, dort vorbeizuschauen. Dort suchte ich mir ein Plätzchen und verbrachte dort einige Zeit. Nachdem die Leute gegangen waren, baute ich mein Zelt auf und übernachtete dort.
Am nächsten Tag ging es weiter durch die karge aber noch sehr eindrucksvolle Umgebung. Als ich in Alavijeh war, mache sich ein Mann mit Handzeichen bemerkbar, da ich nichts verlieren konnte, stoppte ich neben ihm. Nach einem kurzen Gespräch über meine Reise, wollte er mehr wissen und lud mich zu sich nach Hause ein. Als ich dann in Shahin Share an der genannten Adresse ankahm, wurde ich sehr herzlich von ihm und seiner Familie empfangen.
Am nächsten Tag machte er frei und so konnten wir gemeinsam das nahegelegene wunderschöne Isfahan erkunden.

 

14. Mai 2018 Isfahan

Stadtbesichtigung

 

15. - 21. Mai 2018 Isfahan - Schiras (550 km)

Nach einem weiteren Abschied machte ich mich auf, Richtung Schiras. Der erste Teil war recht mühsam. Da ich nicht auf der Autobahn fahren wollte, nahm ich die Nebenstrassen. Diese führten mich durch Industriegebiete und kleinere Dörfer. Aber als ich einen kleineren Hügel bezwungen hatte, lag eine sehr eindrückliche zerklüftete Berglandschaft vor mir. Da der Verkehr sich in Grenzen hielt, konnte ich die Fahrt vollumfänglich geniessen. Kurz vor Talkhunche, wurde ich wieder zum anhalten aufgefordert. Wie schon ein paar Tage zuvor, wurde ich wieder eingeladen. Als ich dann an der genannten Adresse ankam, gab es zuerst etwas zu Essen. Danach konnte ich einem traditionellem ritual zuschauen. Ein Schaf wurde geschlachtet. Als mein Gastgeber meine verhalten bemerkte, zog er mich lachend weg und wir machten mit dem Fahrrad einen kleinen Rundgang durch das Städtchen. Ich glaube, ich war an Orten, die nie zuvor ein Tourist gesehen hatte. Nach einem leckeren Abendessen sassen wir noch etwas zusammen. Dann ging es zu Bett (am Boden)
Am nächsten Tag ging es weiter mit der Fahrt. Die Landschaft war ähnlich wie am Tag zuvor. Aber durch die Sonne und den Schatten, sah es immer wieder anders aus. In der nähe von Abadeh, suchte ich mir einen Zeltplatz und übernachtete dort.
An nächsten Tag ging es über 2555 m.ü.M. Aber dank Rückenwind und märchenhafter Landschaft war das problemlos machbar. In er nähe von Safashar übernachtete ich wieder im Zelt. 
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Pasargadae wo ich die gleichnamige Historische Site besuchte. Übernachtet habe ich dann in einem Nomaden Dorf, welches ca. 10 km landeinwärts war. Dort konnte ich das traditionelle Leben einer Familie live miterleben. 
Am nächsten Tag ging es dann nach Persepolis. Als ich dort ankam, fragete ich nach einem Platz, wo ich das Zelt aufstellen konnte. Kurze Zeit später stand mein Zelt an einem sehr schönen und schattigen Ort. Als die Sonne unterging, konnte ich einen sehr schönen Sonnenuntergang mit der Kulisse von Persepois, beobachten. 
Am nächsten Morgen besuchte ich für zwei Stunden die Site. Danach ging es dann nach Schiras.

 

22. Mai 2018 Schiras

Stadtbesichtigung

 

23. Mai 2018 Schiras

Stadtbesichtigung

 

24. Mai 2018 Schiras

Einfach den Tag geniessen / Reisevorbereitung

 

25. - 30. Mai 2018 Schiras - Bandar Abbass (Qeshm/Hormuz) - Schiras (Bus)

Am späteren Abend begab ich mich zum  Bus-Terminal, um mit dem Nachbus nach Qeshm zu gelangen. Diese Fahrt dauerte fast 9 Stunden. Kaum war ich dort angekommen, wurde ich auch schon durch meinen Gastgeber Amir Daryanavard von Dargahan in meine Unterkunft gebracht. Dort war schon ein zweiter Couchsurfer. Gemeinsam machten wir dann eine kleine Rundfahrt durch die Insel Qeshm. Am zweiten Tag machten wir dann die andere Hälfte. Wir besuchten unter anderem folgende Orte.
- Korbas Cave
- Chahkuh Gorges
- Stars Valley
- Hara Forest
- Tandis Valley
- und vieles mehr

Am dritten Tag ging es dann um 13:00 Uhr mit der Fähre nach Hormuz. Als ich um 15:00 Uhr ankam, mietete ich ein TukTuk für eine Inselumrunden. Da die Insel sehr klein ist, habe ich die Weiterreise mit der Fähre nach Bandar Abbass um 18:00 geplant. Dort angekommen, wartete ich noch ein bisschen, bis mich wieder ein Nachbuss nach Schiras brachte.

 

31. Mai 2018 Schiras

Reiseplanung und Fahrrad "einboxen"

 

01. Juni 2018 Schiras

Abflug nach Chiang Mai

 

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