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15 August 2017 Schaffhausen

Einleben in der ungewohnten Umgebung

 

14 August 2017 Zug - Schaffhausen (Velo-Route 77, 110 km)

Nach dem Frühstück machte ich mich auf nach Bad Zurzach. Oder war es bereits Schaffhausen. Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das kam darauf an, wie ich vorwärts kam. Da die Velo-Route 77 nach Schaffhausen ging, wollte ich diese nehmen. Auf eine Fahrt auf Hauptstrassen war ich nicht wirklich scharf. Somit machte ich mich auf nach Cham, wo ich auf diese Route treffen würde. Der Veloweg war sehr abwechslungsreich und hatte nur wenig Steigungen zu bewältigen. Somit kam ich sehr schnell voran und war vor 15:00 Uhr in Bad Zurzach. So entschied ich mich, weiter zu ziehen. Den Schaffhausen war "nur" 40 Kilometer entfernt und sollte in zwei Stunden machbar sein. Da ich von hier an in Deutschland war, war die Signalisation ganz anders. Die gut sichtbaren Roten Schildern wurden plötzlich Weiss. Diese konnte ich fast nicht mehr sehen. Nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und es lief zugig vorwärts. Zum Schluss hielt ich mich nicht mehr an die Route und nahm den direkten Weg nach Schaffhausen. Dort angekommen, überwältigte mich ein unbeschreibliches Gefühl. Du hast es ohne Zwischenfälle geschaft. Fast 3'000 km unterwegs mit Fahrrad und Zelt. Stolz auf meine Leistung, öffnete ich meine Haustüre und trat ein. Somit war die Reise wirklich fertig. Aber..... alles hat sich nun wieder verändert. Nach fast zwei Monaten in der freien Natur, wieder Zuhause zu sein, dass braucht noch eine gewisse Zeit, sich anzugewöhnen.

 

13 August 2017 Andermatt - Zug (Velo-Route 77, 83 km)

Als ich am Morgen aufstand, hatte ich das Gefühl, mitten im Herbst zu sein. Es war Nass und sehr kalt. Um wieder auf Betriebstemperaturen zu kommen, war zuerst eine warme Dusche angesagt. Nach dem üblichen zurückbauen, setzte ich meine Reise Richtung Altdorf und Zug fort. Die erste Sehenswürdigkeit an der Strecke, war die Teufelsbrücke, die gleich nach Andermatt ist. Da ich das schon vorher gesehen und abgelaufen bin, zog ich nach einigen Fotos gleich weiter. Die Abfahrt nach Göschenen war sehr eindrücklich, die Aussicht mit den Nebelverhangenen Bergen war einfach wunderbar. In Göschenen besichtigte ich noch den Teufelsstein. Dieser wurde für den Bau der Autobahn extra um einige hundert Meter verschoben. Von hier an war eine sehr lange und kurvenreiche Strecke bis Altdorf notwendig. Danach ging es dann relative flach bis nach Zug. Der Kontrast von den Hochalpinen bis zum Flachland war sehr eindrücklich. In Art angekommen, folgte ich den Zugersee bis nach Zug. Kurz nach Zug war wieder ein Zeltplatz, wo ich die Nacht verbrachte.

 

12 August 2017 Faido - Andermatt (Velo-Route 3, 45 km)

Als ich aus dem Zelt stieg, war mein erster Blick zum Himmel gerichtet. Blauer Himmel und ein paar Wolken sah ich, da war ich sehr erleichtert. Mein letztes Teilziel stand nichts mehr im Wege. Nach einer halben Stunde war ich auf dem Rad, Richtung Gotthard. Der Aufstieg nach Airolo war steiler wie gedacht, aber auch das meisterte ich. In Airolo angekomen, zog ich gleich weiter Richung Tremola (alte Passstrasse). Diese Strasse ist grösstenteils mit Pflastersteinen gemacht. Diese zu befahren ist sehr empfehlenswert. Den es hat kaum Verkehr und die grossen Dinger sind verboten. Ich wurde immer bestaunt, wie ich mit dem Gewicht vorwärts komme. Tourenfahrer sah ich fast keine. Wenn ich sie sah, hatten sie kaum Gepäck dabei. Oben angekommen, verzehrte ich noch eine Bratwurst und genoss noch die Sonne. Eine halbe Stunde später, war ich bereits Richtung Andermatt unterwegs. Dort angekommen, entdeckte ich zufällig einen Zeltplatz "Gotthard Camping". Meine App kannte diesen nicht. Kurz entschlossen, blieb ich dort und richtete mich ein. Später erkundete ich noch das Dorf. Da der Zeltplatz über 1440 m.ü.M. ist, war es über Nacht und am Morgen danach entsprechend kalt.

 

11 August 2017 Bellinzona - Faido, Chiggiogna (Velo-Route 3, 48 km)

Damit ich um 08.00 Uhr abfahren konnte, musste ich noch vor dem Frühstück, dass um 07.00 Uhr begann, die Sachen bereitstellen.  Nach dem Supper Frühstück bepackte ich mein Fahrrad und fuhr im dauerregen Richtung Gotthard. Die Strecke war abwechslungsreich und die Zeit verging wie im Fluge. Die meiste Zeit war ich auf getrennten Fahrwegen und somit recht gemütlich. Allerdings gegen Schluss musste man ab und zu auf die Hauptstrasse. Diese war aber nicht stark befahren. Am Ziel angekommen machte ich wieder das übliche. Den Rest des Tages hängte ich nur so rum. Den es schüttete was das Zeug hält.

 

10 August 2017 Bellinzona

Da es im Norden noch schlechter war wie in der Sonnestube der Schweiz, machte ich hier noch einen Zusatztag. Darum ging ich mit dem Zug nach Locarno und schaute mich dort um. Irgendwie gab es da nich viel zu sehen und darum entschloss ich mich, mit dem Postauto in das Verzasca Tal zu gehen. Dort besuchte ich in Lavertezzo die alte Römerbrücke und dann gings noch ganz nach hinten bis zu Sonogno. Nach einundhalb Stunden in diesem kleinen Dörfchen machte ich mich wieder mit Postauto und Zug auf den Rückweg. 

 

9 August 2017 Lugano, Agno - Bellinzona (Velo-Route 3, 37 km)

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, blieb es auch tagsüber so. Das Zelt etc. wurde seit langem wieder mal nass eingepackt. Nachdem alles wieder verstaut war, ging es los Richtung Gotthard. Trotz Regen freute ich mich auf diese Strecke. Immerhin bin ich auf der Nord Süd Velo-Route 3 und somit weg von den Strassen. Aber ich fand diese Strecke eher langweilig, da nichts wirklich neues auftauchte. Somit war ich in nur drei Stunden in Bellinzona. Da es immer noch regnete, checkte ich schnell im Hostel ein und machte mich fertig für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Bellinzona.

 

8 August 2017 Lugano, Agno

Da ich nicht unter Zeitdruck war, und es auf der Alpennordseite schlechtes Wetter hatte, entschied ich mich, mich noch länger in Lugano aufzuhalten. Das Velo wurde beiseite gestellt und der Zug wurde genommen. Im Tessin sind die meisten ÖV gratis oder reduziert. Ich entschied mich, mit der Standseilbahn den Monte Brè hoch zu gehen und zu Fuss wieder nach Lugano zu laufen. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück zum Zeltplatz. Zuerst fuhr ich aber noch weiter bis zur Endstation  Ponte Tresa und sah mir das Grenzdorf an. 

 

7 August 2017 Comersee, Domaso - Lugano, Agno (57 km)

Wieder ausgeruht von den Strapazen der letzten Tage, machte ich mich auf dem Weg nach Lugano. Da die Jugendherberge in Lugano schon ausgebucht war, musste ich auf den Zeltplatz in Agno ausweichen. Dieser war nur wenige km von Lugano entfernt. Die Stecke war eine Herausforderung. Nicht weil es aufwärts ging, sondern weil es sehr viele Tunnels gab, die sehr lange waren. Das macht wirklich kein Spass in diesen löchern zu fahren. Zum Teil gab es für Velofahrer eine Umfahrung, aber leider nicht immer. Oder ich habe diese nicht gesehen. Als ich in Agno ankam, stellte ich das Zelt auf und erkundete die Gegend.

 

6 August 2017 Comersee, Domaso

Da es am diesem Tag immer wieder ein heftiges Gewitter gab, blieb ich die meiste Zeit auf dem Zeltplatz. Die Zeit nutzte ich, um meine Kleider zu waschen und alle meine Batterien aufzuladen. Die Videos von meiner GoPro mussten auch auf den Laptop importieren werden. Da es keine Sonne gab, konnte ich nicht wie üblich die Solarpanel nutzen. Als ich meine Nachbarn fragte, ob ich das bei Ihnen machen könnte, waren sie sofort damit eiverstanden. Später wurde ich sogar noch auf ein Bier eingeladen. Besten Dank

 

 

5 August 2017 Edolo - Comersee, Domaso (105 km)


Noch müde vom Vortag, machte ich mich auf dem Weg zum Comersee. Diese Route hatte fast keine Steigung und somit leicht zu befahren. Eigentlich solle ein Fahrradweg zwischen Teglio und dem Comersee sein. Der Anfang fand ich Dank GPS auf Anhieb. Leider war dieser nicht geteert und voller Geröll. Ein weiterfahren mit meinen Lastesel war unmöglich. Leider musste ich zurück zur Hauptstraße. Nach einer halben Stunde hörte ich plötzlich eine Stimme die auf "Schweizerdeutsch" Es hat einen wunderschönen Radweg" mir zurief. Als wir dann ins Gespräch kamen, stellte

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